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Amputation - und jetzt?!?

10. Juli 2012 um 16:14

Hallo zusammen,

mein name ist emilie und ich bin 20 Jahre alt. ich hatte vor 6 Wochen einen ziemlich miesen Autounfall, den ich nur knapp überlebt habe. Mein Auto wurde unter/ an einen Laster geschoben und ich war im Wrack `eingequetscht. Meine beiden Beine waren so schwer verletzt dass sie amputiert werden mussten. Rechts war eine Hüftexartikulation nötig, links ist mir ein kurzer Beinstumpf geblieben. Zusätzlich hatte ich einen splitterbruch im linken arm und jetzt wurde der vor 2 Wochen im Oberarm amputiert. Mir ist da aber noch ein kurzer stumpf geblieben und ich werde wahrscheinlich bald eine Prothese tragen können!!!
Wie soll es jetzt weitergehen?!?! ich bin noch im Krankenhaus und kann mir gar nicht vorstellen, jeh wieder hier rauszukommen...ich habe bei allem Probleme. wenn ich aufrecht sitzen möchte muss ich mich festhalten um das Gleichgewicht zu halten, nachts habe ich miese phantomschmerzen und ich werde nie wieder laufen können.

außerdem fühle ich mich ganz komisch, gestern wurden auch die letzten verbände von meinen Beinstümpfen entfernt und sie sehen einfach schrecklich aus. besonders rechts sieht es aus als ob die Haut einfällt weil ja keine richtige Hüfte mehr vorhanden ist....
ich kann mich gar nicht mehr richtig bewegen...wie soll ich so leben???

gibt es hier andere betroffene??? werde ich jeh wieder richtig leben???

vielen dank
emelie

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11. Juli 2012 um 13:17

Bin auch betroffen..
hey emelie,
deine Geschichte klingt ja echt ziemlich unschön. ich kann dich aber gut verstehen, ich habe vor fast einem jahr, auch nach einem unfall das rechte Bein ziemlich hoch am Oberschenkel verloren. Da ich ziemlich viel Sport getrieben habe war das ein harter Schlag für mich. da das andere Bein auch stark in mitleidenschaft gezogen war, und ziemlich lange unsicher war, ob es nicht auch amputiert werden müsste, war ich lange auf den rollstuhl angewiesen und habe immer noch probleme mit der prothese, die ich kaum verwende. ich hatte auch lange zeit probleme, mich damit abzufinden und fühte mich unvollständig. mittlerweile komme ich einigermaßen damit klar. phantomschmerzen habe ich nur noch selten. dass du momentan nicht weist, wie ews weitergeht kann ich mir vorstellen, ging mir auch so, auch wenn ich "nur" ein Bein verloren habe... du bist aber immer noch die gleiche, die du vor dem Unfall warst!!!! ich denke, du bist auch in psychologischer behandlung... die ist auch wichtig.... mir hat sie sehr geholfen!
wenn du Fragen hast, einfach raus (auch pn)
lg caroline

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20. Juli 2012 um 15:28

Bin ebenfalls betroffen.... Tauschen wir uns aus ?
Hey Mädels,
ich bin ebenfalls mit einer ähnlichen Geschichte betroffen und würde mich sehr gerne mit Euch über Eure Erfahrungen austauschen. Nach einem Motorradunfall musste mir vor ca. 2 Monaten das rechte Bein ganz oben am Oberschenkel amputiert werden Keine HüftEx-OP, aber eben echt ganz weit oben sodass vom Oberschenkel fast nichts mehr übrig ist.... Ich bin jetzt seit gut 2 Wochen wieder zu Hause und erhole mich so langsam; Außerdem Bein hatte ich mir noch den Unterarm gebrochen, das ist aber alles ausgeheilt sodass ich eigentlich wieder gesund bin soweit. Ja, wäre da nicht die Amputation......
Ich habe das größte Problem irgendwie damit, mich so zu zeigen und rauszugehen. Da ich im Moment keine Prothese tragen kann (und das wegen dem sehr kurzen Stumpf auch eher schwierig wird) sieht es natürlich jeder, wenn ich unterwegs bin. Ich habe immer das Gefühl, dass mich ALLE anstarren und eben schauen wie ich da mit meinen Krücken durch die Stadt gehe und meine Dinge erledige. Geht Euch das auch so ? Meine Mutter war so lieb und hat mir meine Hosen oben alle umgenäht, sodass sie sehr gut um meinen Stumpf passen; Auf der anderen Seite betont dass alles eben noch mehr, aber gut...
Ich habe in 2 Wochen den nächsten Termin wegen einer Prothese... Im Krankenhaus sagte man mir aber schon dass eine Prothese bei mir auf jeden Fall mit so einer Manschette um die ganze Hüfte getragen werden müsste, was wohl recht schwer und beschwerlich ist. Hat einer von Euch so etwas und kommt damit zurecht ? Oder nehmt ihr auch immer die Krücken?

Was mich auch noch total bewegt ist wie die Männer darauf reagieren. Hab im Moment keinen Freund und kann mir nur schwer vorstellen dass einer Lust hat mit einer einbeinigen jungen Frau zusammenzukommen.....
Vor der Amputation hatte ich da Null Probleme, hab immer viel gefeiert und war sehr kontaktfreudig....

Naja, es hilft ja alles nichts, ich muss das Beste daraus machen...

Freu mich auf Eure Antworten,
alles Liebe,
die Nicole

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31. Juli 2012 um 13:54

Leben ohne Beine
Hallo Emelie,

ich hoffe es geht Dir schon ein wenig besser. bist Du noch im Krankenhaus oder schon in der Reha? Ja Du wirst wieder richtig leben und das Leben auch geniessen können, aber das braucht Zeit, viel Zeit. Ich bin auch beidseitig Oberschenkelamputiert und ich brauchte fast zwei Jahre um mich daran zu gewöhnen, nun nach fast sieben Jahren geht es mir sehr gut und ich fühle mich wieder sehr wohl in meiner Haut. Es braucht halt viel Zeit der Gewöhnung.

Durch einen schweren Autounfall wurden mir vor sieben Jahren beide Beine abgenommen.Das war wirklich brutal sich an einen auf ca. 90 cm verkürzten Körper, die Beinlosigkeit, das tragen von Beinprothesen und die Fortbewegung im Rollstuhl zu gewöhnen. Nie mehr einen Schritt ohne Hilfsmittel machen zu können. In den ersten Wochen in der Klinik war ich total verzweifelt ich dachte das Leben in seiner normalen Form sei vorbei, ich konnte mich als Vollkrüppelin einfach nicht akzetieren. Dann kam die Reha und die ersten Fortschritte. Als ich wieder das Bett verlassen durfte wurde mein neuer Rollstuhl ins Zimmer gerollt, als erstes ein schrecklicher Anblick, ich konnte mir nicht vorstellen das dieses Ding für mein weiteres Leben meine untere Hälfte sein sollte, aber von Tag zu Tag ging es besser, ich merkte das ich mit ihm fast überall hinkam, zwar anders und umständlicher als mit Beinen aber es ging erstaunlich gut. Nur der Kopf hatte sich noch nicht umgestellt, oft wollte ich, nachdem ich lange an Schreibtisch saß aufstehen und merkte dann, oh das geht ja nicht, ich habe ja keine Beine mehr, komisches
Gefühl. Mit den ersten Prothesen ging es nicht richtig gut, allerdings war das kein großes Problem da die primäre Fortbewegung einer Doppelbeinamputierten immer der Rollstuhl ist. Das Prothesengehen ist nur eine zusätzliche Option und geht auch nur eine kurze Zeit des Tages. Jetzt mit neuen Prothesen, die ich vor 4 Wochen bekam,geht es viel besser, aber trotzdem bin ich primär Rollstuhlfahrerin.
So nach zwei Jahren hatte ich mich an alles gewöhnt und von da an wurde alles besser. Der Kopf hatte sich umgestellt, es war nun normal für mich keine Beine mehr zu haben, ich versuchte nicht mehr nach langem Sitzen aufzustehen sondern griff automatisch an die Greifreifen meines Rollstuhls. Ich vermisste die Beine auch nicht mehr wenn ich sie nicht brauchte.Iin der Anfangszeit überlagerte die Beinlosigkeit alles, selbst wenn ich im Kino einen Film sah und in dem Moment nun wirklich keine Beine brauchte, vermisste ich sie dauerend. Ich stellte nach und nach fest das Frau wirklich keine Beine braucht und das es ein tolles und interessantes Leben auch ohne gibt.
Heute bin ich überzeugte Ohnbeinerin, finde es überhaupt nicht schlimm Schwerbehindert zu sein, bin glücklich mit meinem Körper wie er ist um möchte die Beine (so komisch es klingt) auch nicht mehr zurückhaben. Nachdem langen Weg der Gewöhnung und dem vollkommenem angekommen sein in meinem verstümmelten Körper würde das mich nur irritieren. Zumal die Situation auch gute Seiten hat, ich bin da ich arbeitsunfähig bin Frühpensionärin, aber da ich am Unfall schuldlos war, gut finanziell versorgt. Die Hilfsbereitschaft der Leute ist enorm, Rollstuhlfahren macht mir mittlerweile regelrecht Spass, ich freue mich wenn ich wieder eine Herausforderung ohne Beine gemeistert habe und ich genieße, ganz im Gegensatz zur ersten Zeit, das ich etwas besonderes bin. So sehr mich in der Gewöhnungszeit die Blicke der Leute gestört haben, so normal sind sie jetzt.
Klar, Frau muss sich das auch zurechtlegen aber es klappt gut, so wird Frau auch beinlos glücklich.
Mein Beruf hatte mir eh keinen Spaß mehr gemacht und ich hatte kaum Zeit zu Reisen und viele Dinge in Ruhe zu genießen.
Das ist jetzt alles anders, ich reise viel mit dem Flugzeug oder Auto, klappt alles völlig problemlos. Ich habe ein schönes Auto mit Handsteuerung das bringt mich überall hin, und
so schaue ich mir die Welt an. Klappt wirklich erstaunlich reibungslos und wenn ich mal mit dem Rollstuhl vor einem nicht überwindbarem Hindernis stehe, so what dann krieche ich halt auf Po und Händen hinauf, das geht auch.
Da ich mich immer perfekt style und schöne, feminine Kleidung trage bekomme ich, und das hätte ich nie erwartet, viele Komplimente von Männern, werde oft angeflirtet, manche sind regelrecht scharf auf mich, was bei einer, wenn auch viel jünger und gutaussehenden, Frau über 50 ja nicht unbedingt normal ist. Wobei ich glaube das ich da durch die fehlenden Beine sogar einen Vorteil habe, da ich etwas exotisches bin und ganz offen mit meiner Behinderung umgehe.

