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Ambulant oder stationär?

20. November 2010 um 19:54 Letzte Antwort: 21. November 2010 um 23:08

Bei mir steht die Frage offen, ob ich eine stationäre Therapie oder eine ambulante machen soll. Ich weiss es einfach nicht! was sind die Vorteile/ Nachteile? Hat jemand Erfahrungen mit diesem oder jenem? Ich bin am unteren Normalgewicht, von da her würde ich sagen, ambulant würde ausreichen, andereseits habe ich meine ES schon seit Jahre und eine stationäre Therapie ist vielleicht hilfreicher weil eine ambulante sehr lange dauert. ... Oder auf was für Kriterien sollte man da achten?

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20. November 2010 um 20:38

Hallo Perle,
bist du sicher, dass eine Psychotherapie auch schon im Januar beginnen Kann? Ich hätte erst mit einem späteren Beginn gerechnet. Von einem Klinikaufenthalt im Januar würde ich mir eine frühere Hilfe für dich erwarten.Für mich wäre aber auch entscheidend, wie schlimm es mit deiner Depression aussieht.Hat dir dein Arzt denn keine klare Empfehlung ausgesprochen?

LG Nus

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20. November 2010 um 20:49
In Antwort auf selver_11957295

Hallo Perle,
bist du sicher, dass eine Psychotherapie auch schon im Januar beginnen Kann? Ich hätte erst mit einem späteren Beginn gerechnet. Von einem Klinikaufenthalt im Januar würde ich mir eine frühere Hilfe für dich erwarten.Für mich wäre aber auch entscheidend, wie schlimm es mit deiner Depression aussieht.Hat dir dein Arzt denn keine klare Empfehlung ausgesprochen?

LG Nus

Der Arzt
sagte mir ich habe eine Essstörung und depressive Verstimmungen, die jedoch mit der ES einhergehen. Und dann hat er mir einfach mal Möglichkeiten auffgezählt die es gibt um es zu Behandeln. Aber leider noch keine konkrete Empfehlung abgegeben.
mh ich weiss nicht wie schnell man eine Therapie beginnen kann, es ist jedoch nicht mit Wartezeiten zu rechnen, so viel ich weiss. Und bis Januar sind unsere Krankenkassen noch nicht umgestellt (tiefere Franchise), daher muss ich sowieso bis dann warten.

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20. November 2010 um 21:05
In Antwort auf maile_12689653

Der Arzt
sagte mir ich habe eine Essstörung und depressive Verstimmungen, die jedoch mit der ES einhergehen. Und dann hat er mir einfach mal Möglichkeiten auffgezählt die es gibt um es zu Behandeln. Aber leider noch keine konkrete Empfehlung abgegeben.
mh ich weiss nicht wie schnell man eine Therapie beginnen kann, es ist jedoch nicht mit Wartezeiten zu rechnen, so viel ich weiss. Und bis Januar sind unsere Krankenkassen noch nicht umgestellt (tiefere Franchise), daher muss ich sowieso bis dann warten.

Hallo Perle
Dass du nicht an einer Depression als Zweiterkrankung sondern nur an einer auf die ES zurückgehenden depressiven Verstimmung leidest, ist eine gute Nachricht. Insoweit könnte man auch an eine Psychotherapie denken, wenn sie wirklich bald beginnen könnte.

Würdest du dir denn zutrauen mit Hilfe einer Therapeutin einen Essensplan konsequent einzuhalten oder wäre es besser wenn dein Essen in einer Klinik kontrolliert würde? Bei dir wird es darauf ankommen, dass du eine täglich gleiche Kalorienzufuhr durch regelmäßiges Essen einhältst.

LG Nus

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20. November 2010 um 21:17
In Antwort auf selver_11957295

Hallo Perle
Dass du nicht an einer Depression als Zweiterkrankung sondern nur an einer auf die ES zurückgehenden depressiven Verstimmung leidest, ist eine gute Nachricht. Insoweit könnte man auch an eine Psychotherapie denken, wenn sie wirklich bald beginnen könnte.

Würdest du dir denn zutrauen mit Hilfe einer Therapeutin einen Essensplan konsequent einzuhalten oder wäre es besser wenn dein Essen in einer Klinik kontrolliert würde? Bei dir wird es darauf ankommen, dass du eine täglich gleiche Kalorienzufuhr durch regelmäßiges Essen einhältst.

