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Aufregung vor dem Essen

17. Juni 2011 um 16:58

Hallo an alle
Mein derzeitiger Stand ist, dass ich um die 600 Kalorien am Tag esse, weil mehr derzeit einfach nicht möglich ist. Natürlich nehme ich dadurch ab, aber es kommen sicherlich wieder bessere Zeiten :3
So, zum Thema: Immer wenn ich auf die Uhr schaue und mir klar wird, dass ich wieder etwas essen müsste, werde ich total hippelig und aufgeregt. (Also ich richte mich immer nach der Uhr, mein Hungergefühl lässt mich einfach immer im Stich, das heißt: Es existiert momentan nicht.)
Ich überlege mir ungefähr 15 Minuten lang, was ich essen könnte. Ich gehe in die Küche oder in die Vorratskammer und überlege nochmal ungefähr genauso lang. Vor einer Woche wäre ich wieder nach oben gegangen, ohne etwas gegessen zu haben. Heute finde ich es extrem schwierig, mich für etwas zu entscheiden.
In meinem Kopf läuft es etwa so ab: "Auf die Uhr schauen - Essenszeit! Huii .. was esse ich denn jetzt bloß? Das, das oder das? Ich schaue auf die Kalorienangaben - entscheide mich für das mit den wenigsten Kalorien."
So läuft es eigentlich jeden Tag ab.

Wie werde ich diese Aufregung und diese Unentschlossenheit bei der Wahl des Produktes los? Und geht / ging es euch genauso?

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Amy

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17. Juni 2011 um 17:32

Hi Amylein,
das kenne ich (fast), allerdings hatte ich Hunger, nur entscheiden konnte ich mich nicht. Auf der einen Seite hatte ich Angst vor einer Gewichtszunahme und wollte daher nicht oder nur kalorienarm essen auf der anderen Seite hatte ich Hunger und wußte, dass ich essen muß!

Heute entscheide ich mich nicht mehr für das Essen mit den wenigsten Kalorien, sondern für das was mir schmeckt. Sonst habe ich das Gefühl "Kalorien verschenkt zu haben" wenn ich was esse, was nicht so gut schmeckt. Und Kalorienarme Varianten schmecken meistens nicht so gut.

Aber du musst ja erstmal ein Hungergefühl wieder bekommen. Das kommt aber wahrscheinlich erst wieder, wenn du regelmäßig isst. (oder ein FA droht eventuell irgendwann).

Ich schätze, du musst dich überwinden zu essen obwohl du keinen Hunger hast. Und dazu: du musst dich überwinden dann nicht immer das Kalorienärmste zu nehmen. Auch wenn du gerade kein Hungergefühl hast, hast du keine Lieblingsspeise? Oft geht sowas in der ES ja verloren, aber hattest du eine vor der ES vielleicht?

Du solltest Sachen essen, die du gerne magst, denn ansonsten kannst du die Erfahrung nicht machen, dass man Essen genießen kann (und sollte).

Wohnst du noch zu Hause? Kocht da deine Mutter nicht? Sonst müsstest du mit ihr besprechen, was sie kochen kann, was du auch gut essen kannst (Hat meine Mamma damals mit mir gemacht, essen ist mir zwar schwer gefallen, trotzdem war es schön mit ihr zusammen). Du brauchst vielleicht etwas Unterstützung von aussen beim Essen.

Liebe Grüße,
lescourgettes


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17. Juni 2011 um 18:44
In Antwort auf elodie_12673693

Hi Amylein,
das kenne ich (fast), allerdings hatte ich Hunger, nur entscheiden konnte ich mich nicht. Auf der einen Seite hatte ich Angst vor einer Gewichtszunahme und wollte daher nicht oder nur kalorienarm essen auf der anderen Seite hatte ich Hunger und wußte, dass ich essen muß!

Heute entscheide ich mich nicht mehr für das Essen mit den wenigsten Kalorien, sondern für das was mir schmeckt. Sonst habe ich das Gefühl "Kalorien verschenkt zu haben" wenn ich was esse, was nicht so gut schmeckt. Und Kalorienarme Varianten schmecken meistens nicht so gut.

Aber du musst ja erstmal ein Hungergefühl wieder bekommen. Das kommt aber wahrscheinlich erst wieder, wenn du regelmäßig isst. (oder ein FA droht eventuell irgendwann).

Ich schätze, du musst dich überwinden zu essen obwohl du keinen Hunger hast. Und dazu: du musst dich überwinden dann nicht immer das Kalorienärmste zu nehmen. Auch wenn du gerade kein Hungergefühl hast, hast du keine Lieblingsspeise? Oft geht sowas in der ES ja verloren, aber hattest du eine vor der ES vielleicht?

Du solltest Sachen essen, die du gerne magst, denn ansonsten kannst du die Erfahrung nicht machen, dass man Essen genießen kann (und sollte).

Wohnst du noch zu Hause? Kocht da deine Mutter nicht? Sonst müsstest du mit ihr besprechen, was sie kochen kann, was du auch gut essen kannst (Hat meine Mamma damals mit mir gemacht, essen ist mir zwar schwer gefallen, trotzdem war es schön mit ihr zusammen). Du brauchst vielleicht etwas Unterstützung von aussen beim Essen.

Liebe Grüße,
lescourgettes


Ja, ich habe ein Lieblingsgericht.
Aber das habe ich lange nicht mehr gegessen. Den genauen Grund weiß ich gar nicht
Ich glaube nicht, dass ich das heute mit Genuss verputzen könnte, weil meine Gedanken sich zur Zeit eher um die Kalorienangaben drehen. Meine Mutter kocht mittags, aber ich habe ihr irgendwie vernünftig erklären können, warum ich momentan nicht mitesse. Eben weil ich Kalorien zähle und bei einem normalen Mittagessen kann man ja nie wirklich sagen, wieviel Kalorien es hat.
Naja das mit dem Hungergefühl ist so eine Sache .. wenn ich lange nichts gegessen habe und es mal wieder Zeit wird, etwas zu essen, zeigt mein Körper es indem meine Hände etwas zittern und ich unruhig werde. Spätestens dann klingeln meine Alarmglocken und ich esse.
Die Entscheidung treffe ich eben nur immer sehr ungern. Ich kaufe mir ungefähr alle 2-3 Tage Joghurts (mit wenig Kalorien) oder auch mal Puddings. Bei so viel Auswahl, die sich dann im Kühlschrank ansammelt, fällt die Entscheidung natürlich schwieriger, als wenn nur zwei Joghurts im Kühlschrank stehen würden.

Dankeschön trotzdem für deine Antwort und ich möchte wieder versuchen, mein Hungergefühl wieder zu entdecken!

Liebe Grüße zurück,
Amy

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18. Juni 2011 um 19:17
In Antwort auf pearle_12457651

Ja, ich habe ein Lieblingsgericht.
Aber das habe ich lange nicht mehr gegessen. Den genauen Grund weiß ich gar nicht
Ich glaube nicht, dass ich das heute mit Genuss verputzen könnte, weil meine Gedanken sich zur Zeit eher um die Kalorienangaben drehen. Meine Mutter kocht mittags, aber ich habe ihr irgendwie vernünftig erklären können, warum ich momentan nicht mitesse. Eben weil ich Kalorien zähle und bei einem normalen Mittagessen kann man ja nie wirklich sagen, wieviel Kalorien es hat.
Naja das mit dem Hungergefühl ist so eine Sache .. wenn ich lange nichts gegessen habe und es mal wieder Zeit wird, etwas zu essen, zeigt mein Körper es indem meine Hände etwas zittern und ich unruhig werde. Spätestens dann klingeln meine Alarmglocken und ich esse.
Die Entscheidung treffe ich eben nur immer sehr ungern. Ich kaufe mir ungefähr alle 2-3 Tage Joghurts (mit wenig Kalorien) oder auch mal Puddings. Bei so viel Auswahl, die sich dann im Kühlschrank ansammelt, fällt die Entscheidung natürlich schwieriger, als wenn nur zwei Joghurts im Kühlschrank stehen würden.