Frau im Rollstuhl ohne Beine kommt in einer Kneipe etc. viel schneller ins Gespräch als vorher.
Da ich meine Stümpfe ja oft auch zeige werde ich oft auf diese angesprochen. Meine sehen sehr gut aus, sind beide exakt gleich lang, haben keine größeren Narben, sondern sind fein vernäht und verheilt. Da eine abgeschnittene oder umgeschlagene Hose im Rollstuhl bei mir nicht gut aussieht, ich eh lieber Röcke trage, sitze ich ausschließlich im Rock im Rollstuhl, halb im Mini dann schauen die Stümpfe raus, halb in einem knielangem(eigentlich denn ich hab ja keine Knie) Rock, dann bedeckt der Rock die Stümpfe. Exakt passende 20 den Feinstrumpfhosen habe ich mir anfertigen lassen, das ging problemlos bei einer Strumpffabrik, ich musste nur 150 Stück abnehmen, aber ich brauche sie ja eh da ich sie täglich trage.
So jetzt habe ich Dir viel über meine Amputationen erzählt, glaub mir auch Du wirst dich daran gewöhnen und wieder Freude am leben bekommen. so kutz danach war ich genauso verzweifelt wie Du.
Wenn Du Fragen hast jederzeit gerne, ich kann dir sicherlich vieles beantworten, da ich nach sieben Jahren eine erfahrene Beinlose bin.

Liebe Grüße
Britta

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5. Dezember 2012 um 17:41

Hi,
Ich bin auch beidseitig Unterschenkelamputiert,
obwohl mir noch zwei Stümpfe geblieben sind.
Man gewöhnt sich dran.
Am Anfang ist es nur ein wenig komisch, wenn man aufstehen unnd weggehen will, nach unten guckt, nachdem man gemerkt hat, dass das nicht funktioniert, und gar keine Beine mehr sieht, weil keine mer da sind!

Ist nicht so schlimm!

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5. Dezember 2012 um 18:09
In Antwort auf brittabe

Leben ohne Beine
Hallo Emelie,

ich hoffe es geht Dir schon ein wenig besser. bist Du noch im Krankenhaus oder schon in der Reha? Ja Du wirst wieder richtig leben und das Leben auch geniessen können, aber das braucht Zeit, viel Zeit. Ich bin auch beidseitig Oberschenkelamputiert und ich brauchte fast zwei Jahre um mich daran zu gewöhnen, nun nach fast sieben Jahren geht es mir sehr gut und ich fühle mich wieder sehr wohl in meiner Haut. Es braucht halt viel Zeit der Gewöhnung.

Durch einen schweren Autounfall wurden mir vor sieben Jahren beide Beine abgenommen.Das war wirklich brutal sich an einen auf ca. 90 cm verkürzten Körper, die Beinlosigkeit, das tragen von Beinprothesen und die Fortbewegung im Rollstuhl zu gewöhnen. Nie mehr einen Schritt ohne Hilfsmittel machen zu können. In den ersten Wochen in der Klinik war ich total verzweifelt ich dachte das Leben in seiner normalen Form sei vorbei, ich konnte mich als Vollkrüppelin einfach nicht akzetieren. Dann kam die Reha und die ersten Fortschritte. Als ich wieder das Bett verlassen durfte wurde mein neuer Rollstuhl ins Zimmer gerollt, als erstes ein schrecklicher Anblick, ich konnte mir nicht vorstellen das dieses Ding für mein weiteres Leben meine untere Hälfte sein sollte, aber von Tag zu Tag ging es besser, ich merkte das ich mit ihm fast überall hinkam, zwar anders und umständlicher als mit Beinen aber es ging erstaunlich gut. Nur der Kopf hatte sich noch nicht umgestellt, oft wollte ich, nachdem ich lange an Schreibtisch saß aufstehen und merkte dann, oh das geht ja nicht, ich habe ja keine Beine mehr, komisches
Gefühl. Mit den ersten Prothesen ging es nicht richtig gut, allerdings war das kein großes Problem da die primäre Fortbewegung einer Doppelbeinamputierten immer der Rollstuhl ist. Das Prothesengehen ist nur eine zusätzliche Option und geht auch nur eine kurze Zeit des Tages. Jetzt mit neuen Prothesen, die ich vor 4 Wochen bekam,geht es viel besser, aber trotzdem bin ich primär Rollstuhlfahrerin.
So nach zwei Jahren hatte ich mich an alles gewöhnt und von da an wurde alles besser. Der Kopf hatte sich umgestellt, es war nun normal für mich keine Beine mehr zu haben, ich versuchte nicht mehr nach langem Sitzen aufzustehen sondern griff automatisch an die Greifreifen meines Rollstuhls. Ich vermisste die Beine auch nicht mehr wenn ich sie nicht brauchte.Iin der Anfangszeit überlagerte die Beinlosigkeit alles, selbst wenn ich im Kino einen Film sah und in dem Moment nun wirklich keine Beine brauchte, vermisste ich sie dauerend. Ich stellte nach und nach fest das Frau wirklich keine Beine braucht und das es ein tolles und interessantes Leben auch ohne gibt.
Heute bin ich überzeugte Ohnbeinerin, finde es überhaupt nicht schlimm Schwerbehindert zu sein, bin glücklich mit meinem Körper wie er ist um möchte die Beine (so komisch es klingt) auch nicht mehr zurückhaben. Nachdem langen Weg der Gewöhnung und dem vollkommenem angekommen sein in meinem verstümmelten Körper würde das mich nur irritieren. Zumal die Situation auch gute Seiten hat, ich bin da ich arbeitsunfähig bin Frühpensionärin, aber da ich am Unfall schuldlos war, gut finanziell versorgt. Die Hilfsbereitschaft der Leute ist enorm, Rollstuhlfahren macht mir mittlerweile regelrecht Spass, ich freue mich wenn ich wieder eine Herausforderung ohne Beine gemeistert habe und ich genieße, ganz im Gegensatz zur ersten Zeit, das ich etwas besonderes bin. So sehr mich in der Gewöhnungszeit die Blicke der Leute gestört haben, so normal sind sie jetzt.
Klar, Frau muss sich das auch zurechtlegen aber es klappt gut, so wird Frau auch beinlos glücklich.
Mein Beruf hatte mir eh keinen Spaß mehr gemacht und ich hatte kaum Zeit zu Reisen und viele Dinge in Ruhe zu genießen.
Das ist jetzt alles anders, ich reise viel mit dem Flugzeug oder Auto, klappt alles völlig problemlos. Ich habe ein schönes Auto mit Handsteuerung das bringt mich überall hin, und
so schaue ich mir die Welt an. Klappt wirklich erstaunlich reibungslos und wenn ich mal mit dem Rollstuhl vor einem nicht überwindbarem Hindernis stehe, so what dann krieche ich halt auf Po und Händen hinauf, das geht auch.
Da ich mich immer perfekt style und schöne, feminine Kleidung trage bekomme ich, und das hätte ich nie erwartet, viele Komplimente von Männern, werde oft angeflirtet, manche sind regelrecht scharf auf mich, was bei einer, wenn auch viel jünger und gutaussehenden, Frau über 50 ja nicht unbedingt normal ist. Wobei ich glaube das ich da durch die fehlenden Beine sogar einen Vorteil habe, da ich etwas exotisches bin und ganz offen mit meiner Behinderung umgehe.

Frau im Rollstuhl ohne Beine kommt in einer Kneipe etc. viel schneller ins Gespräch als vorher.
Da ich meine Stümpfe ja oft auch zeige werde ich oft auf diese angesprochen. Meine sehen sehr gut aus, sind beide exakt gleich lang, haben keine größeren Narben, sondern sind fein vernäht und verheilt. Da eine abgeschnittene oder umgeschlagene Hose im Rollstuhl bei mir nicht gut aussieht, ich eh lieber Röcke trage, sitze ich ausschließlich im Rock im Rollstuhl, halb im Mini dann schauen die Stümpfe raus, halb in einem knielangem(eigentlich denn ich hab ja keine Knie) Rock, dann bedeckt der Rock die Stümpfe. Exakt passende 20 den Feinstrumpfhosen habe ich mir anfertigen lassen, das ging problemlos bei einer Strumpffabrik, ich musste nur 150 Stück abnehmen, aber ich brauche sie ja eh da ich sie täglich trage.
So jetzt habe ich Dir viel über meine Amputationen erzählt, glaub mir auch Du wirst dich daran gewöhnen und wieder Freude am leben bekommen. so kutz danach war ich genauso verzweifelt wie Du.
Wenn Du Fragen hast jederzeit gerne, ich kann dir sicherlich vieles beantworten, da ich nach sieben Jahren eine erfahrene Beinlose bin.

Liebe Grüße
Britta

Hi Britta,
ich konnte mir nicht vorstellen das dieses Ding für mein weiteres Leben meine untere Hälfte sein sollte` hab ich zuerst auch gedacht.
Mein Mann ist ein begnadeter Baster!
Der hat mich sogar wieder mobil gemacht!
Weil ich ungerne meine Prothesen trage und mein rolli sehr speerig ist, musste fürs shoppen und andere Spezialfälle was anderes her!
Die Lösung lag in einem Kinderspielzeug- dem Stehaufmännchen.
Also baute mein Mann eine Halbkugel, in deren inneren mitte
ein Spezialsitz montiert war, wo ich meine Stümpfe per Lederriemen festschnallen kann.
Unten drin sitzt ein leistungsfähiger Akku mit einem kleinem E-Motor, welche zwei kleine Vorderreifen eines Rollstuhls antreibt, die einen zuverlässig durch den Tag bringen, schafft such Steigungen und kann nachts geladen werden.
Das Ding fährt los, wenn ich mich nach vorne lehne.
Mann muss ein wenig die balance üben, aber wenn man da ein wenig übt ist das besser als alles andere!

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14. Dezember 2012 um 18:20

Mut machen
liebe emelie!
Wünsche dir alles liebe und gute,für deine zukunft!
nicht böse sein,aber beinlose frauen üben auf mich eine gewisse erotik aus,nicht böse sein"
über eine antwort von dir würde ich mich freuen !
liebe grüße von manfred

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14. Dezember 2012 um 18:24
In Antwort auf brittabe

Leben ohne Beine
Hallo Emelie,

ich hoffe es geht Dir schon ein wenig besser. bist Du noch im Krankenhaus oder schon in der Reha? Ja Du wirst wieder richtig leben und das Leben auch geniessen können, aber das braucht Zeit, viel Zeit. Ich bin auch beidseitig Oberschenkelamputiert und ich brauchte fast zwei Jahre um mich daran zu gewöhnen, nun nach fast sieben Jahren geht es mir sehr gut und ich fühle mich wieder sehr wohl in meiner Haut. Es braucht halt viel Zeit der Gewöhnung.

