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Beängstigend - Fressattacken und Pickel wie ein Teenager

29. Juli 2016 um 20:49 Letzte Antwort: 30. Juli 2016 um 0:00

Hallo ihr Lieben,
ich bin langsam echt verzweifelt. Ich hatte vor etwas mehr als einem Jahr einen Burnout und habe es langsam wieder auf die Beine geschafft. Jetzt suche ich wieder einen Job - ist nicht ganz so easy...
Vor etwa 3 Monaten wollte ich meine Ernährungsweise auf "gesund" umstellen. Habe den normalen Zucker weg gelassen und so gut wie keine Kohlenhydrate gegessen.
Dann fing es an... ich wurde immer nervöser, habe Heißhungerattacken auf Süß, salzig, sauer, fettig einfach alles... - selbst wenn ich wieder "normal" esse, hören die Heißhungerattacken nicht auf - über Tage. Dazu kommen noch Pickel im Gesicht (vor allem im Unterkieferbereich) und im Nacken. Ich könnte heulen... Kann die Ursache nicht verstehen. Könnt ihr mir eventuell Tipps geben???

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30. Juli 2016 um 0:00

Hallo,
erstmal, gute Besserung und weiterhin viel Glück bei der Jobsuche!
Ich persönlich glaube wohl, dass es gesund ist, nicht zu viel raffinierten Zucker zu essen. Aber Kohlenhydrate an sich, egal, was alles im Internet kursiert, scheinen keineswegs ungesund zu sein. Im Gegenteil, dein Körper wandelt das meiste von dem, was du isst, in Kohlenhydrate um, weil die sein Brennstoff sind. Die Schilddrüse und viele andere Organe brauchen sie, um einen intakten Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Deswegen von meiner Seite der Rat, nicht darauf zu verzichten. Gesund sind Obst, Gemüse, Vollkorn, Vielfalt, und schmecken sollte es auch. Um einer Essstörung auf diesem Level Einhalt zu gebieten, sollte man keine Lebensmittel tabuisieren, sondern Mass halten, wo man sie für weniger gesund hält. Das lässt sich auch auf Dauer leben. Ich will aber nicht zu weit ausholen. Nach meiner Erfahrung ist der Körper kein Auto, wo man einmal Öl nachschüttet und dann läuft er wieder. Wenn Du ihm etwas entzogen hast, ist er nicht nur eventuell auf ein Sparprogramm gefahren, sondern hat auch Stoffwechsel- und Blutbildungsprozesse verändert, die wieder "repariert" werden und sich einpendeln wollen. Womit ich sagen möchte, dass ich es logisch finde, dass da ein paar Tage "normal" essen noch nicht viel sind. Auch wenn es unangenehm ist, weil es vielleicht keine steile Erfolgskurve, sondern eher einen Zip-Zak-Verlauf nach oben gibt, sowohl körperlich als auch eventuell psychisch, muss man Ausdauer haben und sich bemühen, das auszuhalten. Es wird nicht immer so bleiben, das darfst Du nicht vergessen. Falls Du Bedenken hast, dass Du etwas gar nicht verträgst oder vielleicht krank bist, dann lasse ein Blutbild machen oder gehe zum Internisten. Aber dennoch denke ich, Geduld und Vertrauen sind ganz wichtig. Kopf hoch und viel Erfolg!

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30. Juli 2016 um 0:00

Hallo,
erstmal, gute Besserung und weiterhin viel Glück bei der Jobsuche!
Ich persönlich glaube wohl, dass es gesund ist, nicht zu viel raffinierten Zucker zu essen. Aber Kohlenhydrate an sich, egal, was alles im Internet kursiert, scheinen keineswegs ungesund zu sein. Im Gegenteil, dein Körper wandelt das meiste von dem, was du isst, in Kohlenhydrate um, weil die sein Brennstoff sind. Die Schilddrüse und viele andere Organe brauchen sie, um einen intakten Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Deswegen von meiner Seite der Rat, nicht darauf zu verzichten. Gesund sind Obst, Gemüse, Vollkorn, Vielfalt, und schmecken sollte es auch. Um einer Essstörung auf diesem Level Einhalt zu gebieten, sollte man keine Lebensmittel tabuisieren, sondern Mass halten, wo man sie für weniger gesund hält. Das lässt sich auch auf Dauer leben. Ich will aber nicht zu weit ausholen. Nach meiner Erfahrung ist der Körper kein Auto, wo man einmal Öl nachschüttet und dann läuft er wieder. Wenn Du ihm etwas entzogen hast, ist er nicht nur eventuell auf ein Sparprogramm gefahren, sondern hat auch Stoffwechsel- und Blutbildungsprozesse verändert, die wieder "repariert" werden und sich einpendeln wollen. Womit ich sagen möchte, dass ich es logisch finde, dass da ein paar Tage "normal" essen noch nicht viel sind. Auch wenn es unangenehm ist, weil es vielleicht keine steile Erfolgskurve, sondern eher einen Zip-Zak-Verlauf nach oben gibt, sowohl körperlich als auch eventuell psychisch, muss man Ausdauer haben und sich bemühen, das auszuhalten. Es wird nicht immer so bleiben, das darfst Du nicht vergessen. Falls Du Bedenken hast, dass Du etwas gar nicht verträgst oder vielleicht krank bist, dann lasse ein Blutbild machen oder gehe zum Internisten. Aber dennoch denke ich, Geduld und Vertrauen sind ganz wichtig. Kopf hoch und viel Erfolg!

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