Dankeschön trotzdem für deine Antwort und ich möchte wieder versuchen, mein Hungergefühl wieder zu entdecken!

Liebe Grüße zurück,
Amy

Wie gings denn heute?
liebe amy

wie liefs denn heute? hast du deine minimalen 600 erreicht? waren's vielleicht weniger, oder sogar mehr?

ich denk an dich

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18. Juni 2011 um 20:34
In Antwort auf shanta_11913878

Wie gings denn heute?
liebe amy

wie liefs denn heute? hast du deine minimalen 600 erreicht? waren's vielleicht weniger, oder sogar mehr?

ich denk an dich

Da hast du natürlich den besten Tag erwischt
Gerade heute war es unendlich schwierig für mich, zu essen.
Ich habe mit meiner Mum, meinen beiden Tanten, meiner Cousine und meiner Oma heute eine Hafenrundfahrt gemacht. Dann sind wir noch ein bisschen durch die Stadt gegangen, uns in kleine Cafés gesetzt und die teilweise warme Sonne genossen.
Da ich wusste, dass wir eben auch etwas essen werden, mir es aber momentan überhaupt nicht passt, irgendwo essen zu gehen (wegen den ungenauen Kalorienangaben), habe ich mir etwas mitgenommen.
4 Reiswaffeln, ein paar Vollkornkekse und ein kleines Brot mit Käse.
Das Brot habe ich gegessen, mehr nicht. Mehr ging einfach nicht :s
Aber heute morgen habe ich zu Hause noch ein Joghurt und eine Buttermilch verputzt und ich war joggen.
So, lange Rede kurzer Sinn: Vor einer halben Stunde habe ich mir eine Bananenmilch reingequält und nun bin ich auf 608 Kalorien ...
Morgen habe ich gar nichts vor, ich denke, dass es dann besser klappen wird mit dem Essen.
Und ich hoffe es.

Trotzdem dankeschön für dein Interesse!
Hoffentlich läuft es bei dir alles besser. Genieß das Wochenende noch schön

Liebe Grüße,
Amy

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18. Juni 2011 um 23:24
In Antwort auf pearle_12457651

Da hast du natürlich den besten Tag erwischt
Gerade heute war es unendlich schwierig für mich, zu essen.
Ich habe mit meiner Mum, meinen beiden Tanten, meiner Cousine und meiner Oma heute eine Hafenrundfahrt gemacht. Dann sind wir noch ein bisschen durch die Stadt gegangen, uns in kleine Cafés gesetzt und die teilweise warme Sonne genossen.
Da ich wusste, dass wir eben auch etwas essen werden, mir es aber momentan überhaupt nicht passt, irgendwo essen zu gehen (wegen den ungenauen Kalorienangaben), habe ich mir etwas mitgenommen.
4 Reiswaffeln, ein paar Vollkornkekse und ein kleines Brot mit Käse.
Das Brot habe ich gegessen, mehr nicht. Mehr ging einfach nicht :s
Aber heute morgen habe ich zu Hause noch ein Joghurt und eine Buttermilch verputzt und ich war joggen.
So, lange Rede kurzer Sinn: Vor einer halben Stunde habe ich mir eine Bananenmilch reingequält und nun bin ich auf 608 Kalorien ...
Morgen habe ich gar nichts vor, ich denke, dass es dann besser klappen wird mit dem Essen.
Und ich hoffe es.

Trotzdem dankeschön für dein Interesse!
Hoffentlich läuft es bei dir alles besser. Genieß das Wochenende noch schön

Liebe Grüße,
Amy

Das kommt schon!
Liebe Amy

Das ist doch schon gar nicht schlecht, finde ich. Gerade in einer Situation in der du nicht abschätzen kannst wieviel drinliegt ist es sooo schwierig überhaupt etwas zu essen. Da scheint mir die Lösung mit dem Brot ganz vernünftig und du hast dich gut vorbereitet.

Lass dich nicht unter Druck setzten, weder von den Mitessern noch von Dir selbst... Immer schön bei Dir bleiben und nicht vom Kurs abbringen lassen.

Und ja, morgen ist ein neuer Tag, ein noch unbeschriebner Tag. Mach ihn zu einem guten Tag und iss schmackhafte Seelennahrung, nimm Dir was Du brauchst. Gönn Dir einen wahren Sonntag im klassischen bürgerlichen Sinne: Zopf, Braten und Torte. Oma hat's schon immer gewusst

Weiter so!

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19. Juni 2011 um 11:48
In Antwort auf shanta_11913878

Das kommt schon!
Liebe Amy

Das ist doch schon gar nicht schlecht, finde ich. Gerade in einer Situation in der du nicht abschätzen kannst wieviel drinliegt ist es sooo schwierig überhaupt etwas zu essen. Da scheint mir die Lösung mit dem Brot ganz vernünftig und du hast dich gut vorbereitet.

Lass dich nicht unter Druck setzten, weder von den Mitessern noch von Dir selbst... Immer schön bei Dir bleiben und nicht vom Kurs abbringen lassen.

Und ja, morgen ist ein neuer Tag, ein noch unbeschriebner Tag. Mach ihn zu einem guten Tag und iss schmackhafte Seelennahrung, nimm Dir was Du brauchst. Gönn Dir einen wahren Sonntag im klassischen bürgerlichen Sinne: Zopf, Braten und Torte. Oma hat's schon immer gewusst

Weiter so!

Ja, schon ...
... sich etwas mitzunehmen fand ich auch "besser", als sich da irgendwas zu kaufen. Aber natürlich musste ich wieder merkwürdige Blicke ernten und ein paar Fragen wurden mir dazu auch gestellt.
Ich weiß nicht, wenn man sich Essen mitnimmt, dann schließt man sich irgendwie automatisch ein bisschen aus. Und man tanzt aus der Reihe, der Gesprächsbedarf kommt in Schwung, wenn sich alle etwas bestellen und ich da mein eigenes Brot raushole.
Das war alles sehr sehr unangenehm.
Ich möchte endlich wieder -normal- leben, wie jeder anderer! Ich möchte mir auch einfach so ein Eis holen können, es ohne schlechtes Gewissen aufschlecken können und einfach mit meinen Freundinnen lachend und laut plaudern. Die Gedanken um die Kalorien einfach vergessen und wieder Spaß am Leben haben.
Einerseits möchte ich so oft es geht bei meinen Freundinnen sein. Andererseits ist es am "sichersten", wenn ich mal an einem Tag nichts vor habe. Dann kann ich mich schön auf das Essen konzentrieren und brauche mir keine Sorgen darüber machen, dass es vielleicht passieren könnte, dass ich an einem Bäcker oder einer Eisdiele vorbeigehe.

Der Tag heute fängt aber auch schon doof an ....
Ich geh in die Küche, schnapp mir ein Joghurt. Mein Dad: "Nur ein Joghurt zum Frühstück?"
Als ich den aufgegessen hatte, habe ich mir noch zwei Nektarinen gemacht.
Meine Mum: "Eigentlich sollte man morgens Kohlenhydrate essen."
Ich: "Reicht jetzt auch wieder, ich weiß schon selber, worauf ich Lust habe und worauf nicht."
Mum: "Ich glaube du bist an einem Punkt angekommen, an dem du nicht mehr richtig weißt, was richtig ist und was falsch ist. Momentan kann ich dich nicht einfach essen lassen, was du für richtig hälst."

