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BE - Welche Schmerzmittel helfen?

10. Mai 2011 um 11:39

Liebe Mitleidenden,

aus euren Berichten geht hervor, dass sich die BEs ganz verschieden äußern. Bei mir ists so:
Ich bemerke meist gegen Abend, das etwas nicht stimmt. Nach dem Toillettengang habe ich dann Gewissheit. NACH dem Entleeren der Blase habe ich schrecklichen Harndrang. Die letzten Tropfen kommen unter starken Schmerzen. Dann beginne ich sehr viel zu trinken, um die Blase zu spülen. Mein Ziel ist es nur, es bis zum nächsten Morgen irgentwie zu ertragen. Dann kann ich endlich zum Arzt. Aber in der Nacht zähle ich die Minuten. Ich kann mich unmöglich hinlegen, dann werden die Schmerzen unerträglich. Ich sitze dann eigentlich die ganze Nacht auf dem Klo. Zeitweise laufe ich heulend durchs Haus und bin kurz davor in die Notaufnahme zu fahren. Ich könnte aber gar nicht im Auto sitzen. Es sind nicht nur Schmerzen beim Wasserlassen, sondern permanent Krämpfe, vergleichbar mit Geburtsschmerz kurz vor den Presswehen.
Nun meine Frage: Welche Schmerzmittel könnten mir da helfen? Paracetamol 500, davon zwei, haben nämlich vorletzte Nacht überhaupt keine Wirkung gezeigt.
Gestern Morgen war ich dann gleich beim Arzt und habe mein ersehntes Antibiotikum bekommen, obwohl er nichtmal Bakterie feststellen konnte. Ich hab ihm erzählt, dass ich nachts Blut im Urin hatte, sehr viel getrunken habe und CranberryKapseln genommen habe.
Jetzt gehts mir besser, habe aber schon noch gereizte Blase.
Wem geht es ähnlich? Wer kann mir helfen?
Wäre für eure Antworten sehr dankbar.
LG Enma

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13. Mai 2011 um 10:38

Blubb
Mir gehts auch so,war heut morgen auch beim arzt weil es wieder gar nicht mehr ging
Beim arzt war der bär los und ich musste 1 std. warten bin fast gestorben da im wartezimmer also mit hilft immer nzr antiobiotika...trinken und badewanne helfen zwar etwas,aber nicht viel...nehme manchmal noch ne buscopan,aber es wird dann nur etwas besser... es ist zum schreien... gute besserung

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16. Mai 2011 um 20:18
In Antwort auf lalage_12848918

Blubb
Mir gehts auch so,war heut morgen auch beim arzt weil es wieder gar nicht mehr ging
Beim arzt war der bär los und ich musste 1 std. warten bin fast gestorben da im wartezimmer also mit hilft immer nzr antiobiotika...trinken und badewanne helfen zwar etwas,aber nicht viel...nehme manchmal noch ne buscopan,aber es wird dann nur etwas besser... es ist zum schreien... gute besserung

Danke
für deine Antwort.
Buscopan werde ich auch mal ausprobieren, vielleicht hilfts mir ja auch etwas.
Badewanne ist für mich nicht das Wahre.
Du Arme, ne Stunde damit im Wartezimmer ist ja qualvoll Hoffe, es geht dir mittlerweile besser!
Ich wäre froh, wenn ich irgenteine Keule im Schrank hätte, womit ichs bis zum Antibiotikum aushalte und auch schlafen kann.
Vielleicht hat da ja noch einer einen heißen Tipp?

