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Baby vegan ernähren

Letzte Nachricht: 14. Juli 2011 um 23:28
S
staci_12145569
29.01.11 um 15:34

was haltet ihr davon? Sind hier Vegane Eltern oder Vegane "Kinder" (also von geburt/Kindheit Vegan)

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Y
yvette_12359895
02.05.11 um 14:31

nichts
Hallo,
davon halte ich gar nichts und ich denke die meisten Ernährungsexperten auch nicht. Vegetarisch ist wohl ok, wenn man da mit seinem Arzt spricht und einiges beachtet, damit das Kind alles bekommt was es braucht - das macht eine Freundin von mir weil sie selbst schon seit ihrer Kindheit Vegetarierin ist; sie gibt halt z.B. mehr Hirsebrei oder Hülsenfrüchte wegen Eisen. Aber vegan ist schon heftig, denn dann dürftest Du ja auch keine Milch geben, weil die ja aus Kuhmilch gewonnen wird. Aber letztenendes würde ich nie einem Kind meine Überzeugung aufzwingen sondern es lieber alles probieren lassen. Oft kann man im Alltag so eine strenge Überzeugung auch nicht durchhalten: Meine Freundin wollte z.B. nie Fleisch geben - macht sie daheim auch immer noch nicht - aber als das Kind in die Krippe kam wollte es halt was die anderen essen - und da war auch mal Fleisch dabei. Wäre komisch gewesen dem Kind zu erklären, dass alle Kinder das essen dürfen nur es nicht
Da holt einen dann doch die Realität ein...

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J
jera_12294467
10.06.11 um 15:44

Lieber nicht!
Meine Schwester ist Veganerin und leidet unter Mangelerscheinungen, daher muss sie Nahrungsergänzungsmittel nehmen. Für Kinder ist das aber nciht empfehlenswert, ich würde dir da sehr zu einer vegetarischen Ernährung raten, also Miclhprodukte und Eier geben! Wenn du die nur für dein Kind kaufst, dürfen es ja ruhig die teureren, aus artgerechterer Tierhaltung sein. Außerdem solltest du ansonsten auf eine sehr ausgewogene Ernährung achten, mit Biosoja und Hülsenfrüchten etc, lass dich beraten!
Es ist schwieriger, ein Kind vegetarisch mit allem zu versorgen was es braucht, aber es geht. Vegane Ernährung solltest einem Kind aber nicht antun, auch wenn ich deine Beweggründe verstehe.

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kiku_12441421
12.07.11 um 20:34
In Antwort auf yvette_12359895

nichts
Hallo,
davon halte ich gar nichts und ich denke die meisten Ernährungsexperten auch nicht. Vegetarisch ist wohl ok, wenn man da mit seinem Arzt spricht und einiges beachtet, damit das Kind alles bekommt was es braucht - das macht eine Freundin von mir weil sie selbst schon seit ihrer Kindheit Vegetarierin ist; sie gibt halt z.B. mehr Hirsebrei oder Hülsenfrüchte wegen Eisen. Aber vegan ist schon heftig, denn dann dürftest Du ja auch keine Milch geben, weil die ja aus Kuhmilch gewonnen wird. Aber letztenendes würde ich nie einem Kind meine Überzeugung aufzwingen sondern es lieber alles probieren lassen. Oft kann man im Alltag so eine strenge Überzeugung auch nicht durchhalten: Meine Freundin wollte z.B. nie Fleisch geben - macht sie daheim auch immer noch nicht - aber als das Kind in die Krippe kam wollte es halt was die anderen essen - und da war auch mal Fleisch dabei. Wäre komisch gewesen dem Kind zu erklären, dass alle Kinder das essen dürfen nur es nicht
Da holt einen dann doch die Realität ein...

Etwas spät, trotzdem:
jemand, der nicht mal weiß, dass es das Wort "veganisch" nicht gibt, sollte sich evtl nicht zu veganer Ernährung äußern.