So etwas hat sie noch nie gesagt :s
Und dazu kommt noch, dass ich Halsschmerzen habe und ich glaube, dass auch noch eine Erkältung dazu kommt!

Okey, genug mit dem Jammern .. fing dein Tag besser an?

Liebe Grüße,
Amy

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19. Juni 2011 um 12:14
In Antwort auf pearle_12457651

Ja, schon ...
... sich etwas mitzunehmen fand ich auch "besser", als sich da irgendwas zu kaufen. Aber natürlich musste ich wieder merkwürdige Blicke ernten und ein paar Fragen wurden mir dazu auch gestellt.
Ich weiß nicht, wenn man sich Essen mitnimmt, dann schließt man sich irgendwie automatisch ein bisschen aus. Und man tanzt aus der Reihe, der Gesprächsbedarf kommt in Schwung, wenn sich alle etwas bestellen und ich da mein eigenes Brot raushole.
Das war alles sehr sehr unangenehm.
Ich möchte endlich wieder -normal- leben, wie jeder anderer! Ich möchte mir auch einfach so ein Eis holen können, es ohne schlechtes Gewissen aufschlecken können und einfach mit meinen Freundinnen lachend und laut plaudern. Die Gedanken um die Kalorien einfach vergessen und wieder Spaß am Leben haben.
Einerseits möchte ich so oft es geht bei meinen Freundinnen sein. Andererseits ist es am "sichersten", wenn ich mal an einem Tag nichts vor habe. Dann kann ich mich schön auf das Essen konzentrieren und brauche mir keine Sorgen darüber machen, dass es vielleicht passieren könnte, dass ich an einem Bäcker oder einer Eisdiele vorbeigehe.

Der Tag heute fängt aber auch schon doof an ....
Ich geh in die Küche, schnapp mir ein Joghurt. Mein Dad: "Nur ein Joghurt zum Frühstück?"
Als ich den aufgegessen hatte, habe ich mir noch zwei Nektarinen gemacht.
Meine Mum: "Eigentlich sollte man morgens Kohlenhydrate essen."
Ich: "Reicht jetzt auch wieder, ich weiß schon selber, worauf ich Lust habe und worauf nicht."
Mum: "Ich glaube du bist an einem Punkt angekommen, an dem du nicht mehr richtig weißt, was richtig ist und was falsch ist. Momentan kann ich dich nicht einfach essen lassen, was du für richtig hälst."

So etwas hat sie noch nie gesagt :s
Und dazu kommt noch, dass ich Halsschmerzen habe und ich glaube, dass auch noch eine Erkältung dazu kommt!

Okey, genug mit dem Jammern .. fing dein Tag besser an?

Liebe Grüße,
Amy

Tag für Tag
Liebe Amy

Ja, die Isolation durch das Alleineessen ist auch bei mir ein grosses Thema. Aber ich versuche nicht zu Hause zu bleiben sondern mich den mühsamen Fragen und Bemerkungen zu stellen. Ich hoffe nämlich, dass es mir irgendwann einfach den Schnuller rausknallt und es mir zu doof wird, immer eine Extrawurst zu haben. Denn durch das Umgehen der Diskussion stelle ich mich nämlich auch nicht der Tatsache, dass hier etwas nicht stimmt. Versuch auch bewusst, Dich selber immer wieder ins kalte Wasser zu werfen - manchmal mpssen wir uns selbst etwas austricksen

Das ist schon schwierig, wenn Deine Eltern solche Sprüche machen. Könntest Du zu deiner Mutter so etwas sagen wie: "Ich könnte Deinen Ratschlag gut befolgen, wenn du den Vorwurf weglassen würdest, das würde mir schon viel helfen mama!"

Aber mal ganz ehrlich *flüster*: Hat Deine Mutter nicht auch ein wenig recht mit dem was sie sagt?

Dein Start in der Tag mit Joghurt und frischen Früchten was aber eigentlich ganz nach Lehrbuch! Daumen hoch und weiter so!

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25. Juni 2011 um 21:51

ich habe auch immer total die aufregung vor dem essen weil ich es nicht essen will weil ich auch garkein hungergefühl mehr spüre.... offt sitz ich mit tränen in den augen drann. :/ aber trozdem muss ich essen , ich nehme ebenfalls nur das mit wenigkalorien ich kann mich nie an meinen essenplan halten !!! bist du in behandlung???

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26. Juni 2011 um 11:10
In Antwort auf jeri_12125778

ich habe auch immer total die aufregung vor dem essen weil ich es nicht essen will weil ich auch garkein hungergefühl mehr spüre.... offt sitz ich mit tränen in den augen drann. :/ aber trozdem muss ich essen , ich nehme ebenfalls nur das mit wenigkalorien ich kann mich nie an meinen essenplan halten !!! bist du in behandlung???

Nein,
ich bin in keiner Behandlung.
Ehrlich gesagt sehe ich mich auch nicht als -krank-. "Andere sind doch viel mehr von dieser Krankheit betroffen und wiegen viel weniger als ich. Die müssten in eine Klinik!" .. So mein Gedanke zu dem Thema Klinik :/

Bist du in Behandlung?

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27. Juni 2011 um 18:34

Vielen Dank für die Antwort(en)
Du hast vollkommen Recht: Ich muss viel lockerer und gelassener werden, wenn es um Kalorienangaben geht. Vor einiger Zeit hat meine Mum Kirschen mitgebracht, ich habe -nirgends- im Internet gefunden, wieviel Kalorien eine einzige normale Kirsche hat. Unvorstellbar, aber wahr. So ist das eben, wenn man keine Küchenwaage hat. (Da bin ich momentan bei, meine Mum von einer Küchenwaage zu überzeugen.)
Letzendlich habe ich die Kirschen nicht angerührt, weil mir alles zu "ungenau" war.

Was Einladungen zum Essen angeht, da habe ich jedes Mal ein mulmiges Gefühl. Samstag findet mein Abschlussball statt. Dort wird es sicher auch ein Büffet geben. Ich zerbreche mir schon den Kopf darüber, wie ich dahin gehen soll.
Soll ich satt hingehen? Soll ich dort nur Obst/Gemüse essen, weil ich die Kalorienangaben fast alle im Kopf habe? Soll ich einfach alles auf mich zukommen lassen?
So viele Fragen .. und so wenig Antworten
Ich bin froh, wenn der Abend trotz allem gut ausgeht.

Liebe Grüße,
Amy

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27. Juni 2011 um 19:52
In Antwort auf pearle_12457651

Vielen Dank für die Antwort(en)
Du hast vollkommen Recht: Ich muss viel lockerer und gelassener werden, wenn es um Kalorienangaben geht. Vor einiger Zeit hat meine Mum Kirschen mitgebracht, ich habe -nirgends- im Internet gefunden, wieviel Kalorien eine einzige normale Kirsche hat. Unvorstellbar, aber wahr. So ist das eben, wenn man keine Küchenwaage hat. (Da bin ich momentan bei, meine Mum von einer Küchenwaage zu überzeugen.)
Letzendlich habe ich die Kirschen nicht angerührt, weil mir alles zu "ungenau" war.