LG Enma

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26. Mai 2011 um 0:31

Gesammelter Erfahrungsschatz
Liebe Emma und andere Blasenleidende,

habe selber über 15 Jahre unter ständig wiederkehrenden Blasenentzündungen übelster Sorte (bis hin zu Nierenbeckenentzündungen) gelitten. Seit 2 Jahren hab ich es jetzt zum Glück relativ gut im Griff, aber bis dahin war es ein langer Weg...was meiner Meinung nach einfach daran liegt, dass dieses Thema von ärztlicher Seite immer noch nicht ernst genug genommen wird (was mich ziemlich sauer macht, da der Leidensdruck, wie man ja auch hier im Forum liest, enorm hoch sein kann), irgendwie wird das immer noch als "Frauenhysteriekrankheit" abgetan und die damit verbundenen Schmerzen unterschätzt. Von den Symptomen war es eigentlich ziemlich genau so, wie Emma es oben beschrieben hat (ich konnte die Nächte auf dem Klo auch nicht mehr zählen...). Bei mir bin ich zu dem Schluss gekommen, dass mehrere einfache Faktoren eine Rolle spielen, ob es zu einer Entzündung kommt. Die gilt es zu finden (ich glaube auch, dass die nicht für jeden diesselben sind), weil es natürlich viiiiiieeeeeeeel besser ist, erst gar keine Blasenentzündung zu kriegen Wer will schon mehrmals im Jahr Antibiotika schlucken...Wenn es aber doch soweit gekommen ist, gibt es bei mir ein paar Sachen, die lindern und die Heilung etwas beschleunigen können, aber meiner Erfahrung nach bleibt im Prinzip nix anderes übrig als einfach "durchzuhalten" bis es rum ist, so traurig das auch ist. Normale Schmerzmittel haben bei mir nie wirklich geholfen, ausser sie hatten entkrampfende Wirkung. Hier die Sachen, die mir in der Akutphase etwas geholfen haben (machst du ja aber größtenteils schon):

Akuthilfe:

- was bei mir super angeschlagen hat: Angocin (rein pflanzliches Arzneimittel auf Senfölbasis, praktisch nebenwirkungsfrei, gibts rezeptfrei in der Apotheke), das hat bei mir zum Teil genauso gut und schnell wie Antibiotika gewirkt, dauert aber auch mind. 2-3 Tage (wichtig: muss man noch einge Tage nach Abklingen der Symptome nehmen, sonst kommts wieder), ausserdem hatte ich immer den Eindruck, dass mit der Einnahme auch die Schmerzen gelindert werden (obwohl es dafür wahrscheinlich keine medizinische Erklärung gibt)

- Wasser, Wasser, Wasser! ausreichend Trinken um die Blase zu spülen (und um aufs Klo zu können, tut zwar weh, kann aber trotzdem besser sein, wie der "Dauerschmerz"), am besten was Warmes (ich konnte allerdings zeitweise keinen Tee mehr sehen...)

- Füße(!) und Hände warmhalten (--> dann werden die Schleimhäute besser durchblutet)

- Wärme zwischen die Beine/auf den Bauch

- alles was dir bei körperlicher und seelischer Entspannung hilft (Stress hat Einfluss auf deinen Hormonhaushalt, der wiederrum einen großen Effekt auf die Schleimhautdurchblutung hat), so paradox das auch klingt, in der Abklingphase war das bei mir in ganz seltenen Fällen sogar sanfter Sex (natürlich erst, wenn die Schmerzen nicht mehr schlimm waren)

- mir hat auch die Badewanne manchmal geholfen (ein Urologe hat mir auch gesagt, dass der Entspannungseffekt wichtiger sein kann wie der Bakterienvermehrungseffekt, hängt aber vom Einzelnen ab)

- Ablenkung wenn es irgendwie geht (Buch lesen, Film kucken...)

Naja, so aufgeschrieben klingt das ziemlich armselig Noch wichtiger finde ich deshalb, dafür zu sorgen, dass es erst gar nicht soweit kommt.
Das sind die auslösenden Faktoren, die ich für mich rausgefunden habe:

- trockene Schleimhäute im Scheidenbereich (kann verschieden Gründe haben, z.B. Stress, zu wenig Östrogen, Nikotin), dann wird auch Sex ganz schnell zum Auslöser, weil die Erreger sich dann viel leichter ausbreiten können, die Schutzbarriere ist weg
- zu wenig Trinken
- kalte Füße (da werden automatisch die Schleimhäute viel weniger durchblutet, ist ne bekannte Körperreaktion),
- zuviel Schokolade (keine Ahnung warum)
- psychischer Druck

Seit ich konsequent auf diese wenigen Punkte achte (und mit Angocin eine längere Vorbeugebehandlung gemacht hab), hab ich so gut wie keine BE mehr (davor war ich bei verdammt vielen Ärzten/Urologen, hab das ganze Program durchgemacht, Blasenspiegelung, Harnwegsröntgen und einige Therapien wie Eigenblutbehandlung etc., hat alles nix geholfen). Aber ich denke, da muss man sich selber einfach gut beobachten und seine eigenen Schlüsse ziehen. Trust yourself!! Ach ja, meine Frauenärztin war noch am hilfreichsten, die Urologen waren halt doch eher auf Männer spezialisiert
Ich wünsch Dir und allen anderen auf jeden Fall gute Besserung und hoffe, dass du in Zukunft verschont wirst!

