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Aus Magersucht raus - Hungerstoffwechsel

21. August 2014 um 22:45

Hallo, ich war bisher immer nur eine stille Mitleserin im Forum, habe jetzt aber beschlossen, mich selbst anzumelden, um vielleicht Hilfe zu finden.
Erst einmal zu mir: Ich bin 15 Jahre, weiblich und momentan magersüchtig. Das Ganze begann im Mai, wo ich ein bisschen abnehmen wollte, weil ich schon immer ein wenig mollig war - hatte zu dem Zeitpunkt ca 56kg auf 156 cm.
Ich fing relativ harmlos an, naschte weniger und aß kleinere Portionen. Relativ schnell sah man Ergebnisse und ich wurde öfters darauf angesprochen, was mich motivierte, weiterzumachen. Einmal hatte ich einen kleinen FA und zu viel Schokolade gegessen, darum steckte ich mir den Finger in den Hals. Danach wog ich wieder weniger, dachte mir prima, das kannst du ja ab jetzt immer so machen, und rutschte so ab in die Bulimie mit durchschnittlich einem FA und Erbrechen täglich, häufig sogar mehrmals.
So nahm ich bis auf ca 48kg ab, bis meine Familie etwas bemerkte und ich das Erbrechen sein ließ, stattdessen einfach nichts mehr aß.
Momentan bin ich 157cm groß, bin gerade mit meinem Vater im Urlaub und kann mich hier nicht wiegen, das letzte Mal (vor fünf Tagen) wog ich jedoch 42kg, also noch nicht soo kritisch. Normalerweise nehme ich täglich ca 400kcal zu mir und nehme damit leicht ab, zwinge mich hier im Urlaub jedoch zu 600.
In letzter Zeit frage ich mich, warum ich das Ganze überhaupt mache, wieso ich es mir antue. Ich gönne mir gar nichts und kann mein Leben kaum noch genießen, mir ist ständig kalt, meine Lippen und Fingernägel sind blau angelaufen und ich habe zu kaum etwas Kraft (das geht jedoch grade, dank der 200 Extra-Kalorien). Und das, nur um dünn zu sein?! Neulich hatte ich so etwas wie einen Aha-Moment, bei dem es bei mir klick gemacht hat - ich will das nicht mehr, ich will eine ganz normale Jugendliche sein und normal sein, ohne ständig ans Essen bzw Nicht-Essen zu denken! Jedoch will ich zuerst versuchen, es allein zu schaffen, da ich persönliche Gründe habe, wegen denen ich nicht in eine Klinik will und auch einer ambulanten Therapie eher negativ gegenüberstehe.
Aus diesem Grund habe ich jetzt seit 5 Tagen 600kcal konsumiert, weiß aber nicht, ob ich schon zugenommen habe, weil ich mich hier, wie gesagt, nicht wiegen kann. Ich weiß, dass das immer noch viel zu wenig ist (mein Grundumsatz beträgt allein schon 1300kcal), doch mein Körper ist momentan nunmal im Hungerstoffwechsel. Meine Frage lautet nun, wie komme ich dort am besten heraus? Denn ich will wieder normal essen können, auch wenn ich erstmal zunehme! Ich habe hier im Forum mehrere Threads gelesen und habe erst einmal folgendermaßen geplant:
Am Samstag komme ich nach Hause und will versuchen, ab Sonntag 1500kcal/Tag zu essen, mit 3 Hauptmahlzeiten und 3 Zwischenmahlzeiten.
Ich weiß, dass das extrem schwer werden kann - ist es besser, meine Kalorien langsam zu erhöhen oder direkt auf 1500kcal zu gehen? Oder ist das vielleicht sogar gefährlich, weil ich das Essen nicht mehr gewöhnt bin?
Ich will wirklich aus der Magersucht raus, ich will mir nicht mein Leben kaputt machen mit sowas! Mir ist klar, dass ich zunehmen muss, um aus dem Hungerstoffwechsel zu kommen, aber das ist auch gut so - ich denke, mein Wohlfühlgewicht liegt bei ~45kg, denkt ihr, das ist möglich, wenn ich jetzt erstmal für 1500kcal esse? Wenn sich mein Gewicht eingependelt hat, sehe ich ja, ob ich tendenziell noch mehr essen muss oder ob das so ok ist, um zu halten. Ich hab einfach Angst, wie ein Hefekuchen aufzugehen und nur noch zuzunehmen!

