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Aussichtsloses Suchtproblem der Mutter

24. Oktober 2011 um 18:20 Letzte Antwort: 18. November 2011 um 23:12

Hallo miteinander
Ich habe ein Problem, welches mich schon Jahre beschäftig. Es betrifft meine Mutter. Ich weiss nicht recht, wie ich anfangen soll.. am besten von vorne:

Ich bin 22, bin der zweite von drei Söhnen und wohne seither mit meinen Eltern zusammen. Mein älterer Bruder ist bereits ausgezogen.
Das Problem ist meine Mutter. Seit vielen Jahren hat sie ein regelmässiges Suchtproblem. Sie ist Hausfrau, ohne weitere Berufsbildung. Mein Vater Büroangestellter.
Meine Mutter hat schon seit ich denken kann ein Suchtproblem. Das geht von Rauchen, Kaffe, Alkohol bis hin zu Medikamenten. Ihr Konsum macht sie sehr verwirrt, vergesslich und einfach nur merkwürdig. Da sie in jedem Zustand (ob Alkohol- oder Medikamentenkonsum) auch sehr sehr aggressiv wird, vermeiden wir Söhne und auch mein Vater, sie jeweils darauf anzusprechen. Falls dies mal vorkommt oder sonst irgendwas kleines vorfällt (zB ein kaputtes Glas), endet dies in einem tagelangen Streit zwischen Mutter und der restlichen Familie. Dann gibt es selten zu essen und der Haushalt wird auch nicht gemacht.
Eigentlich könnte sie ohne diese Mittel problemlos auskommen. Wenn sie ein oder zwei Tage "beaufsichtigt" oder halt nicht allein ist (Ferien oder längere Wochenenden), konsumiert sie weder Alkohol noch Medikamente. Da sie aber weder Freunde noch Familie hat, welche uns oder sie besuchen, konsumiert sie an den Werktagen regelmässig.
Mein Vater wurde deswegen bereits depressiv und mir geht es psychisch deswegen auch immer schlechter. Unser gesamtes soziales Umfeld (Familie und Freunde) hat wegen ihr den Kontakt mit uns schon lange abgebrochen. Es ist so, dass wir finanziell nicht sehr gut dastehen und darum keine Therapie zahlen können.
Eine Scheidung kommt für meinen Vater nicht in Frage.
Ich selber würde am liebsten ausziehen. Jedoch kann ich mir dies als Student einfach nicht leisten.

Was tut man in so einer Situation???

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26. Oktober 2011 um 19:56

Hi
also verstehe mich net falsch bitte bitte aber 2 wochen klapse braucht sie.In höflichen form heisst es entziehungskur.dann wird sie wie neu geboren und sehr sehr ruhiger.falls sie deppressiv ist,vermute ich zu 80 %ja,müsst ihr zum Psychiater gehen(Psychiater weil er tabletten aufschreiben kann,ein psychologe nicht)falls sowas festgestellt wird dann bekommt sie antidepressiva die aber in den ersten 3-4 wochen extrem negativ wirken können(bis zu selbsmord)aber dann geht es berg auf.wenn sie nicht einschlafen kann abend bekommt sie dann wahrscheinlich serquel(schlaftabletten),die sie dann tagsüber auch bissl ruhiger hält,weil antidepressiva aufpuschend sind.keine kombination mit alkohol bitte,dann könnt ihr alle koffer packen bis sie nüchtern ist.deswegen würde ich als erstes nen alkohol und tablettenentzug im klinikum machen lassen,die machen es total proffessionell und langsam mit antipillen,dann wird es ihr denke ich mal besser gehen und die probleme auch teilweise geklärt,sie würde wieder kraft und nerven bekommen um alles zu erledigen.falls es nicht der fall ist wie gesagt einen psychiater und vieeelll geduld.Alles gute und schnelle heilung.(rede nicht nur so rein,sondern habe erfahrung glaub mir)

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28. Oktober 2011 um 11:02

Die Art der Sucht
Wenn die Mutter auch mal ein paar Tage ohne Alkohol oder Medikamente (Diazepam?) auskommt, dann ist das Suchtproblem vor allem psychischer Narut. Eine Entzugskur ist in dem Fall nicht notwendig.
Viel wichtiger ist aber eine längere Suchttherapie. In dem Zusammenhung gibt es auch ambulante Angebote.

Die Mutter hat offensichtlich das Bedürfnis, sich wegzuballern um zu vergessen und zu verdrängen. Ich denke auch, dass sie mit ihrer Situation nicht zufrieden ist, und deshalb zu den Rauschmitteln greift.

Das beste Mittel gegen so etwas sind wirklich soziale Kontakte oder ein Hobby. Deine Mutter braucht eine Beschäftigung, damit sie ausgeglichener ist und sich nicht wegballern muss.

Ich empfehle dir, dich nach Beratungsangeboten für Angehörige von Suchtkranken zu erkundigen. Es gibt wirklich viel Hilfe bei dem Thema, denn es ist leider keine Seltenheit.
Das persönliche Umgang mit Suchtkranken ist häufig eine Herausforderung und du kannst die viele Tipps dazu holen, auch wenn die Grundproblematik damit nicht aus der Welt geschafft wird. Auch wenn man selbst psychisch einigermaßen im Gleichgewicht ist, kann es hilfreich sein, sich professionelle Tipps für den Umgang mit problematischen Menschen von außen zu holen.

Viel Glück!

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28. Oktober 2011 um 21:29

Suchtproblem der Mutter
Ich war auch einmal eine solche Mutter, allerdings kurzfristig. Deine Mutter sollte unbedingt eine Therapie anfangen. Sie kommt alleine nicht von ihrer Suchtproblematik weg. Sie ist sicher unglücklich und drückt die Probleme fort. Wenn sie so weiter macht, wird sie nicht lange leben. Der Körper macht dies nicht lange mit. Auch ihr Gehirn wird geschädigt. Hol dir Hilfe über den Hausarzt. Der kann dich weiter verweisen. Du tust mir sehr leid, ich weiss, wie Kinder unter dieser Situation leiden. Falls deine Mutter nicht will, kann man nichts machen. Dann müsst ihr euch abgenzen und sie ausschliessen vom Familienleben. Vielleicht kommt sie so zur Besinnung.

Alles Gute

Glimmerling

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18. November 2011 um 23:12

Sucht therapie
wie ich weiss zahlt die renten versicherung eine langzeittherapie sie muss aber den ersten schritt tun und zu einer sucht beratungs stelle gehen die helfenn 100 pro weiter alles gute

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