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Antrag auf Schwerbehinderung?

18. April 2015 um 11:59

Hallo!!
War bis jetzt stille Mitleserin und habe nun selbst eine Frage. Hat jemand von euch schon einmal versucht, einen Antrag auf Schwerbehinderung aufgrund der MS/ES zu stellen?
Würde mich über persönliche Erfahrungen, Meinungen etc. freuen...
Danke!!

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18. April 2015 um 13:28

Ja
meine Schwester gilt als schwerbehindert aufgrund ihrer MS. Allerdings hat sie das damals nicht wirklich von sich aus gemacht, sondern sie bekam eine Betreuerin nachdem sie zwangsernährt wurde.

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18. April 2015 um 15:50

Würde ich nicht empfehlen
das ist dann die offizielle Legitimierung für Immer und Ewig mit seiner ES rumzuhampeln - dann ist es Schwarz auf Weiß deine Lebensgrundlage. Damit gibst du alle Verantwortung ab und keinen Anreiz mehr gesund zu werden. Ähnlicher Effekt wie bei Langzeitarbeitslosen und Hartz IV.

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18. April 2015 um 17:05
In Antwort auf blamimibla

Würde ich nicht empfehlen
das ist dann die offizielle Legitimierung für Immer und Ewig mit seiner ES rumzuhampeln - dann ist es Schwarz auf Weiß deine Lebensgrundlage. Damit gibst du alle Verantwortung ab und keinen Anreiz mehr gesund zu werden. Ähnlicher Effekt wie bei Langzeitarbeitslosen und Hartz IV.

Ja
kann ich voll zustimmen. Ich persönlich würde es auch nie machen. Bei meiner Schwester war es meiner Meinung nach trotzdem richtig, weil sie einfach nicht mehr fähig ist alleine zu entscheiden und zu leben

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19. April 2015 um 11:08
In Antwort auf malka_12313423

Ja
kann ich voll zustimmen. Ich persönlich würde es auch nie machen. Bei meiner Schwester war es meiner Meinung nach trotzdem richtig, weil sie einfach nicht mehr fähig ist alleine zu entscheiden und zu leben

Danke
für eure schnelle Antworten!!
Blamimibla, du schreibst "für Immer und Ewig", aber ist es nicht so, dass eine Schwerbehinderung nur für einen bestimmten Zeitraum vergeben wird, z.B. zwei Jahre und dann immer wieder geprüft wird, ob diese Schwerbehinderung überhaupt noch besteht?
Also ich möchte auf keinen Fall mein Leben lang so stark im Untergewicht bleiben, dass ich auf meine Eltern angewiesen bin und keine Ausbildung machen kann, bei mir wäre es eher eine Übergangslösung gewesen bis ich mich wieder fit fühle für ein Studium oder eine Ausbildung bzgl. Krankenversicherung und Kindergeld...

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19. April 2015 um 15:08

Was willst du?
Mir wurde damals der Antrag therapeutisch nahe gelegt und bekam dann auch überraschend 60 %. Meine Therapeutin sagte mir, dass man sich nicht schämen muss für Krankheiten und Behinderungen, sei es körperlich, geistig oder seelisch, nicht umsonst werden ja auch psychische Erkrankungen anerkannt. Für den einen oder anderen kann dies Vorteile bringen z.B. 5 Tage mehr Urlaub, Tage die man nutzen kann für sich und das seelische Wohlergehen oder der Kündigungsschutz, gerade in der heutigen Zeit kann dies zusätzlich zu Ängsten führen. Oder man hat bestimmt Vorteile bei Jobs genommen zu werden, was vor allem wegen evtl. Lücken im Lebenslauf hilfreich sein kann, weil man sonst eher abgelehnt würde. Man muss auch nicht die Gründe für die Schwerbehinderung nennen.
Es geht nicht darum sich abstempeln zu lassen, Diagnose steht ja leider schon, es geht viel mehr darum zu schauen was brauche ich, was bringt mich weiter, was ist heilsam. Höre nicht darauf, was andere sagen, sondern was du denkst dir gut tut und für dich benötigst.