Durch einen schweren Autounfall wurden mir vor sieben Jahren beide Beine abgenommen.Das war wirklich brutal sich an einen auf ca. 90 cm verkürzten Körper, die Beinlosigkeit, das tragen von Beinprothesen und die Fortbewegung im Rollstuhl zu gewöhnen. Nie mehr einen Schritt ohne Hilfsmittel machen zu können. In den ersten Wochen in der Klinik war ich total verzweifelt ich dachte das Leben in seiner normalen Form sei vorbei, ich konnte mich als Vollkrüppelin einfach nicht akzetieren. Dann kam die Reha und die ersten Fortschritte. Als ich wieder das Bett verlassen durfte wurde mein neuer Rollstuhl ins Zimmer gerollt, als erstes ein schrecklicher Anblick, ich konnte mir nicht vorstellen das dieses Ding für mein weiteres Leben meine untere Hälfte sein sollte, aber von Tag zu Tag ging es besser, ich merkte das ich mit ihm fast überall hinkam, zwar anders und umständlicher als mit Beinen aber es ging erstaunlich gut. Nur der Kopf hatte sich noch nicht umgestellt, oft wollte ich, nachdem ich lange an Schreibtisch saß aufstehen und merkte dann, oh das geht ja nicht, ich habe ja keine Beine mehr, komisches
Gefühl. Mit den ersten Prothesen ging es nicht richtig gut, allerdings war das kein großes Problem da die primäre Fortbewegung einer Doppelbeinamputierten immer der Rollstuhl ist. Das Prothesengehen ist nur eine zusätzliche Option und geht auch nur eine kurze Zeit des Tages. Jetzt mit neuen Prothesen, die ich vor 4 Wochen bekam,geht es viel besser, aber trotzdem bin ich primär Rollstuhlfahrerin.
So nach zwei Jahren hatte ich mich an alles gewöhnt und von da an wurde alles besser. Der Kopf hatte sich umgestellt, es war nun normal für mich keine Beine mehr zu haben, ich versuchte nicht mehr nach langem Sitzen aufzustehen sondern griff automatisch an die Greifreifen meines Rollstuhls. Ich vermisste die Beine auch nicht mehr wenn ich sie nicht brauchte.Iin der Anfangszeit überlagerte die Beinlosigkeit alles, selbst wenn ich im Kino einen Film sah und in dem Moment nun wirklich keine Beine brauchte, vermisste ich sie dauerend. Ich stellte nach und nach fest das Frau wirklich keine Beine braucht und das es ein tolles und interessantes Leben auch ohne gibt.
Heute bin ich überzeugte Ohnbeinerin, finde es überhaupt nicht schlimm Schwerbehindert zu sein, bin glücklich mit meinem Körper wie er ist um möchte die Beine (so komisch es klingt) auch nicht mehr zurückhaben. Nachdem langen Weg der Gewöhnung und dem vollkommenem angekommen sein in meinem verstümmelten Körper würde das mich nur irritieren. Zumal die Situation auch gute Seiten hat, ich bin da ich arbeitsunfähig bin Frühpensionärin, aber da ich am Unfall schuldlos war, gut finanziell versorgt. Die Hilfsbereitschaft der Leute ist enorm, Rollstuhlfahren macht mir mittlerweile regelrecht Spass, ich freue mich wenn ich wieder eine Herausforderung ohne Beine gemeistert habe und ich genieße, ganz im Gegensatz zur ersten Zeit, das ich etwas besonderes bin. So sehr mich in der Gewöhnungszeit die Blicke der Leute gestört haben, so normal sind sie jetzt.
Klar, Frau muss sich das auch zurechtlegen aber es klappt gut, so wird Frau auch beinlos glücklich.
Mein Beruf hatte mir eh keinen Spaß mehr gemacht und ich hatte kaum Zeit zu Reisen und viele Dinge in Ruhe zu genießen.
Das ist jetzt alles anders, ich reise viel mit dem Flugzeug oder Auto, klappt alles völlig problemlos. Ich habe ein schönes Auto mit Handsteuerung das bringt mich überall hin, und
so schaue ich mir die Welt an. Klappt wirklich erstaunlich reibungslos und wenn ich mal mit dem Rollstuhl vor einem nicht überwindbarem Hindernis stehe, so what dann krieche ich halt auf Po und Händen hinauf, das geht auch.
Da ich mich immer perfekt style und schöne, feminine Kleidung trage bekomme ich, und das hätte ich nie erwartet, viele Komplimente von Männern, werde oft angeflirtet, manche sind regelrecht scharf auf mich, was bei einer, wenn auch viel jünger und gutaussehenden, Frau über 50 ja nicht unbedingt normal ist. Wobei ich glaube das ich da durch die fehlenden Beine sogar einen Vorteil habe, da ich etwas exotisches bin und ganz offen mit meiner Behinderung umgehe.

Frau im Rollstuhl ohne Beine kommt in einer Kneipe etc. viel schneller ins Gespräch als vorher.
Da ich meine Stümpfe ja oft auch zeige werde ich oft auf diese angesprochen. Meine sehen sehr gut aus, sind beide exakt gleich lang, haben keine größeren Narben, sondern sind fein vernäht und verheilt. Da eine abgeschnittene oder umgeschlagene Hose im Rollstuhl bei mir nicht gut aussieht, ich eh lieber Röcke trage, sitze ich ausschließlich im Rock im Rollstuhl, halb im Mini dann schauen die Stümpfe raus, halb in einem knielangem(eigentlich denn ich hab ja keine Knie) Rock, dann bedeckt der Rock die Stümpfe. Exakt passende 20 den Feinstrumpfhosen habe ich mir anfertigen lassen, das ging problemlos bei einer Strumpffabrik, ich musste nur 150 Stück abnehmen, aber ich brauche sie ja eh da ich sie täglich trage.
So jetzt habe ich Dir viel über meine Amputationen erzählt, glaub mir auch Du wirst dich daran gewöhnen und wieder Freude am leben bekommen. so kutz danach war ich genauso verzweifelt wie Du.
Wenn Du Fragen hast jederzeit gerne, ich kann dir sicherlich vieles beantworten, da ich nach sieben Jahren eine erfahrene Beinlose bin.

Liebe Grüße
Britta

Ohne beine
hallo,britta!
dürfte ich mail kontakt zu dir aufnehmen.deine geschichte ist sehr interessant und erotisch !!
liebe grüße von manfred !

nordseeinsel.1@gmx.de

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14. Dezember 2012 um 18:31
In Antwort auf brittabe

Leben ohne Beine
Hallo Emelie,

ich hoffe es geht Dir schon ein wenig besser. bist Du noch im Krankenhaus oder schon in der Reha? Ja Du wirst wieder richtig leben und das Leben auch geniessen können, aber das braucht Zeit, viel Zeit. Ich bin auch beidseitig Oberschenkelamputiert und ich brauchte fast zwei Jahre um mich daran zu gewöhnen, nun nach fast sieben Jahren geht es mir sehr gut und ich fühle mich wieder sehr wohl in meiner Haut. Es braucht halt viel Zeit der Gewöhnung.

Durch einen schweren Autounfall wurden mir vor sieben Jahren beide Beine abgenommen.Das war wirklich brutal sich an einen auf ca. 90 cm verkürzten Körper, die Beinlosigkeit, das tragen von Beinprothesen und die Fortbewegung im Rollstuhl zu gewöhnen. Nie mehr einen Schritt ohne Hilfsmittel machen zu können. In den ersten Wochen in der Klinik war ich total verzweifelt ich dachte das Leben in seiner normalen Form sei vorbei, ich konnte mich als Vollkrüppelin einfach nicht akzetieren. Dann kam die Reha und die ersten Fortschritte. Als ich wieder das Bett verlassen durfte wurde mein neuer Rollstuhl ins Zimmer gerollt, als erstes ein schrecklicher Anblick, ich konnte mir nicht vorstellen das dieses Ding für mein weiteres Leben meine untere Hälfte sein sollte, aber von Tag zu Tag ging es besser, ich merkte das ich mit ihm fast überall hinkam, zwar anders und umständlicher als mit Beinen aber es ging erstaunlich gut. Nur der Kopf hatte sich noch nicht umgestellt, oft wollte ich, nachdem ich lange an Schreibtisch saß aufstehen und merkte dann, oh das geht ja nicht, ich habe ja keine Beine mehr, komisches
Gefühl. Mit den ersten Prothesen ging es nicht richtig gut, allerdings war das kein großes Problem da die primäre Fortbewegung einer Doppelbeinamputierten immer der Rollstuhl ist. Das Prothesengehen ist nur eine zusätzliche Option und geht auch nur eine kurze Zeit des Tages. Jetzt mit neuen Prothesen, die ich vor 4 Wochen bekam,geht es viel besser, aber trotzdem bin ich primär Rollstuhlfahrerin.
So nach zwei Jahren hatte ich mich an alles gewöhnt und von da an wurde alles besser. Der Kopf hatte sich umgestellt, es war nun normal für mich keine Beine mehr zu haben, ich versuchte nicht mehr nach langem Sitzen aufzustehen sondern griff automatisch an die Greifreifen meines Rollstuhls. Ich vermisste die Beine auch nicht mehr wenn ich sie nicht brauchte.Iin der Anfangszeit überlagerte die Beinlosigkeit alles, selbst wenn ich im Kino einen Film sah und in dem Moment nun wirklich keine Beine brauchte, vermisste ich sie dauerend. Ich stellte nach und nach fest das Frau wirklich keine Beine braucht und das es ein tolles und interessantes Leben auch ohne gibt.
Heute bin ich überzeugte Ohnbeinerin, finde es überhaupt nicht schlimm Schwerbehindert zu sein, bin glücklich mit meinem Körper wie er ist um möchte die Beine (so komisch es klingt) auch nicht mehr zurückhaben. Nachdem langen Weg der Gewöhnung und dem vollkommenem angekommen sein in meinem verstümmelten Körper würde das mich nur irritieren. Zumal die Situation auch gute Seiten hat, ich bin da ich arbeitsunfähig bin Frühpensionärin, aber da ich am Unfall schuldlos war, gut finanziell versorgt. Die Hilfsbereitschaft der Leute ist enorm, Rollstuhlfahren macht mir mittlerweile regelrecht Spass, ich freue mich wenn ich wieder eine Herausforderung ohne Beine gemeistert habe und ich genieße, ganz im Gegensatz zur ersten Zeit, das ich etwas besonderes bin. So sehr mich in der Gewöhnungszeit die Blicke der Leute gestört haben, so normal sind sie jetzt.
Klar, Frau muss sich das auch zurechtlegen aber es klappt gut, so wird Frau auch beinlos glücklich.
Mein Beruf hatte mir eh keinen Spaß mehr gemacht und ich hatte kaum Zeit zu Reisen und viele Dinge in Ruhe zu genießen.
Das ist jetzt alles anders, ich reise viel mit dem Flugzeug oder Auto, klappt alles völlig problemlos. Ich habe ein schönes Auto mit Handsteuerung das bringt mich überall hin, und
so schaue ich mir die Welt an. Klappt wirklich erstaunlich reibungslos und wenn ich mal mit dem Rollstuhl vor einem nicht überwindbarem Hindernis stehe, so what dann krieche ich halt auf Po und Händen hinauf, das geht auch.
Da ich mich immer perfekt style und schöne, feminine Kleidung trage bekomme ich, und das hätte ich nie erwartet, viele Komplimente von Männern, werde oft angeflirtet, manche sind regelrecht scharf auf mich, was bei einer, wenn auch viel jünger und gutaussehenden, Frau über 50 ja nicht unbedingt normal ist. Wobei ich glaube das ich da durch die fehlenden Beine sogar einen Vorteil habe, da ich etwas exotisches bin und ganz offen mit meiner Behinderung umgehe.

