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Bin an einem toten punkt [bitte nur lesen wenn stabiler]

4. Februar 2015 um 11:14 Letzte Antwort: 4. Februar 2015 um 21:39

hallo mädels,

selbstmordgedanken plagen mich immer mal wieder seit meinem 16.lj, mal mehr mal weniger, aber diesmal sind sie überwältigend
ich bin besessen von dem gedanken mir das leben zu nehmen. habe zwar meinen therapeuten aber weiss nicht, wie er mir helfen soll.
meine zukunft liegt in scherben von meinem blickwinkel aus, möglicherweise war viel arbeit umsonst...
sehe keine option mehr für mich. langsam schwindet die kraft, weiteres zu versuchen, bewerbungen etc.
angst, dass weitere absagen meine suizidalität noch mehr in die höhe treiben. verstehe zu spät, dass ich mein leben versemmelt habe.
die vision meiner zukunft aktuell ist nie endendes leid und nur ein leben in trauer und aus zerbrochenen träumen.
am schlimmsten ist dieser druck, ich will so gerne tot sein, habe angst vor dem sterben weil ich glaube, wenn man sich tötet, geht es irgendwie weiter, aber schrecklich. ich hasse mich dafür dass ich an ein leben nach dem tod glaube ... wenn ich genau wüsste dass danach nichts mehr ist, währe es so einfach die tat zu vollbringen.
ich ertrage den druck nicht, alles was ich mache hat auf einmal keinen sinn mehr. steh früh morgens auf, meine wohnung ist ordentlich, bin gepflegt, aber dann sitze ich hier..alles erscheint sinnlos was ich nun mache...fühle mich wie gelähmt.
ich will nicht mehr existieren in dieser welt. ich glaube nicht mehr daran gluecklich zu werden. lebe seit 8 jahren die hoffnung, es könnte was gutes passieren, aber alles gute wird imer überaschattet von einer unfassbaren trauer, denn egal was gutes pasiert, meine zukunft bleibt aussichtslos.
meine suizidgedanken lassen mich nicht zur ruhe kommen, machen mich handlugnsunfähig. dieser unerträgliche zustand zu leben aber sich nicht für den tod entschließen zu koennen obwohl man ihn sich so sehnlich wünscht. warum lebe ich, es gibt eigentlich keine hoffnung. und trotz allem ist mein überlebensinstinkt so stark..ich hasse mih dafür, es quält mich. warum gebe ich mich dem nie hin, nicht der magersucht, nicht dem suizid - alles, was ih davon habe ist dieses leben.
und ich will schneiden, ritzen, aber ich will keine narben mehr, ich habe schon so viele - ich will keine weiteren, will aber doch irgendwas TUN, um den druck zu erleichtern. wenigstens der suizidhandlung ein kleines stückchen näher zu sein, blut zu sehen und etwas zu spühren. ich will so unwahrscheinlich doll mich wieder schneiden nach 6 jahren aber ich will keine weitere narbe mehr!
ich halte es nicht aus, weiss nicht wohin mit mir, mit dem druck

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4. Februar 2015 um 16:17

Ohje
Liebe lux, ich weiß garnicht ob du mich überhaupt kennst, aber ich kenne deine momentane Situation.
Ich hatte damals das gleiche Problem. Ich war stark suizidal, bin letzendlich im Krankenhaus und anschließend in der Psychiatrie gelandet.
Ich habe auch etliche Narben, mein Arm sieht wirklich furchtbar aus. Aber irgendwann meinte meine Freundin mal: Es sieht aus wie ein Tiger, man sieht halt dass du dich durchkämpfen musstest und vieles hinter dir hast. Das hat mich sehr aufgemuntert und jetzt kann ich meine Narben einigermaßen als Teil von mir akzeptieren.

Den Druck mich zu schneiden habe ich genau wie du nach wie vor. Zwischendurch war es extrem, obwohl ich seit 3 Jahren (außer einem Rückfall) clean bin. Ich glaube dieser Druck geht auch nie wieder richtig weg...

Naja genug über mich gelabert, ich finde du musst dringend mit deinem Therapeuten reden! Am besten jetzt sofort! Nicht bis zum nächsten Termin warten.
Du kannst dir vielleicht nicht vorstellen, dass er dir helfen kann aber er weiß als Therapeut was zutun ist.
Du darfst dich jetzt auch nicht überfordern, du musst die Kontrolle einfach abgeben...