Ich selbst studiere Ernährungswissenschaft, ernähre mich vegan und werde auch meine Kinder vegan erziehen, selbstverständlich von Geburt an.
Der Konsum von Fleisch und Eiern in Maßen ist aus rein gesundheitlichen Aspekten nicht zu verteufeln, Kuhmilch ist jedoch die Säuglingsnahrung einer anderen Spezies und es ist nicht natürlich diese zu konsumieren.
Der Proteingehalt der Kuhmilch ist um ein 3faches höher als der der menschl. Muttermilch, denn sie muss ein 40kg Baby innerhalb eines Jahres auf 250kg "mästen". Diese hohe Proteindichte führt folglich zu einem abnormalen Wachstum kleiner Kinder und außerdem zu Allergien, Diabetis und Adipositas. Außerdem ist Kuhmilch der Überträger der Bovinen Leukämie Viren...
In Maßen vlt noch zu verkraften, in Massen pures Gift.

Zu den Nährstoffen: Wie bei jeder Ernährungsweise muss auch ein Veganer sehr bewusst und gesund essen. Dazu gehören Hülsenfrüchte, Gemüse (v.a. grünes Blattgemüse), Obst, trockenfrüchte, Wurzeln, Vollwertiges Getreide.
Alles, was ein gesunder Mensch, egal welchen Alters, zum Leben braucht kann er - mit Ausnahme von Vit. B12 - auch aus Pflanzen beziehen. Der tierische Ursprung wertet die Nährstoffe keineswegs auf, wie man zB an gesättigten/ungesättigten Fettsäuren sieht.
Das Vitamin B12 muss tatsächlich supplementiert werden, sobald das Baby nicht mehr durch die Muttermilch versorgt wird ( auch hier muss durch Nahrungsergänzung der Mutter nachgeholfen werden).

zur veganen Ernährung von der American Diet Association:
The American Dietetic Association and American Academy of Pediatrics (AAP) agree: Well-planned vegetarian and vegan eating patterns are healthy for infants and toddlers.
http://www.eatright.org/kids/article.aspx?id=6442459333&terms=vegan

lg
Lena

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J
jera_12294467
12.07.11 um 21:25
In Antwort auf kiku_12441421

Etwas spät, trotzdem:
jemand, der nicht mal weiß, dass es das Wort "veganisch" nicht gibt, sollte sich evtl nicht zu veganer Ernährung äußern.

Ich selbst studiere Ernährungswissenschaft, ernähre mich vegan und werde auch meine Kinder vegan erziehen, selbstverständlich von Geburt an.
Der Konsum von Fleisch und Eiern in Maßen ist aus rein gesundheitlichen Aspekten nicht zu verteufeln, Kuhmilch ist jedoch die Säuglingsnahrung einer anderen Spezies und es ist nicht natürlich diese zu konsumieren.
Der Proteingehalt der Kuhmilch ist um ein 3faches höher als der der menschl. Muttermilch, denn sie muss ein 40kg Baby innerhalb eines Jahres auf 250kg "mästen". Diese hohe Proteindichte führt folglich zu einem abnormalen Wachstum kleiner Kinder und außerdem zu Allergien, Diabetis und Adipositas. Außerdem ist Kuhmilch der Überträger der Bovinen Leukämie Viren...
In Maßen vlt noch zu verkraften, in Massen pures Gift.

Zu den Nährstoffen: Wie bei jeder Ernährungsweise muss auch ein Veganer sehr bewusst und gesund essen. Dazu gehören Hülsenfrüchte, Gemüse (v.a. grünes Blattgemüse), Obst, trockenfrüchte, Wurzeln, Vollwertiges Getreide.
Alles, was ein gesunder Mensch, egal welchen Alters, zum Leben braucht kann er - mit Ausnahme von Vit. B12 - auch aus Pflanzen beziehen. Der tierische Ursprung wertet die Nährstoffe keineswegs auf, wie man zB an gesättigten/ungesättigten Fettsäuren sieht.
Das Vitamin B12 muss tatsächlich supplementiert werden, sobald das Baby nicht mehr durch die Muttermilch versorgt wird ( auch hier muss durch Nahrungsergänzung der Mutter nachgeholfen werden).

