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Forum / Fit & Gesund

Antidepressiva ohne Therapie??

Letzte Nachricht: 6. Januar 2008 um 20:05
F
ffion_12046184
06.12.07 um 20:08

Hallo habe eine Frage: Ist es sinnvoll bzw.wirksam wenn man nur Antidepressiva einnimmt und keine Therapie gleichzeitig erfolgt ??? Hat jemand Erfahrung damit ?

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V
vasile_11842593
07.12.07 um 23:21

Hey
ich nehme seit über einem jahr antidepressiva und anxiolytika. ich war zunächst ein halbes Jahr in Therapie, konnte und wollte sie aber nicht fortsetzen (wohnungswechsel).
ich muss sagen, dass die einnahme von antidepressiva in verbindung mit einer therapie natürlich wesentlich sinnvoller sind, als ohne.
Ich persönlich bin aber relativ zufrieden, weil ich quasi mein eigener Therapeut bin. Soll heißen, dass ich selber weiß was zu tun ist; die Medikamente helfen mir dabei.

Ich denke jedoch, dass jeder herausfinden muss, was das beste für ihn ist. Deshalb würde ich dir empfehlen, dich zunächst in Behandlung zu begeben. Wenn du dann irgendwann merkst, dass es nichts mehr bringt und du alleine zurecht kommst, dann schlage diesen Weg ein. Wichtig ist natürlich noch, dass du die Depressiva verschrieben bekommst und nicht frei verkäufliche Medikamente aus der Apotheke holst - diese sind meistens nicht so Wirkungsvoll wie richtige Medikamente.

mfg

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ffion_12046184
09.12.07 um 11:24
In Antwort auf vasile_11842593

Hey
ich nehme seit über einem jahr antidepressiva und anxiolytika. ich war zunächst ein halbes Jahr in Therapie, konnte und wollte sie aber nicht fortsetzen (wohnungswechsel).
ich muss sagen, dass die einnahme von antidepressiva in verbindung mit einer therapie natürlich wesentlich sinnvoller sind, als ohne.
Ich persönlich bin aber relativ zufrieden, weil ich quasi mein eigener Therapeut bin. Soll heißen, dass ich selber weiß was zu tun ist; die Medikamente helfen mir dabei.

Ich denke jedoch, dass jeder herausfinden muss, was das beste für ihn ist. Deshalb würde ich dir empfehlen, dich zunächst in Behandlung zu begeben. Wenn du dann irgendwann merkst, dass es nichts mehr bringt und du alleine zurecht kommst, dann schlage diesen Weg ein. Wichtig ist natürlich noch, dass du die Depressiva verschrieben bekommst und nicht frei verkäufliche Medikamente aus der Apotheke holst - diese sind meistens nicht so Wirkungsvoll wie richtige Medikamente.

mfg

Danke 123thor
Hallo, danke für die Antwort.Ich war 1 1/2 Jahre bei der Caritas zur Suchtbehandlung es hat nicht so ganz geholfen. Jetzt bin war ich schon zweimal beim Psychiater. Beim ersten Mal hat er mir wegen Schlafstörungen Neuroleptika verschrieben, die ich aber nicht vertragen habe. Jetzt war ich wieder da, weil ich Depressionen habe und zwar ziemlich heftig. Er hat mir Antidepressiva aufgeschrieben und hat gesagt ich soll sie ein halbes Jahr nehmen und dann schau ma mal. Ich denke bloß ohne auch eine Therapie zu machen, werde ich wenn ich die Tabletten absetzte, wieder das gleiche Problem haben.

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V
vasile_11842593
16.12.07 um 1:27
In Antwort auf ffion_12046184

Danke 123thor
Hallo, danke für die Antwort.Ich war 1 1/2 Jahre bei der Caritas zur Suchtbehandlung es hat nicht so ganz geholfen. Jetzt bin war ich schon zweimal beim Psychiater. Beim ersten Mal hat er mir wegen Schlafstörungen Neuroleptika verschrieben, die ich aber nicht vertragen habe. Jetzt war ich wieder da, weil ich Depressionen habe und zwar ziemlich heftig. Er hat mir Antidepressiva aufgeschrieben und hat gesagt ich soll sie ein halbes Jahr nehmen und dann schau ma mal. Ich denke bloß ohne auch eine Therapie zu machen, werde ich wenn ich die Tabletten absetzte, wieder das gleiche Problem haben.