Tut mir leid, dass der Beitrag so lang geworden ist, ich hoffe, das liest jemand und kann mir vielleicht helfen
Ganz liebe Grüße!!

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22. August 2014 um 7:58

Hallo Liniebieni,
1500 Kcal reichen nicht aus, um sicher aus dem Hungerstoffwechsel zu kommen.Dafür musst du mehr essen.

Ich würde dir empfehlen, zunächst die Kalorien langsam oder schnell, so wie du es schaffst, auf 1200 Kcal zu erhöhen und dann diese Kalorienmenge 1 Woche lang beizubehalten. Mit 1200 Kcal befindest du dich zwar immer noch im Hungerstoffwechsel, Magen und Darm können sich allerdings schon wieder an etwas größere Portionen gewöhnen. Dies kann zu Beschwerden führen.Anschließend Erhöhung auf 1500 Kcal für 1 Woche, ab dem 8. Tag auf 1800 Kcal. Es müsste dann zu einer Stagnation der Gewichtszunahme kommen. Für die bei dir notwendige weitere Zunahme müsstest du dann die Kalorien auf 2000 Kcal, gegebenenfalls auch 2200 oder sogar 2400 Kcal erhöhen. Das lässt sich nicht vorhersagen.

LG Nus

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22. August 2014 um 13:02
In Antwort auf nus1951

Hallo Liniebieni,
1500 Kcal reichen nicht aus, um sicher aus dem Hungerstoffwechsel zu kommen.Dafür musst du mehr essen.

Ich würde dir empfehlen, zunächst die Kalorien langsam oder schnell, so wie du es schaffst, auf 1200 Kcal zu erhöhen und dann diese Kalorienmenge 1 Woche lang beizubehalten. Mit 1200 Kcal befindest du dich zwar immer noch im Hungerstoffwechsel, Magen und Darm können sich allerdings schon wieder an etwas größere Portionen gewöhnen. Dies kann zu Beschwerden führen.Anschließend Erhöhung auf 1500 Kcal für 1 Woche, ab dem 8. Tag auf 1800 Kcal. Es müsste dann zu einer Stagnation der Gewichtszunahme kommen. Für die bei dir notwendige weitere Zunahme müsstest du dann die Kalorien auf 2000 Kcal, gegebenenfalls auch 2200 oder sogar 2400 Kcal erhöhen. Das lässt sich nicht vorhersagen.

LG Nus

Hallo Nus
erstmal vielen vielen Dank für deine Antwort!! Du hilfst mir sehr.
Ich hatte ja eigentlich geplant, sofort auf 1500kcal zu gehen, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass man viel extremer zunimmt, wenn man dazwischen noch einen Zwischenschritt (1200kcal) macht, und ich habe Panik, auseinander zu gehen wie ein Hefekuchen und dann wieder ins UG zu fallen! Kann das also nicht passieren?
Vielen vielen Dank für deine Hilfe!!
LG Liniebieni

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22. August 2014 um 15:20
In Antwort auf darina_12667976

Hallo Nus
erstmal vielen vielen Dank für deine Antwort!! Du hilfst mir sehr.
Ich hatte ja eigentlich geplant, sofort auf 1500kcal zu gehen, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass man viel extremer zunimmt, wenn man dazwischen noch einen Zwischenschritt (1200kcal) macht, und ich habe Panik, auseinander zu gehen wie ein Hefekuchen und dann wieder ins UG zu fallen! Kann das also nicht passieren?
Vielen vielen Dank für deine Hilfe!!
LG Liniebieni

Nein,
von extremer Zunahme kann nicht die Rede sein. Ich betreue gerade eine Frau, die von 1200 Kcal gar nicht zunimmt. Unterhalb von 1200 Kcal hat sie sogar abgenommen. Sicherlich kann man das nicht verallgemeinern und man kann nicht ausschließen, dass eine Frau bei 1200 Kcal auch 200 g pro Woche zunehmen könnte. Aber es ist auch ganz wichtig, dem gesamten Verdauungssystem Zeit zu geben, sich wieder auf die Verarbeitung von größeren Nahrungsmengen vorzubereiten. Dazu gehört auch, in der Anfangszeit leicht verdauliche Speisen zu bevorzugen.Bei der Überwindung des Hungerstoffwechsels kann es nicht nur darum gehen, dies mit möglichst geringer Gewichtszunahme zu schaffen, sondern man muss auch andere gesundheitliche Aspekte und mögliche Komplikationen berücksichtigen. Eine sofortige Zunahme von 600 Kcal auf 1500 Kcal kann ich nicht empfehlen.