Frau im Rollstuhl ohne Beine kommt in einer Kneipe etc. viel schneller ins Gespräch als vorher.
Da ich meine Stümpfe ja oft auch zeige werde ich oft auf diese angesprochen. Meine sehen sehr gut aus, sind beide exakt gleich lang, haben keine größeren Narben, sondern sind fein vernäht und verheilt. Da eine abgeschnittene oder umgeschlagene Hose im Rollstuhl bei mir nicht gut aussieht, ich eh lieber Röcke trage, sitze ich ausschließlich im Rock im Rollstuhl, halb im Mini dann schauen die Stümpfe raus, halb in einem knielangem(eigentlich denn ich hab ja keine Knie) Rock, dann bedeckt der Rock die Stümpfe. Exakt passende 20 den Feinstrumpfhosen habe ich mir anfertigen lassen, das ging problemlos bei einer Strumpffabrik, ich musste nur 150 Stück abnehmen, aber ich brauche sie ja eh da ich sie täglich trage.
So jetzt habe ich Dir viel über meine Amputationen erzählt, glaub mir auch Du wirst dich daran gewöhnen und wieder Freude am leben bekommen. so kutz danach war ich genauso verzweifelt wie Du.
Wenn Du Fragen hast jederzeit gerne, ich kann dir sicherlich vieles beantworten, da ich nach sieben Jahren eine erfahrene Beinlose bin.

Liebe Grüße
Britta

Britta ohne beine
hallo,britta,ich mag dich sehr !!!!
liebe grüße manfred

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25. Dezember 2012 um 13:43

Hallo liebe Emelie,
ich habe soeben Deinen Beitrag gelesen und würde sehr gerne mit Dir in Kontakt treten! Ich hoffe, es geht Dir viel besser heut und Du kommst gut klar.
Würde mich sehr freuen, von Dir zu lesen.....
Mit ganz herzlichen Weihnachtsgrüssen,
Peter

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25. Dezember 2012 um 13:45
In Antwort auf brittabe

Leben ohne Beine
Hallo Emelie,

ich hoffe es geht Dir schon ein wenig besser. bist Du noch im Krankenhaus oder schon in der Reha? Ja Du wirst wieder richtig leben und das Leben auch geniessen können, aber das braucht Zeit, viel Zeit. Ich bin auch beidseitig Oberschenkelamputiert und ich brauchte fast zwei Jahre um mich daran zu gewöhnen, nun nach fast sieben Jahren geht es mir sehr gut und ich fühle mich wieder sehr wohl in meiner Haut. Es braucht halt viel Zeit der Gewöhnung.

Durch einen schweren Autounfall wurden mir vor sieben Jahren beide Beine abgenommen.Das war wirklich brutal sich an einen auf ca. 90 cm verkürzten Körper, die Beinlosigkeit, das tragen von Beinprothesen und die Fortbewegung im Rollstuhl zu gewöhnen. Nie mehr einen Schritt ohne Hilfsmittel machen zu können. In den ersten Wochen in der Klinik war ich total verzweifelt ich dachte das Leben in seiner normalen Form sei vorbei, ich konnte mich als Vollkrüppelin einfach nicht akzetieren. Dann kam die Reha und die ersten Fortschritte. Als ich wieder das Bett verlassen durfte wurde mein neuer Rollstuhl ins Zimmer gerollt, als erstes ein schrecklicher Anblick, ich konnte mir nicht vorstellen das dieses Ding für mein weiteres Leben meine untere Hälfte sein sollte, aber von Tag zu Tag ging es besser, ich merkte das ich mit ihm fast überall hinkam, zwar anders und umständlicher als mit Beinen aber es ging erstaunlich gut. Nur der Kopf hatte sich noch nicht umgestellt, oft wollte ich, nachdem ich lange an Schreibtisch saß aufstehen und merkte dann, oh das geht ja nicht, ich habe ja keine Beine mehr, komisches
Gefühl. Mit den ersten Prothesen ging es nicht richtig gut, allerdings war das kein großes Problem da die primäre Fortbewegung einer Doppelbeinamputierten immer der Rollstuhl ist. Das Prothesengehen ist nur eine zusätzliche Option und geht auch nur eine kurze Zeit des Tages. Jetzt mit neuen Prothesen, die ich vor 4 Wochen bekam,geht es viel besser, aber trotzdem bin ich primär Rollstuhlfahrerin.
So nach zwei Jahren hatte ich mich an alles gewöhnt und von da an wurde alles besser. Der Kopf hatte sich umgestellt, es war nun normal für mich keine Beine mehr zu haben, ich versuchte nicht mehr nach langem Sitzen aufzustehen sondern griff automatisch an die Greifreifen meines Rollstuhls. Ich vermisste die Beine auch nicht mehr wenn ich sie nicht brauchte.Iin der Anfangszeit überlagerte die Beinlosigkeit alles, selbst wenn ich im Kino einen Film sah und in dem Moment nun wirklich keine Beine brauchte, vermisste ich sie dauerend. Ich stellte nach und nach fest das Frau wirklich keine Beine braucht und das es ein tolles und interessantes Leben auch ohne gibt.
Heute bin ich überzeugte Ohnbeinerin, finde es überhaupt nicht schlimm Schwerbehindert zu sein, bin glücklich mit meinem Körper wie er ist um möchte die Beine (so komisch es klingt) auch nicht mehr zurückhaben. Nachdem langen Weg der Gewöhnung und dem vollkommenem angekommen sein in meinem verstümmelten Körper würde das mich nur irritieren. Zumal die Situation auch gute Seiten hat, ich bin da ich arbeitsunfähig bin Frühpensionärin, aber da ich am Unfall schuldlos war, gut finanziell versorgt. Die Hilfsbereitschaft der Leute ist enorm, Rollstuhlfahren macht mir mittlerweile regelrecht Spass, ich freue mich wenn ich wieder eine Herausforderung ohne Beine gemeistert habe und ich genieße, ganz im Gegensatz zur ersten Zeit, das ich etwas besonderes bin. So sehr mich in der Gewöhnungszeit die Blicke der Leute gestört haben, so normal sind sie jetzt.
Klar, Frau muss sich das auch zurechtlegen aber es klappt gut, so wird Frau auch beinlos glücklich.
Mein Beruf hatte mir eh keinen Spaß mehr gemacht und ich hatte kaum Zeit zu Reisen und viele Dinge in Ruhe zu genießen.
Das ist jetzt alles anders, ich reise viel mit dem Flugzeug oder Auto, klappt alles völlig problemlos. Ich habe ein schönes Auto mit Handsteuerung das bringt mich überall hin, und
so schaue ich mir die Welt an. Klappt wirklich erstaunlich reibungslos und wenn ich mal mit dem Rollstuhl vor einem nicht überwindbarem Hindernis stehe, so what dann krieche ich halt auf Po und Händen hinauf, das geht auch.
Da ich mich immer perfekt style und schöne, feminine Kleidung trage bekomme ich, und das hätte ich nie erwartet, viele Komplimente von Männern, werde oft angeflirtet, manche sind regelrecht scharf auf mich, was bei einer, wenn auch viel jünger und gutaussehenden, Frau über 50 ja nicht unbedingt normal ist. Wobei ich glaube das ich da durch die fehlenden Beine sogar einen Vorteil habe, da ich etwas exotisches bin und ganz offen mit meiner Behinderung umgehe.

Frau im Rollstuhl ohne Beine kommt in einer Kneipe etc. viel schneller ins Gespräch als vorher.
Da ich meine Stümpfe ja oft auch zeige werde ich oft auf diese angesprochen. Meine sehen sehr gut aus, sind beide exakt gleich lang, haben keine größeren Narben, sondern sind fein vernäht und verheilt. Da eine abgeschnittene oder umgeschlagene Hose im Rollstuhl bei mir nicht gut aussieht, ich eh lieber Röcke trage, sitze ich ausschließlich im Rock im Rollstuhl, halb im Mini dann schauen die Stümpfe raus, halb in einem knielangem(eigentlich denn ich hab ja keine Knie) Rock, dann bedeckt der Rock die Stümpfe. Exakt passende 20 den Feinstrumpfhosen habe ich mir anfertigen lassen, das ging problemlos bei einer Strumpffabrik, ich musste nur 150 Stück abnehmen, aber ich brauche sie ja eh da ich sie täglich trage.
So jetzt habe ich Dir viel über meine Amputationen erzählt, glaub mir auch Du wirst dich daran gewöhnen und wieder Freude am leben bekommen. so kutz danach war ich genauso verzweifelt wie Du.
Wenn Du Fragen hast jederzeit gerne, ich kann dir sicherlich vieles beantworten, da ich nach sieben Jahren eine erfahrene Beinlose bin.

Liebe Grüße
Britta

Hi Britta,
Du bist ja eine echt tolle Frau - Kompliment!!!!
Ich habe grosse Lust, mich mit Dir auzutauschen - wenn Du magst?
Liebe Grüsse
Peter

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14. Januar 2013 um 10:31

Hallo emily,
wie gehts dir jetzt?
ich bin auch seit kurzem amputiert und würd dich gerne kennenlernen und mmich mit dir austaauschen
lg kerstin

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28. Januar 2013 um 5:49
In Antwort auf sadie_12262045

Bin ebenfalls betroffen.... Tauschen wir uns aus ?
Hey Mädels,
ich bin ebenfalls mit einer ähnlichen Geschichte betroffen und würde mich sehr gerne mit Euch über Eure Erfahrungen austauschen. Nach einem Motorradunfall musste mir vor ca. 2 Monaten das rechte Bein ganz oben am Oberschenkel amputiert werden Keine HüftEx-OP, aber eben echt ganz weit oben sodass vom Oberschenkel fast nichts mehr übrig ist.... Ich bin jetzt seit gut 2 Wochen wieder zu Hause und erhole mich so langsam; Außerdem Bein hatte ich mir noch den Unterarm gebrochen, das ist aber alles ausgeheilt sodass ich eigentlich wieder gesund bin soweit. Ja, wäre da nicht die Amputation......
Ich habe das größte Problem irgendwie damit, mich so zu zeigen und rauszugehen. Da ich im Moment keine Prothese tragen kann (und das wegen dem sehr kurzen Stumpf auch eher schwierig wird) sieht es natürlich jeder, wenn ich unterwegs bin. Ich habe immer das Gefühl, dass mich ALLE anstarren und eben schauen wie ich da mit meinen Krücken durch die Stadt gehe und meine Dinge erledige. Geht Euch das auch so ? Meine Mutter war so lieb und hat mir meine Hosen oben alle umgenäht, sodass sie sehr gut um meinen Stumpf passen; Auf der anderen Seite betont dass alles eben noch mehr, aber gut...
Ich habe in 2 Wochen den nächsten Termin wegen einer Prothese... Im Krankenhaus sagte man mir aber schon dass eine Prothese bei mir auf jeden Fall mit so einer Manschette um die ganze Hüfte getragen werden müsste, was wohl recht schwer und beschwerlich ist. Hat einer von Euch so etwas und kommt damit zurecht ? Oder nehmt ihr auch immer die Krücken?

Was mich auch noch total bewegt ist wie die Männer darauf reagieren. Hab im Moment keinen Freund und kann mir nur schwer vorstellen dass einer Lust hat mit einer einbeinigen jungen Frau zusammenzukommen.....
Vor der Amputation hatte ich da Null Probleme, hab immer viel gefeiert und war sehr kontaktfreudig....