Was Einladungen zum Essen angeht, da habe ich jedes Mal ein mulmiges Gefühl. Samstag findet mein Abschlussball statt. Dort wird es sicher auch ein Büffet geben. Ich zerbreche mir schon den Kopf darüber, wie ich dahin gehen soll.
Soll ich satt hingehen? Soll ich dort nur Obst/Gemüse essen, weil ich die Kalorienangaben fast alle im Kopf habe? Soll ich einfach alles auf mich zukommen lassen?
So viele Fragen .. und so wenig Antworten
Ich bin froh, wenn der Abend trotz allem gut ausgeht.

Liebe Grüße,
Amy

Ich würde...
gar nicht anfangen mit der Küchenwaage. Das wäre doch ein Schritt in die Kontrolle, nicht? Wenn du aber Dein Gefühl und Deine Wahrnehmung schulen willst, solltest Du diese Idee wieder verwerfen, finde ich. Ich habe von Mädchen gehört, die immer so eine kleine digitale Löffelwaage in der Tasche hatten, damit sie zwanghaft immer alles abwiegen konnten. Das ist doch auch ein typisches ES-Symptom. Vesuche, Deine Wahrnehmung zu schulen statt Deine Mutter

Und zum Buffet: Ich weiss nicht wie das bei Dir ist, aber für mich ist das die absolute FA-Falle. Meine Strategie wäre definitiv die, schon satt hinzugehen und dann das Buffet zu meiden, weil ich noch nicht soweit bin. Aber so kann ich wenigstens einen FA abwenden und bin immer noch Herrin der Lage. Ich kann nicht nur ein bisschen was naschen, ich habe da absolut keinen Umgang gelernt. Aber wenn Du es kannst wäre es doch wunderbar, mit deinen Freunden zusammen zu nachen? Und, ein guter alter Trick: Warum nicht einem Mädchen nachschleichen und das gleiche auf den Teller laden? Einfach abschauen? Das wäre doch auch praktikabel und bescherte Dir eine normale, ausgewogene und auch unauffällige Portion. Und dann musst DU den Teller ja nicht leeressen, sondern könntest Dr von Beginn an sagen, dass Du nur 80% davon essen wirst (sofern du das willst). Sind das Tipps, die Du anwenden könntest?

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27. Juni 2011 um 20:21
In Antwort auf shanta_11913878

Ich würde...
gar nicht anfangen mit der Küchenwaage. Das wäre doch ein Schritt in die Kontrolle, nicht? Wenn du aber Dein Gefühl und Deine Wahrnehmung schulen willst, solltest Du diese Idee wieder verwerfen, finde ich. Ich habe von Mädchen gehört, die immer so eine kleine digitale Löffelwaage in der Tasche hatten, damit sie zwanghaft immer alles abwiegen konnten. Das ist doch auch ein typisches ES-Symptom. Vesuche, Deine Wahrnehmung zu schulen statt Deine Mutter

Und zum Buffet: Ich weiss nicht wie das bei Dir ist, aber für mich ist das die absolute FA-Falle. Meine Strategie wäre definitiv die, schon satt hinzugehen und dann das Buffet zu meiden, weil ich noch nicht soweit bin. Aber so kann ich wenigstens einen FA abwenden und bin immer noch Herrin der Lage. Ich kann nicht nur ein bisschen was naschen, ich habe da absolut keinen Umgang gelernt. Aber wenn Du es kannst wäre es doch wunderbar, mit deinen Freunden zusammen zu nachen? Und, ein guter alter Trick: Warum nicht einem Mädchen nachschleichen und das gleiche auf den Teller laden? Einfach abschauen? Das wäre doch auch praktikabel und bescherte Dir eine normale, ausgewogene und auch unauffällige Portion. Und dann musst DU den Teller ja nicht leeressen, sondern könntest Dr von Beginn an sagen, dass Du nur 80% davon essen wirst (sofern du das willst). Sind das Tipps, die Du anwenden könntest?

Hm..
Also dann lasse ich mir das mit der Küchenwaage nochmal durch den Kopf gehen.

Aaaaaaaaaaber ..
Natürlich ist es am einfachsten, einfach satt da anzutanzen. Doch dann werden diese Fragen wieder kommen. "Warum isst du nichts?" ... und so weiter.
Eine Fressattacke passiert mir nicht, kann mir nicht passieren. Zu Hause ist die Gefahr viel viel größer, als auf Veranstaltungen. Also auf Deutsch: In der Öffentlichkeit habe ich mich immer sehr im Griff

Trotzdem dankeschön für deine Erfahrungen und Tipps!
Zwar ist noch kein Entschluss gefallen, ob ich dort etwas esse oder nicht, und wenn ja, was ich esse und wieviel, aber ich habe ja auch noch ein paar Tage Zeit zum Überlegen

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27. Juni 2011 um 20:41
In Antwort auf pearle_12457651

Hm..
Also dann lasse ich mir das mit der Küchenwaage nochmal durch den Kopf gehen.

Aaaaaaaaaaber ..
Natürlich ist es am einfachsten, einfach satt da anzutanzen. Doch dann werden diese Fragen wieder kommen. "Warum isst du nichts?" ... und so weiter.
Eine Fressattacke passiert mir nicht, kann mir nicht passieren. Zu Hause ist die Gefahr viel viel größer, als auf Veranstaltungen. Also auf Deutsch: In der Öffentlichkeit habe ich mich immer sehr im Griff

Trotzdem dankeschön für deine Erfahrungen und Tipps!
Zwar ist noch kein Entschluss gefallen, ob ich dort etwas esse oder nicht, und wenn ja, was ich esse und wieviel, aber ich habe ja auch noch ein paar Tage Zeit zum Überlegen

Vorbereitung
Betreffend der Waage: Ja, bitte, überleg Dir das gut. Das kann wirklich zum Zwang werden - ich hatte diese unrühmliche Phase auch schon...

Ich denke das wichtigste an der ganzen Buffetsache ist die Vorbereitung und dass du jederzeit das Gefühl hast, alles im Griff zu haben. Und was die Anderen denken: Vergiss es. Die denken eh was sie wollen, egal, welche Antwort Du gibst und was du machst. Du musst gesund werden, nicht sie. Du musst damit klarwerden, nicht sie. Du bist massgebend, nicht sie. Oder dann schaust du einfach auf die anderen Teller und sagst: "Na, und bei euch zu Hause, gibts da nicht genug?"

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27. Juni 2011 um 21:42
In Antwort auf shanta_11913878

Vorbereitung
Betreffend der Waage: Ja, bitte, überleg Dir das gut. Das kann wirklich zum Zwang werden - ich hatte diese unrühmliche Phase auch schon...

Ich denke das wichtigste an der ganzen Buffetsache ist die Vorbereitung und dass du jederzeit das Gefühl hast, alles im Griff zu haben. Und was die Anderen denken: Vergiss es. Die denken eh was sie wollen, egal, welche Antwort Du gibst und was du machst. Du musst gesund werden, nicht sie. Du musst damit klarwerden, nicht sie. Du bist massgebend, nicht sie. Oder dann schaust du einfach auf die anderen Teller und sagst: "Na, und bei euch zu Hause, gibts da nicht genug?"


Ich wünschte, ich könnte es auch so leicht auf die Schulter nehmen, wie du. Gerade diesen Samstag wäre es sehr wichtig

Aber naja: Danke, danke, dankeschön!!



Amy

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27. Juni 2011 um 22:44

Vielen Dank!
Den werde ich versuchen zu haben

Ich setze alles daran, damit ich diesen Abend als einen gelungenen ansehen kann. Das ist mir sehr wichtig, denn es ist ja mein Abschlussball!
Es würde mir zwar besser passen, wenn dieser Abend erst später stattfindet (in 1-2 Monaten oder so), aber da kann ich ja nichts dran ändern...nur zur Zeit hängt meine Laune ziemlich mit meinem Gewicht zusammen. Das heißt, wenn ich zugenommen habe: Miese Laune .. Gewicht gehalten: Mittelmäßige Laune .. Abgenomme: Gute Laune.