LG Nus

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22. August 2014 um 15:37
In Antwort auf darina_12667976

Hallo Nus
erstmal vielen vielen Dank für deine Antwort!! Du hilfst mir sehr.
Ich hatte ja eigentlich geplant, sofort auf 1500kcal zu gehen, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass man viel extremer zunimmt, wenn man dazwischen noch einen Zwischenschritt (1200kcal) macht, und ich habe Panik, auseinander zu gehen wie ein Hefekuchen und dann wieder ins UG zu fallen! Kann das also nicht passieren?
Vielen vielen Dank für deine Hilfe!!
LG Liniebieni

Vertraue Nus
..ich denke was sie sagt ist vernünftig. Ich folge gerade auch ihren Anweisungen, habe mir einen Plan für diese Woche mit 1500kcal erstellt und schon für die Woche mit 1800kcal.
Du wirst etwas zunehmen, aber wir werden nicht wie es unser Männchen weis machen möchte auseinandergehen wie ein Hefekuchen. Stell die Waage für die Zeit weg und versuche das Völlegefühl zu ignorieren, lenke dich ab, mach etwas was dir gut tut.
Ich habe erst gestern mit dem Plan angefangen und habe Bauchschmerzen, aber ich glaube das wird irgendwann vorbeigehen.
Warum wir hungern hat mehrere, persönliche und meist individuelle Gründe, auch wenn sich diese ähneln. Wichtig ist glaube ich aber dass wir erkennen, dass etwas nicht stimmt und offen für Hilfe sind. Änderungen benötigen Zeit, also setze dich nicht unter Druck. Ich hatte mir psychische Unterstützung geholt, was auch weit geholfen hat, jetzt kommt noch der "kleine" Schritt zu einem "normalen" Essverhalten.. Wenn du doch irgendwann bereit dazu bist, vllt kannst du dir doch therapeutische Unterstützung holen, denn es geht ja nicht nur ums Essen. Aber step by step..
Es wird nicht leicht, was ich jetzt schon merke obwohl ich nicht annähernd viel gegessen habe.. doch vllt macht der Kopf auch mehr Probleme und das wirkt sich auf den Bauch und magen aus.. doch ich sehe ein Ziel, ich will "normal" essen können, ohne nachzudenken, mit Freunden ausgehen, Spaß haben. Essen gehört zum Leben dazu und wenn man nicht isst lebt man nur halb und bald gar nicht mehr.. ich hoffe, dass ich bald wieder mehr Spaß am Essen haben kann und wage deshalb das Experiment, denn das Leben macht Spaß und ich will lange etwas davon haben. Eine kleine Gewichtszunahme ist ein kleiner Preis für ein freieres Leben
Es ist gut, dass du nach Hilfe suchst. Alles Gute Dir!

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22. August 2014 um 16:35
In Antwort auf sanda_984991

Vertraue Nus
..ich denke was sie sagt ist vernünftig. Ich folge gerade auch ihren Anweisungen, habe mir einen Plan für diese Woche mit 1500kcal erstellt und schon für die Woche mit 1800kcal.
Du wirst etwas zunehmen, aber wir werden nicht wie es unser Männchen weis machen möchte auseinandergehen wie ein Hefekuchen. Stell die Waage für die Zeit weg und versuche das Völlegefühl zu ignorieren, lenke dich ab, mach etwas was dir gut tut.
Ich habe erst gestern mit dem Plan angefangen und habe Bauchschmerzen, aber ich glaube das wird irgendwann vorbeigehen.
Warum wir hungern hat mehrere, persönliche und meist individuelle Gründe, auch wenn sich diese ähneln. Wichtig ist glaube ich aber dass wir erkennen, dass etwas nicht stimmt und offen für Hilfe sind. Änderungen benötigen Zeit, also setze dich nicht unter Druck. Ich hatte mir psychische Unterstützung geholt, was auch weit geholfen hat, jetzt kommt noch der "kleine" Schritt zu einem "normalen" Essverhalten.. Wenn du doch irgendwann bereit dazu bist, vllt kannst du dir doch therapeutische Unterstützung holen, denn es geht ja nicht nur ums Essen. Aber step by step..
Es wird nicht leicht, was ich jetzt schon merke obwohl ich nicht annähernd viel gegessen habe.. doch vllt macht der Kopf auch mehr Probleme und das wirkt sich auf den Bauch und magen aus.. doch ich sehe ein Ziel, ich will "normal" essen können, ohne nachzudenken, mit Freunden ausgehen, Spaß haben. Essen gehört zum Leben dazu und wenn man nicht isst lebt man nur halb und bald gar nicht mehr.. ich hoffe, dass ich bald wieder mehr Spaß am Essen haben kann und wage deshalb das Experiment, denn das Leben macht Spaß und ich will lange etwas davon haben. Eine kleine Gewichtszunahme ist ein kleiner Preis für ein freieres Leben
Es ist gut, dass du nach Hilfe suchst. Alles Gute Dir!

