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Bachelorarbeit - nicht medikamentöse Migräneprävention

16. November 2011 um 10:40 Letzte Antwort: 27. März 2012 um 15:00

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Katharina ... und ich studiere Integrative Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg.
Im Rahmen meiner Bachelorarbeit zum Thema Migräneprävention führe ich eine Patientenbefragung durch, mit der ich herausfinden möchte, ob Methoden der nicht medikamentösen Migräneprävention (z. B. Verhaltenstherapie, Stressbewältigung, Ausdauersport) eine geeignete Alternative beziehungsweise Ergänzung zur Vorbeugung und Akutbehandlung durch Medikamente darstellen.
Basierend auf den Ergebnissen werde ich Bausteine für ein Konzept zur nicht medikamentösen Migräneprävention konstruieren und es Betroffenen zur Verfügung stellen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich in Form einer zahlreichen Teilnahme an der Befragung bei meiner Bachelorarbeit unterstützen würden. Den Fragebogen können Sie aufrufen, indem Sie die unten aufgeführte Webadresse in Ihre Browserzeile eingeben. Die Beantwortung dauert etwa zehn Minuten.
Darüber hinaus versichere ich Ihnen, dass die Daten anonym und nur für den Zweck meiner Bachelorarbeit verwendet werden, die Ergebnisse werde ich selbstverständlich hier zur Verfügung stellen.
Mit freundlichen Grüßen
Katharina ...

www.hs-coburg.de/umfrage-migraenepraevention (falls Sie nicht direkt zur Umfrage geleitet werden, dann klicken Sie bitte einfach links auf umfrage-migraenepraevention)

PS: Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diesen Link auch an andere Migränepatienten weiterleiten würden.

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16. November 2011 um 10:42

Anmerkung zum Fragebogen
Noch ein paar kurze Anmerkung zum Fragebogen:
Wenn Sie einmal eine Frage nicht beantworten können oder möchten, können Sie diese einfach überspringen, indem Sie dort kein Häkchen setzen.
Bei den Fragen 5.x.2 interessiert mich nur Ihre Einschätzung zu der jeweiligen nicht medikamentösen Prophylaxemethode, ungeachtet, ob Sie bereits Erfahrung damit haben. Wenn Sie keine Angaben dazu machen können, dann lassen Sie die Frage einfach aus.
Viele Grüße und einen schönen Tag,
Katharina

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1. Dezember 2011 um 18:29

Noch aktuell
Hallo!
Erst einmal vielen Dank für die Teilnahme und das Interesse. Die Umfrage wird voraussichtlich bis zum 15. Dezember online sein.
Bis dahin eine schöne Adventszeit und viele Grüße,
Katharina

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27. März 2012 um 15:00

Ergebnisse der Bachelor-Arbeit
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage,
ich habe gestern die Note für meine Bachelor-Arbeit bekommen und freue mich deshalb, Sie Ihnen ab jetzt zur Verfügung stellen zu können.
Wer die Arbeit haben möchte, sendet mir bitte eine e-Mail an migraenepraevention@web.de. Ich werde sie dann schnellstmöglich im PDF-Format versenden.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für Ihre Unterstützung, ohne die mir das Projekt nicht möglich gewesen wäre!
Viele Grüße, Katharina ...

Abstract:
Eine ganzheitliche Prävention unter Berücksichtigung der Säulen der Gesundheitsförderung gewinnt in der Medizin und auch in der Schmerztherapie zusehends an Bedeutung. In diesem Bereich ist die Migräne eine weit verbreitete neurologische Erkrankung, die für die Betroffenen mit enormen Einschränkungen im Alltag einhergeht und deshalb innovative, alltagsnahe Konzepte erfordert, um den Leidensdruck zu senken.
Ziel dieser Bachelor-Arbeit war es herauszufinden, ob die Methoden der nicht medikamentösen Migräneprävention für die Betroffenen eine geeignete Alternative bzw. Ergänzung zu medikamentösen Therapieformen darstellen, welche Methoden dabei besonders berücksichtigt werden sollten und wie sie sich am besten in den Alltag der Patienten integrieren lassen. Basierend darauf sollte ein bedarfsorientiertes Konzept zur Verringerung der Migränehäufigkeit, der Schmerzstärke und der Einschränkung im Alltag entwickelt werden.
Zu diesem Zweck wurde im Rahmen des Praxisteils zunächst eine schriftliche Befragung mittels Fragebogen durchgeführt, die sich an Migränepatienten richtete und einerseits papiergebunden über Kliniken und Selbsthilfegruppen und andererseits digital über Foren im Internet stattfand. Im Versuchszeitraum von einem Monat nahmen insgesamt 105 Personen an der Umfrage teil.
Die wichtigsten Ergebnisse waren dabei, dass die Methoden der nicht medikamentösen Migräneprävention für 75 Prozent der Betroffenen sehr wohl eine geeignete Alternative zu medikamentösen Verfahren darstellen, von besonderer Bedeutung sind dabei Bewegung und Ausdauersport, Entspannung und Stressmanagement sowie die Triggervermeidung. Generelle Anforderungen an die Prophylaxemethoden sind eine einfache Integrierbarkeit in den Alltag, eine leichte Erlernbarkeit und Handhabbarkeit sowie ein geringer Zeit- und Kostenaufwand.
All diese Punkte wurden in dem Konzept für das Seminar Aktiv gegen Migräne berücksichtigt, das sich aus 13 Einheiten aus den Bereichen Entspannung und Stressmanagement, Bewegung, Ernährung und Selbstwirksamkeit zusammensetzt.
Sie bestehen jeweils aus einem Theorie- und einem Praxisteil und sollen den Teilnehmern umfassende Kenntnisse über ihre Krankheit sowie praktische Fähigkeiten in allen Bereichen der Gesundheitsförderung vermitteln. Dies soll es den Betroffenen ermöglichen, der Migräne bestmöglich entgegenzuwirken, risikofrei und aus eigener Kraft ihre Lebensqualität erheblich zu verbessern und ihren Alltag nicht länger von der Krankheit bestimmen zu lassen.

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