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AN DIE MÄNNER!!

14. Oktober 2006 um 20:44 Letzte Antwort: 16. November 2006 um 12:18

Da es hier sehr viele Diskussionen darüber gibt, das Frauen sich vernachlässigt von ihren Männern fühlen weil einfach kaum ein gemeinsames(!) Sexleben besteht, richte ich mich mal an die Männer hier im Forum...

Also wenn körperlich alles ok ist (erkennbar daran das ständig Pornos geguckt werden), keiner fremd geht und es ansonsten auch eine harmonische Beziehung ist...was ist dann der Grund dafür nicht (bzw. selten) mit uns Frauen zu schlafen??
Ich denke diese Frage können nur Männer beantworten, Frauen können hier eigentlich nur Theorien aufstellen

Bitte,bitte beantwortet diese Frage, ich würde so gern die Männer ein bisserl besser verstehen...

GLG

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17. Oktober 2006 um 19:06

Vielleicht denkt nicht jeder so ...
... aber wenn man mit seiner Partnerin nicht schlafen möchte aber sich trotzdem Pornos reinzieht, dann stimmt in der Beziehung etwas nicht. Das muss nicht heißen, dass Mann seine Frau nicht attraktiv findet. Vielleicht ist einfach nur "die Luft raus". Neue Ideen müssen her. Das darf dann von ihr aber auch nicht aufgesetzt oder gespielt wirken. Viele Männer mögen Frauen, die wissen was sie wollen. Man schaue sich die Damen in den netten Filmchen an: Sie nehmen sich was sie wollen ... und lassen sich nehmen, ohne dass Mann dabei groß nachdenken muss. Er machts einfach!

Oder er hat tatsächlich kein sexuelles Interesse mehr an der Frau, will sich aber nicht trennen, da er die Befriedigung durch sich selbst erlangt. Gut, irgendwann wird ihm das nicht reichen und entweder beendet er das Ganze und geht (was die nette Lösung ist) oder er geht fremd (was ne scheiß Idee und total zu verachten ist).

Aber so siehts aus ...

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17. Oktober 2006 um 19:59

Leistungsgesellschaft
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, die ziel- und zweckorientiertes Verhalten nötig macht. Männer sind wahrscheinlich mehr betroffen, und wenn das ein gesellschaftlich erwünschtes Verhalten ist, warum soll er sich dann auch im Bett anders benehmen können? Bei Männern heisst das dann rein raus rein raus bis Leistung erbracht(ihre Leistung: Abspritzen), Ziel erreicht, erledigt, abhaken!!!

Das geht vielen (richtigen) Männern aber bald auf die Nerven, weil sie wissen, das mitsammen schlafen ja was anderes sein soll und die Frau kein Werkstück ist und der Orgasmus keine Betriebsfeier. Also stellen sie ihr Sexleben ein, denn sie könnens nicht ändern, sind Opfer der Leistungsideologie und eine andere Gesellschaft kennen sie bzw. erfahren sie nicht.

Diesen Verschwinden des Sexlebens verdrängt natürlich nicht den Trieb, die Männer verdrängen in noch mehr Arbeit hinein, ins Bier, in die Freundin (die man "absolvieren" kann) und andere Dummheiten. Und die Frauen leiden, und schieben auf ihn die Schuld.

Echte, das sind sinnliche liebende Männer wollen nach Herzenslust mit ihren Frauen sinnlich sein, dass sie die Beine breit machen, und sie wollen vor allem aber nicht ihre Frauen so absolvieren wie man eine Arbeit erledigt.

Das ist vielleicht überzeichnet, was Wahres wird dran sein. Lösungen weiss ich nicht.

lg an alle

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17. Oktober 2006 um 21:21

Wir sind nicht alle gleich
Hallo hilfe29,

warum manche Männer ihre Frauen vernachlässigen, vermag ich Dir nicht zu beantworten. Nachvollziehen kann ich die sexuelle Unlust nicht. Aber ich bin mir sicher, dass es auch sehr viele Männer gibt, die mit der Lustlosigkeit ihrer Partnerin zu kämpfen haben.