Ganz liebe Grüße

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26. Mai 2011 um 0:36

Meine Erfahrungen
Liebe Emma und andere Blasenleidende,

habe selber über 15 Jahre unter ständig wiederkehrenden Blasenentzündungen übelster Sorte (bis hin zu Nierenbeckenentzündungen) gelitten. Seit 2 Jahren hab ich es jetzt zum Glück relativ gut im Griff, aber bis dahin war es ein langer Weg...was meiner Meinung nach einfach daran liegt, dass dieses Thema von ärztlicher Seite immer noch nicht ernst genug genommen wird (was mich ziemlich sauer macht , da der Leidensdruck, wie man ja auch hier im Forum liest, enorm hoch sein kann), irgendwie wird das immer noch als "Frauenhysteriekrankheit" abgetan und die damit verbundenen Schmerzen unterschätzt. Von den Symptomen war es eigentlich ziemlich genau so, wie Emma es oben beschrieben hat (ich konnte die Nächte auf dem Klo auch nicht mehr zählen...). Bei mir bin ich zu dem Schluss gekommen, dass mehrere einfache Faktoren eine Rolle spielen, ob es zu einer Entzündung kommt. Die gilt es zu finden (ich glaube auch, dass die nicht für jeden diesselben sind), weil es natürlich viiiiiieeeeeeeel besser ist, erst gar keine Blasenentzündung zu kriegen Wer will schon mehrmals im Jahr Antibiotika schlucken...Wenn es aber doch soweit gekommen ist, gibt es bei mir ein paar Sachen, die lindern und die Heilung etwas beschleunigen können, aber meiner Erfahrung nach bleibt im Prinzip nix anderes übrig als einfach "durchzuhalten" bis es rum ist, so traurig das auch ist. Normale Schmerzmittel haben bei mir nie wirklich geholfen, ausser sie hatten entkrampfende Wirkung. Hier die Sachen, die mir in der Akutphase etwas geholfen haben (machst du ja aber größtenteils schon):

Akuthilfe:

- was bei mir super angeschlagen hat: Angocin (rein pflanzliches Arzneimittel auf Senfölbasis, praktisch nebenwirkungsfrei, gibts rezeptfrei in der Apotheke), das hat bei mir zum Teil genauso gut und schnell wie Antibiotika gewirkt, dauert aber auch mind. 2-3 Tage (wichtig: muss man noch einge Tage nach Abklingen der Symptome nehmen, sonst kommts wieder), ausserdem hatte ich immer den Eindruck, dass mit der Einnahme auch die Schmerzen gelindert werden (obwohl es dafür wahrscheinlich keine medizinische Erklärung gibt)

- Wasser, Wasser, Wasser! ausreichend Trinken um die Blase zu spülen (und um aufs Klo zu können, tut zwar weh, kann aber trotzdem besser sein, wie der "Dauerschmerz"), am besten was Warmes (ich konnte allerdings zeitweise keinen Tee mehr sehen...)

- Füße(!) und Hände warmhalten (--> dann werden die Schleimhäute besser durchblutet)

- Wärme zwischen die Beine/auf den Bauch

- alles was dir bei körperlicher und seelischer Entspannung hilft (Stress hat Einfluss auf deinen Hormonhaushalt, der wiederrum einen großen Effekt auf die Schleimhautdurchblutung hat), so paradox das auch klingt, in der Abklingphase war das bei mir in ganz seltenen Fällen sogar sanfter Sex (natürlich erst, wenn die Schmerzen nicht mehr schlimm waren)

- mir hat auch die Badewanne manchmal geholfen (ein Urologe hat mir auch gesagt, dass der Entspannungseffekt wichtiger sein kann wie der Bakterienvermehrungseffekt, hängt aber vom Einzelnen ab)

- Ablenkung wenn es irgendwie geht (Buch lesen, Film kucken...)

Naja, so aufgeschrieben klingt das ziemlich armselig Noch wichtiger finde ich deshalb, dafür zu sorgen, dass es erst gar nicht soweit kommt.
Das sind die auslösenden Faktoren, die ich für mich rausgefunden habe:

- trockene Schleimhäute im Scheidenbereich (kann verschieden Gründe haben, z.B. Stress, zu wenig Östrogen, Nikotin), dann wird auch Sex ganz schnell zum Auslöser, weil die Erreger sich dann viel leichter ausbreiten können, die Schutzbarriere ist weg
- zu wenig Trinken
- kalte Füße (da werden automatisch die Schleimhäute viel weniger durchblutet, ist ne bekannte Körperreaktion),
- zuviel Schokolade (keine Ahnung warum)
-nach Sex nicht aufs Klo gegangen
- psychischer Druck