Ich weiß, ich weiß: So sollte das alles gar nicht sein! Eher alles umgekehrt, aber das kann ich leider alles noch nicht steuern. Das wird aber noch .. hoffentlich

Liebe Grüße,
Amy

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27. Juni 2011 um 23:39
In Antwort auf pearle_12457651

Nein,
ich bin in keiner Behandlung.
Ehrlich gesagt sehe ich mich auch nicht als -krank-. "Andere sind doch viel mehr von dieser Krankheit betroffen und wiegen viel weniger als ich. Die müssten in eine Klinik!" .. So mein Gedanke zu dem Thema Klinik :/

Bist du in Behandlung?


ja in behandlung habe aber nur einen essenspalan an den ich mich nicht halten kann und einen angstleiter. .. da es nichts hilft soll ich in eine klinik aberich hoffe dazu kommt es nicht ... hast du denn inzwischen vortschritte gemacht?

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28. Juni 2011 um 9:57
In Antwort auf jeri_12125778


ja in behandlung habe aber nur einen essenspalan an den ich mich nicht halten kann und einen angstleiter. .. da es nichts hilft soll ich in eine klinik aberich hoffe dazu kommt es nicht ... hast du denn inzwischen vortschritte gemacht?

Wie bist du denn in eine Behandlung gekommen?
Hast du das alles freiwillig gemacht, oder waren deine Eltern mit im Spiel?

Weil bei mir weiß keiner von meiner Essstörung, nur eine Klassenkameradin. Ich denke, dass es viele ahnen, aber mich hat zum Glück noch keiner darauf angesprochen. Naja, was heißt "zum Glück" .. ich denke, dass mir professionelle Hilfe gut tun würde, habe aber total Angst, dass mir das alles doch nicht hilft und mich noch weiter runterzieht ..

Meine Fortschritte machen gerade eine Pause :s So richtig weiter komme ich nicht. (Auf das Zunehmen jetzt bezogen)

Jeden Tag denke ich, dass es nun endlich passieren muss, dieses mehr essen und endlich wieder glücklich und zufrieden mit mir sein. Aber jeder Tag endet gleich..totale Verzweiflung

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28. Juni 2011 um 13:27
In Antwort auf pearle_12457651

Wie bist du denn in eine Behandlung gekommen?
Hast du das alles freiwillig gemacht, oder waren deine Eltern mit im Spiel?

Weil bei mir weiß keiner von meiner Essstörung, nur eine Klassenkameradin. Ich denke, dass es viele ahnen, aber mich hat zum Glück noch keiner darauf angesprochen. Naja, was heißt "zum Glück" .. ich denke, dass mir professionelle Hilfe gut tun würde, habe aber total Angst, dass mir das alles doch nicht hilft und mich noch weiter runterzieht ..

Meine Fortschritte machen gerade eine Pause :s So richtig weiter komme ich nicht. (Auf das Zunehmen jetzt bezogen)

Jeden Tag denke ich, dass es nun endlich passieren muss, dieses mehr essen und endlich wieder glücklich und zufrieden mit mir sein. Aber jeder Tag endet gleich..totale Verzweiflung

Jeder Tag ...
... ist aber auch eine Chance!
Was brauchst Du denn wirklich, liebe Amy, um den Kreis zu durchbrechen? Hast Du Dir schon ganz konkret Vorstellungen dazu gemacht?

Ist es professionelle Hilfe von Medizinern?

Oder eine Freundin die Dich an der Hand nimmt und durch das Labyrinth der Ämter schleust?

Deine Mutter, die Dir ohne wenn und aber zuhört und Ihre Liebe schenkt?

Ein Essplan, der Dir genau vorgibt was Du essen musst?

Die Zusicherung dass Du nicht auseinandergehst wi Hefekuchen wenn Du mehr isst?

Unterstützende Worte von uns?

Ein Tagebuch?

Ein Sport- oder Tagesprogramm das keine Lücken hat?

Ein Belohnungssystem - jeden Tag 100 Kalorien mehr, dann gibt's Sonnabend Kino!

Oder eine Mischung von all diesen Dingen?

Es gibt viele Wege aus der ES, genauso viele wie reinführen...
Überlege Dir mal ganz konkret, was Dir am meisten helfen könnte zum jetzigen Zeitpunkt. Schreib uns, was es sein könnte und wir gehen zusammen den nächsten Schritt. Könntest Du Dir das vorstellen? Und nimm Dir ruhig Zeit, stelle Dir bei allen möglichen Lösungen Dein Gefühl dabei vor und wie das alles aussehen könnte. Wenn Du genau hinhorchst findest Du schnell den richtigen Weg für Dich und wir können Dich unterstützen, es anzugehen.
Jetzt ist Denkarbeit gefragt

Und alle jetzt psssst, ganz still, Amy muss sich jetzt konzentrieren :-P Viel Glück, ich warte gespannt auf Deine Antwort!

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28. Juni 2011 um 15:05
In Antwort auf shanta_11913878

Jeder Tag ...
... ist aber auch eine Chance!
Was brauchst Du denn wirklich, liebe Amy, um den Kreis zu durchbrechen? Hast Du Dir schon ganz konkret Vorstellungen dazu gemacht?

Ist es professionelle Hilfe von Medizinern?

Oder eine Freundin die Dich an der Hand nimmt und durch das Labyrinth der Ämter schleust?

Deine Mutter, die Dir ohne wenn und aber zuhört und Ihre Liebe schenkt?

Ein Essplan, der Dir genau vorgibt was Du essen musst?

Die Zusicherung dass Du nicht auseinandergehst wi Hefekuchen wenn Du mehr isst?

Unterstützende Worte von uns?

Ein Tagebuch?

Ein Sport- oder Tagesprogramm das keine Lücken hat?

Ein Belohnungssystem - jeden Tag 100 Kalorien mehr, dann gibt's Sonnabend Kino!

Oder eine Mischung von all diesen Dingen?

Es gibt viele Wege aus der ES, genauso viele wie reinführen...
Überlege Dir mal ganz konkret, was Dir am meisten helfen könnte zum jetzigen Zeitpunkt. Schreib uns, was es sein könnte und wir gehen zusammen den nächsten Schritt. Könntest Du Dir das vorstellen? Und nimm Dir ruhig Zeit, stelle Dir bei allen möglichen Lösungen Dein Gefühl dabei vor und wie das alles aussehen könnte. Wenn Du genau hinhorchst findest Du schnell den richtigen Weg für Dich und wir können Dich unterstützen, es anzugehen.
Jetzt ist Denkarbeit gefragt

Und alle jetzt psssst, ganz still, Amy muss sich jetzt konzentrieren :-P Viel Glück, ich warte gespannt auf Deine Antwort!


Ich musste grinsen beim Lesen deines Beitrags
Dankeschön für die ganzen, tollen Worte

So .. dann überlege ich mal.
Ich denke, es würde mir am besten helfen, wenn es eine Mischung aus allem wäre
Natürlich wäre es super, wenn eine Freundin von der ganzen Sache bescheid wüsste, aber die Angst ist zu groß, dass die Freundschaft darunter leiden könnte. Vielleicht habe ich mich dann -für- ein Gespräch mit einer Freundin entschieden, aber -gegen- ein Gespräch mit professioneller Hilfe. Wenn sie mich dann zum Beispiel überreden wollte, doch zum Arzt zu gehen .. oder sich einfach an einen Arzt wendet hinter meinem Rücken .. ach man Es sind so viele offenen Fragen vorhanden, dass ich mich gar nicht entscheiden kann, wem ich meine Essstörung lieber anvertrauen würde.