Was mich betrifft, ich wäre der glücklichste Mann auf Erden, wenn ich mit meiner Frau wenigsten ab und zu mal schlafen dürfte. Ich gehöre zu der Gattung Mann, die gerne möchten aber nicht dürfen.

Seit 15 Jahren bin ich mit meiner Frau zusammen. Wir lieben uns und ich begehre sie wie am ersten Tag. Immer wieder möchte ich sie verführen, sie verwöhnen, viele neue Dinge mit ihr ausprobieren und erotische Fantasien umsetzen (sind reichlich vorhanden) . Doch was nutzt der eigene Wille, wenn die Partnerin lustlos ist und keine Leidenschaft verspürt.

Die möglichen Ursachen für die einseitige Lustlosigkeit sind zu vielfältig, um sie pauschal zu erklären. Oft sind es Probleme im Alltag, die nicht mal unbedingt mit dem Partner oder der Partnerin zu tun haben. Doch auch unausgelebte sexuelle Wünsche und routinierter Sex können zu Langeweile führen und so zur Lustlosigkeit beitragen.

Helfen können da nur offene Gespräche und der beiderseitige Wille, die gemeinsame Sexualität wieder neu zu entdecken. Fehlt der gemeinsame Wille, wird das Leid in der Partnerschaft immer größer. Streit, Resignation, Untreue, Trennung sind ja bekannte Folgen.

Es gibt interessante Lektüre zu diesem Thema. Ich empfehle Dir die Bücher "Männer sind anders, Frauen auch" von John Gray und "Guter Sex trotz Liebe" von Ulrich Clement. Diese beiden Bücher geben gute Antworten und Lösungsansätze.

Liebe Grüße vom Wünschelbär

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17. Oktober 2006 um 23:11
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Vielleicht denkt nicht jeder so ...
... aber wenn man mit seiner Partnerin nicht schlafen möchte aber sich trotzdem Pornos reinzieht, dann stimmt in der Beziehung etwas nicht. Das muss nicht heißen, dass Mann seine Frau nicht attraktiv findet. Vielleicht ist einfach nur "die Luft raus". Neue Ideen müssen her. Das darf dann von ihr aber auch nicht aufgesetzt oder gespielt wirken. Viele Männer mögen Frauen, die wissen was sie wollen. Man schaue sich die Damen in den netten Filmchen an: Sie nehmen sich was sie wollen ... und lassen sich nehmen, ohne dass Mann dabei groß nachdenken muss. Er machts einfach!

Oder er hat tatsächlich kein sexuelles Interesse mehr an der Frau, will sich aber nicht trennen, da er die Befriedigung durch sich selbst erlangt. Gut, irgendwann wird ihm das nicht reichen und entweder beendet er das Ganze und geht (was die nette Lösung ist) oder er geht fremd (was ne scheiß Idee und total zu verachten ist).

Aber so siehts aus ...

Häää?
Gibts das wirklich?
Also wenn ich ne Freundin hab, kann und will ich gar nicht oft genug mit ihr.
Da guck ich doch keine Filmchen - es sei denn sie will so was.

Ich kenns eher anders herum.
Nämlich dass Frauen seltener wollen als Männer.

Aber sei es drum. Vielleicht liegts daran, dass sich manch Frau nicht auf die Wünsche des Mannes einlassen will (sexy Minis vor/beim Sex), Dessous, Wildheit...
was weiß ich.

