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Anonyme a. - das ende der beziehung!

19. Oktober 2010 um 19:34

Hallo!
Ich möchte euch gerne über die Anonymen Alkoholiker aufklären!

Aus meiner eigenen Erfahrung und aus der Erfahrung anderer möchte ich euch sagen, dass die Anonymen Alkoholiker zwar Alkoholiker helfen, sie sorgen jedoch auch dafür, dass die Partnerschaft der A. beendet wird. Aus Hoffnung, die Beziehung zu retten, flüchten viele Leute zu den Anonymen A. um ihren alkoholkranken Partnern zu helfen. Viele schaffen es auch nüchtern zu bleiben, doch von den sogenannten "Freunden" der Anonymen a. hören Betroffene immer wieder, dass nur sie alleine wichtig sind und die Anonymen Alkoholiker. Alles andere kann man vergessen und ist für einen selbst nicht notwendig!! (Partner, Kinder, Freunde, etc.)

Bitte überlegt euch gut was euch wichtiger ist!
Partnerschaft oder die Gesundheit eures Partners? Beides ist nur in den seltensten Fällen möglich!
Ich habe mich für letzteres entschieden, ohne zu wissen dass ich meinen Partner verlieren werde!
Die Leute der Anonymen Alkoholiker erwähnen immer wieder, dass sie keine Sekte sind.
Betroffene können jedoch das Gegenteil bestätigen...

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20. Oktober 2010 um 11:47

Falscher Rat...
...das was du schreibst, passiert natürlich, aber bezieht sich nicht auf alle Anonymen Alkoholiker. Wichtig ist, sich vorher zu informieren, sich das Ganze auch anzuschauen, man muss sich nicht sofort festlegen. Am besten ist man bespricht dies mit dem Arzt, der weiß meistens, was es für Möglichkeiten gibt, die nicht so sektenhaft aufgebaut sind. Rede einfach mit ihm, er wird dich sicherlich an die Caritas oder dergleichen weiterleiten. Natürlich ist Partnerschaft wichtig, aber dein Partner wird sicherlich unter dieser Krankheit genauso gelitten haben wie du, daher ist es immer wichtig, dass man daran arbeitet. Lieber Alkoholiker zu bleiben und dafür den Partner nicht verlieren, ist ja keine Lösung für keinen von beiden.

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21. Oktober 2010 um 10:35
In Antwort auf ikena_12737391

Falscher Rat...
...das was du schreibst, passiert natürlich, aber bezieht sich nicht auf alle Anonymen Alkoholiker. Wichtig ist, sich vorher zu informieren, sich das Ganze auch anzuschauen, man muss sich nicht sofort festlegen. Am besten ist man bespricht dies mit dem Arzt, der weiß meistens, was es für Möglichkeiten gibt, die nicht so sektenhaft aufgebaut sind. Rede einfach mit ihm, er wird dich sicherlich an die Caritas oder dergleichen weiterleiten. Natürlich ist Partnerschaft wichtig, aber dein Partner wird sicherlich unter dieser Krankheit genauso gelitten haben wie du, daher ist es immer wichtig, dass man daran arbeitet. Lieber Alkoholiker zu bleiben und dafür den Partner nicht verlieren, ist ja keine Lösung für keinen von beiden.

...
klar ist es besser nüchtern zu sein und die beziehung würde wohl früher oder später auch ohne Anonyme A. scheitern (mit einem alkoholiker zusammen zu sein ist echt sch****) jedoch finde ich es von den Mitgliedern der Anonymen a. nicht richtig dass sie den Alkoholikern die Beziehung ausreden! Immerhin haben sich die Partner vor den Anonymen Alkoholikern um die A. gesorgt und dann war alles um sonst?! Man wird wie Müll "entsorgt" und sodass die Alkoholiker nur noch die Anonymen A. hat! Finde ich absolut nicht richtig. Es gibt natürlich auch leute die lieber eine therapie machen, doch mein ex hat die Anonymen A. gewählt so wie viele andere auch...
Im Prinzip wird die Alkoholsucht nur durch die Sucht in A.A.- meetings zu gehen ersetzt.
Naja... Man sollte sich halt gut überlegen was einem wichtiger ist...

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26. Oktober 2010 um 12:49

Schlechte Erfahrungen
mit den AA`s habe ich, als trockene Alkoholikerin, auch und mich daher entschieden nicht in diese gruppe zu gehen.
hr lieben hier ...
gerade habe ich mein buch über Alkoholismus veröffentlicht:
Trocken! ... wie die Sahara - Eine Alkoholikerin erzählt vom Entzug
(auf amazon erhältlich)
Gefährdeten kann ich nur dringend raten, professionelle hilfe anzunehmen und danach zur not selbst eine gruppe zu gründen. ich selbst habe mich 5 monate wegsperren lassen und bin nun 6 jahre erfolgreich trocken durch die antrainierten verhaltensänderungen. das geht nicht "mal eben". ich habe wahnsinning viel gelernt und gebe etliches in meinem buch weiter ... was auch der sinn sein soll!
nehmt euer leben in die hand. jede diakonie hilft euch aber auch weiter!
ich wünsche euch viel glück !!!
iris bücker
http://iris-buecker.de