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19. April 2015 um 19:57
In Antwort auf conan_11849265

Danke
für eure schnelle Antworten!!
Blamimibla, du schreibst "für Immer und Ewig", aber ist es nicht so, dass eine Schwerbehinderung nur für einen bestimmten Zeitraum vergeben wird, z.B. zwei Jahre und dann immer wieder geprüft wird, ob diese Schwerbehinderung überhaupt noch besteht?
Also ich möchte auf keinen Fall mein Leben lang so stark im Untergewicht bleiben, dass ich auf meine Eltern angewiesen bin und keine Ausbildung machen kann, bei mir wäre es eher eine Übergangslösung gewesen bis ich mich wieder fit fühle für ein Studium oder eine Ausbildung bzgl. Krankenversicherung und Kindergeld...

Für immer und Ewig
weil die meisten aus dem Sumpf nicht mehr rauskommen und ja auch immer wieder positiv geprüft werden. Ne Freundin von mir lebt auch seit fast 10 Jahren nur in der Psychiatrie.
Ich will das nicht schlecht machen, auf keinen Fall. Natürlich ist dann der Vormund sinnvoll, wenn die Leute nix mehr entscheiden "können", aber es macht halt echt was mit einem.

Deshalb wäre meine Idee zu dem Thema: Wenn man über sowas nachdenkt sollten mal ganz fix die Alarmglocken hochgehen und ganz schnell die Kurve kratzen! Ich meine entweder du kriegst es gerissen, oder du holst dir das Ding und kannst dann vermutlich auch nicht mehr alleine Leben.

Meine Freundin lebt in einer geschlossenen Psychiatrischen Einrichtung. Da sind echt alle die sonst nirgens richtig reinpassen oder zu hart sind für die "normale Versorgung".

Ich meine wenn du eh schon von der Gesundheit abschied genommen hast, dann kannst du es schon machen. Ansonsten mal die Füße in die Hände nehmen!

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20. April 2015 um 8:01
In Antwort auf blamimibla

Für immer und Ewig
weil die meisten aus dem Sumpf nicht mehr rauskommen und ja auch immer wieder positiv geprüft werden. Ne Freundin von mir lebt auch seit fast 10 Jahren nur in der Psychiatrie.
Ich will das nicht schlecht machen, auf keinen Fall. Natürlich ist dann der Vormund sinnvoll, wenn die Leute nix mehr entscheiden "können", aber es macht halt echt was mit einem.

Deshalb wäre meine Idee zu dem Thema: Wenn man über sowas nachdenkt sollten mal ganz fix die Alarmglocken hochgehen und ganz schnell die Kurve kratzen! Ich meine entweder du kriegst es gerissen, oder du holst dir das Ding und kannst dann vermutlich auch nicht mehr alleine Leben.

Meine Freundin lebt in einer geschlossenen Psychiatrischen Einrichtung. Da sind echt alle die sonst nirgens richtig reinpassen oder zu hart sind für die "normale Versorgung".

Ich meine wenn du eh schon von der Gesundheit abschied genommen hast, dann kannst du es schon machen. Ansonsten mal die Füße in die Hände nehmen!