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19. Oktober 2006 um 23:00

Mal meine seite
ich gehoere auch zu den typen die nach einer Zeit einfach keinen Bock auf die Frau haben. Meine Beziehungen (wenn es ueberhaupts welche waren) haben 1 Jahr nicht ueberstigen.
Nach einer gewissen Zeit verliere ich einfach die Lust auf die kleine. Keine Ahnung wo das herkommt und wie ich das weg bekomme.
Was ich aber sicher weis ist, das es viel mit Job zu tun hat. Wenn ich viele Probleme in der Arbeit habe/hatte habe ich schon gar keine Beruehrungen, Sex und aehnliches gewollt. Auch spielt die finanzielle Lage eine Rolle. Stimmt alles ist man/mann eher entspannter und kann auch wieder richtig. Aber in eurer (deutschen) gesellschaft wird das wohl nicht mehr so schnell der fall sein

Ich gehe dann einfach zu einer anderen (also Fremd, wobei das immer meine Freundinen wussten). Eine neue Frau macht mich wieder eine Zeitlang scharf. Ich denke auch das ich beziehungsunfaehig bin, was aber wieder ein anderes Thema ist
greetings

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7. November 2006 um 19:37
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Vielleicht denkt nicht jeder so ...
... aber wenn man mit seiner Partnerin nicht schlafen möchte aber sich trotzdem Pornos reinzieht, dann stimmt in der Beziehung etwas nicht. Das muss nicht heißen, dass Mann seine Frau nicht attraktiv findet. Vielleicht ist einfach nur "die Luft raus". Neue Ideen müssen her. Das darf dann von ihr aber auch nicht aufgesetzt oder gespielt wirken. Viele Männer mögen Frauen, die wissen was sie wollen. Man schaue sich die Damen in den netten Filmchen an: Sie nehmen sich was sie wollen ... und lassen sich nehmen, ohne dass Mann dabei groß nachdenken muss. Er machts einfach!

Oder er hat tatsächlich kein sexuelles Interesse mehr an der Frau, will sich aber nicht trennen, da er die Befriedigung durch sich selbst erlangt. Gut, irgendwann wird ihm das nicht reichen und entweder beendet er das Ganze und geht (was die nette Lösung ist) oder er geht fremd (was ne scheiß Idee und total zu verachten ist).

Aber so siehts aus ...

...
Warum sollte Routine im Bett nur bei Frauen dazu führen dürfen, dass das Liebesleben einschläft? Das kann auch Männer ereilen. Ursachen für Lustlosigkeit - ungeachtet dessen, welcher Part lustlos ist - gibt es doch wie Sand am Meer.

Sei es der Leistungsdruck im Beruf, ein stressiges Projekt, mangelnde Zuneigung, unausgesprochene Wünsche und Ängste, Erfahrungen in der Vergangenheit, Erziehung, Religion, Impotenz [1], das allgepriesene Wort vom

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7. November 2006 um 19:39
In Antwort auf

...
Warum sollte Routine im Bett nur bei Frauen dazu führen dürfen, dass das Liebesleben einschläft? Das kann auch Männer ereilen. Ursachen für Lustlosigkeit - ungeachtet dessen, welcher Part lustlos ist - gibt es doch wie Sand am Meer.

Sei es der Leistungsdruck im Beruf, ein stressiges Projekt, mangelnde Zuneigung, unausgesprochene Wünsche und Ängste, Erfahrungen in der Vergangenheit, Erziehung, Religion, Impotenz [1], das allgepriesene Wort vom

...
irgendwas hat den Beitrag halb verschluckt. Daher nochmal ein Versuch:

Warum sollte Routine im Bett nur bei Frauen dazu führen dürfen, dass das Liebesleben einschläft? Das kann auch Männer ereilen. Ursachen für Lustlosigkeit - ungeachtet dessen, welcher Part lustlos ist - gibt es doch wie Sand am Meer.

Sei es der Leistungsdruck im Beruf, ein stressiges Projekt, mangelnde Zuneigung, unausgesprochene Wünsche und Ängste, Erfahrungen in der Vergangenheit, Erziehung, Religion, Impotenz [1], das allgepriesene Wort vom "immer könnenden Mann" (Stichwort "Druck"), etc. Was es ist - und meistens ist es eine Kombination in verschiedenen Ausprägungen - kann man doch nur mit dem Mann selbst herausfinden und nicht pauschal orakeln.

