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Angst abzukratzen...

6. November 2010 um 0:21 Letzte Antwort: 6. November 2010 um 9:40

Hallo ihr Lieben,

eigtl. lese ich schon lange immer die Beiträge und habe mich jetzt auch mal angemeldet, in der Hoffnung verstanden zu werden oder auch ein paar Tipps zu bekommen.

Ich habe seit ca 5 Jahren Magersucht, später kam Bulimie dazu. War schon 2x stationär, das letzte mal 2007. Seitdem lief es einigermaßen gut.
Doch seit ein paar Wochen geht es wie in einer Achterbahn rasant bergab. Mein Kopf ist völlig dicht, essen geht gar nicht, oder wenn... dann gleich noch mehr udn alles wieder raus. Ich kann nicht mehr sitzen, geschweige denn lange laufen. Bin total erschöpft und fühle mich geistig abwesend, irgendwie apathisch. Arbeit packe ich gar nicht mehr, habe Bauchkrämpfe und -stechen, mein Hals brennt wie Feuer, habe Schluckbeschwerden, unregelmäßigen Herzschlag, bin ständig nervös, gereizt, ängstlich und dauer-müde. Ich kann einfach nicht mehr. Ich fühle mich als vegetier ich nur noch. Leben kann man das nicht nennen.
Ich bin 1,71 m und habe heute 42 kg.

Kann mir irgendjemand helfen, wie ich diese absolute Blockade in meinem Kopf lösen kann?
In ambulanter Therapie bin ich seit längerem und es ist eigtl. ganz gut bei meiner Therapeutin. Trotzdem:
Ich hab das Gefühl das wird alles zum Selbstläufer.
Ich habe wirklich Angst zu sterben!

Bitte helft mir, um ein paar Tipps bin ich dankbar!!

Eure "Vin"

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6. November 2010 um 8:46

Was ist mit stationaerer Therapie?
Hallo Vin

Das klingt fuer mich ganz klar so, als koenntest du dir nicht mehr selbst helfen - ich selbst bin zwar weder magersuechtig, noch leide ich unter Bulimie, aber alles was ich sagen kann ist: begib dich wieder in stationaere Therapie. Und wenn du es nur tust, um wieder halbwegs zu dir kommen und voruebergehend diesem Zustand der Hilflosigkeit zu entfliehen.

Wenn es dir wieder etwas besser geht, kannst du gemeinsam mit deiner Therapeutin ueber eine Intensivierung der ambulanten Therapie nachdenken bzw besprechen, warum es wieder so weit kommen konnte und was dir helfen kann.

Momentan geht es aber erst einmal darum, dich am Leben zu erhalten - die ''Feinheiten'' kommen spaeter. Bitte, warte nicht mehr lang, wende dich an deine Therapeutin oder deinen Arzt, deine Angst zu sterben scheint keinesfalls unbegruendet - du brauchst ein Hoechstmass an professioneller Hilfe.

Liebe Gruesse, gute Besserung, viel Erfolg und alles Gute
Straighta

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6. November 2010 um 9:40

Hallo
Hallo Vin,
das hört sich aber gar nicht gut bei dir an. Aber ehrlich gesagt kommt es mir ziemlich bekannt vor.
Ich hab letztes jahr im sommer ein ähnliches gewicht gehabt...habe dann einen statinären aufenthalt gemacht. was mir dabei geholfen hat, war einfach die tatsache, dass mir die entscheidung/erlaubnis etwas zu essen komplett abgenommen wurde....
allerdings kann ich nicht beurteilen, ob dir das helfen würde.
jedenfalls wünsche ich dir, dass du möglichst bald eine entscheidung treffen kannst....
lg lenchen

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