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Anzeichen für eine Essstörung in meinem Fall?

4. September 2007 um 14:10 Letzte Antwort: 1. Oktober 2007 um 19:50

Hallo..

...eigendlich war ich schon immer sehr dünn und blass.. aber in letzter Zeit mach ich mir immer mehr Gedanken deswegen.

Mein Freund macht sich auch zunehmend Sorgen, seit wir zusammen wohnen konnte er endlich sehen wie ich eigendlich esse.. und es ist nicht normal meinte er.

Ich esse zum Beispiel nur langsam kaue alles sehr lange..
..manchmal wenn ich richtig viel Hunger habe dann esse ich sehr schnell und viel auf einmal, aber meistens bekomme ich dann Bauchschmerzen und mir wird schlecht.

Aber die Bauchschmerzen und Übelkeit habe ich generell beim Essen.. es ist eigentlich egal ob ich schnell oder langsam esse.. es ist oft so das ich dann nicht weiter essen kann weil mir so komisch schlecht wird oder mein Bauch wehtut.

Ich muss dazu sagen das ich schon seit ich ein Baby war aus meiner Kinderflasche trinke.. immer mit kakao.
Es klingt bestimmt sehr blöd ist aber so.

Ich kann mich nicht davon trennen.. ich bin traurig oder total träge wenn ich es nicht mache.
Meinem Freund hab ich es auch vor ein paar Wochen gebeichtet mit der Pulle.
Er findet es nicht schlimm und meine Eltern waren zwar nicht immer begeistert und haben mich auch hin und wieder damit aufgezogen, doch besser als wenn ich nichts zu mir nehme.

Denn immer wenn ich Hunger habe.. oder nicht essen will trinke ich aus meiner Pulle.. und es macht mich.. satt.. und hilft mir danach besser zu essen..
also.. zumindest glaube ich das es mir hilft.

Meine Ärztin weiß davon nichts, ich habe Angst vor der Reaktion und davor das ich zu einem Psychater gehen soll oder damit aufhören muss.

Übergeben musste ich mich noch nie.. und ich tue es auch nicht nach dem Essen.
Ich schau mich mitlerweile im Spiegel an und denke mir.. ich bin doch ziemlich dünn.. besonders die Arme.. sind sehr knochig..alles andere geht eigentlich und sieht normal aus.. (vielleicht durch die Pulle? Wegen der Milch denk ich mal..)

Meine Ärztin ist auch ganz stolz auf mich im Moment.. denn an meinem Blutbild würde man erkennen das ich besser esse als vorher.. aber an meinem Gewicht ändert sich seit Jahren nichts.

Ich wiege bei einer Körpergröße von 1.75 nur 51kg
und es schwankt hin und wieder..geht runter auf 50 oder auch mal hoch auf 52 was aber normal sein soll wie ich hörte.

Jetzt weiß ich aber nicht wie ich zunehmen soll.. ?
Mein Freund sagte ich solle zum Arzt gehen und dort die Frage mal stellen..
...viele Sagen ich soll aber einfach mehr essen und vor der Antwort habe ich auch Angst, weil ich mir wirklich Mühe gebe.

Also..hm.. was sagt ihr denn dazu?
Würde mit sehr helfen.. und ich hoffe.. es macht sich keiner wegen der Pulle über mich lustig.. ich bitte euch darum.. ihr könnt denken was immer ihr wollt aber.. macht mich nicht runter deshalb.