Ich versteh den Zusammenhang nicht!?!?
Eine Schwerbehinderung heißt ja nicht, dass das Leben vorbei ist und man für immer und ewig abgestempelt und Dauergast in Psychiatrien ist!!!
Ich z.B. habe auch eine Depression und posttraumatische Belastungssstörung. Die Vergangenheit kann ich nicht ändern, sie ist da, aber das Hier und Jetzt und dazu zählt, dass ich alles tun möchte was für mich gut und hilfreich ist! Ich brauche z.B. 5 Tage mehr Urlaub und aufgrund meiner Lücken im Lebenslauf komme ich aufgrund des Schwerbehindertenausweises auch schneller wieder in Arbeit, weil ich eben nicht dauerhaft arbeitslos sein will. Ja, es gibt Phasen und gab Phasen da ging es mir echt sch... aber das gehört zu mir, ich brauche diese Auszeiten, damit meine Seele wieder auftanken kann. So habe ich mir das zumindest therapeutisch erarbeitet. Es wäre traumhaft, wenn alles rosa aussehen würde und ich nie wieder Probleme hätte, aber das ist eher unrealistisch und so beuge ich gerne vor und achte auf mich.
Eine Schwerbehinderung heißt definitiv nicht, dass das Leben vorbei ist! Und ich finde es ganz ehrlich schlimm, dass das einige so sehen und davon auch noch abraten!
Das ist eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss. Da gibt es kein richtig und kein falsch! Aber eins ist sicher, es ist definitiv keine Psychiatriedauereintrittskarte ! Ein Schwerbehindertenausweis ist nur ein Dokument, der einiges erleichtern kann, Rechte die jedem einzelnen zustehen, nicht mehr und nicht weniger! Die Entscheidung ob man leben will, gesunden will... muss jeder für sich treffen. Und gesunden heißt auch nicht immer, 100 % symptomfrei zu sein. Gesunden heißt auch, zu erkennen was man braucht, sich auszuprobieren, Dinge zu tun, die gut tun, jeder einzelne Moment an dem man Spaß und Freude erlebt...! Gesundung ist ein Prozess, für einige leider auch ein sehr langer, aber was zählt ist der Weg und dieser ist für jeden individuell!
Daher mein Appell: schaut nicht darauf was andere denken oder glauben was richtig oder falsch ist! Hört auf euch, was brauche ich, was hilft mir und was gar nicht?

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20. April 2015 um 12:51
In Antwort auf lilienfee1

Ich versteh den Zusammenhang nicht!?!?
Eine Schwerbehinderung heißt ja nicht, dass das Leben vorbei ist und man für immer und ewig abgestempelt und Dauergast in Psychiatrien ist!!!
Ich z.B. habe auch eine Depression und posttraumatische Belastungssstörung. Die Vergangenheit kann ich nicht ändern, sie ist da, aber das Hier und Jetzt und dazu zählt, dass ich alles tun möchte was für mich gut und hilfreich ist! Ich brauche z.B. 5 Tage mehr Urlaub und aufgrund meiner Lücken im Lebenslauf komme ich aufgrund des Schwerbehindertenausweises auch schneller wieder in Arbeit, weil ich eben nicht dauerhaft arbeitslos sein will. Ja, es gibt Phasen und gab Phasen da ging es mir echt sch... aber das gehört zu mir, ich brauche diese Auszeiten, damit meine Seele wieder auftanken kann. So habe ich mir das zumindest therapeutisch erarbeitet. Es wäre traumhaft, wenn alles rosa aussehen würde und ich nie wieder Probleme hätte, aber das ist eher unrealistisch und so beuge ich gerne vor und achte auf mich.
Eine Schwerbehinderung heißt definitiv nicht, dass das Leben vorbei ist! Und ich finde es ganz ehrlich schlimm, dass das einige so sehen und davon auch noch abraten!
Das ist eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss. Da gibt es kein richtig und kein falsch! Aber eins ist sicher, es ist definitiv keine Psychiatriedauereintrittskarte ! Ein Schwerbehindertenausweis ist nur ein Dokument, der einiges erleichtern kann, Rechte die jedem einzelnen zustehen, nicht mehr und nicht weniger! Die Entscheidung ob man leben will, gesunden will... muss jeder für sich treffen. Und gesunden heißt auch nicht immer, 100 % symptomfrei zu sein. Gesunden heißt auch, zu erkennen was man braucht, sich auszuprobieren, Dinge zu tun, die gut tun, jeder einzelne Moment an dem man Spaß und Freude erlebt...! Gesundung ist ein Prozess, für einige leider auch ein sehr langer, aber was zählt ist der Weg und dieser ist für jeden individuell!
Daher mein Appell: schaut nicht darauf was andere denken oder glauben was richtig oder falsch ist! Hört auf euch, was brauche ich, was hilft mir und was gar nicht?