Seit ich konsequent auf diese wenigen Punkte achte (und mit Angocin eine längere Vorbeugebehandlung gemacht hab), hab ich so gut wie keine BE mehr (davor war ich bei verdammt vielen Ärzten/Urologen, hab das ganze Program durchgemacht, Blasenspiegelung, Harnwegsröntgen und einige Therapien wie Eigenblutbehandlung etc., hat alles nix geholfen). Aber ich denke, da muss man sich selber einfach gut beobachten und seine eigenen Schlüsse ziehen. Trust yourself!! Ach ja, meine Frauenärztin war noch am hilfreichsten, die Urologen waren halt doch eher auf Männer spezialisiert
Ich wünsch Dir und allen anderen auf jeden Fall gute Besserung und hoffe, dass du in Zukunft verschont wirst!

Ganz liebe Grüße

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28. Mai 2011 um 15:57
In Antwort auf lina_12161110

Gesammelter Erfahrungsschatz
Liebe Emma und andere Blasenleidende,

habe selber über 15 Jahre unter ständig wiederkehrenden Blasenentzündungen übelster Sorte (bis hin zu Nierenbeckenentzündungen) gelitten. Seit 2 Jahren hab ich es jetzt zum Glück relativ gut im Griff, aber bis dahin war es ein langer Weg...was meiner Meinung nach einfach daran liegt, dass dieses Thema von ärztlicher Seite immer noch nicht ernst genug genommen wird (was mich ziemlich sauer macht, da der Leidensdruck, wie man ja auch hier im Forum liest, enorm hoch sein kann), irgendwie wird das immer noch als "Frauenhysteriekrankheit" abgetan und die damit verbundenen Schmerzen unterschätzt. Von den Symptomen war es eigentlich ziemlich genau so, wie Emma es oben beschrieben hat (ich konnte die Nächte auf dem Klo auch nicht mehr zählen...). Bei mir bin ich zu dem Schluss gekommen, dass mehrere einfache Faktoren eine Rolle spielen, ob es zu einer Entzündung kommt. Die gilt es zu finden (ich glaube auch, dass die nicht für jeden diesselben sind), weil es natürlich viiiiiieeeeeeeel besser ist, erst gar keine Blasenentzündung zu kriegen Wer will schon mehrmals im Jahr Antibiotika schlucken...Wenn es aber doch soweit gekommen ist, gibt es bei mir ein paar Sachen, die lindern und die Heilung etwas beschleunigen können, aber meiner Erfahrung nach bleibt im Prinzip nix anderes übrig als einfach "durchzuhalten" bis es rum ist, so traurig das auch ist. Normale Schmerzmittel haben bei mir nie wirklich geholfen, ausser sie hatten entkrampfende Wirkung. Hier die Sachen, die mir in der Akutphase etwas geholfen haben (machst du ja aber größtenteils schon):

Akuthilfe:

- was bei mir super angeschlagen hat: Angocin (rein pflanzliches Arzneimittel auf Senfölbasis, praktisch nebenwirkungsfrei, gibts rezeptfrei in der Apotheke), das hat bei mir zum Teil genauso gut und schnell wie Antibiotika gewirkt, dauert aber auch mind. 2-3 Tage (wichtig: muss man noch einge Tage nach Abklingen der Symptome nehmen, sonst kommts wieder), ausserdem hatte ich immer den Eindruck, dass mit der Einnahme auch die Schmerzen gelindert werden (obwohl es dafür wahrscheinlich keine medizinische Erklärung gibt)

- Wasser, Wasser, Wasser! ausreichend Trinken um die Blase zu spülen (und um aufs Klo zu können, tut zwar weh, kann aber trotzdem besser sein, wie der "Dauerschmerz"), am besten was Warmes (ich konnte allerdings zeitweise keinen Tee mehr sehen...)

- Füße(!) und Hände warmhalten (--> dann werden die Schleimhäute besser durchblutet)

- Wärme zwischen die Beine/auf den Bauch

- alles was dir bei körperlicher und seelischer Entspannung hilft (Stress hat Einfluss auf deinen Hormonhaushalt, der wiederrum einen großen Effekt auf die Schleimhautdurchblutung hat), so paradox das auch klingt, in der Abklingphase war das bei mir in ganz seltenen Fällen sogar sanfter Sex (natürlich erst, wenn die Schmerzen nicht mehr schlimm waren)

- mir hat auch die Badewanne manchmal geholfen (ein Urologe hat mir auch gesagt, dass der Entspannungseffekt wichtiger sein kann wie der Bakterienvermehrungseffekt, hängt aber vom Einzelnen ab)

- Ablenkung wenn es irgendwie geht (Buch lesen, Film kucken...)