Wenn man dieses Forum hier überfliegt, kann man den Eindruck bekommen, es seien in der Hauptsache die Männer, die eher der Lustlosigkeit erliegen, als die Frauen. Das liegt aber wohl daran, dass die Domain "gofeminin.de" ist und nicht "gomaskulin" und daher sich eher die Frauen mit ihren Fragen hierher wagen.

Lustlosigkeit muß IMO nicht heißen, dass etwas ganz konkretes in der Beziehung nicht stimmt. Es mag auch "nur" das Bett sein. Und auch da mag es nicht mal sein, dass es nicht stimmt, sondern einfach Routine oder eingeschlafene Leidenschaft, der Funken der das Feuer wieder Lodern läßt. Vielleicht kann so manchem Paar eine Therapie helfen, der Blick von Außen, die Ratschläge eines unbeteiligten. Es ist eben - denke ich - als Frau auch nicht einfach auf den Grund zu stoßen. Viele Männer ziehen sich mit ihren Problemen lieber zurück - aus Angst, als Versager dazustehen, aus Angst, auf Unverständnis zu stoßen, aus Angst vor sich selbst, aus Angst vor ... oder aus gewohnheit oder weil sie es nie anders gelernt haben, etc. Das macht es sicher schwierig von so manchem Mann eine ungeschonte Aussage zu erhalten. Etc, pp.

Nur meine Gedanken dazu,
Gruß, Arno

[1] Ich kann mir gut vorstellen, dass es schwer ist, dies gegenüber der Partnerin zuzugeben, anzusprechen. Ich kann mir eben so gut vorstellen, dass viele Männer dann lieber Ausflüchte suchen, statt ehrlich darüber zu sprechen. Impotent sein heißt aber nicht, asexuell sein. Sowohl Verlangen, als auch Phantasie, etc. sind noch vorhanden. Daher denkbar, Pornos geben eben das. Sexuelles Verlangen gegenüber der Frau zu betonen, einzugestehen zieht jedoch Fragen nach sich ... Das mag in vielen Fällen, die hier geschildert werden nicht zutreffen. Das will ich damit auch nicht sagen. Aber ein Grund von vielen kann das bspw. sein.

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10. November 2006 um 16:20

Hmmm...
Ich habe auch dasselbe Problem. Nach einiger Zeit verliere ich das sexuelle Interesse an der Frau. Das heisst natürlich nicht, dass man sie nicht mehr liebt, nur nicht mehr in sexueller Hinsicht. Ich schlafe zum Beispiel trotzdem mit ihr, aber das Gefühl ist ganz anders geworden, der Orgasmus auch. Nur noch ein schwacher Schatten von einstigen Gefühlsexplosionen.

Hatte mich schon die ganze Zeit gefragt woran das liegt, und nun kann ich mich wenigstens damit trösten, dass es offenbar evolutionsbiologisch bedingt ist. In prähistorischer Zeit, entprach es offenbar der dominanten Strategie so viele Frauen wie nur möglich zu beglücken, um ein Fortbestehen der eigenen Gene zu gewährleisten. Daher besteht offenbar ein ganz klarer biologischer Trieb sich sexuell nicht längere Zeit für nur eine Frau zu interessieren.

Bei Frauen ist dieser Trieb bei weitem nicht in dem Maße ausgeprägt, da sie ja nur einmal schwanger werden können und dann erstmal das Überleben des Nachwuchses sicherstellen müssen. Bei ihnen ist eher eine sehr, sehr sorgfältige Partnerauswahl der Schlüssel zum Erfolg.