zur veganen Ernährung von der American Diet Association:
The American Dietetic Association and American Academy of Pediatrics (AAP) agree: Well-planned vegetarian and vegan eating patterns are healthy for infants and toddlers.
http://www.eatright.org/kids/article.aspx?id=6442459333&terms=vegan

lg
Lena

Ich bin auch der Meinung
dass vegane Ernährung für Kinder nicht unmöglich ist, aber in den meisten Fällen eine schlechte Entscheidung.
Du bist Ernährungswissenschaftlerin, d.h. du weißt bestens worauf du achten musst um ihnen eine ausgewogene Ernährung zukommen zu lassen. Die meisten Menschen haben aber einfach nicht das Wissen oder die (finanziellen) Möglichkeiten, einen abwechslungsreichen veganen Speiseplan mit allen wichtigen Nährstoffen zusammen zu stellen. Du würdest dich wundern, welch seltsame Vorstellungen von gesunder Ernährung es gibt, so mancher Veganer mit starker Übezeugung aber wenig fundiertem Wissen gibt dann seinem Kind evtl einfach irgendein Gemüse und denkt, das wird schon gut gehen. Gerade die Sache mit dem Vitamin B12- da sprichst du ja schon was wichtiges an. Voraussetzung für vegane Ernährung ist ja, dass das Kind möglichst lang gestillt wird. Denn als Säugetier braucht der Mensch als Baby nunmal Milch, natürlich vorzugsweise von der eigenen Spezies. Aber was machen, wenns mit dem Stillen nicht klappt? Man kann keine Menschenmilch kaufen, tierische Fertigmilchnahrung wird aus Kuhmilch gemacht. Da würde ich dann überlegen, ob man sich mit Bio-Pulvermilch anfreunden könnte.
Fazit: Vegane, gesunde Ernährung ist in unserer heutigen Gesellschaft ein Luxus, der eher gut informierten und finanziell sicheren Menschen vorbehalten ist. Richtig gemacht, ist vegane Ernährung ein Segen für uns Menschen und andere Tiere, andernfalls sollte man von Experimenten gerade bei Kindern absehen.
Wir ernähren uns zuhause fast vegetarisch, hin und wieder gibt es Biofleisch. Vielleicht finden wir auch mal den Weg zu einer Ernährung mit weniger/ohne tierische Produkten(n).

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Y
yvette_12359895
12.07.11 um 22:18
In Antwort auf kiku_12441421

Etwas spät, trotzdem:
jemand, der nicht mal weiß, dass es das Wort "veganisch" nicht gibt, sollte sich evtl nicht zu veganer Ernährung äußern.

Ich selbst studiere Ernährungswissenschaft, ernähre mich vegan und werde auch meine Kinder vegan erziehen, selbstverständlich von Geburt an.
Der Konsum von Fleisch und Eiern in Maßen ist aus rein gesundheitlichen Aspekten nicht zu verteufeln, Kuhmilch ist jedoch die Säuglingsnahrung einer anderen Spezies und es ist nicht natürlich diese zu konsumieren.
Der Proteingehalt der Kuhmilch ist um ein 3faches höher als der der menschl. Muttermilch, denn sie muss ein 40kg Baby innerhalb eines Jahres auf 250kg "mästen". Diese hohe Proteindichte führt folglich zu einem abnormalen Wachstum kleiner Kinder und außerdem zu Allergien, Diabetis und Adipositas. Außerdem ist Kuhmilch der Überträger der Bovinen Leukämie Viren...
In Maßen vlt noch zu verkraften, in Massen pures Gift.

