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Bewusstseinserweiterung ? Depression?

28. Juni 2010 um 16:04

Ich konsumiere regelmäßig Cannabis. Es entspannt mich, aber irgendwie habe ich in letzter Zeit das Gefühl, dass ich verrückt werde... weiss nicht, ob es am Konsum liegt.

Der Punkt ist, dass ich die Welt mit sehr kritischen Augen sehe und komme mir schon teilweise paranoid vor... Andererseits fühle ich mich total unwohl auf dieser Welt, so unterdrückt und würde am liebsten wegrennen... Aber wohin? Ich habe hier einen Job und einen lieben Freund. Mit meinem Freund habe ich auch schon darüber gesprochen. Er meint, dass es woanders nicht einfacher und besser ist, womit er wohl recht hat.

Mir fällt es so schwer mit dieser Welt umzugehen, mit dem ganzen Unrecht und ich fühle mich hilflos und ausgeliefert.

Ich fühle mich wie ein Alien, weil ich irgendwie keinen kenne dem es so geht wie mir. Wenn ich anfange von einem kritischen Thema zu erzählen und mir eine Diskussion wünsche, kommen nur blöde Kommentare.

Wie seht ihr die Welt?

Ich werde jetzt mindestens eine Zeitlang nichts nehmen und mich auf andere Dinge konzentrieren. Ich hoffe dass dieses Unwohlsein und Zerstreutsein dann aufhören.

Lg Kiwi

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28. Juni 2010 um 17:58

Beides möglich...
Wenn man regelmäßig Cannabis konsumiert stellt sich nach ca drei Wochen ein etwas anderes Lebensgefühl ein.

Cannabis kann auf jeden Fall begünstigend für Depressionen wirken. Wenn man psychisch nicht ganz stabil ist, sollte man davon absehen Cannabis zu konsumieren.

Zu Entspannung gibt es auch andere Techniken, die ganz gut wirken und keine Nebenwirkungen in der Form haben (z.B. Yoga, etc...).

Zur Welt:
In der Welt gibt es viel Ungerechtigkeit, das stimmt. Aber das ist nur ein Teil der Welt. Die Welt ist auch sehr schön. Versuch dich doch 'mal an die vielen schönen Dinge zu erinnern. Es werden neue, andere schöne und schlimme Dinge passieren.

Die schlechten Dinge, die einem oder irgendwo auf der Welt passieren, sind aber auch gut! Nur durch den Wechsel zwischen den beiden Dingen kann man sich der schönen Momente überhaupt bewusst sein. Das Leben ist eine Herausforderung an der man wachsen kann. Aber was kann einem hier schlimmstenfalls passieren? Hier ist man sicher, auch wenn's mal nicht so läuft wie geplant. Jede Herausforderung ist eine Chance, sich zu entwickeln und zu verändern.

Schau mal, was passiert wenn du kein Cannabis mehr nimmst. Wahrscheinlich lösen sich deine Probleme dann von selbst. Wenn nicht kannst du immer noch zu deinem Hausarzt gehen und dich zu einem Psychologen überweisen lassen. Die Leute kennen sich wirklich gut aus mit solchen Problemen und können einem sehr gute Tipps geben, die eigene Sichtweise positiv zu beeinflussen.

Noch ein Tipp, den ich dir geben kann: Autosuggestion!
Kleb dir Zettelchen an den Spiegel oder sag dir das immer wieder: Das Leben ist schön! Die Welt ist in Ordnung, so wie sie ist! Ich bin gut! Ich kann alles schaffen, wenn ich will!

Dabei musst du nur darauf achten, dass du keine negativen Sachen in die Sprüche einbaust. Du solltest also das Wort

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20. August 2010 um 9:51

Dein Unterbewußtsein ist sehr stark
Hallo, ich habe deinen Beitrag eben erst gelesen und hoffe, dass du noch mal reinschaust. Ich bin auch seit Jahren Kifferin; tue es aus therapeutischen Zwecken, weil ich gegen Psychopharmaka bin.
Natürlich weiß ich, dass viel Selbstbetrug dabei ist, aber manchmal möchte ich einfach an nichts mehr denken.
Leider werden die Gefühle durch den Dauerkonsum (ein Mal täglich) stärker wahrnehmbar. Ich versuche halt, mich nicht soviel mit den Leiden der Welt zu beschäftigen. Ich finde schlimm, was täglich in den Nachrichten läuft; ich denke, dass wir es nicht ändern können, aber im Hier und Jetzt (Freund oder Kind) können wir es. Ich bin ein optimistischerer Mensch geworden und akzeptiere mich mit meinen Schwächen. Mein Freund akzeptiert mich auch so wie ich bin, und seit wir einen kleinen Sohn haben, sind manche Tage echt hart. Trotzdem bin ich dankbar für jeden Tag und lebe sehr bewußt; z.B. auch bei der Ernährung usw.
Auf jeden Fall solltest du eine längere Pause machen, um deine Gedanken wieder zu ordnen; vielleicht hast du ja ein interessantes Hobby, dass dir Spaß macht z.B. Waldspaziergänge und Musik sind meine. Wenn nicht, dann such dir etwas, das zu dir passt. Viel Glück

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22. Oktober 2010 um 19:21

..ich weiss wie du dich fühlst.
hey,..

ich hätte es nicht besser schreiben können als du-
mir geht es ganz genauso,.. ich kiffe seit 2 jahren täglich.
Habe eine Ausbildung in der Gastro angefangen, arbeite
mittlerweilen fest angestellt im Hotel.
Der Schichtdienst und die Menschen,..da braucht jeder mal ne Auszeit..

Ich bin zwar erst 22, und habe noch keine Familie, muss
Cannabis auch nicht rauchen weil ich krank bin ect.

Nur denke ich auch, dass man nach paar Wochen wieder am Start ist & vorallem wirken die anderen Menschen dann wieder halbwegs normal auf einen, denn sonst kommt man schnell in den Strudel der Verrückten, wenn man sich auf alles einlässt & überalles nachdenkt.

Das haben deine "Antworter" schon richtig beschrieben.
Schön, dass ich mich nicht mehr alleine fühle.

Liebe Grüsse

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