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Angst vor Blutabnahme

3. Februar 2011 um 17:08

Ich fange einfach mal mit der Frage an - gibt es eigentlich Ärzte, die sich auf Angstpatienten spezialisieren haben und beispielsweise Blut abnehmen können, wenn der Patient genau davor Angst hat?

Der Hintergrund ist der, dass mir ein paar Beobachtungen Bedenken bereiten und ich das vom Arzt abklären lassen will. Ständig kalte Fingerspitzen, ab und zu ein leichtes Druckgefühl auf der Brust, nachts spüre ich den Herzschlag irgendwie ungewohnt deutlich, obwohl er völlig normal wirkt... ich gehe aber davon aus, dass er Blut abnehmen müssen wird, um körperliche Ursachen überhaupt erkennen zu können. Es geht ja nicht alles nur mit Ultraschall und anderen freundlichen Geräten.
Blutabnahme ist aber so ein Thema bei mir. Ich weiß gar nicht, ob ich vor der Nadel selbst Angst habe, vor dem Arzt, dem Geruch, dem Gefühl bei der Blutabnahme. Jedenfalls werde ich völlig verändert, wenn das Wort schon fällt. Je nach Situation fällt das auch mal so heftig aus, dass ich sozusagen knurrend in der hintersten Ecke stehe und Angst habe, jemanden zu verletzen. Die Tage danach darf mich dann niemand mehr anfassen, ich bilde mir Schmerzen an der Einstichstelle ein, der ganze Arm wird steif (wahrscheinlich verspannungsbedingt), ich bin stinksauer auf die ganze Welt und habe so eine richtige "ihr könnt mich alle mal"-Einstellung, obwohl mir eigentlich niemand was getan hat.
Das ist natürlich alles etwas extrem... gibt es eine Möglichkeit, das zu umgehen?

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5. Februar 2011 um 14:00

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Lächerlich hört sich das jetzt bestimmt nicht an.

Ich wollte aber eigentlich wissen, ob es irgendwelche Möglichkeiten gibt, eine Blutabnahme innerhalb der nächsten Zeit hinzubekommen. Eine Therapie würde natürlich langfristig etwas bringen (und darüber werde ich beim nächsten Arztbesuch wohl auch reden), aber der nächste Arztbesuch wird voraussichtlich eine Blutabnahme mit sich bringen. Und verschieben, bis eine Therapie etwas gebracht hat, kommt bei den aktuellen Symptomen einfach nicht in Frage.

Das Problem mit den Spritzen hat übrigens beim Zahnarzt begonnen - vorher waren sie mir eigentlich egal. In der Grundschulzeit hat er mir fast sämtliche Milchzähne gezogen, obwohl andere davon eher abgeraten haben... naja, zuerst ging es mit Eisspray. Irgendwann wollte ich dann nicht mehr. Eltern haben unnötig Druck gemacht. Zahnarzt hat zu einer Spritze geraten, die ich dann auch bekommen habe. Was soll ich sagen, es war furchtbar und zu meinen Eltern hatte ich seitdem auch ein schlechtes Verhältnis, was aber wieder eine ganz andere Geschichte ist. Die Angst vor anderen Spritzen hat sich ab dann so richtig entwickelt.

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