Zu den Nährstoffen: Wie bei jeder Ernährungsweise muss auch ein Veganer sehr bewusst und gesund essen. Dazu gehören Hülsenfrüchte, Gemüse (v.a. grünes Blattgemüse), Obst, trockenfrüchte, Wurzeln, Vollwertiges Getreide.
Alles, was ein gesunder Mensch, egal welchen Alters, zum Leben braucht kann er - mit Ausnahme von Vit. B12 - auch aus Pflanzen beziehen. Der tierische Ursprung wertet die Nährstoffe keineswegs auf, wie man zB an gesättigten/ungesättigten Fettsäuren sieht.
Das Vitamin B12 muss tatsächlich supplementiert werden, sobald das Baby nicht mehr durch die Muttermilch versorgt wird ( auch hier muss durch Nahrungsergänzung der Mutter nachgeholfen werden).

zur veganen Ernährung von der American Diet Association:
The American Dietetic Association and American Academy of Pediatrics (AAP) agree: Well-planned vegetarian and vegan eating patterns are healthy for infants and toddlers.
http://www.eatright.org/kids/article.aspx?id=6442459333&terms=vegan

lg
Lena

Irrtum
Liebe Lena,
in meinem Post steht das Wort veganisch an keiner einzigen Stelle, deshalb nehme ich an, dass Du jemand anderem antworten wolltest.

Aber mal ganz ehrlich: das mit dem Proteingehalt weiss ja inzwischen jeder - deshalb gibt's ja KIndermilch, die weniger Proteine, aber mehr Eisen hat. Die Grundlage ist aber Kuhmilch. und da wir leider keine unbehandelte Rohmilch im Laden kaufen können (schmeckt übrigens lecker), die vielleicht irgendwelche bovinen Krankheitserreger enthalten könnte, besteht die Gefahr selbst bei Frischmilch aus dem Supermarkt gleich null sich irgendwas einzufangen. Ich bin der Meinung, dass eine gesunde Mischernährung immer noch das beste ist. Alles was zu extrem betrieben wird ist meist einseitig - und das gilt nicht nur für die Ernährung sondern viele Lebensbereiche. In diesem Sinne: Guten Appetit!

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kiku_12441421
12.07.11 um 23:18

Langer Beitra
schön, nicht auf Anfeindungen zu stoßen!
mein Verlobter und ich sind Studenten, eine vegane Ernährung ist auch billig möglich, v.a. wenn man diese Ernährungsform mit einem biolog., ökologisch und gesundheitl. vernatwortungsvollen Fleischkonsum vergleicht. Dieser ist nämlich sehr teuer!
Billig-Fleisch aus dem Discounter ist freilich billiger als Veganismus.

Die Fälle von denen man immer wieder hört, geben Kritikern nur scheinbar Recht: es gibt meines Wissens 5 Fälle von veganen Kindern, die starben oder schwere Mängel hatten, zwei davon wurden mit tierischen Produkten ernährt, in zwei Fällen ( beide religiös, nicht ethisch! motiviert) haben die Kinder je ausschließlich Mandelmilch bzw. Tomatensaft bekommen... ganz schrecklich und eine keineswegs mit der veganen Einstellung zu vereinbarende Vernachlässigung der elterlichen Sorfaltspflicht
Echter, vernünftiger Veganismus ist keine religiöse Wahnvorstellung, sondern die Entscheidung zu einem ethischen Leben, welches nicht durch Folter und Mord geprägt ist.
Dazu auch das Argument, man dürfe seinen Kindern nicht die eigenen Vorstellungen aufzwingen:
1.ethisch: man erlaubt seinem Kind auch nicht, mit dem Luftgewehr auf Katzen oder andere Kinder zu schießen, einfach so zum Spaß. Genauso wenig werde ich meine Kinder tier. Produkte konsumieren lassen, bis sie alt genug sind umfassend aufgeklärt zu werden und die konsequenzen ihres Handelns zu begreifen.
2.gesundheitlich: ich hoffe doch, dass alle Eltern hier ihren kindern ihre Vorstellungen aufzwingen, wenn es darum geht, ob das Mittagessen nun aus Nutella mit Gummibärchen oder Brokkoloauflauf bestehen soll...nur weil ein Kind etwas will, heißt das noch lange nicht, dass das auch gut für es ist. Insofern zwingen alle Eltern ihren Kindern die ein oder andere Lebenseinstellung auf. Lebewesen keinen Schaden zuzufügen ist wohl noch die harmloseste!
Natürlich werde ich meine Kinder, wenn sie alt genug sind eigene Entscheidungen zu treffen, zu nichts zwingen, was sie nicht wollen.
Wie Steffi schreibt, wollen Kinder übrigens meist kein Fleisch mehr, wenn sie erfahren, dass da ein totes Tier liegt, oft müssen Eltern verharmlosen oder gar lügen, um ihre Zwerge wieder zum Fleischkonsum zu bringen.