Wie gesagt der Druck geht nie weg aber man lernt damit zu leben, damit umzugehen.
Ich hatte auch viele Jahre eine extrem schlechte Zeit... wirklich eine Katastrophe über der nächsten und ich habe nicht daran geglaubt, dass sich das ändert.
Das tut es auch nicht. Zumindest nicht von selbst. Ich weiß nicht wie du zu Religion stehst aber ich habe mich von der Vorstellung irgendjemand da oben könnte mein Leben beeinflussen abgewandt. Im Endeffekt liegt das ganze in deiner Hand!

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4. Februar 2015 um 18:49

Danke liebe weltenmalerin,
ja, habe schon öfters dich hier im forum gesehen =)

ich mag den vergleich mit dem tiger voll gerne....
könnte man bei mir ähnlich sehen, wie tigerstreifen.

icch hatte den druck sehr lange nicht. ab und zu mal kurz, aber jetzt ist er so krass da und...irgendwie so lange und das erschreckt mich.
auch irgendwie sogar mehr als damals als teenager.

ich glaube an schicksal, aber nicht an einen gott.
denn genau so ist es, wir müssen verantwortung für uns selbst übernehmen. keiner kann das für uns regeln, nur wir selbst.
aber die frage ist, wann ist es genug?

ich glaube leider trotz allem an ein leben nach dem tod...und dass es sehr schlimm wird wenn man sich umbringt, weil man seine probleme sicherlich mitnimmt. und sich vlt. ohnmächtig fühlt, weil man sie dann nicht mehr lösen und bearbeiten kann. das ist das schreckliche.
wüsste ich, dass einfach nichts mehr kommt....
aber diese angst hält mich hier.
aber es ist trotzdem furchtbar, weil es einem ddann die kraft irgendwann nimmt, an seiner lage was zu ändern
ich fühl mich langsam wie gelähmt....das ist ja ein teufelskreis. ich kann langsam nicht mehr weiter kämpfen aber dadurch wird alles noch SCHLIMMER.

liebe grüße

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4. Februar 2015 um 19:30
In Antwort auf usagi_11900566

Danke liebe weltenmalerin,
ja, habe schon öfters dich hier im forum gesehen =)

ich mag den vergleich mit dem tiger voll gerne....
könnte man bei mir ähnlich sehen, wie tigerstreifen.

icch hatte den druck sehr lange nicht. ab und zu mal kurz, aber jetzt ist er so krass da und...irgendwie so lange und das erschreckt mich.
auch irgendwie sogar mehr als damals als teenager.

ich glaube an schicksal, aber nicht an einen gott.
denn genau so ist es, wir müssen verantwortung für uns selbst übernehmen. keiner kann das für uns regeln, nur wir selbst.
aber die frage ist, wann ist es genug?

ich glaube leider trotz allem an ein leben nach dem tod...und dass es sehr schlimm wird wenn man sich umbringt, weil man seine probleme sicherlich mitnimmt. und sich vlt. ohnmächtig fühlt, weil man sie dann nicht mehr lösen und bearbeiten kann. das ist das schreckliche.
wüsste ich, dass einfach nichts mehr kommt....
aber diese angst hält mich hier.
aber es ist trotzdem furchtbar, weil es einem ddann die kraft irgendwann nimmt, an seiner lage was zu ändern
ich fühl mich langsam wie gelähmt....das ist ja ein teufelskreis. ich kann langsam nicht mehr weiter kämpfen aber dadurch wird alles noch SCHLIMMER.

liebe grüße

Positiv sehen!
sieh das ganze mal von der anderen Seite: Du glaubst an ein Leben nach dem Tod und hast deswegen Angst. Aber diese Angst ist doch auch das was dich davon abhält dir was anzutun. Und das ist nicht negativ!
Angst ist ursprünglich ein Schutzmechanismus, der von uns nur oft als negativ angesehen wird. Angst vor dem Tod oder vor gefährlichen Dingen ist gesund. Also hör auf dieses Gefühl, es ist berechtigt. Damit meine ich nicht, dass der Tod unbedingt schlimm sein muss oder das Leben nach dem Tod, aber ich meine dass so ein Tod schlimm ist.
Ich hoffe du verstehst was ich meine, es hört sich etwas verwirrend an.