Naja, es hilft ja alles nichts, ich muss das Beste daraus machen...

Freu mich auf Eure Antworten,
alles Liebe,
die Nicole

Dich kennenlernen
ich würde dich gerne kennenlernen

melde dich bitte

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6. Februar 2013 um 14:49

Eine Anfrage, die hoffentlich hier rein passt!
Hallo Linda, hallo Emilie, hallo Kerstin,
hallo an alle, die hier mitlesen.

Ich habe ein Gesuch und ich hoffe es ärgert euch nicht, wenn ich das hier reinschreibe. Aber vielleicht liest, das hier jemand, den es interessieren könnte oder ihr kennt jemand oder seit selber interessiert?

Wir sind ein Filmteam von der Filmhochschule HFF Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg (www.hff-potsdam.de) und befinden uns momentan in den Vorbereitungen
für unseren Kurzfilm DIE TRÄNENSAMMLERIN.

DIE TRÄNENSAMMLERIN erzählt die Geschichte einer Märchenfigur, die in drei kurzen Episoden mit ihrer offenen Art Menschen zum Weinen bringt, um mit den so gesammelten Tränen einen Pool zu füllen. Ihr Ziel ist es den Pool voll zu bekommen, doch nebenbei eröffnen sich Geschichten, die vom Erwachsenwerden, neuen Relationen und zwischenmenschlichen Beziehungen erzählen.

Die Hauptfigur dieses Filmes ist eine jungendliche Frau- die TRÄNENSAMMLERIN. Sie ist stark, geheimnisvoll, verletzlich und verletzend. Und sie hat ein amputiertes Bein. DIE TRÄNENSAMMLERIN ist kein Film über einen Menschen mit Beeinträchtigung, oder wie sie damit umgeht, wie man ihn schon oft gesehen hat. Das amputierte Bein wird nicht weiter thematisiert. Unsere junge Frau ist eine mythische Märchenfigur, die zielstrebig ihrer Aufgabe nachgeht und mit offenen Herzen andere berührt- Mit voller Kraft und Schönheit.

Wir suchen unsere TRÄNENSAMMLERIN!

Sie sollte ein Mädchen etwa zwischen 18 und 25 Jahren sein und eine Beinamputation in irgendeiner Form haben. Es wäre sehr gut, wenn sie im Raum Berlin, Brandenburg leben würde und natürlich sollte sie im Mai ca. 1 Woche Zeit für einen Filmdreh haben.
Diese Nachricht kann gerne an Bekannte und Freunde weitergleitet werden! Über jeden Tipp generell sind wir dankbar! Über private Nachricht schicke ich euch gerne meine Kontaktdaten bzw. nehme bei Interesse gerne persönlich mit euch Kontakt auf!

LG
Elsa

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8. Februar 2013 um 21:21

Amputation
hallo emelie, las den kopf nicht hängen, nach jeden regen kommt auch wieder sonnenschein, auch ich hatte vor vielen jahren einen schweren unfall und habe einen inkompletten querschnitt, war damals 26 jahre, heute 35 jahre danach kann ich sagen das ich mein leben trotz alle dem noch gut gemeistert habe und wünsche dir, das du schnell wieder lust am leben findest, auch wenn dir in der ersten zeit alles ungewohn vorkommt und du denkst die leute starren dich an, das gibt sich alles, viele haben dich anderst in erinnerung und anderen wieder kommt du un sicher vor und andere menschen sind hilfsbereit (die meisten), aber es gibt auch menschen die müstest du auch aus deinen früheren leben kennen, welche nicht wissen was sie sagen oder tun.
lg reiner

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9. Februar 2013 um 5:09

Hallo
Ich möchte nicht lange um den heißen Brei reden,die frage habe ich mir nach meiner Amputation auch gestellt. Aber ich kann dir sagen,es gibt viele auf und ab und es ist ein schwerer kampf aber der lohnt sich am besten du suchst dir eine Selbsthilfe Gruppe denn die können dir antworten auf deine Fragen geben mit denen du auch was anfangen kannst. Aber vorallem versuche dich nicht zu vergraben denn das ist das verkerteste was du machen kannst. Ich weiß es ist schwer, abert es ist ein schritt der sich lohnt. UND DAS WICHTIGSTE DU WIRST WIEDER LEBEN DENN MIT DER AMPUTATION IST DAS LEBEN NICHT VORBEI !!!!!!!!
Ich muste es alleine schaffen was ziemlich schwer ist,aber ich kann dir nur Ratren Selbsthilfe Gruppe!
Wenn du noch fragen hast werde ich dir gerne beantworten, wenn du fragen hast was nicht in die öffentlichkeit gehört hinterlasse eine nachricht ich gebe dir dann meine E mail adresse.
Gruß Joerg1965

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9. Februar 2013 um 12:41
In Antwort auf sora_12306165

Hallo
Ich möchte nicht lange um den heißen Brei reden,die frage habe ich mir nach meiner Amputation auch gestellt. Aber ich kann dir sagen,es gibt viele auf und ab und es ist ein schwerer kampf aber der lohnt sich am besten du suchst dir eine Selbsthilfe Gruppe denn die können dir antworten auf deine Fragen geben mit denen du auch was anfangen kannst. Aber vorallem versuche dich nicht zu vergraben denn das ist das verkerteste was du machen kannst. Ich weiß es ist schwer, abert es ist ein schritt der sich lohnt. UND DAS WICHTIGSTE DU WIRST WIEDER LEBEN DENN MIT DER AMPUTATION IST DAS LEBEN NICHT VORBEI !!!!!!!!
Ich muste es alleine schaffen was ziemlich schwer ist,aber ich kann dir nur Ratren Selbsthilfe Gruppe!
Wenn du noch fragen hast werde ich dir gerne beantworten, wenn du fragen hast was nicht in die öffentlichkeit gehört hinterlasse eine nachricht ich gebe dir dann meine E mail adresse.
Gruß Joerg1965

Hallo
Hi Jörg, ich möchte mich erst einmal für deine freundliche Hilfe danken. Mein Unfall war schon 1977 (Lendenwirbel-
kompressionsfraktur), nach 4 Monaten auf einen Brett durfte ich wieder aufstehen !!! War aber auch inkomplett Gelähmt
( Para ) und so lernte ich in 14 Tagen Physiotherapie wieder laufen mit Gehilfen. Danach wurde ich aus der Klinik entlassen. Keine Kur oder sonstige Behandlung, nur alle 4
Wochen Verlängerung des Krankenscheines. Das war halt in der DDR so. Nach 6 Monaten mußte ich wieder zur Arbeit. Selbsthilfegruppen wie heute,so etwas gab es nicht ( durfte es nicht ). Nach 3 Monaten verkürzt ( Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess ) mußte ich wieder voll arbeiten. Von Beruf bin ich Dachklempner und Installateur und so mußte ich später auch wieder mit auf die Dächer mit meinen lahmen Bein. Als ich 1992 einen Antrag auf EU-RENTE stellte wurde ich als arbeitsscheu hingestellt und so schleppte ich mich noch bis 1998 an die Arbeit. Mein Antrag auf EU wurde vom med.Dienst der Krankenkasse wieder abgelehnt mit der gleichen Begründung. Ein Bekannter gab mir den Ratschlag einen Neurochirurgen aufzusuchen, mußte jedoch erst zum MRT. Als ich das den Arzt dann erzählte hat der die Hände über den Kopf zusammen geschlagen und geantwortet " die wissen wohl nicht was sie haben". Sie müssen auf dem schnellsten weg in eine Klinik für "Querschnitt Behandlung"
und erst einmal gründlich untersucht werden. Die Ärzte im Landeskrankenhaus schüttelten nur den Kopf als ich das alles erzählte, mit den Rücken und der Fraktur sind sie einer der Glücklichen, denn 98,99 % davon sitzen im Rollstuhl und auf den Bau haben sie ihren Rücken erst ganz kaputt gemacht. Meine Rente wurde sofort genehmigt, mußte jedoch vorher noch einmal zum MdK, wollte dort den Arzt sprechen,welcher mich als arbeitsscheu bezeichnet hat wurde mir aber mit fadenscheinigen begründungen abgelehnt. Man hat sich zwar vielmal entschultigt, aber den Ärger hatte ich.
LG Reiner

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13. Januar 2014 um 16:47
In Antwort auf brittabe

Leben ohne Beine
Hallo Emelie,

ich hoffe es geht Dir schon ein wenig besser. bist Du noch im Krankenhaus oder schon in der Reha? Ja Du wirst wieder richtig leben und das Leben auch geniessen können, aber das braucht Zeit, viel Zeit. Ich bin auch beidseitig Oberschenkelamputiert und ich brauchte fast zwei Jahre um mich daran zu gewöhnen, nun nach fast sieben Jahren geht es mir sehr gut und ich fühle mich wieder sehr wohl in meiner Haut. Es braucht halt viel Zeit der Gewöhnung.