Vielen Dank
Für deine aufbauenden Worte light!! Es tut unheimlich gut, zu wissen, dass man nicht die einzige Person ist, die gegen die Krankheit ankämpft! Ich wünsche dir auch viel Glück und Durchhaltevermögen, sodass du die Krankheit besiegen kannst und wieder mit Genuss essen kannst!
Danke auch dir Nus, ich habe jetzt einen Plan für 1200kcal erstellt und beginne ab Sonntag.
Vielen vielen Dank für deine Ratschläge und die Erfahrung, die du mit mir teilst, das beruhigt mich wirklich ungemein!
GLG Liniebieni

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4. September 2014 um 11:32
In Antwort auf sanda_984991

Vertraue Nus
..ich denke was sie sagt ist vernünftig. Ich folge gerade auch ihren Anweisungen, habe mir einen Plan für diese Woche mit 1500kcal erstellt und schon für die Woche mit 1800kcal.
Du wirst etwas zunehmen, aber wir werden nicht wie es unser Männchen weis machen möchte auseinandergehen wie ein Hefekuchen. Stell die Waage für die Zeit weg und versuche das Völlegefühl zu ignorieren, lenke dich ab, mach etwas was dir gut tut.
Ich habe erst gestern mit dem Plan angefangen und habe Bauchschmerzen, aber ich glaube das wird irgendwann vorbeigehen.
Warum wir hungern hat mehrere, persönliche und meist individuelle Gründe, auch wenn sich diese ähneln. Wichtig ist glaube ich aber dass wir erkennen, dass etwas nicht stimmt und offen für Hilfe sind. Änderungen benötigen Zeit, also setze dich nicht unter Druck. Ich hatte mir psychische Unterstützung geholt, was auch weit geholfen hat, jetzt kommt noch der "kleine" Schritt zu einem "normalen" Essverhalten.. Wenn du doch irgendwann bereit dazu bist, vllt kannst du dir doch therapeutische Unterstützung holen, denn es geht ja nicht nur ums Essen. Aber step by step..
Es wird nicht leicht, was ich jetzt schon merke obwohl ich nicht annähernd viel gegessen habe.. doch vllt macht der Kopf auch mehr Probleme und das wirkt sich auf den Bauch und magen aus.. doch ich sehe ein Ziel, ich will "normal" essen können, ohne nachzudenken, mit Freunden ausgehen, Spaß haben. Essen gehört zum Leben dazu und wenn man nicht isst lebt man nur halb und bald gar nicht mehr.. ich hoffe, dass ich bald wieder mehr Spaß am Essen haben kann und wage deshalb das Experiment, denn das Leben macht Spaß und ich will lange etwas davon haben. Eine kleine Gewichtszunahme ist ein kleiner Preis für ein freieres Leben
Es ist gut, dass du nach Hilfe suchst. Alles Gute Dir!

Wie schauten denn
Deine 1500 Tage die Woche so aus?
Ich fange jetzt auch an, seine ( Nus ist ein Mann ) Anweisungen zu befolgen, bin mir aber mit dem essen noch etwas unschlüssig.
Würde mich freuen wenn du mir da weiterhelfen würdest.

Lg

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4. September 2014 um 20:35

Wie bei mir!!!
Omg als ob das meine Geschichte wäre ich hab auch im Mai angefangen:/

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4. September 2014 um 23:06
In Antwort auf jyoti_12108679

Wie bei mir!!!
Omg als ob das meine Geschichte wäre ich hab auch im Mai angefangen:/


Echt?

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5. September 2014 um 12:50
In Antwort auf darina_12667976


Echt?