Naja, so aufgeschrieben klingt das ziemlich armselig Noch wichtiger finde ich deshalb, dafür zu sorgen, dass es erst gar nicht soweit kommt.
Das sind die auslösenden Faktoren, die ich für mich rausgefunden habe:

- trockene Schleimhäute im Scheidenbereich (kann verschieden Gründe haben, z.B. Stress, zu wenig Östrogen, Nikotin), dann wird auch Sex ganz schnell zum Auslöser, weil die Erreger sich dann viel leichter ausbreiten können, die Schutzbarriere ist weg
- zu wenig Trinken
- kalte Füße (da werden automatisch die Schleimhäute viel weniger durchblutet, ist ne bekannte Körperreaktion),
- zuviel Schokolade (keine Ahnung warum)
- psychischer Druck

Seit ich konsequent auf diese wenigen Punkte achte (und mit Angocin eine längere Vorbeugebehandlung gemacht hab), hab ich so gut wie keine BE mehr (davor war ich bei verdammt vielen Ärzten/Urologen, hab das ganze Program durchgemacht, Blasenspiegelung, Harnwegsröntgen und einige Therapien wie Eigenblutbehandlung etc., hat alles nix geholfen). Aber ich denke, da muss man sich selber einfach gut beobachten und seine eigenen Schlüsse ziehen. Trust yourself!! Ach ja, meine Frauenärztin war noch am hilfreichsten, die Urologen waren halt doch eher auf Männer spezialisiert
Ich wünsch Dir und allen anderen auf jeden Fall gute Besserung und hoffe, dass du in Zukunft verschont wirst!

Ganz liebe Grüße

Angocin
Hey cysti,
lieben Dank für deine Hinweise. Vieles beherzige ich natürlich schon, aber Angocin ist mir neu. Werde mich mal im Netz schlau machen und ausprobieren,denn so dumm es auch ist: Die nächste BE kommt bestimmt .
Ich geb dir auch vollkommen recht, vorbeugen ist natürlich besser. Mir helfen cranberrykapseln sehr gut, sofern ich dann auch noch ausreichend trinke. Die Kapseln sind gerade gut für Frauen bei denen Sex oft der Auslöser ist, weil sie die Ansiedlung von Darmbakterien in der Scheide erschweren bzw. bei regelmäßiger Einnahme verhindern können. Hab da wirklich gute Erfahrungen gemacht.

LG Enma

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28. Mai 2011 um 16:07

Gib nicht auf!
Was du da schreibst tut mir sehr leid. Ich hatte zeitweise etwa 10 BEs im Jahr und hab sehr gelitten. Mir haben Cranberrykapseln sehr geholfen, die BEs sind viel seltener geworden. Man kann dann noch welche bekommen aber nicht durch Darmbakterien, d.h. man kann beruhigt Sex haben. So hats mein Apotheker erklärt. Hat meinem Liebesleben gut getan
LG Enma

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26. Juli 2011 um 10:53


Du Arme, ich fühle mit dir!
ist es bei dir auch immer so das es von jetzt auf gleich, innerhalb von max ner halben Stunde alles so Schlimm wird das du gleich Antibiotika brauchst?
Das selbe Problem habe ich auch! Meine Schwester und meine beste Freundin haben auch öfters "Blasenentzündung", trinken dann tee nehmen bisschen cystinol oder so diese pflanzlichen kapseln und anch ner woche gehtz wieder besser.
UNVORSTELLBAR für mich, und für dich warscheinlich auch.

Gerade in diesem moment sitze ich auch mit Blasenentzündung hier und versuche mich ein wenig abzulenken.

Gestern vormittag fing es an, war noch bei einer Freundin. Wachte auf, gang zur Toilette und dann nachdem ich ne stunde auf dem klo gesessen habe habe ich mich überwinden können den Arzt aufzusuchen, Antibiotika mitgenommen und ab nach Hause.

Grade mal vor einem Monat hatte ich das letzte mal Blasenentzündung und Antobiotika. Bei mir konnt das sehr häufig, schätze mal so 4-6 mal im Jahr muss ich diese quälerei ertragen.
Und ich kann dir auch sagen wovon das kommen kann: von Antibiotika. Du verinnst dich genau wie ich in einem ewigem Teufelskreislauf. Antibiotika schwächen so das imumsystem das man sich nicht wundern brauchst wenn die nächste BE gleich auf der matte steht.