LG Nus

Hoi Nus
danke für deine Antworten .
mh ich denke schon, dass ich mich an einen Essplan halten könnte, jedoch weiss ich nicht ob ich das mit meiner Familie vereinbaren könnte, und ob ich dann doch nicht wieder etwas weglassen würde weils mir doch zu viel Essen ist.
Ich stelle mir einfach die Frage, ob es etwas bringt eine ambulante Therapie zu machen, weil sich das doch sehr lange hinzieht, wenn man nur ein mal in der Woche hingeht und sonst wieder mit der Familie zusammen ist und alles gleich bleibt. Das kann ja ewigs dauern bis zur Besserung
Anderseits finde ich eine Klinik einfach "zu krass". Meine Freundin z.B. sagt ich solle da nicht hin, weil es schlimmere Fälle gibt wie ich, die es nötiger haben dort behandelt zu werden (weil ich auch nicht UG bin). Meinst du ein Aufenthalt von 4 Wochen könnten auch schon reichen?
lg Perle

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20. November 2010 um 21:31
In Antwort auf maile_12689653

Hoi Nus
danke für deine Antworten .
mh ich denke schon, dass ich mich an einen Essplan halten könnte, jedoch weiss ich nicht ob ich das mit meiner Familie vereinbaren könnte, und ob ich dann doch nicht wieder etwas weglassen würde weils mir doch zu viel Essen ist.
Ich stelle mir einfach die Frage, ob es etwas bringt eine ambulante Therapie zu machen, weil sich das doch sehr lange hinzieht, wenn man nur ein mal in der Woche hingeht und sonst wieder mit der Familie zusammen ist und alles gleich bleibt. Das kann ja ewigs dauern bis zur Besserung
Anderseits finde ich eine Klinik einfach "zu krass". Meine Freundin z.B. sagt ich solle da nicht hin, weil es schlimmere Fälle gibt wie ich, die es nötiger haben dort behandelt zu werden (weil ich auch nicht UG bin). Meinst du ein Aufenthalt von 4 Wochen könnten auch schon reichen?
lg Perle

Grundsätzlich schon,
da du ja nicht mehr oder kaum zunehmen musst. Es geht ja nur darum, das Essen nach einem Essensplan zu erlernen und erste psychologische Unterstützung durch Einzel-und Gruppentherapie zu erhalten. Du wirst anschließend zuhause aber weiter nach einem Essensplan essen müssen, aber das wird man deiner Familie in der klinik schon alles erklären.Es könnte sein, dass man dir auch eine weitere ambulante Psychotherapie empfiehlt. Wenn du nur 4 Wochen bleiben willst, würde ich das bei der Anmeldung in der klinik gleich mit angeben.

LG Nus

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20. November 2010 um 21:32
In Antwort auf maile_12689653

Hoi Nus
danke für deine Antworten .
mh ich denke schon, dass ich mich an einen Essplan halten könnte, jedoch weiss ich nicht ob ich das mit meiner Familie vereinbaren könnte, und ob ich dann doch nicht wieder etwas weglassen würde weils mir doch zu viel Essen ist.
Ich stelle mir einfach die Frage, ob es etwas bringt eine ambulante Therapie zu machen, weil sich das doch sehr lange hinzieht, wenn man nur ein mal in der Woche hingeht und sonst wieder mit der Familie zusammen ist und alles gleich bleibt. Das kann ja ewigs dauern bis zur Besserung
Anderseits finde ich eine Klinik einfach "zu krass". Meine Freundin z.B. sagt ich solle da nicht hin, weil es schlimmere Fälle gibt wie ich, die es nötiger haben dort behandelt zu werden (weil ich auch nicht UG bin). Meinst du ein Aufenthalt von 4 Wochen könnten auch schon reichen?
lg Perle

