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beginnende Wechseljahre mit 40

26. Juli um 13:12 Letzte Antwort: 4. August um 16:07

Hallo,

ich hoffe, ich habe das richtige Forum gewählt.

Ich würde gerne mal eure Erfahrungen zum Thema WJ erfahren, da mein Arzt mir nicht so richtig weiterhelfen kann.
Vielleicht kommt jemanden meine Symptome bekannt vor und kann mir ähnliches berichten.
Ich bin jetzt 43 Jahre alt und vor ca. 3 bis 4 Jahren begannen die Schmierblutungen zwischen den Zyklen. Zudem wurde der Zyklus immer unregelmäßiger. Der Zeitraum zw der Regel beläuft sich bis heute zw knapp 2 Wochen bis zu teilweise (wenn auch seltener) über zwei Monaten. Dabei hat sich auch die Dauer der Regel bzw. die Stärke sehr verändert und variert von Regel zu Regel.
Vor zwei Jahren begannen die überwiegend nächtlichen Hitzewellen, die immer für wenige Sekunden dauerten. Schweißausbrüche hatte ich bisher nicht.
Dazu kommen wiederkehrende Gelenkschmerzen an einigen Fingern und morgendliche steife Sprungegelenke. Ich muss immer erst einige Schritte gehen, bis das nachlässt.
Ich habe auch vermehrt Probleme mit Kopfschmerzen und verspannten Muskeln, insb. im Nackenbereich. Zudem habe ich auch vermehrt phasenweise Muskelzuckungen.
Oft finde ich meine innere Ruhe nicht mehr, bin nervös, oft erschöpft, unkonzentriert, vergeßlich und habe auch Wortfindungsprobleme.
Da es auf meine Arbeitstelle auch oft stressig ist und hohe Erwartungen an mich gestellt werden, habe ich bzw. mein Hausarzt bisher vermutet, dass es psychosomatische Störungen sind. Wegen Kribbeln in den Händen und Taubheitsgefühle war ich auch bereits vor drei Jahren bei einer Neurologin, die neben anderen auch ein MRT vom Kopf und HWS veranlasst hat. Alle Untersuchungen waren o.B, ausgenommen, dass ich wohl recht enge Ausgänge für die Nerven an den Wirbeln und zwei sehr leichte Bandscheibenvorwölbung  habe. Mir wurden Rücken- insb. HWSÜbungen empfohlen.
Ein zufällig gefundener Artikel im Internet brachte mich auf die Idee der beginnenden Prämenopause.
Ich habe das mit meinem Gynäkologen besprochen, der mir sagte, dass ich dafür mit 40 eigentlich noch zu jung sei. Trotzdem wurde die Hormone vor gut zwei Jahren überprürft. Dabei hat sich außer einer bereits reduzierten ovarieller Reservere nichts nennenswertes gefunden.
Der Gedanke ließ mich aber nicht so ganz los und ich habe meine Probleme als Mischung zwischen Stresssymptomatik und vielleicht doch Prämenopause bewertet.
Jetzt habe ich seit einigen Tagen  ein neus Phänomen an mir entdeckt. Immer wenn ich zur Ruhe komme und sitze und liege, dann habe ich das Gefühl, mein Körper würde beben oder vibrieren und zwar genau dort, wo ich in Kontakt mit der Sitz- oder Liegefläche bzw mit den Füßen den Boden berühre. Wenn ich mich bewege oder sehr abgelenkt bin, bemerke ich nichts.
Das ist aktuell sehr unangenehm und stört mein Ruhebedürfnis erheblich.
Könnte das auch ein Symptom der Prämenophase sein? Wie sind eure Erfahrungen? Und hat jemand eine Idee für mich, was mir helfen würde.

Ich möchte nicht googlen, das versuche ich mir seit Jahren abzugewöhnen. Da kommen meistens nur neurologische oder andere schwere Krankheiten heraus.
Ich habe allerdings schon gelesen, dass man ab 40 schon erste Symptome zeigen kann.

Viele Grüße

Steffi

 

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2. August um 17:31

Wurde denn auch schon mal deine Schilddrüse untersucht? Viele deiner Symptome kommen mir sehr bekannt vor aus Berichten von Sd-Erkrankten. Wäre ein einfacher Bluttest beim Ha. Gesund sollte dein TSH um die 2 liegen, also Ergebnisse bitte immer ausdrucken lassen, damit du selber kontrollieren kannst. Ha arbeiten gerne noch mit veralteten Werten. 

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4. August um 16:07

Wie dir schon geraten wurde, solltest du das internistisch schon klären lassen. Mein beitrag als medizinischer laie: meine frau kam anfang 40 in die wechseljahre und war mit 46 durch. Und ihre symptome waren jetzt nicht alle wie bei dir, aber heftig wars schon

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