Ja und ich versuche gerade irgendwie raus zukommen. Klappt aber irgendwie nicht so gut

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5. September 2014 um 14:09
In Antwort auf jyoti_12108679

Ja und ich versuche gerade irgendwie raus zukommen. Klappt aber irgendwie nicht so gut


Warum das? Was klappt denn nicht?

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5. September 2014 um 22:01
In Antwort auf darina_12667976


Warum das? Was klappt denn nicht?

Ich bin 172cm und wiege im Moment 54kg und wenn ich 55 wiege bin ich immer am durchdrehen und esse nichts mehr weil ich nicht über 55kg will aber ich beachte generell nur die Waage obwohl ich ganz genau weiß dass es Schwachsinn ist

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5. September 2014 um 22:53
In Antwort auf jyoti_12108679

Ich bin 172cm und wiege im Moment 54kg und wenn ich 55 wiege bin ich immer am durchdrehen und esse nichts mehr weil ich nicht über 55kg will aber ich beachte generell nur die Waage obwohl ich ganz genau weiß dass es Schwachsinn ist

Ohje..
So ging es mir auch ne Weile mit den "magischen" 42kg. Weißt du, was mir geholfen hat?
Erstmal - nicht jeden Tag wiegen!! Das macht einen nur verrückt, vor allem hat man ja die natürlichen Schwankungen - Darminhalt etc. Ich wiege mich nur einmal die Woche zur Kontrolle beim Arzt.
Dann habe ich mir ein Buch gemacht mit Sprüchen, Zitaten etc, warum ich zunehmen will. Keine blauen Lippen, kein Frieren, wieder mehr Kraft und Freude! Wieder unbeschwert mit Freunden weggehen können. Das schau ich mir immer an, wenn meine MS-Stimme wieder stärker wird...
Außerdem - es macht keinen Unterschied, ob du 54,9 kg oder 55kg wiegst! Das ist so viel wie eine Tafel Schokolade und interessiert keinen! Vor allem macht es dich nicht zu einem anderen Menschen.
Wenn ich mal Panik kriege, denke ich mir immer - mag man mich mehr, wenn ich einen Kilo weniger wiege? Nein! Es ist total egal! Ich hab einfach aufgehört, mich auf diese Zahl zu reduzieren, und es interessiert mich mittlerweile nicht mal mehr so doll
Ich bin ja auch grad am Zunehmen, einfach, weil zu dünn auch nicht schön ist - und mir nix mehr im Schrank passt - und ich freu mich richtig mittlerweile, wenn ich sehe, dass die Hosen nicht mehr so weit sind

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6. September 2014 um 20:04
In Antwort auf darina_12667976

Ohje..
So ging es mir auch ne Weile mit den "magischen" 42kg. Weißt du, was mir geholfen hat?
Erstmal - nicht jeden Tag wiegen!! Das macht einen nur verrückt, vor allem hat man ja die natürlichen Schwankungen - Darminhalt etc. Ich wiege mich nur einmal die Woche zur Kontrolle beim Arzt.
Dann habe ich mir ein Buch gemacht mit Sprüchen, Zitaten etc, warum ich zunehmen will. Keine blauen Lippen, kein Frieren, wieder mehr Kraft und Freude! Wieder unbeschwert mit Freunden weggehen können. Das schau ich mir immer an, wenn meine MS-Stimme wieder stärker wird...
Außerdem - es macht keinen Unterschied, ob du 54,9 kg oder 55kg wiegst! Das ist so viel wie eine Tafel Schokolade und interessiert keinen! Vor allem macht es dich nicht zu einem anderen Menschen.
Wenn ich mal Panik kriege, denke ich mir immer - mag man mich mehr, wenn ich einen Kilo weniger wiege? Nein! Es ist total egal! Ich hab einfach aufgehört, mich auf diese Zahl zu reduzieren, und es interessiert mich mittlerweile nicht mal mehr so doll
Ich bin ja auch grad am Zunehmen, einfach, weil zu dünn auch nicht schön ist - und mir nix mehr im Schrank passt - und ich freu mich richtig mittlerweile, wenn ich sehe, dass die Hosen nicht mehr so weit sind

msg
Dankeschön <3

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6. September 2014 um 20:42
In Antwort auf jyoti_12108679

msg
Dankeschön <3


Kein Problem <3

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Frühere Diskussionen
Krummer Rücken
Von: jody_12907961
neu
6. September 2014 um 20:15
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
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