Hört sich alles sehr wissenschaftlich und abgehoben an, aber Fakt ist, dass unser Gehirn eines der größten lebenden Beweise für die Richtigkeit der Evolutionstheorie ist. Dort ist nämlich ganz klar erkennbar,dass die modernen fortschrittlicheren Areale sich einfach um die älteren herum entwickelt haben. Daher existieren die älteren Areale genauso wie bei unseren Vorfahren, vor ein paar Millionen Jahren. Und biologisch gesehen stimmen wir ohnehin fast vollkommen mit unseren Vorfahren vor ein paar Tausend Jahren überein (daher auch modernen Leiden wie Karies etc., mangelnde Anpassung an moderne Lebensumstände).



Ja, wenigstens etwas...



LG

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10. November 2006 um 19:29
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Hmmm...
Ich habe auch dasselbe Problem. Nach einiger Zeit verliere ich das sexuelle Interesse an der Frau. Das heisst natürlich nicht, dass man sie nicht mehr liebt, nur nicht mehr in sexueller Hinsicht. Ich schlafe zum Beispiel trotzdem mit ihr, aber das Gefühl ist ganz anders geworden, der Orgasmus auch. Nur noch ein schwacher Schatten von einstigen Gefühlsexplosionen.

Hatte mich schon die ganze Zeit gefragt woran das liegt, und nun kann ich mich wenigstens damit trösten, dass es offenbar evolutionsbiologisch bedingt ist. In prähistorischer Zeit, entprach es offenbar der dominanten Strategie so viele Frauen wie nur möglich zu beglücken, um ein Fortbestehen der eigenen Gene zu gewährleisten. Daher besteht offenbar ein ganz klarer biologischer Trieb sich sexuell nicht längere Zeit für nur eine Frau zu interessieren.

Bei Frauen ist dieser Trieb bei weitem nicht in dem Maße ausgeprägt, da sie ja nur einmal schwanger werden können und dann erstmal das Überleben des Nachwuchses sicherstellen müssen. Bei ihnen ist eher eine sehr, sehr sorgfältige Partnerauswahl der Schlüssel zum Erfolg.

Hört sich alles sehr wissenschaftlich und abgehoben an, aber Fakt ist, dass unser Gehirn eines der größten lebenden Beweise für die Richtigkeit der Evolutionstheorie ist. Dort ist nämlich ganz klar erkennbar,dass die modernen fortschrittlicheren Areale sich einfach um die älteren herum entwickelt haben. Daher existieren die älteren Areale genauso wie bei unseren Vorfahren, vor ein paar Millionen Jahren. Und biologisch gesehen stimmen wir ohnehin fast vollkommen mit unseren Vorfahren vor ein paar Tausend Jahren überein (daher auch modernen Leiden wie Karies etc., mangelnde Anpassung an moderne Lebensumstände).



Ja, wenigstens etwas...



LG

*grins*
Hört sich zwar seltsam an was du schreibst,weil es eben so sehr sachlich ist und kaum auf Gefühle eingeht,aber ich kann mich dir nur anschließen.
Ich denke (leider auch),dass wir sehr hormongesteuert sind,wie zum Beispiel auch beim Geruch : den einen mag man,den nächsten "kann man nicht riechen"....alles Duftstoffe/Lockstoffe die eine unbewußte Wirkung hervorrufen.

Ich hatte mal jemand,der nicht wirklich vom Geist her zu mir passte,aber sein Geruch war derart antörnend,dass ich ihn immer haben wollte,ganz triebhaft und tief im "Es" verwurzelt...Naja,warscheinlich hätten wir starke und gesunde Kinder miteinander zeugen können,aber soweit kam es nicht.

Was die Frauen angeht,so kommt es ja auch vor,das sie ihre Beziehungen/Männer aufgeben,sobald sie glauben einen "passenderen" Mann gefunden zu haben....natürlich nicht immer,aber es kommt vor...ich denke Frauen handeln da auch nicht viel anders,als Männer,sie suchen auch nach dem "für sie" Stärksten,Schönsten,Geündesten...whatever....
Wenn dann allerdings wirklich Nachwuchs da ist,kann das auch schon wieder anders aussehen.Dann wird der Beschützer gesucht,oder alleine diese Rolle übernommen ...