Hallo perle
also ich muss dir jetzt einfach mal was zu deiner antwort auf nus schreiben:
es ist egal wie dünn oder nicht dünn man ist. das gewicht sagt gar nichts oder fast nichts darüber aus, wie es dir geht oder wie schlimm deine es ist. als ich in der klinik war, waren da meherer ms, die aber ng waren...ABER trotzdem hatten beide starke probleme mit dem essen!!! und das hat man auch gemerkt!
lass dir bitte nicht einreden, dass du zu "gesund" für eine klinik bist. bitte nimm also auch nicht ab, um "krank genug" zu sein. es ist ja nicht umsonst eine psychische erkrankung, die sich im kopf abspielt. und vll ist ja auch dein stoffwechsel einfach schon so kaputt, dass du nicht mehr abnimmst. bitte werde keine lebende leiche (ich war das letztes jahr...ist nichts tolles dran...man hat die ganze zeit schmerzen und z.B. beim treppensteigen das gefühl vor anstrengung zu sterben!)
eine klinik kann dir helfen, abstand zu deinem zuhause zu bekommen und deine gedanke zu sortieren. kann also wirklich hilfreich sein (:
mach deine entscheidung, ob du in eine klinik möchtest also bitte nicht von deiner freundin abhängig, die in diesem fall leider einfach keine ahnung hat (ist nicht böse gemeint).
lg lenchen

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21. November 2010 um 17:14
In Antwort auf maile_12689653

Hoi Nus
danke für deine Antworten .
mh ich denke schon, dass ich mich an einen Essplan halten könnte, jedoch weiss ich nicht ob ich das mit meiner Familie vereinbaren könnte, und ob ich dann doch nicht wieder etwas weglassen würde weils mir doch zu viel Essen ist.
Ich stelle mir einfach die Frage, ob es etwas bringt eine ambulante Therapie zu machen, weil sich das doch sehr lange hinzieht, wenn man nur ein mal in der Woche hingeht und sonst wieder mit der Familie zusammen ist und alles gleich bleibt. Das kann ja ewigs dauern bis zur Besserung
Anderseits finde ich eine Klinik einfach "zu krass". Meine Freundin z.B. sagt ich solle da nicht hin, weil es schlimmere Fälle gibt wie ich, die es nötiger haben dort behandelt zu werden (weil ich auch nicht UG bin). Meinst du ein Aufenthalt von 4 Wochen könnten auch schon reichen?
lg Perle

Nur mal so
[quote]Anderseits finde ich eine Klinik einfach "zu krass". Meine Freundin z.B. sagt ich solle da nicht hin, weil es schlimmere Fälle gibt wie ich, die es nötiger haben dort behandelt zu werden (weil ich auch nicht UG bin).[/quote]

sorry, aber das ist eine ziemlich naive einstellung. natürlich gibt es schlimmere fälle, aber muss es denn erst so schlimm kommen, dass du dir hilfe suchen darfst?
ich denk da zwar meist genauso, wenn ich mir überleg, hilfe in anspruch zu nehmen, aber das ist einfach falsch!

4 wochen sind zwar nicht lang, aber ein anfang.

hast du schon mal über eine teilstationäre therapie nachgedacht? in einer tagesklinik.
ich war schon zweimal und fand es jedesmal hilfreich.
ich finde, dass es hilft, wenn man eben nicht die ganze verantwortung abgibt und auch das soziales umfeld bestehen bleibt. man kann einfach am wochenende auch mal nicht nur an therapie denken und versuchen, das erlernte in der praxis zu proben.

viel glück
lg

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21. November 2010 um 19:36
In Antwort auf essa_12457321

Nur mal so
[quote]Anderseits finde ich eine Klinik einfach "zu krass". Meine Freundin z.B. sagt ich solle da nicht hin, weil es schlimmere Fälle gibt wie ich, die es nötiger haben dort behandelt zu werden (weil ich auch nicht UG bin).[/quote]

sorry, aber das ist eine ziemlich naive einstellung. natürlich gibt es schlimmere fälle, aber muss es denn erst so schlimm kommen, dass du dir hilfe suchen darfst?
ich denk da zwar meist genauso, wenn ich mir überleg, hilfe in anspruch zu nehmen, aber das ist einfach falsch!

4 wochen sind zwar nicht lang, aber ein anfang.

hast du schon mal über eine teilstationäre therapie nachgedacht? in einer tagesklinik.
ich war schon zweimal und fand es jedesmal hilfreich.
ich finde, dass es hilft, wenn man eben nicht die ganze verantwortung abgibt und auch das soziales umfeld bestehen bleibt. man kann einfach am wochenende auch mal nicht nur an therapie denken und versuchen, das erlernte in der praxis zu proben.

viel glück
lg

Teilstationär
Hey schmetterlinchen

naja, ich fühl mich leider auch etwas zu dick für eine Therapie, aber natürlich hast du Recht, warum muss es immer zuerst akut bedrohlich sein bis man Hilfe bekommt.