Wann es genug ist mit der Selbstbestimmung... Wie gesagt du gestaltest dein Leben, das heißt aber auch, dass du so verantwortungsvoll damit umgehst, dass du die Kontrolle abgibst wenn es dir so schlecht geht.
Mir hat man damals durch die Psychiatrie einfach jede Verantwortung abgenommen und siehe da: Es hat mir gut getan. Die ersten Tage habe ich komplett durchgeschlafen, weil ich mich solange selbst überfordert hatte. Ich habe gelernt im positiven Sinne nichts zu machen, das heißt zwar nichts erledigen/arbeiten usw. aber auch nicht nur depressiv rumhängen --> einfach mal ausruhen

liebe Grüße zurück

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4. Februar 2015 um 19:35
In Antwort auf usagi_11900566

Danke liebe weltenmalerin,
ja, habe schon öfters dich hier im forum gesehen =)

ich mag den vergleich mit dem tiger voll gerne....
könnte man bei mir ähnlich sehen, wie tigerstreifen.

icch hatte den druck sehr lange nicht. ab und zu mal kurz, aber jetzt ist er so krass da und...irgendwie so lange und das erschreckt mich.
auch irgendwie sogar mehr als damals als teenager.

ich glaube an schicksal, aber nicht an einen gott.
denn genau so ist es, wir müssen verantwortung für uns selbst übernehmen. keiner kann das für uns regeln, nur wir selbst.
aber die frage ist, wann ist es genug?

ich glaube leider trotz allem an ein leben nach dem tod...und dass es sehr schlimm wird wenn man sich umbringt, weil man seine probleme sicherlich mitnimmt. und sich vlt. ohnmächtig fühlt, weil man sie dann nicht mehr lösen und bearbeiten kann. das ist das schreckliche.
wüsste ich, dass einfach nichts mehr kommt....
aber diese angst hält mich hier.
aber es ist trotzdem furchtbar, weil es einem ddann die kraft irgendwann nimmt, an seiner lage was zu ändern
ich fühl mich langsam wie gelähmt....das ist ja ein teufelskreis. ich kann langsam nicht mehr weiter kämpfen aber dadurch wird alles noch SCHLIMMER.

liebe grüße

Liebe Lux,
deine Beiträge hier bewegen mich gerade sehr. Ich würde dir so gerne einen Tipp geben, was du tun kannst, damit es dir besser geht.

Du klingst für mich absolut depressiv und bei Depressionen helfen bekanntlich keine guten Tipps, sondern nur eine Therapie und meist braucht man auch Medis.

Hast du denn niemanden, der dich auffangen könnte, mit dem du reden kannst? Familie, Freunde?

Oder: Ein Kummertelefon anrufen? Gibt's zum Beispiel von der BzgA.

Ich drück dich, wenn ich darf. Du schaffst das!!!

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4. Februar 2015 um 20:43
In Antwort auf usagi_11900566

Danke liebe weltenmalerin,
ja, habe schon öfters dich hier im forum gesehen =)

ich mag den vergleich mit dem tiger voll gerne....
könnte man bei mir ähnlich sehen, wie tigerstreifen.

icch hatte den druck sehr lange nicht. ab und zu mal kurz, aber jetzt ist er so krass da und...irgendwie so lange und das erschreckt mich.
auch irgendwie sogar mehr als damals als teenager.

ich glaube an schicksal, aber nicht an einen gott.
denn genau so ist es, wir müssen verantwortung für uns selbst übernehmen. keiner kann das für uns regeln, nur wir selbst.
aber die frage ist, wann ist es genug?

ich glaube leider trotz allem an ein leben nach dem tod...und dass es sehr schlimm wird wenn man sich umbringt, weil man seine probleme sicherlich mitnimmt. und sich vlt. ohnmächtig fühlt, weil man sie dann nicht mehr lösen und bearbeiten kann. das ist das schreckliche.
wüsste ich, dass einfach nichts mehr kommt....
aber diese angst hält mich hier.
aber es ist trotzdem furchtbar, weil es einem ddann die kraft irgendwann nimmt, an seiner lage was zu ändern
ich fühl mich langsam wie gelähmt....das ist ja ein teufelskreis. ich kann langsam nicht mehr weiter kämpfen aber dadurch wird alles noch SCHLIMMER.

