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Ärztliches Verbot für Nachtschicht möglich?

14. März 2013 um 8:44 Letzte Antwort: 15. März 2013 um 10:37

Hallo,

ich weiß langsam nicht mehr weiter... mein Freund ist mit seiner Ausbildung seit Monaten fertig und schichtet nun. Früh- und Spätschicht sind eigentlich kein Problem, aber die Nachtschicht ist höllisch. Er kann am Tag gar nicht schlafen und während der Nachtschicht ist er dann müde und schlapp. Zu dem kann er gar nicht richtig essen und kriegt wahrscheinlich auch bedingt durch seinen Reizdarm die übelsten Magenschmerzen und Krämpfe!

Selbst die IGMetall sagt dass es eben diese Probleme gibt: http://www.igmetall.de/cps/rde/xbcr/internet/Tipp41_0173964.pdf und gibt Tipps, nur das Unternehmen, welches auch der IGMetall angehört scherrt sich darum glaube ich wenig... nicht mit Früh-Spät-Nacht... alles durcheinander weil 4-Schicht-System ... das verträgt doch keiner... wenn er aus der 3- oder 4 tägigen Nachtschicht kommt darf er am selben Tag noch in die Spätschicht... unmenschlich!

Nun ist meine Frage, da bei ihm Reizdarm diagnostiziert wurde, er auch noch andere Krankheiten wie Bluthochdruck und Schildrüsenunterfunktion hat und in seiner Familie auch Krebs vorherscht ob man sich das nicht vom Arzt bestätigen lassen kann.

Er ist schließlich erst 22 Jahren, es ist keinem damit geholfen dass mit 30 Jahren gar nichts mehr machen kann.

Gibt es also eine Möglichkeit sich vom Arzt atestieren zu lassen dass die Nachtschicht nicht möglich ist? Ich hoffe hier sind Ärzte unterwegs ...

PS: Er hat zwar Tabletten gegen die Magenprobleme, die aber nicht immer helfen und zu dem auch noch müde machen also für die Nachtschicht nicht geeignet sind

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14. März 2013 um 11:19

Hallo
Hi,
Also ich hatte das selbe Problem ich musste auch Nachtschicht arbeiten und ich bin davon krank geworden und ich bin dann zum Arzt und hab mit dem geredet. ich musste das therapeutisch untersucht werden und ich hab dann ein Atest bekommen das ich nachts nicht mehr arbeiten darf.

ein rat von mir er soll zu seinem arzt gehen und ganz offen mit dem reden.

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15. März 2013 um 10:07
In Antwort auf tanis_11983124

Hallo
Hi,
Also ich hatte das selbe Problem ich musste auch Nachtschicht arbeiten und ich bin davon krank geworden und ich bin dann zum Arzt und hab mit dem geredet. ich musste das therapeutisch untersucht werden und ich hab dann ein Atest bekommen das ich nachts nicht mehr arbeiten darf.

ein rat von mir er soll zu seinem arzt gehen und ganz offen mit dem reden.

Hallo
Danke dir für deine Antwort.

Er hat am Montag einen Termin. Was meinst du mit therapeutisch untersucht werden? Dass er - da es zum Großteil um den Magen dreht - das Attest von seinem Gastroenterologen bekommen muss oder wie?

Das mit dem offen reden ist so ein Problem... ich würde am Liebsten mit, aber die Arbeit .... ich kann nur hoffen dass ihm das gleiche attestiert wird, da er ja jetzt schon einen Reizdarm hat und schon bei der geringsten Verstimmung nicht mehr klar kommt ... ich habe nur eine Sorbitintoleranz und empfinde es schon als schrecklich... wer weiß wie es ihm geht

Darf ich fragen wie dein damaliger Arbeitgeber damit umgegangen ist?

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15. März 2013 um 10:28
In Antwort auf cookiebacke

Hallo
Danke dir für deine Antwort.

Er hat am Montag einen Termin. Was meinst du mit therapeutisch untersucht werden? Dass er - da es zum Großteil um den Magen dreht - das Attest von seinem Gastroenterologen bekommen muss oder wie?

Das mit dem offen reden ist so ein Problem... ich würde am Liebsten mit, aber die Arbeit .... ich kann nur hoffen dass ihm das gleiche attestiert wird, da er ja jetzt schon einen Reizdarm hat und schon bei der geringsten Verstimmung nicht mehr klar kommt ... ich habe nur eine Sorbitintoleranz und empfinde es schon als schrecklich... wer weiß wie es ihm geht

Darf ich fragen wie dein damaliger Arbeitgeber damit umgegangen ist?

Hallo
Ja ich musste zu einem verhaltenstherapeuten der wird aber von der Krankenkasse bezahlt. ich war bei dem ein halbes Jahr lang. da muss man dann auch durch. er muss offen reden egal ob er will oder nicht. Er macht sich ja nur weiter kaputt.

Mein Chef war gar nicht begeistert aber er musste es akzeptieren. naja ich darf gar keine sichtarbeit mehr machen. Und somit arbeite ich da auch nicht mehr.weil selbst die Sichtarbeit also zwischen zwei sichten hab ich geistig nicht mehr ertragen.

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15. März 2013 um 10:37
In Antwort auf tanis_11983124

Hallo
Ja ich musste zu einem verhaltenstherapeuten der wird aber von der Krankenkasse bezahlt. ich war bei dem ein halbes Jahr lang. da muss man dann auch durch. er muss offen reden egal ob er will oder nicht. Er macht sich ja nur weiter kaputt.

Mein Chef war gar nicht begeistert aber er musste es akzeptieren. naja ich darf gar keine sichtarbeit mehr machen. Und somit arbeite ich da auch nicht mehr.weil selbst die Sichtarbeit also zwischen zwei sichten hab ich geistig nicht mehr ertragen.

Uhh...
das hört sich aber nicht gut an... ein halbes Jahr dahin? Mein Freund ist noch in der Probezeit --- so dämlich nach einer Ausbildung im Betrieb noch einmal Probezeit --- ich denke sofern er auch zum Verhaltenstherapeuten muss dann ist das überflüssig, da er gedenkt sich einen neuen Beruf zu zu wenden und von daher wird das eher passieren als dass er mit dem Verhaltentherapeuten fertig ist...

mal schauen was der Arzt sagt.

Ich hoffe in deiner neuen Firma ist es besser

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