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29. Oktober 2012 um 16:35

Meine erfahrung
ich kann die sektenvorwürfe gegen aa und al-anon absolut nicht bestätigen. sicherlich nimmt jeder mensch eine selbsthilfegruppe individuell wahr und viel hängt davon ab, inwiefern sich der alkoholkranke oder angehörige überhaupt helfen lassen will und akzeptiert hat, dass er ein problem hat, das er alleine nicht lösen kann. die regeln, die in aa und al-anon herrschen, sind aus gutem grund entwickelt worden. wenn diese regeln (ähnlich wie die gesetze im realen leben) nicht angewandt werden, können sich leicht undemokratische umtriebe in der gruppe ergeben. wenn z.b. jemand das ruder an sich reisst (was absolut NICHT im sinne der gruppen ist!) und sich als "führer" der gruppe aufspielt und die regeln von aa und al-anon ignoriert, sollte man sich eine neue gruppe suchen. es sind immer die menschen in der gruppe, die die wichtigen umgangsformen und regeln des miteinander missachtet haben, die die gruppe zu etwas deratigem gemacht haben, nicht aber die organisation und ihre eigentlichen regeln. ich habe menschen erlebt, die rein gar nichts mit gott oder einer höheren macht am hut haben und trotzdem weiterhin zu aa oder al-anon gehen, weil sie erkannt haben, dass sie durch die gruppe und deren zusammenhalt trocken bleiben. wer heilt hat schliesslich recht! die organisation selber nimmt in ihren richtlinien ausdrücklich keine position zu ehestreitigkeiten ein, das muss jeder für sich entscheiden, heisst es. wenn also jemand in einer gruppe einem anderen geraten hat sich zu trennen, so ist das defintiv nicht im sinne der organisation, sondern eine ganz subjektive geschichte. die organisation selbst sagt ausdrücklich, dass in einer gruppe KEINE ratschläge erteilt werden sollen, sondern jeder für und von sich selbst sprechen darf ohne dabei unterbrochen zu werden und jeder andere davon lernen kann, wenn er will. ich denke, dass eine selbsthilfegruppe grundsätzlich nur so gut sein kann wie ihre mitglieder, die entweder die sehr sinnvollen und absolut demokratischen regeln aas und al-anons einhalten oder nicht. alkoholismus ist die einzige krankheit die nur durch nicht-hilfe bzw. durch loslassen in liebe die eigene heiling und die des trinkers ermöglichen kann, wenn es der betroffene zulässt. die angehörigen gehen zu al-anon, weil sie selbst als co-abhängige miterkrankt sind und an den auswirkungen der psychose alkoholismus leiden. ihr ganzes denken und handeln drehte sich nur noch um den trinker und sie mussten für sich erkennen, dass sie rein gar nichts gegen den alkoholismus ausrichten können, dass sie machtlos gegenüber dem alkohol sind. jetzt fangen sie an, etwas für sich selbst zu tun, weil sie nicht an der psychose zu grunde gehen wollen. sie werden frei, weil sie wieder lernen, fei zu denken und zu handeln. ob der alkoholiker in ihrem leben weiterhin trinkt, liegt nicht an ihnen. der trinker selbst wird die gruppe seiner frau oder die trinkerin die ihres mannes sicherlich als feindselig und bedrohlich erleben, vor allem wenn er oder sie noch trinkt aber für den angehörigen ist sie manchmal der erste lichtblick seit jahren. zu sehen und zu hören, dass man nicht alleine mit seinen problemen ist, kann eine wahre erlösung sein...

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29. Oktober 2012 um 16:40
In Antwort auf hoshibelial

...
klar ist es besser nüchtern zu sein und die beziehung würde wohl früher oder später auch ohne Anonyme A. scheitern (mit einem alkoholiker zusammen zu sein ist echt sch****) jedoch finde ich es von den Mitgliedern der Anonymen a. nicht richtig dass sie den Alkoholikern die Beziehung ausreden! Immerhin haben sich die Partner vor den Anonymen Alkoholikern um die A. gesorgt und dann war alles um sonst?! Man wird wie Müll "entsorgt" und sodass die Alkoholiker nur noch die Anonymen A. hat! Finde ich absolut nicht richtig. Es gibt natürlich auch leute die lieber eine therapie machen, doch mein ex hat die Anonymen A. gewählt so wie viele andere auch...
Im Prinzip wird die Alkoholsucht nur durch die Sucht in A.A.- meetings zu gehen ersetzt.
Naja... Man sollte sich halt gut überlegen was einem wichtiger ist...

Sucht?
die von der weltgesundheitsorganisation definiterten kriterien für eine sucht werden wohl kaum durch den regelmäßigen besuch einer selbsthilfegruppe erfüllt. deshalb ist den vergleich einfach nur falsch! ich habe noch nie von einem trockenen alkoholiker gehört, dass er an seiner gruppe gestorben ist, wohl aber kenne ich etliche trinker, die dem alkohol zum opfer gefallen sind. um regelmäßig zu einer gruppe zu gehen, bedarf es einer menge mut. weiterzumachen wie gewohnt ist das ende...

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