liebe grüße

Liebe Lux,
"Denkst du eigentlich auch mal an uns? Was es für UNS bedeuteb würde wenn du nicht mehr da bist? Wir brauchen dich!" - das waren die Worte meiner Mama als ich Suizidgedanken hatte. Ich war so am Tiefpunkt meines Lebens das ich keinen Sinn mehr in (m)einem Leben sah und einfach nicht mehr aufwachen wollte um mich wieder nur durch den Tag zu quälen. Ich hatte keine Kraft mehr. Und keine Lust. Ich sah keine Perspektive mehr.

Als Mama mir das vor Trauer und Wut unter Tränen entgegen schrie war ich verdutzt- von der Seite hatte ich es nie gesehen. Sie holte mich zu sich -obwohl ich nicht wollte- damit ich keinen Unfug baue. Und ich danke ihr von Herzen dafür (rückblickend)- ich weiß nicht was passiert wäre. Ich weiß nicht wie es mit deinen Eltern oder anderen Verwandten/Freunden aussieht aber: ein Tapetenwechsel wäre vllt gut. Jemanden der dich auffängt, ganz weg von den gewohnten 4 Wänden mit all den Suizidgedanken. Wo du dich einfach mal fallen lassen und erholen kannst- weinen und schreien wenn du es brauchst, vllt erstmal einige Tage einfach viel Schlaf nachholen, vllt willst du auch gar nicht reden sondern nur in den Arm genommen werden...

Ich kenne dich ja nur von einigen Threads hier aber was ich da gelesen habe reicht definitiv um zu wissen was für ein starker, ehrgeiziger und toller bewundernswerter Mensch du bist. Das soll kein Geschleime sein- das ist meib ernst.

Mir sind aus der Ferne natürlich die Hände gebunden aber grade weil ich selbst mit schlimmen Suizidgedanken zu kämpfen hatte und das Leid leider zu gut kenne macht es mich kirre nichts für dich tun zu können. Bitte bitte mach keine Dummheiten! :'(

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4. Februar 2015 um 21:39

Danke
für eure beiträge ihr lieben, das hilft mir wirklich sehr

ich habe liebe freunde und auch leute, mit denen ich drueber rede...aber es hilft nicht so sehr. die wirkung des "Drüber redens" ist von kurzer dauer. kaum kommt etwas, was die gedanken triggert oder ich bin wieder alleine, sind sie voll da.
ja es stimmt littlesheep, ich will wirklich gerne einfach mal in den arm genommen werden. das wäre schön.
meine mutter ignoriert meine suizidgedanken oder wenn ich es am telefon sage, legt sie auf.
ich verstehe einerseist die vermeidungshaltung, aber das macht es nicht besser, im gegenteil.
aber das ist typisch meine mutter...
was jetzt perfekt wäre:
ab nach italien. einfach weg. am besten mit einer person, die ich gerne habe.
ich lerne grade italiensich, hab mit ölmalerei wieder angefangen usw.
ich versuche es ja, aber wenn es dann daran geht, mein leben anzupacken, entgleitet mir tagtäglich die kraaft.
wenn ich nachher hartz4 empfange, nützt mir mein ölmalen und mein italienisch nichts.

ich hatte mal n angebot auf AD wegen meiner schmerzen. nun steht das ritalin an.
bei der auswahl bin ich dann erstmal überfordert und würde am liebsten nix nehmen :P
es ist schon doof. beides greift in den hirnstoffwechsel ein.
das eine ist leistung, das andere mehr lebensfreude - vielleicht. ob es gut ist, ist die frage...

es ist ja richtig, meine angst vor dem tod durch selbstmord rettet mich gerade
was ich aber voll schlimm finde ist dieser zustand, nicht mehr leben zu wollen aber nicht mit Existieren aufhören zu koennen, versteht ihr was ich meine? dieser zwischenzustand. das ist das Schlimme.

seid herzlich bedankt ihr lieben

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