Durch einen schweren Autounfall wurden mir vor sieben Jahren beide Beine abgenommen.Das war wirklich brutal sich an einen auf ca. 90 cm verkürzten Körper, die Beinlosigkeit, das tragen von Beinprothesen und die Fortbewegung im Rollstuhl zu gewöhnen. Nie mehr einen Schritt ohne Hilfsmittel machen zu können. In den ersten Wochen in der Klinik war ich total verzweifelt ich dachte das Leben in seiner normalen Form sei vorbei, ich konnte mich als Vollkrüppelin einfach nicht akzetieren. Dann kam die Reha und die ersten Fortschritte. Als ich wieder das Bett verlassen durfte wurde mein neuer Rollstuhl ins Zimmer gerollt, als erstes ein schrecklicher Anblick, ich konnte mir nicht vorstellen das dieses Ding für mein weiteres Leben meine untere Hälfte sein sollte, aber von Tag zu Tag ging es besser, ich merkte das ich mit ihm fast überall hinkam, zwar anders und umständlicher als mit Beinen aber es ging erstaunlich gut. Nur der Kopf hatte sich noch nicht umgestellt, oft wollte ich, nachdem ich lange an Schreibtisch saß aufstehen und merkte dann, oh das geht ja nicht, ich habe ja keine Beine mehr, komisches
Gefühl. Mit den ersten Prothesen ging es nicht richtig gut, allerdings war das kein großes Problem da die primäre Fortbewegung einer Doppelbeinamputierten immer der Rollstuhl ist. Das Prothesengehen ist nur eine zusätzliche Option und geht auch nur eine kurze Zeit des Tages. Jetzt mit neuen Prothesen, die ich vor 4 Wochen bekam,geht es viel besser, aber trotzdem bin ich primär Rollstuhlfahrerin.
So nach zwei Jahren hatte ich mich an alles gewöhnt und von da an wurde alles besser. Der Kopf hatte sich umgestellt, es war nun normal für mich keine Beine mehr zu haben, ich versuchte nicht mehr nach langem Sitzen aufzustehen sondern griff automatisch an die Greifreifen meines Rollstuhls. Ich vermisste die Beine auch nicht mehr wenn ich sie nicht brauchte.Iin der Anfangszeit überlagerte die Beinlosigkeit alles, selbst wenn ich im Kino einen Film sah und in dem Moment nun wirklich keine Beine brauchte, vermisste ich sie dauerend. Ich stellte nach und nach fest das Frau wirklich keine Beine braucht und das es ein tolles und interessantes Leben auch ohne gibt.
Heute bin ich überzeugte Ohnbeinerin, finde es überhaupt nicht schlimm Schwerbehindert zu sein, bin glücklich mit meinem Körper wie er ist um möchte die Beine (so komisch es klingt) auch nicht mehr zurückhaben. Nachdem langen Weg der Gewöhnung und dem vollkommenem angekommen sein in meinem verstümmelten Körper würde das mich nur irritieren. Zumal die Situation auch gute Seiten hat, ich bin da ich arbeitsunfähig bin Frühpensionärin, aber da ich am Unfall schuldlos war, gut finanziell versorgt. Die Hilfsbereitschaft der Leute ist enorm, Rollstuhlfahren macht mir mittlerweile regelrecht Spass, ich freue mich wenn ich wieder eine Herausforderung ohne Beine gemeistert habe und ich genieße, ganz im Gegensatz zur ersten Zeit, das ich etwas besonderes bin. So sehr mich in der Gewöhnungszeit die Blicke der Leute gestört haben, so normal sind sie jetzt.
Klar, Frau muss sich das auch zurechtlegen aber es klappt gut, so wird Frau auch beinlos glücklich.
Mein Beruf hatte mir eh keinen Spaß mehr gemacht und ich hatte kaum Zeit zu Reisen und viele Dinge in Ruhe zu genießen.
Das ist jetzt alles anders, ich reise viel mit dem Flugzeug oder Auto, klappt alles völlig problemlos. Ich habe ein schönes Auto mit Handsteuerung das bringt mich überall hin, und
so schaue ich mir die Welt an. Klappt wirklich erstaunlich reibungslos und wenn ich mal mit dem Rollstuhl vor einem nicht überwindbarem Hindernis stehe, so what dann krieche ich halt auf Po und Händen hinauf, das geht auch.
Da ich mich immer perfekt style und schöne, feminine Kleidung trage bekomme ich, und das hätte ich nie erwartet, viele Komplimente von Männern, werde oft angeflirtet, manche sind regelrecht scharf auf mich, was bei einer, wenn auch viel jünger und gutaussehenden, Frau über 50 ja nicht unbedingt normal ist. Wobei ich glaube das ich da durch die fehlenden Beine sogar einen Vorteil habe, da ich etwas exotisches bin und ganz offen mit meiner Behinderung umgehe.

Frau im Rollstuhl ohne Beine kommt in einer Kneipe etc. viel schneller ins Gespräch als vorher.
Da ich meine Stümpfe ja oft auch zeige werde ich oft auf diese angesprochen. Meine sehen sehr gut aus, sind beide exakt gleich lang, haben keine größeren Narben, sondern sind fein vernäht und verheilt. Da eine abgeschnittene oder umgeschlagene Hose im Rollstuhl bei mir nicht gut aussieht, ich eh lieber Röcke trage, sitze ich ausschließlich im Rock im Rollstuhl, halb im Mini dann schauen die Stümpfe raus, halb in einem knielangem(eigentlich denn ich hab ja keine Knie) Rock, dann bedeckt der Rock die Stümpfe. Exakt passende 20 den Feinstrumpfhosen habe ich mir anfertigen lassen, das ging problemlos bei einer Strumpffabrik, ich musste nur 150 Stück abnehmen, aber ich brauche sie ja eh da ich sie täglich trage.
So jetzt habe ich Dir viel über meine Amputationen erzählt, glaub mir auch Du wirst dich daran gewöhnen und wieder Freude am leben bekommen. so kutz danach war ich genauso verzweifelt wie Du.
Wenn Du Fragen hast jederzeit gerne, ich kann dir sicherlich vieles beantworten, da ich nach sieben Jahren eine erfahrene Beinlose bin.

Liebe Grüße
Britta

Leben ohne Beine
Hallo Britta,
dein Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber deswegen gefällt er mir trotzdem sehr gut, Ich würde dich sehr gerne näher kennenlernen, mich mit dir austauschen und vielleicht auch noch mehr ...
Ja, das ist schon irgendwie eine Anmache, aber ich hoffe sie ist nicht allzu blöd. Ich denke du bist eine ziemlich interessante Person und du hast dich auch sehr (mich) anmachend beschrieben. Melde dich doch einfach mal bei mir ... (badener2@gmx.de). Ich freue mich auf dich!!!

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28. Januar 2014 um 18:30

Hallo Emilie ich heiße Heidi und habe auch eine Hüftex rechts
Hallo ich heiße Heidi und habe rechts das gleiche wie du, glaub mir ich weiß wie du dich fühlst und was du für schmerzen hast besonders der Phantomschmerz ist auch bei mir sehr schlimm, Ich bin Ich werde am Samstag 53 und sitze seit 8 Jahre im Rollstuhl. Wenn du möchtest kannst du mich gerne anschreiben aber vielleicht bin ich dir ja auch zu alt. Seit ich Amputiert bin habe ich niemanden mehr alle haben sich von mir abgewandt als wenn ich die pest hätte. ich könnte kotzen wenn ich dran denke. Also melde dich wenn du möchtest. ich würde mich freuen.

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28. Januar 2014 um 18:52
In Antwort auf brittabe

Leben ohne Beine
Hallo Emelie,

ich hoffe es geht Dir schon ein wenig besser. bist Du noch im Krankenhaus oder schon in der Reha? Ja Du wirst wieder richtig leben und das Leben auch geniessen können, aber das braucht Zeit, viel Zeit. Ich bin auch beidseitig Oberschenkelamputiert und ich brauchte fast zwei Jahre um mich daran zu gewöhnen, nun nach fast sieben Jahren geht es mir sehr gut und ich fühle mich wieder sehr wohl in meiner Haut. Es braucht halt viel Zeit der Gewöhnung.

Durch einen schweren Autounfall wurden mir vor sieben Jahren beide Beine abgenommen.Das war wirklich brutal sich an einen auf ca. 90 cm verkürzten Körper, die Beinlosigkeit, das tragen von Beinprothesen und die Fortbewegung im Rollstuhl zu gewöhnen. Nie mehr einen Schritt ohne Hilfsmittel machen zu können. In den ersten Wochen in der Klinik war ich total verzweifelt ich dachte das Leben in seiner normalen Form sei vorbei, ich konnte mich als Vollkrüppelin einfach nicht akzetieren. Dann kam die Reha und die ersten Fortschritte. Als ich wieder das Bett verlassen durfte wurde mein neuer Rollstuhl ins Zimmer gerollt, als erstes ein schrecklicher Anblick, ich konnte mir nicht vorstellen das dieses Ding für mein weiteres Leben meine untere Hälfte sein sollte, aber von Tag zu Tag ging es besser, ich merkte das ich mit ihm fast überall hinkam, zwar anders und umständlicher als mit Beinen aber es ging erstaunlich gut. Nur der Kopf hatte sich noch nicht umgestellt, oft wollte ich, nachdem ich lange an Schreibtisch saß aufstehen und merkte dann, oh das geht ja nicht, ich habe ja keine Beine mehr, komisches
Gefühl. Mit den ersten Prothesen ging es nicht richtig gut, allerdings war das kein großes Problem da die primäre Fortbewegung einer Doppelbeinamputierten immer der Rollstuhl ist. Das Prothesengehen ist nur eine zusätzliche Option und geht auch nur eine kurze Zeit des Tages. Jetzt mit neuen Prothesen, die ich vor 4 Wochen bekam,geht es viel besser, aber trotzdem bin ich primär Rollstuhlfahrerin.
So nach zwei Jahren hatte ich mich an alles gewöhnt und von da an wurde alles besser. Der Kopf hatte sich umgestellt, es war nun normal für mich keine Beine mehr zu haben, ich versuchte nicht mehr nach langem Sitzen aufzustehen sondern griff automatisch an die Greifreifen meines Rollstuhls. Ich vermisste die Beine auch nicht mehr wenn ich sie nicht brauchte.Iin der Anfangszeit überlagerte die Beinlosigkeit alles, selbst wenn ich im Kino einen Film sah und in dem Moment nun wirklich keine Beine brauchte, vermisste ich sie dauerend. Ich stellte nach und nach fest das Frau wirklich keine Beine braucht und das es ein tolles und interessantes Leben auch ohne gibt.
Heute bin ich überzeugte Ohnbeinerin, finde es überhaupt nicht schlimm Schwerbehindert zu sein, bin glücklich mit meinem Körper wie er ist um möchte die Beine (so komisch es klingt) auch nicht mehr zurückhaben. Nachdem langen Weg der Gewöhnung und dem vollkommenem angekommen sein in meinem verstümmelten Körper würde das mich nur irritieren. Zumal die Situation auch gute Seiten hat, ich bin da ich arbeitsunfähig bin Frühpensionärin, aber da ich am Unfall schuldlos war, gut finanziell versorgt. Die Hilfsbereitschaft der Leute ist enorm, Rollstuhlfahren macht mir mittlerweile regelrecht Spass, ich freue mich wenn ich wieder eine Herausforderung ohne Beine gemeistert habe und ich genieße, ganz im Gegensatz zur ersten Zeit, das ich etwas besonderes bin. So sehr mich in der Gewöhnungszeit die Blicke der Leute gestört haben, so normal sind sie jetzt.
Klar, Frau muss sich das auch zurechtlegen aber es klappt gut, so wird Frau auch beinlos glücklich.
Mein Beruf hatte mir eh keinen Spaß mehr gemacht und ich hatte kaum Zeit zu Reisen und viele Dinge in Ruhe zu genießen.
Das ist jetzt alles anders, ich reise viel mit dem Flugzeug oder Auto, klappt alles völlig problemlos. Ich habe ein schönes Auto mit Handsteuerung das bringt mich überall hin, und
so schaue ich mir die Welt an. Klappt wirklich erstaunlich reibungslos und wenn ich mal mit dem Rollstuhl vor einem nicht überwindbarem Hindernis stehe, so what dann krieche ich halt auf Po und Händen hinauf, das geht auch.
Da ich mich immer perfekt style und schöne, feminine Kleidung trage bekomme ich, und das hätte ich nie erwartet, viele Komplimente von Männern, werde oft angeflirtet, manche sind regelrecht scharf auf mich, was bei einer, wenn auch viel jünger und gutaussehenden, Frau über 50 ja nicht unbedingt normal ist. Wobei ich glaube das ich da durch die fehlenden Beine sogar einen Vorteil habe, da ich etwas exotisches bin und ganz offen mit meiner Behinderung umgehe.