ABER dieses mal habe ich es anders gemacht nach dem Rat meiner schwester. ich habe das Antibiotika weggelassen, schadet eh nicht sowas mal vorsorgehalber im haus zu haben.
Jetzt ist es genau 24 Stunden her das die Blasenentzündung anfing und ich muss erlich sagen es geht mir ganz gut ich kann ruhig hier sitzen und tippen, ich bin großer hoffnung das es vllt sogar ganz weggeht!


Alsoooo:
Meine Schwester gab mir Tabletten "Aqualibra" oder so heissen die, sollen genausogut wirken wie antibiotika, zwar langsamer, aber das war es mir wert! Immer dabei haben!!!
Beim ersten Zwicken sofort diese tabletten einschmeissen. Was du auch immer dahaben solltest ist "buscopan" oder am besten "buscopan PLus", bei der Blasenentzündung verkrampft sich bei mir immer alles, bei dir auch? .. diese tabletten verschaffen abhilfe gegen die krämpfe, auch super bei regelschmerzen. und alles ganz unbedenklich, keine schlimme chemie oder so
genommen habe ich zusätzlich zu den "aqualibre" und "buscopan plus" noch 1-2 aspirin 500 als tablettenform. hat gut gewirkt, oder ibuprofen, das nehme ich sonst immer am liebsten (wenns denn mal dagewesen wäre) aber aspirin war okay.

Zusätzlich zu dem medikamentencoctail zieh ich mir einen tee nach dem anderen rein. mache mir immer 3 auf einmal, blasentee aus der apotheke, brenesseltee!! und noch irgendwas anderes was nicht so schäußlich schmeckt. alles ungesüßt. sobald es nicht mehr heiss ist auf ex.. dann schön wärmflasche auf den bauch und warten. (Wärme ist ganz wichtig, auch die füße schön warm einpacken und den rücken) nach kürzester zeit fühlst du dich als hättest du nie eine blasenentzündung gehabt..
naja irgendwann läuft der tee durch, das muss dann halt sein. also immer schön für nachschub sorgen.
habe gestern bestimmt 5 Liter Tee getrunken.

Letzte Nacht konnte ich relativ gut schlafen, heute morgen auf der Toilette ging es auch relativ schmerzfrei. und jetzt sitze ich hier wieder trinken tee und halte alles warm. 3 mal am tag nehme ich diese tabletten.

Gestern war echt eine qual, fast hätte ich auch nicht durchgehalten und zum antibiotika gegriffen, aber auf dauer ist es wirklich keine lösung, ich hoffe sehr das mein plan funktioniert und heute abend nichts mehr von der blasenentzündiung zu merken ist.


Ich hoffe das du aus meiner Schilderung vllt ein paar Tipps gebrauchen kannst. Vllt machst du es auch mal so wie ich es dieses mal gemacht habe.

Ganz Liebe Grüsse Ronja

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17. Dezember 2012 um 13:24

Was hilft
Ich kämpfe auch schon seit Jahren mit den Schmerzen, da ich leider einen angeborenen Fehler beim Harnleiter habe. Meine Lösung, jedenfalls für ca. 3 Jahre schmerz-und entzündungsfrei leben ist: uro vaxom impfung, nach 3 Jahren wieder eine Auffrischung, cranberry tabletten (2mal täglich) von Alpinamed, im Akutfall Furodantin retard (ganz schwaches Antibiotikum dass für Langzeittherapien ausschließlich für Harnwegsinfekte eingesetzt wird). Niemals Breitbandantibiotikum schlucken!!! Führt nur zur erneuten Blasenentzündung und man wird gegen die Antibiotika immun - führt zu furchtbaren Aufenthalten im Krankenhaus, bin schon selber 2 mal auf der Intensiv gelandet.

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24. März 2015 um 19:24

Gut zu wissen...
...dass man nicht allein ist.
Hatte schon als Kind gelegentlich BE, doch so einen Horror wie vor wenigen Tagen erlebte ich noch nie.
Cotrim half nicht, Fluroxin schon. Die sind seit zwei Tagen zuende und es geht schon wieder los.
Gleich ordentlich Ibu eingeworfen, aber ich habe Angst, dass es bei Nachlassen der Wirkung ( in der Nacht?) wieder so schrecklich wird.
Habt ihr Tipps?

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