Über eine Teilstationäre Therapie habe ich noch nicht nachgedacht. Wie geht denn das? Kann man da am Abend einfach wieder nach Hause? Oder nur an den Wochenenden? Und wie lange hast du das gemacht?

lg perle

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21. November 2010 um 19:38
In Antwort auf selver_11957295

Grundsätzlich schon,
da du ja nicht mehr oder kaum zunehmen musst. Es geht ja nur darum, das Essen nach einem Essensplan zu erlernen und erste psychologische Unterstützung durch Einzel-und Gruppentherapie zu erhalten. Du wirst anschließend zuhause aber weiter nach einem Essensplan essen müssen, aber das wird man deiner Familie in der klinik schon alles erklären.Es könnte sein, dass man dir auch eine weitere ambulante Psychotherapie empfiehlt. Wenn du nur 4 Wochen bleiben willst, würde ich das bei der Anmeldung in der klinik gleich mit angeben.

LG Nus

Danke
für eure Antworten.
Ich schwanke immer noch hin und her. Wenn ich jetzt nur ambulant machen würde, in wie fern spielt da mein Hausarzt noch eine Rolle? Weil er sagte mir, wenn ich ambulant mache, dann werde er ein Teil davon sein irgendwie Ich meine, wenn ich Ug wäre ja, dann müsste ich wohl zur Gewichtskontrolle, aber so? Was will er denn machen? Und Medis werde ich auch nicht nehmne, will ich jedenfalls nicht.

lg perle

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21. November 2010 um 23:05
In Antwort auf maile_12689653

Teilstationär
Hey schmetterlinchen

naja, ich fühl mich leider auch etwas zu dick für eine Therapie, aber natürlich hast du Recht, warum muss es immer zuerst akut bedrohlich sein bis man Hilfe bekommt.

Über eine Teilstationäre Therapie habe ich noch nicht nachgedacht. Wie geht denn das? Kann man da am Abend einfach wieder nach Hause? Oder nur an den Wochenenden? Und wie lange hast du das gemacht?

lg perle

Tagesklinikstruktur
also im allgemeinen läuft das so ab, dass man morgens kommt, gemeinsam frühstückt, über den tag dann therapieangebote hat (hängt von der klinim ab, was angeboten wird) ich war in ulm und wir hatten musiktherapie, kunsttherapie, einzel-und gruppentherapie, bewegungsthera, entspannungsthera und essgruppe.

es gibt dann auch mittagessen dort und gegen 16h geht man wieder heim.
ich finde das konzept gut. man kann nachmittags noch etwas unternehmen bzw ist nicht komplett von seiner umwelt isoliert.
da du allerdings dein abendessen selbst gestalten musst, kann das ein risikofaktor sein. man muss es eben wollen, sonst klappt das nicht.

wochenende ist dann frei.

ich denke, dass das für dich eine gute alternative zu stationär ist.

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21. November 2010 um 23:08
In Antwort auf maile_12689653

Danke
für eure Antworten.
Ich schwanke immer noch hin und her. Wenn ich jetzt nur ambulant machen würde, in wie fern spielt da mein Hausarzt noch eine Rolle? Weil er sagte mir, wenn ich ambulant mache, dann werde er ein Teil davon sein irgendwie Ich meine, wenn ich Ug wäre ja, dann müsste ich wohl zur Gewichtskontrolle, aber so? Was will er denn machen? Und Medis werde ich auch nicht nehmne, will ich jedenfalls nicht.

lg perle

...
du musst keine medis nehmen wenn du nicht willst.
dein hausarzt muss dir nur ne überweisung schreiben. mehr nicht!

ich war auch während meiner ambulanten thera nie beim hausarzt zum wiegen. man ist da eben doch selbstverantwortlich für sich.
kann aber sein, dass dein ambulanter therapeut möchte, dass dein gewicht kontrolliert wird. aber ich denke, dass das nur im ug gemacht wird...

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