Frau im Rollstuhl ohne Beine kommt in einer Kneipe etc. viel schneller ins Gespräch als vorher.
Da ich meine Stümpfe ja oft auch zeige werde ich oft auf diese angesprochen. Meine sehen sehr gut aus, sind beide exakt gleich lang, haben keine größeren Narben, sondern sind fein vernäht und verheilt. Da eine abgeschnittene oder umgeschlagene Hose im Rollstuhl bei mir nicht gut aussieht, ich eh lieber Röcke trage, sitze ich ausschließlich im Rock im Rollstuhl, halb im Mini dann schauen die Stümpfe raus, halb in einem knielangem(eigentlich denn ich hab ja keine Knie) Rock, dann bedeckt der Rock die Stümpfe. Exakt passende 20 den Feinstrumpfhosen habe ich mir anfertigen lassen, das ging problemlos bei einer Strumpffabrik, ich musste nur 150 Stück abnehmen, aber ich brauche sie ja eh da ich sie täglich trage.
So jetzt habe ich Dir viel über meine Amputationen erzählt, glaub mir auch Du wirst dich daran gewöhnen und wieder Freude am leben bekommen. so kutz danach war ich genauso verzweifelt wie Du.
Wenn Du Fragen hast jederzeit gerne, ich kann dir sicherlich vieles beantworten, da ich nach sieben Jahren eine erfahrene Beinlose bin.

Liebe Grüße
Britta

Wahnsinn
Hallo Britta mein Name ist Heidi und ich bin rechts Bein und Hüft -amputiert seit 8 Jahren. Sag mir wie schaffst du das mit deinem Selbst Wertgefühl so gut zu Harmonieren. Ich sitze seit 8 Jahren im Rollstuhl und kann immer noch keine Leute anschauen, ich schäme mich sogar vor meinem Aussehen dabei kann ich gar nichts dafür. Ich werde am Samstag 53 und ich weiß jetzt schon das ich wieder Weinen werde. Ich wünschte ich könnte so gut wie du damit umgehn. LG. Heidi

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8. Februar 2014 um 13:30

Kürzeres Bein
Habe zwar keine Amputation aber seit kurzem ein 10cm kürzeres Bein. Ich denk das ist ähnlich schlimm. Kann ohne Krücken fast nicht mehr gehen.
Wie kommt ihr mit Krücken zurecht?

Lg Maggi

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12. Februar 2014 um 18:10
In Antwort auf sadie_12262045

Bin ebenfalls betroffen.... Tauschen wir uns aus ?
Hey Mädels,
ich bin ebenfalls mit einer ähnlichen Geschichte betroffen und würde mich sehr gerne mit Euch über Eure Erfahrungen austauschen. Nach einem Motorradunfall musste mir vor ca. 2 Monaten das rechte Bein ganz oben am Oberschenkel amputiert werden Keine HüftEx-OP, aber eben echt ganz weit oben sodass vom Oberschenkel fast nichts mehr übrig ist.... Ich bin jetzt seit gut 2 Wochen wieder zu Hause und erhole mich so langsam; Außerdem Bein hatte ich mir noch den Unterarm gebrochen, das ist aber alles ausgeheilt sodass ich eigentlich wieder gesund bin soweit. Ja, wäre da nicht die Amputation......
Ich habe das größte Problem irgendwie damit, mich so zu zeigen und rauszugehen. Da ich im Moment keine Prothese tragen kann (und das wegen dem sehr kurzen Stumpf auch eher schwierig wird) sieht es natürlich jeder, wenn ich unterwegs bin. Ich habe immer das Gefühl, dass mich ALLE anstarren und eben schauen wie ich da mit meinen Krücken durch die Stadt gehe und meine Dinge erledige. Geht Euch das auch so ? Meine Mutter war so lieb und hat mir meine Hosen oben alle umgenäht, sodass sie sehr gut um meinen Stumpf passen; Auf der anderen Seite betont dass alles eben noch mehr, aber gut...
Ich habe in 2 Wochen den nächsten Termin wegen einer Prothese... Im Krankenhaus sagte man mir aber schon dass eine Prothese bei mir auf jeden Fall mit so einer Manschette um die ganze Hüfte getragen werden müsste, was wohl recht schwer und beschwerlich ist. Hat einer von Euch so etwas und kommt damit zurecht ? Oder nehmt ihr auch immer die Krücken?

Was mich auch noch total bewegt ist wie die Männer darauf reagieren. Hab im Moment keinen Freund und kann mir nur schwer vorstellen dass einer Lust hat mit einer einbeinigen jungen Frau zusammenzukommen.....
Vor der Amputation hatte ich da Null Probleme, hab immer viel gefeiert und war sehr kontaktfreudig....

Naja, es hilft ja alles nichts, ich muss das Beste daraus machen...

Freu mich auf Eure Antworten,
alles Liebe,
die Nicole

Nicole
Ich bin Rechts Hüft und Bein Amputiert ich habe davor auch viel gefeiert. ich glaube ich war die lustigste Frau von ganz Köln . Jetzt bin ich nur noch traurig und ich schäme mich wenn ich raus gehe. Aber Nicole man muß lernen damit zu Leben. Ich wünsche dir für die Zukunft alles gute und viel Stärke. Wenn du einen Rat brauchst schäm dich nicht mich anzuschreibem. Ich würd mich freuen
lg Heidi

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14. Februar 2014 um 14:17
In Antwort auf viola_12186123

Wahnsinn
Hallo Britta mein Name ist Heidi und ich bin rechts Bein und Hüft -amputiert seit 8 Jahren. Sag mir wie schaffst du das mit deinem Selbst Wertgefühl so gut zu Harmonieren. Ich sitze seit 8 Jahren im Rollstuhl und kann immer noch keine Leute anschauen, ich schäme mich sogar vor meinem Aussehen dabei kann ich gar nichts dafür. Ich werde am Samstag 53 und ich weiß jetzt schon das ich wieder Weinen werde. Ich wünschte ich könnte so gut wie du damit umgehn. LG. Heidi

ACHTUNG FAKE!!!
Hallo Heidi,
auf eine Antwort von brittabe würde ich an deiner Stelle nicht hoffen, weil es dabei definitv um eine Fake handelt.
Wenn die/der sich doch irgendwie rühren sollte - ignorieren hilft!
A.

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25. März 2014 um 23:39

Amputation
Hallo alle zusammen! Ich heiße Cindy, bin 17 Jahre alt und hatte mit 16 einen schweren Unfall! Ich schildere euch hier meine Geschichte dass ihr mehr über mich wisst! Ich bin mit einer Freundin mit dem Roller weg gefahren. Wir wollten zu Mc Donalds. Ich saß hinten drauf, meine Freundin fuhr. Ich hatte schon ein komisches Gefühl. Wir fuhren und waren fast schon da, Wir hatten schon das mäcci Licht gesehen. Auf einmal sagte meine Freundin. ''Cindy ein Auto kommt auf uns zu!! Ich schaute hin und konnte es nicht glauben, Der Unfallverursacher überholte eine PKW-Fahrerin und einen LKW-fahrer. Er fuhr mir direkt ins Bein weil man ja die Beine am Roller hinten gespreitzt hat. Notärzte kamen und ein Helikopter. Ich hab alles mit bekommen. Obwohl ich schon 4 Liter Blut verloren habe und nur noch 34 grad Körpertemperatur hatte. Es war ja nicht nur das Bein sondern Ich hatte ein Polytrauma sprich, 6 verschiedene Verletzungen an denen schon ein Mensch an einer sterben kann. Ich hatte nicht nur die Bein Amputation, sondern auch am linken Becken eine Open book fraktur, Und rechts einen normalen Becken Bruch. Dazu auch noch einen Enddarm riss, Mein linkes Bein musste bis zur Hüfte amputiert werden!
Naja ich war dann im Künstlichen Koma gelegen. Und alle Ärzte sagten Ich überlebe es nicht. Aber doch ich habe es überlebt!! Ich habe mich wieder ins Leben zurück gekämpft. Meine Familie und mein Freund unterstützen mich sehr, ich hatte meinen freund schon vor dem Unfall und er steht bis heute noch an meiner Seite, Wir sind schon 3 Jahre zusammen, Naja ich hab aber trotzdem sehr oft selbstmord gedanken weil ich auch sehr darunter leide. Ich meine ich werde jetzt am 3 mai 18. Ich habe mein ganzes Leben noch vor mir, Und das ist auch schlimm. Das Leben kann von einer Sekunde auf die andere anders sein. Ich schätze seitdem mein Leben mehr als vorher! Ich sag's mal so ich habe mehr Reife bekommen, Ich bewundere die Menschen die beide Beine oder alles verloren haben oder querschnittsgelähmt sind! Respekt an diese Menschen, Ich meine Gott hat uns nicht um sonst diesen Weg gegeben denke ich. Es hat sein gutes und sein Schlechtes,. Ich finde man sollte trotzdem Positiv in die Zukunft blicken, Ich habe es schon mehr oder weniger Akzeptiert. Mir bleibt nichts anderes übrig. Und sich zu fragen warum ich? Das bringt NICHTS! da können wir uns so oft fragen wie wir wollen.Ich habe trotzdem noch Spaß am Leben. Und genieße es! Also ihr alle Schafft das! Blickt Positiv in die Zukunft! Ich wünsche euch allen ein schönes und unbeschwertes Leben! xoxo Cindy!

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26. März 2014 um 12:16


Danke für deine Komplimente,apyrena! ja ich bekomme jetzt eine Prothese, Ich gehe in die Physio klinik um wieder mobil und fit zu werden. ich hoffe das ich sie so bald wie möglich bekomme. Ich bin aber leider Krank grippe oder so. Deswegen kann ich zur zeit nicht teilnehmen an der Physio. Aber das wird schon wieder. Ich hoffe alles wird wieder gut.

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26. März 2014 um 12:18

Danke!
Danke für deine Komplimente,apyrena! ja ich bekomme jetzt eine Prothese, Ich gehe in die Physio klinik um wieder mobil und fit zu werden. ich hoffe das ich sie so bald wie möglich bekomme. Ich bin aber leider Krank grippe oder so. Deswegen kann ich zur zeit nicht teilnehmen an der Physio. Aber das wird schon wieder. Ich hoffe alles wird wieder gut.

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26. März 2014 um 14:06

Antwort..
Weil ich immer wieder keime im Stumpf hatte. Oder das musste noch gemacht werden und das, Ich kann meine OP's schon gar nicht mehr zählen. Es sind ungefähr 100. Dazu hab ich noch zu genommen. und muss jetzt abnehmen. Jetzt brauch ich dann noch eine künstliche Hüfte. Wenn ich abnehmen würde, könnt ich die Zeit hinaus zögern, aber eine neue Hüfte brauch ich so, oder so! Wie gesagt es kommt immer so viel dazu. Es muss ständig Operiert werden und der heilungsprozess dauert dann auch noch. Aber jetzt hoffe ich das es endlich los gehen kann. Wenn du willst kann ich dir gerne Schreiben! So hab ich auch nicht mehr viele Freunde. Ich würde mich auch freuen neue Leute kennenzulernen und neue Freunde zu finden Schöne Grüße Cindy!