Hey
da bin ich schon wieder

Ich würde zunächst mal an die Gegenwartd denken.
Wichtig ist, dass du etwas an deinem jetzigen zustand ändern musst.
Und das meiner Meinung nach möglichst bald, damit sich das nicht festsetzt und du endlich zufriedener/glücklicher wirst. Was in einem halben oder ganzen Jahr ist, ist momentan eigentlich unwichtig.
Sinn des Einsatzes von Antidepressiva ist zum einen, schwierige Situationen zu überwinden (Tod von Angehörigen/Freunden, Lebenswandel, Trennung/Scheidung usw.).
Die Antidepressiva sollen dir dabei helfen und dich in einen "normalen" und besonders stabilen Zustand zurückführen. Deshalb sollen die Medikamente auch mindestens ein halbes Jahr eingenommen werden, damit sich dieser Zustand wieder einbürgert, d.h. dass du ein zufriedenes Leben führst.

Zum Absetzen der Tabletten ist folgendes zu sagen: Du nimmst die Tabletten so lange wie du sie benötigst, aber mindestens pi mal Daumen ein halbes Jahr. Wenn das nicht ausreichen solltest, kannst du sie auch ohne Probleme länger nehmen. Ich weiß nicht genau, wie die gängigen Konventionen sind, aber ich behaupte, dass du Antidepressiva auch ein Leben lang nehmen kannst. Das ist vom körperlichen sicherlich möglich, da Sie keinen erheblichen Eingriff darstellen, nicht abhängig machen etc..

Desweiteren ist das Absetzen insofern gedacht, dass man die Medikamente ausschleicht, d.h. man reduziert die Dosis über einen langen Zeitraum auf 0. Dies hat den Vorteil, dass der Körper gar nicht merkt, dass ihm was fehlt.

Ich persönlich nehme seit über einem Jahr Anxiolytika und seit 8 Monaten Antidepressiva. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass ich die Medikamente nicht mehr benötige. Ich beabsichtige, die Medikamente im Frühling sehr langsam runter zu fahren (vllt über 2 Monate hinweg). Ein Rückfall liegt glaube ich dabei irgendwo bei 10%, wenn überhaupt. Außerdem nehme ich die Medikamente und denke mir nicht wirklich was dabei. So, wie wenn jemand täglich seine Schilddrüsentabletten einnimmt.

Vielleicht kannst du ja mal kurz deine Leiden beschreiben, dann kann ich etwas genauer auf deine Situation eingehen.

Aber ich kann dir auf jeden Fall raten, diesen Schritt zu gehen. Wenn du die Zeit und das Gefühl hast, dass dir eine Therapie weiterhilft, dann mach dies auf jeden Fall.
Ich für meinen Fall habe ja durch einen Wohnungswechsel die Therapie aufgegeben, überlege mir jedoch, im neuen Jahr mich hinsichtlich meiner Probleme erneut beraten zu lassen.

Alles weitere wird dir dein Psychiater beantworten können. Sicherlich sagt er, dass eine medikamentöse Behandlung ohne gleichzeitige Thearpie nicht so wirksam ist, wie mit. Das stimmt sicherlich. Aber von einem Psychiater ist nichts anderes zu erwarten. Vom Verschreiben von Medikamenten kriegt er kein Geld.
Versuche herauszufinden, was das beste ist.

lg Thor

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ffion_12046184
02.01.08 um 22:07
In Antwort auf vasile_11842593

Hey
da bin ich schon wieder

Ich würde zunächst mal an die Gegenwartd denken.
Wichtig ist, dass du etwas an deinem jetzigen zustand ändern musst.
Und das meiner Meinung nach möglichst bald, damit sich das nicht festsetzt und du endlich zufriedener/glücklicher wirst. Was in einem halben oder ganzen Jahr ist, ist momentan eigentlich unwichtig.
Sinn des Einsatzes von Antidepressiva ist zum einen, schwierige Situationen zu überwinden (Tod von Angehörigen/Freunden, Lebenswandel, Trennung/Scheidung usw.).
Die Antidepressiva sollen dir dabei helfen und dich in einen "normalen" und besonders stabilen Zustand zurückführen. Deshalb sollen die Medikamente auch mindestens ein halbes Jahr eingenommen werden, damit sich dieser Zustand wieder einbürgert, d.h. dass du ein zufriedenes Leben führst.

Zum Absetzen der Tabletten ist folgendes zu sagen: Du nimmst die Tabletten so lange wie du sie benötigst, aber mindestens pi mal Daumen ein halbes Jahr. Wenn das nicht ausreichen solltest, kannst du sie auch ohne Probleme länger nehmen. Ich weiß nicht genau, wie die gängigen Konventionen sind, aber ich behaupte, dass du Antidepressiva auch ein Leben lang nehmen kannst. Das ist vom körperlichen sicherlich möglich, da Sie keinen erheblichen Eingriff darstellen, nicht abhängig machen etc..

Desweiteren ist das Absetzen insofern gedacht, dass man die Medikamente ausschleicht, d.h. man reduziert die Dosis über einen langen Zeitraum auf 0. Dies hat den Vorteil, dass der Körper gar nicht merkt, dass ihm was fehlt.