Hallo lilienfee1
Hallo du, ich leide auch unter Ptbs, Depressionen und ES und überlege schon längere Zeit einen solchen Ausweis zu beantragen. Ich weiß, dass ich einen solchen Antrag beim Versorgungsamt stellen muss und wollte dich mal fragen was da so auf mich zukommt und welche Vorteile einem das bringen kann. Ich bin zur Zeit nicht arbeitsfähig und ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente läuft auch... Es wäre sehr lieb wenn du mir antworten würdest. Alles Liebe Amy

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20. April 2015 um 13:58
In Antwort auf lilienfee1

Ich versteh den Zusammenhang nicht!?!?
Eine Schwerbehinderung heißt ja nicht, dass das Leben vorbei ist und man für immer und ewig abgestempelt und Dauergast in Psychiatrien ist!!!
Ich z.B. habe auch eine Depression und posttraumatische Belastungssstörung. Die Vergangenheit kann ich nicht ändern, sie ist da, aber das Hier und Jetzt und dazu zählt, dass ich alles tun möchte was für mich gut und hilfreich ist! Ich brauche z.B. 5 Tage mehr Urlaub und aufgrund meiner Lücken im Lebenslauf komme ich aufgrund des Schwerbehindertenausweises auch schneller wieder in Arbeit, weil ich eben nicht dauerhaft arbeitslos sein will. Ja, es gibt Phasen und gab Phasen da ging es mir echt sch... aber das gehört zu mir, ich brauche diese Auszeiten, damit meine Seele wieder auftanken kann. So habe ich mir das zumindest therapeutisch erarbeitet. Es wäre traumhaft, wenn alles rosa aussehen würde und ich nie wieder Probleme hätte, aber das ist eher unrealistisch und so beuge ich gerne vor und achte auf mich.
Eine Schwerbehinderung heißt definitiv nicht, dass das Leben vorbei ist! Und ich finde es ganz ehrlich schlimm, dass das einige so sehen und davon auch noch abraten!
Das ist eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss. Da gibt es kein richtig und kein falsch! Aber eins ist sicher, es ist definitiv keine Psychiatriedauereintrittskarte ! Ein Schwerbehindertenausweis ist nur ein Dokument, der einiges erleichtern kann, Rechte die jedem einzelnen zustehen, nicht mehr und nicht weniger! Die Entscheidung ob man leben will, gesunden will... muss jeder für sich treffen. Und gesunden heißt auch nicht immer, 100 % symptomfrei zu sein. Gesunden heißt auch, zu erkennen was man braucht, sich auszuprobieren, Dinge zu tun, die gut tun, jeder einzelne Moment an dem man Spaß und Freude erlebt...! Gesundung ist ein Prozess, für einige leider auch ein sehr langer, aber was zählt ist der Weg und dieser ist für jeden individuell!
Daher mein Appell: schaut nicht darauf was andere denken oder glauben was richtig oder falsch ist! Hört auf euch, was brauche ich, was hilft mir und was gar nicht?

So meinte ich das nicht
Ich kenne lediglich nur Fälle in denen das der Freifahrtschein für ein leben in Krankheit war. Deshalb weiße ich auf eine gründliche Reflektion hin, ob es wirklich hilfreich für einen ist, oder ob man versumpfen wird.