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21. April 2014 um 8:34
In Antwort auf kizzie_12296417

Amputation
Hallo alle zusammen! Ich heiße Cindy, bin 17 Jahre alt und hatte mit 16 einen schweren Unfall! Ich schildere euch hier meine Geschichte dass ihr mehr über mich wisst! Ich bin mit einer Freundin mit dem Roller weg gefahren. Wir wollten zu Mc Donalds. Ich saß hinten drauf, meine Freundin fuhr. Ich hatte schon ein komisches Gefühl. Wir fuhren und waren fast schon da, Wir hatten schon das mäcci Licht gesehen. Auf einmal sagte meine Freundin. ''Cindy ein Auto kommt auf uns zu!! Ich schaute hin und konnte es nicht glauben, Der Unfallverursacher überholte eine PKW-Fahrerin und einen LKW-fahrer. Er fuhr mir direkt ins Bein weil man ja die Beine am Roller hinten gespreitzt hat. Notärzte kamen und ein Helikopter. Ich hab alles mit bekommen. Obwohl ich schon 4 Liter Blut verloren habe und nur noch 34 grad Körpertemperatur hatte. Es war ja nicht nur das Bein sondern Ich hatte ein Polytrauma sprich, 6 verschiedene Verletzungen an denen schon ein Mensch an einer sterben kann. Ich hatte nicht nur die Bein Amputation, sondern auch am linken Becken eine Open book fraktur, Und rechts einen normalen Becken Bruch. Dazu auch noch einen Enddarm riss, Mein linkes Bein musste bis zur Hüfte amputiert werden!
Naja ich war dann im Künstlichen Koma gelegen. Und alle Ärzte sagten Ich überlebe es nicht. Aber doch ich habe es überlebt!! Ich habe mich wieder ins Leben zurück gekämpft. Meine Familie und mein Freund unterstützen mich sehr, ich hatte meinen freund schon vor dem Unfall und er steht bis heute noch an meiner Seite, Wir sind schon 3 Jahre zusammen, Naja ich hab aber trotzdem sehr oft selbstmord gedanken weil ich auch sehr darunter leide. Ich meine ich werde jetzt am 3 mai 18. Ich habe mein ganzes Leben noch vor mir, Und das ist auch schlimm. Das Leben kann von einer Sekunde auf die andere anders sein. Ich schätze seitdem mein Leben mehr als vorher! Ich sag's mal so ich habe mehr Reife bekommen, Ich bewundere die Menschen die beide Beine oder alles verloren haben oder querschnittsgelähmt sind! Respekt an diese Menschen, Ich meine Gott hat uns nicht um sonst diesen Weg gegeben denke ich. Es hat sein gutes und sein Schlechtes,. Ich finde man sollte trotzdem Positiv in die Zukunft blicken, Ich habe es schon mehr oder weniger Akzeptiert. Mir bleibt nichts anderes übrig. Und sich zu fragen warum ich? Das bringt NICHTS! da können wir uns so oft fragen wie wir wollen.Ich habe trotzdem noch Spaß am Leben. Und genieße es! Also ihr alle Schafft das! Blickt Positiv in die Zukunft! Ich wünsche euch allen ein schönes und unbeschwertes Leben! xoxo Cindy!

Dich kennenlernen
Hallo schöne,

Ich habe deine Profil gelesen, und ich würde gerne mehr von Dir erfahren.

Ich bin ein Mensch der gerne Lacht und fast für jeden Spaß zu haben ist.

Ich mag manchmal Action aber auch Sinnlichkeit und Romantik.

Ehrlichkeit, Treue und Vertrauen sind für mich wichtig.

Ich würde mich über eine Nachricht von Dir freuen.

Ich suche eine feste Beziehung und nichts für zwischen durch was ich hoffe du suchst das gleiche

Liebe Grüße Kai

ich bin auch woanders angemedelt wenn du mit mir in kontakt bleiben möchtest gerne

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8. Juli 2014 um 19:20

Was nun
Hi mein Name ist Felix ich bin vor 3 Wochen mit meinen Freunden unterwegs gewesen und wurde auf dem Fahrrad von einem Lkw mitgenommen ich musste ins Krankenhaus
und meine Arme waren total zertrümmert sodass sie mir beide über dem Ellenbogen amputiert werden mussten außerdem musste mir mein rechtes Bein bis zur Hüfte amputiert werden. Ich bin 16 Jahre alt und kann fast nichts mehr alleine tun und weiss nicht wie ich noch zurecht kommen soll viele grüße Felix

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6. Januar 2015 um 3:47
In Antwort auf viola_12186123

Hallo Emilie ich heiße Heidi und habe auch eine Hüftex rechts
Hallo ich heiße Heidi und habe rechts das gleiche wie du, glaub mir ich weiß wie du dich fühlst und was du für schmerzen hast besonders der Phantomschmerz ist auch bei mir sehr schlimm, Ich bin Ich werde am Samstag 53 und sitze seit 8 Jahre im Rollstuhl. Wenn du möchtest kannst du mich gerne anschreiben aber vielleicht bin ich dir ja auch zu alt. Seit ich Amputiert bin habe ich niemanden mehr alle haben sich von mir abgewandt als wenn ich die pest hätte. ich könnte kotzen wenn ich dran denke. Also melde dich wenn du möchtest. ich würde mich freuen.

Frage
Warum müssen andere immer Leute die die Behindert sind oder werden ausgegrenzt das verstehe ich nicht!? Du?

Sorry, darf ich mich vorstellen ich heiße Jonas bin 20 Jahre alt und habe mehrere Behinderungen. Eine davon ist z.B.: Ich Stotterer von Geburt an und bei mir in der Gegend war es so üblich, dass ich als ich in der Grundschule war habe ich mit anderen abgehangen aus meiner Gegend und die haben mich am Ende ausgenutzt u. mit Steinen beworben nur weil, ich nicht fließend sprechen konnte. Jetzt geht's einiger Maßen mit dem Sprechen.

Wenn du Kontakt haben möchtest mit mir dann melde dich doch einfach mal: jonasdeutschland@yahoo.de ODER über WhatsApp meine Handynr.:0160/ 91782962.

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2. Februar 2015 um 0:01
In Antwort auf viola_12186123

Nicole
Ich bin Rechts Hüft und Bein Amputiert ich habe davor auch viel gefeiert. ich glaube ich war die lustigste Frau von ganz Köln . Jetzt bin ich nur noch traurig und ich schäme mich wenn ich raus gehe. Aber Nicole man muß lernen damit zu Leben. Ich wünsche dir für die Zukunft alles gute und viel Stärke. Wenn du einen Rat brauchst schäm dich nicht mich anzuschreibem. Ich würd mich freuen
lg Heidi

Nicht traurig sein
Hi, würde Dir gerne in dieser Situation beistehen und dir in allen Lebenslagen helfen, dass du damit zurechtkommen kannst. Melde dich gerne einmal unter mpetursson12@yahoo.com

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3. März 2015 um 12:23

Psychologiebehandlung und Motivationstraining.
Ich würde sagen Beides gehört zusammen um die Wiedereingliederung zu schaffen. Ein Psychologe kann doch nur von aussen beraten, tun muß man alles selbst. Um sich nicht "minderwertig" zu fühlen, muß man erst mal physisch soweit üben, daß man sieht, daß man alles wieder kompensiert und dadurch zustandebringt. Wenn man dann das, daß man wieder alles zustandebringt, psychisch verankert, hat man ja keinen Grund mehr sich minderwertig zu fühlen. Wenn man nun, unter erschwerten Bedingungen, auch alles schafft, was man früher konnte, kann und muß man darauf stolz sein, man hat ja dadurch den Andern etwas voraus ! Bitte befreit Euch doch von der Angst aufzufallen und angestarrt zu werden. Denkt doch mal logisch. Einer gut aussehenden Frau, einem hübschen Mädchen, schauen fast alle Männer nach, das ist doch ein Kompliment ! Ein- oder Zweibeinig ist untergeordnet. Ein schönes Bein ist sicher anziehender als zwei unschöne Beine. Zeigt Eure "Schokoladenseite"! Macht Euch schön, zieht Euch schick und, wenn gegeben, auch sexy an und bewegt Euch ganz normal in der Umgebung. Hübsch ist das Gesicht, schön können Augen und Haare sein, Figur: Schlanke Taille, schmale Hüften,, Beine : Männer suchen keine "Tausendfüßler", sie suchen Frauen mit Charm, Klugheit und auch Sexapeal, Ich habe eine Frau gesucht, "mit der man Pferde stehlen kann", die überall mittut, die ehrlich, treu und anständig ist, eine gute Figur hat und hübsch ist und das hat wirklich nichts damit zu tun ob sie nun ein oder zwei Beine hat ! Wenn sich jemand daran stoßt, daß Ihr nur ein Bein habt, ist er es nicht wert, daß Ihr mit ihm eine Beziehung aufbaut. Das ist doch nur eine unwichtige Äußerlichkeit !
Das Selbstbewußtsein müßt Ihr in Eurem eigenen Kopf aufbauen, das kann kein Psychologe für Euch tun. Sport hebt sehr das Selbstbewußtsein und wenn man Freunde kennenlernen will, muß man auf die Menschen selbst zugehen, sie kommen nicht von selbst und speziell einer Behinderten gegenüber sind sie etwas scheuer, weil sie nicht recht wissen, wie sie sich verhalten sollen um nicht anzüglich zu wirken, das bringt die gute Erziehung mit sich, und gerade diese Erziehung hindert doch die Menschen Euch anzustarren. Natürlich haben auch meiner Gattin manchmal Männer nachgeschaut und sie hat auch öfters Briefe bekommen, war ja ganz normal und, für sie, auch erfreulich. Z.B.In Rattenberg inTirol, im Minidirndl ging sie in eine Trafik, ich stand draußen, kamen 2 Tiroler raus und sagten mir: " Do is a bärigs Dirndl mit oan Hax!".
Ist doch nicht schlecht ? Ich kaufte ihr einen schönen Ford Zodiak. Dauerte nicht lange kamen schon Briefe von Verehrern mit den tollsten Angeboten zu ihr, und im Badner Thermalbad war sie auch umschwärmt. Warum hätte sie sich verstecken sollen ?
Also, bitte zeigt Euch und versteckt Euch nicht, Ihr habt dafür keinen Grund ! Ich war im Krieg Jagdflieger und da hatten wir nur den Wahlspruch :"Ran an den Feind !"
Macht es auch so bei den Männern und der ganzen umgebenden Menschenwelt und ihr werdet genauso angenommen wie jeder andere "Zweibeiner".

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3. Juni 2015 um 18:22

Hallo emilie
Hey emilie ich wünschte ich könnte dir helfen. Ich bin ein normaler mensch den die matherie amputation und anschliessendes leben sehr interessiert. Ich möchte dich sehr gerne kennen lernen um mich mit dir über das thema zu unterhalten!
Mfg
Stefan

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1. Dezember 2015 um 17:16
In Antwort auf stollentroll26

Hi,
Ich bin auch beidseitig Unterschenkelamputiert,
obwohl mir noch zwei Stümpfe geblieben sind.
Man gewöhnt sich dran.
Am Anfang ist es nur ein wenig komisch, wenn man aufstehen unnd weggehen will, nach unten guckt, nachdem man gemerkt hat, dass das nicht funktioniert, und gar keine Beine mehr sieht, weil keine mer da sind!

Ist nicht so schlimm!

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vor 2 Monaten war ich im Urlaub und hatte dort einen sehr schweren Autounfall bei dem ich mein linkes Auge , beide Füße und meinen linken arm verlor. Ich wollte eigentlich Medizin studieren aber jetzt bin ich dazu nichtmehr fähig und weiss nicht wie es jetzt weiter gehen soll, sind hier noch welche in Ähnlichkeit Form betroffen??
Gruß Amy *_*

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