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Atemprobleme, duseliger Kopf - von Fehlhaltung und Verspannungen - was tun?

14. Juni 2014 um 21:15

Hallo Mädels

Ich wende mich an euch, weil ich mittlerweile wirklich verzweifelt bin. Bei Ärzten war ich natürlich auch schon, aber sehr viel hat es bis jetzt noch nicht gebracht.

Also, ich habe folgendes Problembzw folgende Probleme.

Vor mittlerweile zwei Monaten hatte ich wie so oft eine Blockade im HWS bzw BWS Bereich. Wenn ich meinen Kopf nach links drehen wollte, spürte ich Richtung Schulterblatt einen Stich. Das hatte ich schon öfter, aber ich war es leid damit mal wieder zum Orthopäden zum Einrenken zu gehen. Ich dachte, dass das schon wieder von allein verschwindet, was nach einigen Tagen auch der Fall war.
Einige Zeit (Tage) später bemerkte ich plötzlich, dass ich Probleme habe tief einzuatmen.
Also die Lunge blockierte nicht, aber es war als ob die Rippen blockieren. Ganz komisch.
Und damit lief ich dann erstmal einige Wochen so rum. Je nach dem wie ich saß klappte das Einatmen prima, oder halt auch nicht. Z.B. wenn ich mich nach vorne beugte oder auf dem Bauch lag merkte ich keine Probleme. Auch das Joggen funktionierte ohne Schwierigkeiten.
Da es aber irgendwann sehr belastend wurde bin ich dann zu meinem Hausarzt gegangen. Er untersuchte mein Herz und die Lunge. Beides funktioniert wunderbar. Auch machte er einen Bluttest wg der Schilddrüse, aber die Ergebnisse stehen noch aus.
Am selben Tag bin ich dann auch zu einer Physiotherapeutin. Sie hat mehrere Blockaden gelöst und auch mein Zwerchfell massiert. Als ich dort fertig war klappte das Einatmen wieder viel viel besser. Ich habe den ganzen Abend gegrinst, weil ich mich so erleichtert fühlte.
Allerdings merkte ich damals schon, dass sich mein Kopf irgendwie blöd anfühlt. Schwer zu erklären. Als wäre man leicht duselig. Auch hatte ich immer mal ganz kalte Hände. Aber mir ging es zum Großteil wieder besser.
Einige Tage nach dem Besuch bei der Physiotherapeutin merkte ich wieder eine leichte Anspannung im Schulter und Rippenbereich. Dieser Bereich ist bei mir auch verdammt angespannt sagt die Therapeutin. Und wenn ich meine linke Schulter kreisen lasse knackt es total. Es ist eher ein Reiben.
Auf jeden Fall war ich wieder bei ihr und wieder waren einige Blockaden da. Sie sagte, dass es zu Anfang normal ist, wenn man so lange mit Blockaden rum lief.
Nach dieser Massage war erstmal wieder alles ok, aber das duselige Gefühl im Kopf weiterhin da.
So unvernünftig wie ich bin, habe ich danach wieder nicht auf meine Körperhaltung geachtet. Ich muss dazu sagen, dass ich leider nie wirklich auf meine Haltung geachtet habe. Ich sitze wie ein nasser Sack, dann noch Beine übereinander, und liegen tu ich auch schief und krumm.
Seit gestern war also die Verspannung wieder stärker da, samt Atemproblemen. Ich war heute wieder bei der Physiotherapeutin. Es gab wieder einiges zu lösen und auch mein Zwerchfell wurde wieder gelockert.
Dann dummerweise, bin ich nur 3 Std später auf der Couch eingeschlafen. Wieder krumm und schief. Als ich aufwachte hatte ich direkt wieder eine Blockade im Nacken und auch direkt wieder diese Einatmungsprobleme. Mein Kopf fühlt sich auch weiterhin duselig an.
Und mittlerweile bin ich echt am Verzweifeln. Hatte das schon mal jemand von euch? Wenn ja, was kann es sein und was kann ich dagegen machen?

Es liegt defitniv an den Knochen und der Muskulatur. Ich habe auch Schmerzen in den Halswirbeln. Und das Reiben in der Schulter ist auch unverändert da. So langsam frage ich mich, ob das auch was mit den Bandscheiben zu tun haben kann. Ich bin eigentlich vom Becken bis Hinterkopf total verspannt. Sogar meine Bauchmuskeln sind dauerangespannt.
Was mir vor dieser Atemnproblematik auch noch aufgefallen ist war, dass ich meine Schultern immer unbewusst hochgezogen habe, weil alles so verspannt war. Jetzt geht es mittlerweile etwas besser.

Wenn ich mich seitlich im Spiegel betrachte sehe ich auch irgendwie total buckelig aus.

Jetzt weiß ich nicht mehr was ich tun kann/soll. Deshalb würde ich mich über eure Tipps super freuen. Dieser Zustand schränkt meinen Alltag total ein. Das zerrt sehr an den Nerven.
Obwohl ich weiß, dass organisch soweit alles ok ist, spinnt mein vegetatives Nervensystem in solchen Momenten natürlich auch ziemlich rum. Wäre ich ein wenig labiler würde ich jedes Mal eine Panikattacke kriegen, weil es schon sehr stressig ist.

Also falls ihr Tipps für mich habt würde ich mich unfassbar freuen. Vielleicht gibt es ja bestimmte Übungen die ich machen kann. Oder sollte ich noch mal zum Orthopäden gehen?
Ich mein, dieses Reiben im Schultergelenk kann ja nicht normal sein. Ach ja, und im Nachen ist das auch. Wenn ich meinen Kopf drehe bzw. hin und her bewege knackt es eigentlich auch ständig und/oder ich merke ein leichtes Stechen.
Ich bin gerade erst 30 und für Verschleiß ist es doch noch zu früh oder?! :/

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten! Und sorry, dass es so lang wurde.

LG

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15. Juni 2014 um 20:01

Danke
...für deine Antwort!!! Bis jetzt hat der Orthopäde nichts dergleichen gemacht. Hat mich nur eingerenkt und mir akkupunktur etc. verschrieben, was aber nichts brachte. Ausser das Einrenken brachzte erstmal Besserung. Ich werde morgen mal zu einem anderen Orthopäden gehen. Vielleicht schaut dieser genauer.

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9. Oktober 2014 um 0:49

Atemnot
ich hatte das auch mal mein rat ist einen neurochirurg aufzusuchen

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