lg
Zwiebel

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4. September 2007 um 14:48

Hallo zwiebel
Also vorab zu deiner Pulle: Ich glaube ich würde lügen wenn ich behaupten würde ich hätte bei der Vorstellung nicht geschmunzelt , aber soll ich dir mal was sagen? Ich finde deine Angewohnheit überhaupt nicht so schlimm. Es scheint dir ja schließlich in deiner Kindheit eine Geborgenheit gegeben zu haben, und auch dein ganzes leben lang hindurch ein beruhigendes Gefühl vermittelt zu haben. Und ich finde es echt ehrlich und toll von dir dass du uns das erzählst. Steh ruhig zu dieser Angewohnheit! Andere mögen vielleicht andere Dinge aus ihrer Kindheit haben die sie selbst im Erwachsenenalter nicht missen möchten... (ich hab bis vor kurzem zB. noch einen ollen Kissen gehabt (seit dem ich auf die Welt kam habe ich es!!!) nur musste ich denn dann weglegen weil es schon fast zerfallen ist. Jetzt liegt er im Schrank und ruht in Ruhe ) Erst wenn du meinst dass dich diese Angewohnheit sehr belastet, erst dann könntest du mal mit einem Psychologen darüber sprechen (und schäme dich nicht dafür!! Da kennt der Psychologe unter Garantie nämlich noch ganz andere viel krankere Dinge von anderen Patienten...)
So und dann was deine Gesundheit betrifft: Hast du schon mit deiner Ärztin darüber gesprochen dass dir nach dem essen übel wird? Ich kenne leider deine Essgewohnheiten nicht, also was und wie viel du tagsüber isst, aber du solltest dir angewöhnen deine regelmäßigen Mahlzeiten einzuhalten. Versuch dich mehr auf Essen zu freuen und mit jeden Bissen den du nimmst, denk dir dass du dir und deinem Körper was Gutes tust. Vielleicht ist diese Übelkeit nämlich psychosomatisch bedingt (deswegen wäre es erforderlich erst mal die gesundheitlichen Gründe ausszuschließen).
Was du noch tun könntest um dein Gewicht zu erhöhen: Mach Sport so baust du mehr Muskelmasse auf und glaub mir es wird auch deinem Geist gut tun! Außerdem wirst du durch Sport automatisch mehr Hunger auf so natürliche Kohlenhydrate wie Reis, Kartoffeln, Nudeln, Vollkornprodukte bekommen.
So aber das wichtigste: Stell dich und deinem Körper nicht unter Druck, sonst erreichst du nur das Gegenteil! Bei allem was du dir vornimmst, du mußt voll dahinter stehen, und von dir und deinem Vorhaben überzeugt sein! Wenn du was isst dann nicht weil andere es dir vorschreiben, sondern weil du es SELBER möchtest.
Ich wünsche idr alles Gute
LG

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7. September 2007 um 7:40
In Antwort auf romola_12744249

Hallo zwiebel
Also vorab zu deiner Pulle: Ich glaube ich würde lügen wenn ich behaupten würde ich hätte bei der Vorstellung nicht geschmunzelt , aber soll ich dir mal was sagen? Ich finde deine Angewohnheit überhaupt nicht so schlimm. Es scheint dir ja schließlich in deiner Kindheit eine Geborgenheit gegeben zu haben, und auch dein ganzes leben lang hindurch ein beruhigendes Gefühl vermittelt zu haben. Und ich finde es echt ehrlich und toll von dir dass du uns das erzählst. Steh ruhig zu dieser Angewohnheit! Andere mögen vielleicht andere Dinge aus ihrer Kindheit haben die sie selbst im Erwachsenenalter nicht missen möchten... (ich hab bis vor kurzem zB. noch einen ollen Kissen gehabt (seit dem ich auf die Welt kam habe ich es!!!) nur musste ich denn dann weglegen weil es schon fast zerfallen ist. Jetzt liegt er im Schrank und ruht in Ruhe ) Erst wenn du meinst dass dich diese Angewohnheit sehr belastet, erst dann könntest du mal mit einem Psychologen darüber sprechen (und schäme dich nicht dafür!! Da kennt der Psychologe unter Garantie nämlich noch ganz andere viel krankere Dinge von anderen Patienten...)
So und dann was deine Gesundheit betrifft: Hast du schon mit deiner Ärztin darüber gesprochen dass dir nach dem essen übel wird? Ich kenne leider deine Essgewohnheiten nicht, also was und wie viel du tagsüber isst, aber du solltest dir angewöhnen deine regelmäßigen Mahlzeiten einzuhalten. Versuch dich mehr auf Essen zu freuen und mit jeden Bissen den du nimmst, denk dir dass du dir und deinem Körper was Gutes tust. Vielleicht ist diese Übelkeit nämlich psychosomatisch bedingt (deswegen wäre es erforderlich erst mal die gesundheitlichen Gründe ausszuschließen).
Was du noch tun könntest um dein Gewicht zu erhöhen: Mach Sport so baust du mehr Muskelmasse auf und glaub mir es wird auch deinem Geist gut tun! Außerdem wirst du durch Sport automatisch mehr Hunger auf so natürliche Kohlenhydrate wie Reis, Kartoffeln, Nudeln, Vollkornprodukte bekommen.
So aber das wichtigste: Stell dich und deinem Körper nicht unter Druck, sonst erreichst du nur das Gegenteil! Bei allem was du dir vornimmst, du mußt voll dahinter stehen, und von dir und deinem Vorhaben überzeugt sein! Wenn du was isst dann nicht weil andere es dir vorschreiben, sondern weil du es SELBER möchtest.
Ich wünsche idr alles Gute
LG

Danke für deinen Rat
Das mit Krafttraining versuch ich auch schon ne Weile aber zwischendurch verlässt mich dann die Motivation, weil ich mir nicht vorstellen kann das da wo nichts ist Muskeln entstehen können oder trainiert werden können.

Ich hab sehr dünne Arme, alles andere sieht recht normal aus, eben nur sehr schlank, aber keine Knochen ragen raus o.ä. trotzdem bin ich bei einem BMI von 16,??