Calcium ist in allen dunkelgrünen Blattgemüsesorten drin, genausoviel wie man braucht. Ab ca 1,5 Jahr ist auch Soja für Kinder verträglich, welches ebenfalls eine ausgezeichnete Kalziumquelle ist.
( Kuhmilch entzieht dem Körper übrigens mehr Kalzium, als sie ihm zuführt )
Es gibt Soja-PreNahrung, die auch für Säuglinge verträglich ist, das Stillen sollte aber hoffentlich kein Problem darstellen

Zum B12: Das ist ein unerfreulicher Nebeneffekt, mit dem ich allerdings leben kann. Für Kinder gibt es Tropfen, die man unbemerkt ins Essen mischen kann oder angereicherte Lebensmittel ( so supplementieren übrigens viele "normale"Esser Vitamin D oder Zink oder Eisen ). Das ist natürlich nicht optimal, aber ich finde es weitaus vertretbarer meinem Kind etwas B12 künstlich zuzuführen als zuzulassen, dass es mit dem Gedanken aufwächst, es wäre normal, fühlende Lebewesen zu quälen und zu töten.

Zum Kindergarte oder der KiTa: es gibt mehr Veganer als man denkt... und viele vegane Kinder. Für laktoseintolerante gibt es ja auch Essen, warum nicht auch für vegane?
Hier hat die Seite vegane-kinder.de wertvolle Tipps

lg
Lena

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K
kiku_12441421
12.07.11 um 23:23

Ups...
ich muss das Sytem erst noch durchschauen... die Beiträge kommen ja oben hin...
Ist das ok so, oder soll ich immer unten antworten?

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K
kiku_12441421
14.07.11 um 22:38

VeganISCH gibts nicht
es heißt einfach nur vegan ohne "isch".

Nein, ich würde das nicht tolerieren, weil ich es nicht für richtig halte. Solange mein Kind keine ethisch best. Entscheidungen treffen aknn, also so ab 7-10Jahren ( werd ich aber zu gegebener Zeit nachlesen ), werde ich ihm das abnehmen. Du würdest ja auch nicht, weils halt grad Spaß macht, dein Kind einanderes prügeln lassen.

Zur Missionierung:
Wir sind gar nicht so schlimm, wie alle denken
Das Problem ist, dass wir Veganer tgl die schlimmsten Bilder sehen, wenn wir im Tierschutz aktiv sind, Bilder , die viele nicht ertragen könnten. Wir machen das ja nicht um uns zu profilieren, sondern weil wir den tgl Holocaust auf den Tellern sehen. Das tut uns unglaublich weh... so wie anderen der ständige Gedanke, dass im Nachbarhaus Kinder gefoltert und grausamst ermordet werden. Da Tiere völlig unabhängig von ihrem IQleidensfähig sind, ist es das Gleiche.
Wenn wir uns dann komische Sprüche wie "das ist Geschmackssache" oder "mir schmeckts halt einfach" anhören müssen -und das ständig, denn kaum einer kann sich zurückhalten, wenn er erfährt das sein Gegenüber vegan lebt-, dann kommen diese Bilder hoch. Und von diesem emotionalen Standpunkt aus ( übrigens auch vom logischen ) KANN man NICHT ruhig bleiben und akzeptieren, dass Folter und Mord eine persönliche Entscheidung sein sollen
Deswegen reagieren viele wohl manchmal über... ich kann es ihnen verdenken.
Außerdem fühlen sich ganz viele angegriffen, nur dadurch, dass man anders is(s)t, das müsstest du, Steffi, ja als Vegetarierin schon kennen. Diese Leute werden, bevor man selbst den Mund aufmacht total defensiv und meinen später der Andere hätte sie angegriffen, auch wenn dieser kein Wort gesagt hat.