Ich persönlich nehme seit über einem Jahr Anxiolytika und seit 8 Monaten Antidepressiva. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass ich die Medikamente nicht mehr benötige. Ich beabsichtige, die Medikamente im Frühling sehr langsam runter zu fahren (vllt über 2 Monate hinweg). Ein Rückfall liegt glaube ich dabei irgendwo bei 10%, wenn überhaupt. Außerdem nehme ich die Medikamente und denke mir nicht wirklich was dabei. So, wie wenn jemand täglich seine Schilddrüsentabletten einnimmt.

Vielleicht kannst du ja mal kurz deine Leiden beschreiben, dann kann ich etwas genauer auf deine Situation eingehen.

Aber ich kann dir auf jeden Fall raten, diesen Schritt zu gehen. Wenn du die Zeit und das Gefühl hast, dass dir eine Therapie weiterhilft, dann mach dies auf jeden Fall.
Ich für meinen Fall habe ja durch einen Wohnungswechsel die Therapie aufgegeben, überlege mir jedoch, im neuen Jahr mich hinsichtlich meiner Probleme erneut beraten zu lassen.

Alles weitere wird dir dein Psychiater beantworten können. Sicherlich sagt er, dass eine medikamentöse Behandlung ohne gleichzeitige Thearpie nicht so wirksam ist, wie mit. Das stimmt sicherlich. Aber von einem Psychiater ist nichts anderes zu erwarten. Vom Verschreiben von Medikamenten kriegt er kein Geld.
Versuche herauszufinden, was das beste ist.

lg Thor

Hiii
Also bei mir ist es so das ich ein Alkoholproblem habe das sich mittlerweile aber gebessert hat auch durch die Tabletten. Aber hauptsächlich bekomm ich die Medis wegen Selbstmordgedanken, Heulkrämpfe und Lustlosigkeit. Ein bischen ist es besser geworden, aber bin noch nicht ganz zufrieden damit.Ich war wieder beim Psychiater und der hat gesagt ich soll jetzt die Dosis von 50 mg auf 100 mg erhöhen.Und dann denk er wird es passen, wenn nicht müssen wir auf ein anderes Mittel umsteigen. Laut ihm brauche ich mom.keine Therapie. Bei uns ist das nämlich anscheinend anders als bei euch, denn bei uns sind die Ärzte so die machen nicht lange rum sondern schreiben einfach Medis auf.Ich versuche es jetzt einfach mal ohne Therapie, erhöhe die Dosis der Tabletten, dann werde ich schon sehen was passiert !!

Lg von Sonja.

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vasile_11842593
06.01.08 um 20:05
In Antwort auf ffion_12046184

Hiii
Also bei mir ist es so das ich ein Alkoholproblem habe das sich mittlerweile aber gebessert hat auch durch die Tabletten. Aber hauptsächlich bekomm ich die Medis wegen Selbstmordgedanken, Heulkrämpfe und Lustlosigkeit. Ein bischen ist es besser geworden, aber bin noch nicht ganz zufrieden damit.Ich war wieder beim Psychiater und der hat gesagt ich soll jetzt die Dosis von 50 mg auf 100 mg erhöhen.Und dann denk er wird es passen, wenn nicht müssen wir auf ein anderes Mittel umsteigen. Laut ihm brauche ich mom.keine Therapie. Bei uns ist das nämlich anscheinend anders als bei euch, denn bei uns sind die Ärzte so die machen nicht lange rum sondern schreiben einfach Medis auf.Ich versuche es jetzt einfach mal ohne Therapie, erhöhe die Dosis der Tabletten, dann werde ich schon sehen was passiert !!

Lg von Sonja.

Hey
naja, siehs mal so. wenn der psychiater sagt, dass du keine therapie brauchst, dann ist das meiner meinung nach schon mal ein gutes zeichen.
Mir geht es ja genauso und irgendwo bin ich stolz darauf, dass ich es auch ohne schaffe.

Jedenfalls gibt es jede Menge verschiedene Arten von Antidepressiva und es gilt das Medikament zu finden, auf das du am besten ansprichst. D.h. keine Nebenwirkungen, beste Wirkung.
Da muss die erste Wahl nicht immer die richtige sein. Außerdem steigert man die Wirkung so lange, bis die individuelle Dosis erreicht ist. Das kann ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen. Desweiteren entfalten die Antidepressiva ihre Wirkung erst nach einer Weile, als Regel gelten da so 1-2 Wochen. Also erwarte nicht, dass es dir sofort besser geht. Das ist eben ein langwieriger Prozess... Das Gute daran ist aber, dass man eingreifen und was daran ändern kann

Machs gut, lg Thor

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