Meine Mum kann ich knicken Nicht böse gemeint .. aber ich habe kein gutes Verhältnis zu ihr.
Mit einem Essensplan habe ich es eine Weile probiert, aber es hat nicht geklappt. Ihn zu erstellen und sich versuchen, Hoffnung zu machen ist eine Sache, das alles durchzuziehen eine andere

Am liebsten hätte ich die Vergewisserung, dass ich nicht aufgehe wie ein Hefeklos Egal, was ich esse: Ich möchte so essen können, dass ich nicht zunehme. Oder hm .. nein, das klingt doof. Ich möchte mich schön hübsch und schlank fühlen und auch so aussehen, trotzdem aber alles essen können Ich möchte mich einfach wohl fühlen ..

So, jetzt bin ich mal gespannt, was du dazu sagst Ich weiß selbst nicht genau, wie ich mit der ganzen Situation umgehen soll. Ich bin einfach zu unsicher, ob ich wirklich so "krank" bin, dass ich Hilfe brauche, aber ich befürchte, so geht es allen anderen auch

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28. Juni 2011 um 19:29
In Antwort auf pearle_12457651


Ich musste grinsen beim Lesen deines Beitrags
Dankeschön für die ganzen, tollen Worte

So .. dann überlege ich mal.
Ich denke, es würde mir am besten helfen, wenn es eine Mischung aus allem wäre
Natürlich wäre es super, wenn eine Freundin von der ganzen Sache bescheid wüsste, aber die Angst ist zu groß, dass die Freundschaft darunter leiden könnte. Vielleicht habe ich mich dann -für- ein Gespräch mit einer Freundin entschieden, aber -gegen- ein Gespräch mit professioneller Hilfe. Wenn sie mich dann zum Beispiel überreden wollte, doch zum Arzt zu gehen .. oder sich einfach an einen Arzt wendet hinter meinem Rücken .. ach man Es sind so viele offenen Fragen vorhanden, dass ich mich gar nicht entscheiden kann, wem ich meine Essstörung lieber anvertrauen würde.

Meine Mum kann ich knicken Nicht böse gemeint .. aber ich habe kein gutes Verhältnis zu ihr.
Mit einem Essensplan habe ich es eine Weile probiert, aber es hat nicht geklappt. Ihn zu erstellen und sich versuchen, Hoffnung zu machen ist eine Sache, das alles durchzuziehen eine andere

Am liebsten hätte ich die Vergewisserung, dass ich nicht aufgehe wie ein Hefeklos Egal, was ich esse: Ich möchte so essen können, dass ich nicht zunehme. Oder hm .. nein, das klingt doof. Ich möchte mich schön hübsch und schlank fühlen und auch so aussehen, trotzdem aber alles essen können Ich möchte mich einfach wohl fühlen ..

So, jetzt bin ich mal gespannt, was du dazu sagst Ich weiß selbst nicht genau, wie ich mit der ganzen Situation umgehen soll. Ich bin einfach zu unsicher, ob ich wirklich so "krank" bin, dass ich Hilfe brauche, aber ich befürchte, so geht es allen anderen auch

Viele Gedanken
Liebe Amy, ich sehe Du hast enorm viel nachgedacht, wie schön, dass Du meinen Eintrag so ernst nehmen konntest! Das gibt mir auch wieder Mut!

Eine Mischung aus allem - oder Eins nach dem Anderen? Einen Aktionsplan mit vielen Schritten?
Dies nur am Rande...

Gut, das mit deiner Mom knicken wir - geht mir leider genauso.

Die Freundin beizuziehen erfordert wahnsinnig viel Vertrauen, und offenbar kannst Du dies im Moment nicht generieren, also lassen wir das auch mal aussen vor.

Beim wiederholten Lesen Deiner Antwort denke ich: Du bist bereit, Hilfe anzunehmen, aber nur von einem Profi. Denn der kennst auch unsere Art von Körper und kann Dir einen Plan zusammenstellen mit gaaanz langsamer Gewichtssteigerung in minimalen, akzeptablen Schritten und Dir wieder einen freien Umgang lehren. Dafür hat er jahrelang studiert und er kennt auch die diffusen Ängste, die wir haben - Kontrollverluste, Hefekloss, Vertrauensbrüche, Scham, Fixierung.

Naja, ich denke schon dass du "krank" genug bist, um Dich an jemanden wenden zu können. AUch wenns fies tönt - bei mir wars ja auch so. Hast Du im Netz schon mal geforscht nach einer Beratungsstelle oder so in Deiner Stadt? Die können Dich dann weiterweisen an einen Spezialisten.
Ein Schritt in Richtung Freiheit. Das bedeutet nämlich nicht Kontrollverlust, im Gegenteil: Endlich kannst Du Dein Leben wieder in die Hand nehmen....!

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28. Juni 2011 um 19:43
In Antwort auf shanta_11913878

Viele Gedanken
Liebe Amy, ich sehe Du hast enorm viel nachgedacht, wie schön, dass Du meinen Eintrag so ernst nehmen konntest! Das gibt mir auch wieder Mut!

Eine Mischung aus allem - oder Eins nach dem Anderen? Einen Aktionsplan mit vielen Schritten?
Dies nur am Rande...

Gut, das mit deiner Mom knicken wir - geht mir leider genauso.

Die Freundin beizuziehen erfordert wahnsinnig viel Vertrauen, und offenbar kannst Du dies im Moment nicht generieren, also lassen wir das auch mal aussen vor.

Beim wiederholten Lesen Deiner Antwort denke ich: Du bist bereit, Hilfe anzunehmen, aber nur von einem Profi. Denn der kennst auch unsere Art von Körper und kann Dir einen Plan zusammenstellen mit gaaanz langsamer Gewichtssteigerung in minimalen, akzeptablen Schritten und Dir wieder einen freien Umgang lehren. Dafür hat er jahrelang studiert und er kennt auch die diffusen Ängste, die wir haben - Kontrollverluste, Hefekloss, Vertrauensbrüche, Scham, Fixierung.

Naja, ich denke schon dass du "krank" genug bist, um Dich an jemanden wenden zu können. AUch wenns fies tönt - bei mir wars ja auch so. Hast Du im Netz schon mal geforscht nach einer Beratungsstelle oder so in Deiner Stadt? Die können Dich dann weiterweisen an einen Spezialisten.
Ein Schritt in Richtung Freiheit. Das bedeutet nämlich nicht Kontrollverlust, im Gegenteil: Endlich kannst Du Dein Leben wieder in die Hand nehmen....!