Ich versuch es aber trotzdem, aber was ist effektiv?
Soll ich es mit Hanteln versuchen oder habt ihr bestimmte Tricks die man leicht anwenden kann?
Oder jeden Tag Liegestütze.

Meine Angst besteht auch darin, dass ich vergesse nebenbei vernünftig zu essen.. das ich zwar Hunger habe.. aber.. nicht essen will oder den Hunger einfach übergehe und dadurch abnehme.

lg
Zwiebel

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7. September 2007 um 10:51
In Antwort auf an0N_1236096599z

Danke für deinen Rat
Das mit Krafttraining versuch ich auch schon ne Weile aber zwischendurch verlässt mich dann die Motivation, weil ich mir nicht vorstellen kann das da wo nichts ist Muskeln entstehen können oder trainiert werden können.

Ich hab sehr dünne Arme, alles andere sieht recht normal aus, eben nur sehr schlank, aber keine Knochen ragen raus o.ä. trotzdem bin ich bei einem BMI von 16,??

Ich versuch es aber trotzdem, aber was ist effektiv?
Soll ich es mit Hanteln versuchen oder habt ihr bestimmte Tricks die man leicht anwenden kann?
Oder jeden Tag Liegestütze.

Meine Angst besteht auch darin, dass ich vergesse nebenbei vernünftig zu essen.. das ich zwar Hunger habe.. aber.. nicht essen will oder den Hunger einfach übergehe und dadurch abnehme.

lg
Zwiebel

Noch ein kleiner Rat..
Liebe Zwiebe2

versuch doch mal bei deinem Hausarzt einen Allergietest für Lebensmittel zu machen wegen deiner Übelkeit. Manchmal ist man auf Milch oder Tomaten oder weiß der Geier allergisch und hat davon keine Ahnunung.

Solange du dich vor Essen nicht ekelst uder bei jedem Bissen Angst hat dick zu werden, hast du gute Chancen nicht in eine Essstörung abzurutschen.

Was einen Phychater angeht: Bloß keine Angst davor haben, dennn erstens hören diese Leute tagtäglich schlimmere Sachen als deine (womit ich dein problem nicht abwerten will) und zweitens sind diese Leute Arzt geworden um anderer leuten wie dir zu helfen, da muss einem wirklich garnichts peinlich sei. was meinst du wie schwierig es war meinem zu sagen dass ich seit ich 14 bin jeden tag Abführmittel neheme, und ob man glaubt oder nicht: darüber reden hilft wirklich. Vielleicht auch mit einem Ernährungsberater der sich ganz auf dein Essverhalten stürzen kann und nun wirklich wissen sollte wie du zumehmen könntest.

Liebe Grüße
Alixxia2

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1. Oktober 2007 um 19:50
In Antwort auf gaye_12314090

Noch ein kleiner Rat..
Liebe Zwiebe2

versuch doch mal bei deinem Hausarzt einen Allergietest für Lebensmittel zu machen wegen deiner Übelkeit. Manchmal ist man auf Milch oder Tomaten oder weiß der Geier allergisch und hat davon keine Ahnunung.

Solange du dich vor Essen nicht ekelst uder bei jedem Bissen Angst hat dick zu werden, hast du gute Chancen nicht in eine Essstörung abzurutschen.

Was einen Phychater angeht: Bloß keine Angst davor haben, dennn erstens hören diese Leute tagtäglich schlimmere Sachen als deine (womit ich dein problem nicht abwerten will) und zweitens sind diese Leute Arzt geworden um anderer leuten wie dir zu helfen, da muss einem wirklich garnichts peinlich sei. was meinst du wie schwierig es war meinem zu sagen dass ich seit ich 14 bin jeden tag Abführmittel neheme, und ob man glaubt oder nicht: darüber reden hilft wirklich. Vielleicht auch mit einem Ernährungsberater der sich ganz auf dein Essverhalten stürzen kann und nun wirklich wissen sollte wie du zumehmen könntest.

Liebe Grüße
Alixxia2

Essstörung?
ich weiß nciht, wie man eigene beiträge verfasst und wollte nur mal fragen..ich bin 1.69 groß und wiege 52 kg, was ja nciht zu wenig ist oder so..ich nehme aber weiter ab und das will ich auch, ich esse meistens zum frühstück so ca. 500 kcal weil ich morgens hunger hab und danach nichts mehr, schreib alles auf was ich esse und wiege mich jeden abend..ich lüge auch meine eltern an und sage dass ich was gegessen hab obwohl ichs nicht getan hab..und wenn ich mal mehr gegessen hab kriege ich bauchschmerzen und ein super schlechtes gewissen..vielleicht ist es ja ein gutes zeichen dass ich mich selber frage obs komisch ist?

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