Vielleicht überlegst du's dir ja mal, ein Veganer rettet pro Jahr ca. 60-150 Lebewesen es ist ganz einfach und sooo lecker und gesund
An alle die sich mal informieren wollen: es gibt sog. VeganBuddys, die informieren, den Einstieg erleichtern und einfach da sind

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Y
yvette_12359895
14.07.11 um 23:03
In Antwort auf kiku_12441421

VeganISCH gibts nicht
es heißt einfach nur vegan ohne "isch".

Nein, ich würde das nicht tolerieren, weil ich es nicht für richtig halte. Solange mein Kind keine ethisch best. Entscheidungen treffen aknn, also so ab 7-10Jahren ( werd ich aber zu gegebener Zeit nachlesen ), werde ich ihm das abnehmen. Du würdest ja auch nicht, weils halt grad Spaß macht, dein Kind einanderes prügeln lassen.

Zur Missionierung:
Wir sind gar nicht so schlimm, wie alle denken
Das Problem ist, dass wir Veganer tgl die schlimmsten Bilder sehen, wenn wir im Tierschutz aktiv sind, Bilder , die viele nicht ertragen könnten. Wir machen das ja nicht um uns zu profilieren, sondern weil wir den tgl Holocaust auf den Tellern sehen. Das tut uns unglaublich weh... so wie anderen der ständige Gedanke, dass im Nachbarhaus Kinder gefoltert und grausamst ermordet werden. Da Tiere völlig unabhängig von ihrem IQleidensfähig sind, ist es das Gleiche.
Wenn wir uns dann komische Sprüche wie "das ist Geschmackssache" oder "mir schmeckts halt einfach" anhören müssen -und das ständig, denn kaum einer kann sich zurückhalten, wenn er erfährt das sein Gegenüber vegan lebt-, dann kommen diese Bilder hoch. Und von diesem emotionalen Standpunkt aus ( übrigens auch vom logischen ) KANN man NICHT ruhig bleiben und akzeptieren, dass Folter und Mord eine persönliche Entscheidung sein sollen
Deswegen reagieren viele wohl manchmal über... ich kann es ihnen verdenken.
Außerdem fühlen sich ganz viele angegriffen, nur dadurch, dass man anders is(s)t, das müsstest du, Steffi, ja als Vegetarierin schon kennen. Diese Leute werden, bevor man selbst den Mund aufmacht total defensiv und meinen später der Andere hätte sie angegriffen, auch wenn dieser kein Wort gesagt hat.

Vielleicht überlegst du's dir ja mal, ein Veganer rettet pro Jahr ca. 60-150 Lebewesen es ist ganz einfach und sooo lecker und gesund
An alle die sich mal informieren wollen: es gibt sog. VeganBuddys, die informieren, den Einstieg erleichtern und einfach da sind

Vorsicht
mit Vergleichen wie Holocaust wäre ich vorsichtig, denn Du kannst ja nicht allen Ernstes das Schicksal von Menschen im 2. Weltkrieg mit der Schlachtung von Tieren vergleichen - jeder Betroffene käme sich verhöhnt vor!

Ich akzeptiere es, wenn sich jemand entscheidet, sich vegan zu ernähren, aber natürlich ist das nicht, sondern schon eine extreme Form, vor allem bei Veganern, die z.B. noch nicht mal Honig essen. Mich stört einfach, dass die meisten Veganer das Thema Ernährung immer so politisieren und nur Ihre Sicht der Dinge als richtig erachten - Du magst da ja eine Ausnahme sein. In der Natur tötet ein Lebewesen nun mal das andere, um sich zu ernähren - schlimm ist halt im Falle des Menschen nur die immer industrialisiertere Art und Weise was zu Quantität statt Qualität führt. Aber wenn ich das Fleisch bei meinem Metzger kaufe, der selber schlachtet und nicht aus Massentierhaltung bezieht, habe ich kein schlechtes Gewissen. Im Gegenteil, lieber lokales Bio-Fleisch als Importgemüse, das ganze Regionen zerstört (siehe Spanien); aber das führt jetzt zu weit...