Alsooo..
.. ich habe demnächst einen Termin bei meinem Hausarzt. Einfach zur Kontrolle, wie man das so macht. (Ich glaube 1 oder 2x im Jahr.)
Mir wurde geraten, der Ärztin meine Lage ein bisschen Nahe zu bringen .. ich kann mir nicht vorstellen, wie das dann da weitergeht und ob ich den Mund vor ihn überhaupt aufkriege. Aber ich habe den Willen, wieder gesund zu werden. Ich weiß, dass der Weg alles andere als einfach wird - aber lieber früher als später

Da ich mir aber nun schon seit einigen Tagen den Kopf darüber zerbreche, wem ich was wann sagen will, kriege ich den Gedanken nicht aus dem Kopf, der sagt, dass ich bis zu einem "Outing" aber noch unbedingt abnehmen muss.
Warum?
Wahrscheinlich, damit ich noch dünner werde und für die gegenüberstehende Person noch hilfsbedürftiger wirke.
Mir ist völlig klar, dass das alles Unsinn und völliger Quatsch ist, aber wie soll man so einen hartnäckigen Gedanken ausschalten?
Bis zu dem Arzttermin dauert es noch ungefähr zwei Wochen und wenn ich diese zwei Wochen so weiter esse, wie ich es momentan mache, dann .. würde ich, befürchte ich, sehr sehr hilfsbedürftig aussehen, um es mal vorsichtig auszudrücken
Ich stehe total zwischen zwei Entscheidungen .. versuchen, in diesen zwei Wochen das -wirklich- Beste draus machen und mich anstrengen, dass ich mich wieder etwas wohler fühle oder in diesen zwei Wochen so weitermachen wie bisher und dadurch eben so wirken, als ob ich wirklich Hilfe brauche
Aber ich merke schon - der Gedanke an sich ist komplett "krank". Den Kampf gegen mich muss ich wohl oder übel aufnehmen.

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28. Juni 2011 um 20:23
In Antwort auf pearle_12457651

Alsooo..
.. ich habe demnächst einen Termin bei meinem Hausarzt. Einfach zur Kontrolle, wie man das so macht. (Ich glaube 1 oder 2x im Jahr.)
Mir wurde geraten, der Ärztin meine Lage ein bisschen Nahe zu bringen .. ich kann mir nicht vorstellen, wie das dann da weitergeht und ob ich den Mund vor ihn überhaupt aufkriege. Aber ich habe den Willen, wieder gesund zu werden. Ich weiß, dass der Weg alles andere als einfach wird - aber lieber früher als später

Da ich mir aber nun schon seit einigen Tagen den Kopf darüber zerbreche, wem ich was wann sagen will, kriege ich den Gedanken nicht aus dem Kopf, der sagt, dass ich bis zu einem "Outing" aber noch unbedingt abnehmen muss.
Warum?
Wahrscheinlich, damit ich noch dünner werde und für die gegenüberstehende Person noch hilfsbedürftiger wirke.
Mir ist völlig klar, dass das alles Unsinn und völliger Quatsch ist, aber wie soll man so einen hartnäckigen Gedanken ausschalten?
Bis zu dem Arzttermin dauert es noch ungefähr zwei Wochen und wenn ich diese zwei Wochen so weiter esse, wie ich es momentan mache, dann .. würde ich, befürchte ich, sehr sehr hilfsbedürftig aussehen, um es mal vorsichtig auszudrücken
Ich stehe total zwischen zwei Entscheidungen .. versuchen, in diesen zwei Wochen das -wirklich- Beste draus machen und mich anstrengen, dass ich mich wieder etwas wohler fühle oder in diesen zwei Wochen so weitermachen wie bisher und dadurch eben so wirken, als ob ich wirklich Hilfe brauche
Aber ich merke schon - der Gedanke an sich ist komplett "krank". Den Kampf gegen mich muss ich wohl oder übel aufnehmen.

Einsicht
Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Es stimmt, dass dieser Gedanke per definitionem schon total krank ist - aber auch sooooo verständlich, ich glaube ich würde genau gleich agieren in deiner Situation !!!

Aber vergiss nicht: Jeder Tag ES nimmt Dir Kraft, jeden Tag zieht es Dich noch mehr rein. An jedem weiteren Tag kann ein Zahn ausfallen, viele Haare abbrechen ober absterben, der Knochenschwund wahrscheinlicher werden, der Hormonhaushalt bis zur Unfruchtbarkeit durcheinandergeraten, Deine Magensäure ätzen... es wird immer nur schlimmer, nicht besser. Und jeder einzelne Tag früher, den Du gewinnst, lässt Dich gesünder werden.
Das tönt nach Horrorszenarien, aber das ist alles Realität für viele MS.
Die medizinische Internvention versucht all dies entweder schon zu bekämpfen oder wieder rückgängig zu machen. Also bringt es gar nichts, Du legst Dir Steine in den Weg zur Gesundheit. Versuche Dich von diesem Gedanken zu lösen, es bringt gar nichts!

Und Deine Hilfebedürftigkeit wird auch ohne Schock-Aussehen erkannt, denn wer sich Hilfe sucht, hat schon viel durchgemacht und ist wohl am ziemlich letzten Punkt angelangt, wo er/sie schlicht nicht mehr anders kann als Hilfe zu suchen und mit dem Problem nach aussen zu treten.

Ich will Dir unbedingt noch berichten:
Seit ich in meiner Therapie bin ist alles viel einfacher. Ich bin nicht mehr alleine. Erfolge und Misserfolge können besprochen werden, Ängste und Gewichtszu- und -abnahmen können abgefedert werden. Und meine Ärztin hat mit mir zusammen einen Plan erstellt der es mir erlaubt, ganz langsam mein Gewicht in klitzekleinen Schritten zu steigern, und ich darf auf der Strecke so viele Pausen einlegen wie ich will. Nur Rückwärts darf ich nicht, aber das will ich mittlerweile wirklich nicht mehr (das hätte ich noch vor wenigen Monaten selber nicht geglaubt)!

Du kannst also nur gewinnen.
Wie willst Du es denn sagen? Wie wäre es mit der einfachen Ansage, dass das Essen nicht mehr frei ist und Deine Gedanken beherrscht? Du musst ja nicht gleich "Ich nehme Abführmittel" oder "ich übergebe mich" oder was auch immer rausposaunen - diese Details sind eh irrelevant.

Doch die einfache Aussage, dass das Thema Essen Deinen Alltag beherrscht, lässt die Ärztin sicher hellhörig werden...

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28. Juni 2011 um 20:43
In Antwort auf shanta_11913878

Einsicht
Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Es stimmt, dass dieser Gedanke per definitionem schon total krank ist - aber auch sooooo verständlich, ich glaube ich würde genau gleich agieren in deiner Situation !!!

Aber vergiss nicht: Jeder Tag ES nimmt Dir Kraft, jeden Tag zieht es Dich noch mehr rein. An jedem weiteren Tag kann ein Zahn ausfallen, viele Haare abbrechen ober absterben, der Knochenschwund wahrscheinlicher werden, der Hormonhaushalt bis zur Unfruchtbarkeit durcheinandergeraten, Deine Magensäure ätzen... es wird immer nur schlimmer, nicht besser. Und jeder einzelne Tag früher, den Du gewinnst, lässt Dich gesünder werden.
Das tönt nach Horrorszenarien, aber das ist alles Realität für viele MS.
Die medizinische Internvention versucht all dies entweder schon zu bekämpfen oder wieder rückgängig zu machen. Also bringt es gar nichts, Du legst Dir Steine in den Weg zur Gesundheit. Versuche Dich von diesem Gedanken zu lösen, es bringt gar nichts!

Und Deine Hilfebedürftigkeit wird auch ohne Schock-Aussehen erkannt, denn wer sich Hilfe sucht, hat schon viel durchgemacht und ist wohl am ziemlich letzten Punkt angelangt, wo er/sie schlicht nicht mehr anders kann als Hilfe zu suchen und mit dem Problem nach aussen zu treten.

Ich will Dir unbedingt noch berichten:
Seit ich in meiner Therapie bin ist alles viel einfacher. Ich bin nicht mehr alleine. Erfolge und Misserfolge können besprochen werden, Ängste und Gewichtszu- und -abnahmen können abgefedert werden. Und meine Ärztin hat mit mir zusammen einen Plan erstellt der es mir erlaubt, ganz langsam mein Gewicht in klitzekleinen Schritten zu steigern, und ich darf auf der Strecke so viele Pausen einlegen wie ich will. Nur Rückwärts darf ich nicht, aber das will ich mittlerweile wirklich nicht mehr (das hätte ich noch vor wenigen Monaten selber nicht geglaubt)!