Lieben Gruß,-"auch wenn ich eine Frau bin,konnte ich mir das nicht verkneifen"-Judy

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16. November 2006 um 12:07
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Hmmm...
Ich habe auch dasselbe Problem. Nach einiger Zeit verliere ich das sexuelle Interesse an der Frau. Das heisst natürlich nicht, dass man sie nicht mehr liebt, nur nicht mehr in sexueller Hinsicht. Ich schlafe zum Beispiel trotzdem mit ihr, aber das Gefühl ist ganz anders geworden, der Orgasmus auch. Nur noch ein schwacher Schatten von einstigen Gefühlsexplosionen.

Hatte mich schon die ganze Zeit gefragt woran das liegt, und nun kann ich mich wenigstens damit trösten, dass es offenbar evolutionsbiologisch bedingt ist. In prähistorischer Zeit, entprach es offenbar der dominanten Strategie so viele Frauen wie nur möglich zu beglücken, um ein Fortbestehen der eigenen Gene zu gewährleisten. Daher besteht offenbar ein ganz klarer biologischer Trieb sich sexuell nicht längere Zeit für nur eine Frau zu interessieren.

Bei Frauen ist dieser Trieb bei weitem nicht in dem Maße ausgeprägt, da sie ja nur einmal schwanger werden können und dann erstmal das Überleben des Nachwuchses sicherstellen müssen. Bei ihnen ist eher eine sehr, sehr sorgfältige Partnerauswahl der Schlüssel zum Erfolg.

Hört sich alles sehr wissenschaftlich und abgehoben an, aber Fakt ist, dass unser Gehirn eines der größten lebenden Beweise für die Richtigkeit der Evolutionstheorie ist. Dort ist nämlich ganz klar erkennbar,dass die modernen fortschrittlicheren Areale sich einfach um die älteren herum entwickelt haben. Daher existieren die älteren Areale genauso wie bei unseren Vorfahren, vor ein paar Millionen Jahren. Und biologisch gesehen stimmen wir ohnehin fast vollkommen mit unseren Vorfahren vor ein paar Tausend Jahren überein (daher auch modernen Leiden wie Karies etc., mangelnde Anpassung an moderne Lebensumstände).



Ja, wenigstens etwas...



LG

@mandrake
mittlerweile dürfte klar sein, dass das "Bei Frauen ist dieser Trieb bei weitem nicht in dem Maße ausgeprägt,..." ein klischee ist.

oft genug wurde nun öffentlich publiziert, dass der sexualtrieb beider geschlechter gleichwertig ist; nur frauen aufgrund der damit möglicherweise verbundenen, persönlichen konsequenzen oftmals vernünftiger herumvögeln. aber auch ausnahmen bestätigen hier die regel.

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16. November 2006 um 12:18

@hilfe29
bei einer million männer gibt es möglicherweise 650.000 verschiedene gründe dafür. der eine verliert vielleicht das interesse nach ein paar monaten, weil er von vornherein keine lust auf eine intensive bindung hat. ein anderer will möglichst vielfältig herumvögeln und trophäen sammeln (was mit der vorigen variante vergleichbar wäre)... was auch immer...

ich habe seit wochen keine lust auf sex. liebe meine freundin aber immer mehr und berühre sie auch gerne.
nun stellte sich vor zwei tagen erst heraus, dass ich seit monaten eine schilddrüsenunterfunktion habe und dass ein symptom der verlust/das nachlassen der libido ist.

so dürfte der ursprung des "wenig sex in einer beziehung" ein sehr oindividuelles ereignis sein, auch in deiner beziehung. so denke ich, dass dein anfang hier im forum ein guter war, doch denke ich weiter, dass der weg an einer auseinandersetzung mit deinem freund nicht vorbeiführen kann, oder nicht?

alles gute
gruss
tom

ps.
reicht es nicht, wenn du deinen freund verstehen willst?

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