So, das ist mein letzter Post zu diesem Thema und damit wünsche ich allen einen guten Appetit - mit welcher Art der Ernährung auch immer

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K
kiku_12441421
14.07.11 um 23:28
In Antwort auf yvette_12359895

Vorsicht
mit Vergleichen wie Holocaust wäre ich vorsichtig, denn Du kannst ja nicht allen Ernstes das Schicksal von Menschen im 2. Weltkrieg mit der Schlachtung von Tieren vergleichen - jeder Betroffene käme sich verhöhnt vor!

Ich akzeptiere es, wenn sich jemand entscheidet, sich vegan zu ernähren, aber natürlich ist das nicht, sondern schon eine extreme Form, vor allem bei Veganern, die z.B. noch nicht mal Honig essen. Mich stört einfach, dass die meisten Veganer das Thema Ernährung immer so politisieren und nur Ihre Sicht der Dinge als richtig erachten - Du magst da ja eine Ausnahme sein. In der Natur tötet ein Lebewesen nun mal das andere, um sich zu ernähren - schlimm ist halt im Falle des Menschen nur die immer industrialisiertere Art und Weise was zu Quantität statt Qualität führt. Aber wenn ich das Fleisch bei meinem Metzger kaufe, der selber schlachtet und nicht aus Massentierhaltung bezieht, habe ich kein schlechtes Gewissen. Im Gegenteil, lieber lokales Bio-Fleisch als Importgemüse, das ganze Regionen zerstört (siehe Spanien); aber das führt jetzt zu weit...

So, das ist mein letzter Post zu diesem Thema und damit wünsche ich allen einen guten Appetit - mit welcher Art der Ernährung auch immer

Juden zum Holocaust auf dem Teller:
Der Autor Edgar Kupfer-Koberwitz, sagt: Ich glaube, dass der Mensch, solange er Tiere quält und tötet, auch Menschen quälen und töten wird und der jüdische Schriftsteller und Nobelpreisträger Isaac Bashevis Singer, schrieb: In Bezug auf [Tiere] sind alle Menschen Nazis

und: wir Menschen sind biolog. gesehen Tiere, es gibt KEINEN Unterschied.
Wir sind aus der Zeit raus, in der es nötig war sich von anderen Lebewesen zu ernähren.
Der Tod der "Bio"Tiere ist genauso qualvoll, wie der der Tiere aus der industriellen Tierhaltung, es gibt nämlich keine gesonderten Transport-und Schlachtbedingungen.

es ist egal, wie das Lebewesen gehalten wird: du tötest es ja doch lange vor seinem natürlichen Lebensende, ohne dass es jemals ein normales, glückliches Leben hätte führen können:
"Wusstest Du, dass wenn man Puten einen Apfel in die Runde wirft, sie damit "Fußball" spielen?
Dass Schweine träumen und in ihrer Intelligenz vergleichbar sind mit dreijährigen Kindern und wesentlich schlauer und verspielter sind als Hunde?
Hühner schneiden in Wahrnehmungstests so gut ab wie Katzen, Hunde und sogar einige Primaten. Wenn sie sich frei bewegen dürfen, bilden sie Beziehungen und kümmern sich um ihren Nachwuchs. Kühe sind sanftmütige, gefühlsbetonte, soziale Tiere mit facettenreicher Persönlichkeit, die starke Familiengefüge pflegen - wenn man sie ihr natürliches Leben führen lässt.
Primatenforscher haben bei Affen ethische Verhaltensweisen entdeckt.
Fische kommunizieren untereinander und mögen Berührungen.
Und es gibt Berichte von verliebten Meeressäugern und alkoholkranken Eseln."

Es macht mich unendlich traurig, dass den Menschen das einfach egal sein kann und ich möchte niemals in der Situation sein, meinem Kind auf die Frage "du hast es doch gewusst..." antworten zu müssen:
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