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20. April 2015 um 22:33
In Antwort auf niels_12854110

Hallo lilienfee1
Hallo du, ich leide auch unter Ptbs, Depressionen und ES und überlege schon längere Zeit einen solchen Ausweis zu beantragen. Ich weiß, dass ich einen solchen Antrag beim Versorgungsamt stellen muss und wollte dich mal fragen was da so auf mich zukommt und welche Vorteile einem das bringen kann. Ich bin zur Zeit nicht arbeitsfähig und ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente läuft auch... Es wäre sehr lieb wenn du mir antworten würdest. Alles Liebe Amy

Nichts schlimmes, aber es dauert!
Hallo Amy, ich habe damals alle Befunde und Diagnosen eingereicht, meine Ärztin und Therapeutin unterstützte mich dabei und bekam ein Jahr später (lange Bearbeitungszeit beim Erstantrag) den Bescheid und einen Schwerbehindertenausweis ausgestellt. Wenn du auch körperliche chronische Erkrankungen hast z.B. Rücken, Magen, Migräne... diese auch angeben.

Vorteile könnten sein: 5 Tage mehr Urlaub, besonderer Kündigungsschutz, Vorteil bei der Einstellung (normalerweise müssen Schwerbehinderte bei gleicher Eignung bevorzugt angestellt werden, macht nicht jeder, aber viele). Außerdem Steuervorteile, teils Eintrittsermäßigungen, vorher in die Rente können, Eingliederungsmaßnahmen wenn man wieder in den Job will... Ich konnte damals während des Studiums meinen Stundenplan so legen wie ich es will.
Zuzahlung Krankenversicherung liegt bei 1 % statt bei 2 %.

Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen!

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21. April 2015 um 1:42
In Antwort auf lilienfee1

Ich versteh den Zusammenhang nicht!?!?
Eine Schwerbehinderung heißt ja nicht, dass das Leben vorbei ist und man für immer und ewig abgestempelt und Dauergast in Psychiatrien ist!!!
Ich z.B. habe auch eine Depression und posttraumatische Belastungssstörung. Die Vergangenheit kann ich nicht ändern, sie ist da, aber das Hier und Jetzt und dazu zählt, dass ich alles tun möchte was für mich gut und hilfreich ist! Ich brauche z.B. 5 Tage mehr Urlaub und aufgrund meiner Lücken im Lebenslauf komme ich aufgrund des Schwerbehindertenausweises auch schneller wieder in Arbeit, weil ich eben nicht dauerhaft arbeitslos sein will. Ja, es gibt Phasen und gab Phasen da ging es mir echt sch... aber das gehört zu mir, ich brauche diese Auszeiten, damit meine Seele wieder auftanken kann. So habe ich mir das zumindest therapeutisch erarbeitet. Es wäre traumhaft, wenn alles rosa aussehen würde und ich nie wieder Probleme hätte, aber das ist eher unrealistisch und so beuge ich gerne vor und achte auf mich.
Eine Schwerbehinderung heißt definitiv nicht, dass das Leben vorbei ist! Und ich finde es ganz ehrlich schlimm, dass das einige so sehen und davon auch noch abraten!
Das ist eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss. Da gibt es kein richtig und kein falsch! Aber eins ist sicher, es ist definitiv keine Psychiatriedauereintrittskarte ! Ein Schwerbehindertenausweis ist nur ein Dokument, der einiges erleichtern kann, Rechte die jedem einzelnen zustehen, nicht mehr und nicht weniger! Die Entscheidung ob man leben will, gesunden will... muss jeder für sich treffen. Und gesunden heißt auch nicht immer, 100 % symptomfrei zu sein. Gesunden heißt auch, zu erkennen was man braucht, sich auszuprobieren, Dinge zu tun, die gut tun, jeder einzelne Moment an dem man Spaß und Freude erlebt...! Gesundung ist ein Prozess, für einige leider auch ein sehr langer, aber was zählt ist der Weg und dieser ist für jeden individuell!
Daher mein Appell: schaut nicht darauf was andere denken oder glauben was richtig oder falsch ist! Hört auf euch, was brauche ich, was hilft mir und was gar nicht?

Super
Ganz toller Beitrag

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