Du kannst also nur gewinnen.
Wie willst Du es denn sagen? Wie wäre es mit der einfachen Ansage, dass das Essen nicht mehr frei ist und Deine Gedanken beherrscht? Du musst ja nicht gleich "Ich nehme Abführmittel" oder "ich übergebe mich" oder was auch immer rausposaunen - diese Details sind eh irrelevant.

Doch die einfache Aussage, dass das Thema Essen Deinen Alltag beherrscht, lässt die Ärztin sicher hellhörig werden...

Ich werde alles daran setzen,
dass ich meiner Ärztin das irgendwie klarmachen kann. Wenn ich mich nun schon so lange damit auseinandersetze, soll das ganze Nachdenken und Überlegen und Kopfzerbrechen auch ein Ziel zeigen.

Zu dir: Ich finde das ganz groß Klasse, dass du das mit der Therapie durchziehst und Schritt für Schritt wieder "normal" werden kannst. Und zwar nicht so, wie es deine Therapeutin dir vorschreibt, sondern du bestimmst dein Tempo

So ziemlich aus dem Grund habe ich mich hier angemeldet: Einfach alles aufschreiben, was ich sonst keinem erzählen kann. Wenn ich auch in Behandlung wäre, dann hätte ich jemanden, mit dem ich über alles sprechen kann. Und eigentlich suche ich genau nach so einer Person.
Hier angemeldet habe ich mich, weil ich mich austauschen wollte mit anderen Betroffenen. Ich bin so froh, dieses Forum gefunden zu haben! Ich kann es gar nicht oft genug schreiben ..

Der Satz mit den Abführmitteln oder Erbrechen würde für mich sowieso nicht zur Auswahl stehen Damit habe ich nichts am Hut

Ich denke, dass es so ablaufen wird:
Ich sitze ganz ängstlich auf dem Stuhl und stotter vor mich hin, sie bekommt mit, dass ich ihr etwas Wichtiges mitteilen möchte und fragt, was los ist. Irgendwann rutscht mir dann wahrscheinlich raus, dass ich ein Problem mit dem Essen habe, vielleicht folgen Tränen. Danach wird es mir nicht mehr schwer fallen, alles was nötig ist auszuplaudern.
Trotzdem sehe ich diesem Tag mit gemischten Gefühlen entgegen ...

Ich wünsche dir eine gute Nacht und noch einen schönen Abend Vielen Dank für deine wirklich hilfreichen Beiträge!

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28. Juni 2011 um 21:02
In Antwort auf pearle_12457651

Ich werde alles daran setzen,
dass ich meiner Ärztin das irgendwie klarmachen kann. Wenn ich mich nun schon so lange damit auseinandersetze, soll das ganze Nachdenken und Überlegen und Kopfzerbrechen auch ein Ziel zeigen.

Zu dir: Ich finde das ganz groß Klasse, dass du das mit der Therapie durchziehst und Schritt für Schritt wieder "normal" werden kannst. Und zwar nicht so, wie es deine Therapeutin dir vorschreibt, sondern du bestimmst dein Tempo

So ziemlich aus dem Grund habe ich mich hier angemeldet: Einfach alles aufschreiben, was ich sonst keinem erzählen kann. Wenn ich auch in Behandlung wäre, dann hätte ich jemanden, mit dem ich über alles sprechen kann. Und eigentlich suche ich genau nach so einer Person.
Hier angemeldet habe ich mich, weil ich mich austauschen wollte mit anderen Betroffenen. Ich bin so froh, dieses Forum gefunden zu haben! Ich kann es gar nicht oft genug schreiben ..

Der Satz mit den Abführmitteln oder Erbrechen würde für mich sowieso nicht zur Auswahl stehen Damit habe ich nichts am Hut

Ich denke, dass es so ablaufen wird:
Ich sitze ganz ängstlich auf dem Stuhl und stotter vor mich hin, sie bekommt mit, dass ich ihr etwas Wichtiges mitteilen möchte und fragt, was los ist. Irgendwann rutscht mir dann wahrscheinlich raus, dass ich ein Problem mit dem Essen habe, vielleicht folgen Tränen. Danach wird es mir nicht mehr schwer fallen, alles was nötig ist auszuplaudern.
Trotzdem sehe ich diesem Tag mit gemischten Gefühlen entgegen ...

Ich wünsche dir eine gute Nacht und noch einen schönen Abend Vielen Dank für deine wirklich hilfreichen Beiträge!

Das glaub ich dir
Liebe Amy

Du schaffst das ganz sicher, und sowas ist eine EXTREMSITUATION - glaub mir, sowas wirst Du nicht oft im Leben durchstehen müssen.
Da gehört ein bisschen Gestotter wohl dazu, und da hat ein jeder Mensch Verständnis für, versprochen!

Danke, ich bin auch froh über meine Entscheidung. Und ja, dieses Forum gibt mir auch soviel Kraft, unbezahlbar!

Ich denke an Dich!
Übe doch morgen schon mal wie es wäre einen normalen Esstag zu haben, hihi, so als mentale Vorbereitung für den Arztbesuch. Das fände ich also TOTAL SERIÖS

Alles Liebe



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29. Juni 2011 um 19:37

Mit deinen extremen und
hilfreichen Beispielen weckst du bei mir wirklich das Schamgefühl
Allgemein ist Magersucht oder Bulimie eine ziemlich peinliche Krankheit, meiner Meinung nach. In armen Ländern betteln sie nach Essen und alle zwei Sekunden stirbt ein Kind, weil es zu schwach ist zum Überleben. Und was machen wir? Wir weigern uns, etwas zu essen oder erbrechen uns, damit wir nicht zunehmen. So im Vergleich hört sich das so .. so so "frech" an.
Wir wollen schön aussehen .. die armen Kinder wollen -nur- leben!
Aber was rede ich denn da, sicherlich kennt ihr das alles

Du hast trotzdem vollkommen Recht mit dem, was du da geschrieben hast. Wenn ich mich in dieser Zeit runterhungern würde, wäre es alles noch einmal schwerer, gesund zu werden.

Vielen Dank für dein Beitrag, liebe Dori

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29. Juni 2011 um 19:39
In Antwort auf shanta_11913878

Das glaub ich dir
Liebe Amy

Du schaffst das ganz sicher, und sowas ist eine EXTREMSITUATION - glaub mir, sowas wirst Du nicht oft im Leben durchstehen müssen.
Da gehört ein bisschen Gestotter wohl dazu, und da hat ein jeder Mensch Verständnis für, versprochen!

Danke, ich bin auch froh über meine Entscheidung. Und ja, dieses Forum gibt mir auch soviel Kraft, unbezahlbar!

Ich denke an Dich!
Übe doch morgen schon mal wie es wäre einen normalen Esstag zu haben, hihi, so als mentale Vorbereitung für den Arztbesuch. Das fände ich also TOTAL SERIÖS

Alles Liebe



Ich werde mich melden,
wenn der Tag hinter mir liegt!

Vielen, vielen Dank für alles, Giuseppina

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29. Juni 2011 um 20:46
In Antwort auf pearle_12457651

Ich werde mich melden,
wenn der Tag hinter mir liegt!

Vielen, vielen Dank für alles, Giuseppina

Yay
ich freue mich darauf! GO GO GO!

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Positiv
Von: pearle_12457651
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6. Juni 2014 um 14:34
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