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Am Boden zerstört, brauche dringende Hilfe

16. April 2014 um 19:44

Hallo liebe Community,

ich habe eine Riesen Problem,

ich bin 18, weiblich, in Ausbildung und sehr sensibel und nun zu meinem Problem:

Mein Bruder, zwei Jahre älter, ist drogenabhängig. Ich weiss das seit Dezember 2013 und bin mittlerweile am Boden zerstört. AUf der Arbeit merken meine Kollegen dass was mit mir nicht stimmt. Habe mich mittlerweile auch einer Kollegin anvertraut. Sie versteht jetzt auc meine ganze fehler die mir passieren, sie versteht mich und ich vertraue ihr.

Ich weiss nicht wie ich es vergessen kann. Ich will ihm ja helfen, aber er hat zu nichts Lust, er meint, die Therapien würden nichts bringen, obwohl er erst zwei mal da war. Wenn er nicht zu den genannten Terminen geht, geht es Ende Mai vor den Jugendrichter,

Ich bin echt am Boden. Bitte um schnelle Hilfreiche Antworten, Kennt sich jemand mit dem Thema aus?

Vielen Dank schonmal.

Liebe Grüße

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20. April 2014 um 23:30

Verstehe mich bitte jetzt...
..nicht falsch,aber vielleicht isses für ihn besser das er vor den jugendrichter kommt..vielleicht kommt er dadurch so von diesem schei.. drogen weg.da er ja dann keine mehr kaufen kann..

wünsche dir alles gute..

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21. April 2014 um 5:35
In Antwort auf elinor_11907333

Verstehe mich bitte jetzt...
..nicht falsch,aber vielleicht isses für ihn besser das er vor den jugendrichter kommt..vielleicht kommt er dadurch so von diesem schei.. drogen weg.da er ja dann keine mehr kaufen kann..

wünsche dir alles gute..

I Know...
Danke. Ich verstehe schon was du meinst. Das haben mir auch schon viele gesagt dass er erst ganz unten sein muss um Hilfe anzunehmen... Was soll man da schon machen?! (

Danke für deinen Rat.

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26. April 2014 um 4:29

Nein, ich habe niemanden in der Familie, der...
...drogenabhängig ist.

Aber sprich mich gern an, ich bin, was Alkohol (aber nicht Heroin, Koks, Crystal oder sonstige Drogen) ausgebildet.

Darf ich fragen: Welches Verhältnis: Hängst Du sehr an ihm? Oder findest Du es so schockierend, dass es ihn betrifft?

Willst Du ihm helfen? :::: Dann halte solange durch, wie es Deine Kraft erlaubt. Allerdings: Vergiß Dich nicht selbst, vielleicht bist du demnächst seine wichtigste Stütze. Steht denn ein Entzug an - konsumiert er noch?

Und sag ihm das - aber ganz SCHNELL- dass SEINE Sucht Deine gesamte Zukunft ruiniert, denn Du bist noch in Ausbildung. Und wenn Du weiter wärst, wär's genau so schlimm. Aber Du bist am Anfang und hast Chancen, Du bist jung.

Er hat keinen Bock - auf nix? WILL er denn aufhören, den Absprung mit seinen 20 Jahren nochmal schaffen? Scheint mir im Moment nicht so. Er geht ja nicht zu den Terminen. Entweder Du schleppst ihn da hin und da müsstest Du dann rigoros sein und ihn wirklich hinschleppen und er sitzt dort womöglich teilnahmslos.

Wenn er Deine Gesten, Dein Traurigsein, Deine Hemmungen im Job nicht begreifen und NOCH keine Hilfe annehmen will, die er Gott-sei-Dank als junger Mensch grad geboten bekommt: Dann zeig Dich nicht co-abhängig und wende Dich ab. Sag ihm, wie Deine Ausbildung gefährdet ist, Deine Noten.
Dann wird er eben zu Gericht gezogen - jetzt ist es noch seine Entscheidung - jetzt noch.

Er darf sich glücklich und dankbar schätzen, dass er so eine tolle Schwester wie Dich hat! Du bist toll, Motivator...Aber jetzt, in den wenigen nächsten Stunden und Tagen hängt es daran, wie sich Dein Bruder entscheidet. Und darauf solltest Du Deine Entscheidung aufbauen. Du solltest sein Verhalten bei Verweigerung nicht weiter schützen. Er muss das selbst kapieren, wie er sich grade selbst zugrunderichtet und seine Schwester plus Umfeld dazu.

Ich habe jetzt viel geschrieben, aber du kannst mich auch ansprechen, klar. Ich wünsche Deinem Bruder und vor allem Dir alles Gute und einen gemeibei nsam Erfolg.

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26. April 2014 um 4:42

Genau wie von so vielen gesagt:
..das stimmt, Du musst im letzten Loch sein, um zu begreifen, dass Du in einer Abhängigkeit bist, die kaputt macht, um den Absprung ins drogenfreie Leben wieder zu finden.

Und er macht grad z.B. Dich (nicht nur sich) kaputt.

Stell IHN vor die Wahl:
a) Entscheide dich bewußt für Abstinenz und Therapie

b) Geh vor's Jugendgericht (macht sich gar nicht gut, kannste abhaken, bitte sag ihm das)

c) Mit mir kannst Du bis auf von mir bestimmte Zeit nicht mehr rechnen - ich unterstütze Deine SUCHT nicht und Du machst mich mit Dir zusammen kaputt. (und wen sonst noch alles womöglich).

Ich würde dir so gern helfen, du machst mir in deinem Schreiben einen sehr feinen, sensiblen, insgesamt richtig guten Eindruck.

Vielleicht rufst Du ' s ja noch ab, es gab ja schon Beiträge...
Alles Liebe

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26. April 2014 um 8:31
In Antwort auf miri1160

Nein, ich habe niemanden in der Familie, der...
...drogenabhängig ist.

Aber sprich mich gern an, ich bin, was Alkohol (aber nicht Heroin, Koks, Crystal oder sonstige Drogen) ausgebildet.

Darf ich fragen: Welches Verhältnis: Hängst Du sehr an ihm? Oder findest Du es so schockierend, dass es ihn betrifft?

Willst Du ihm helfen? :::: Dann halte solange durch, wie es Deine Kraft erlaubt. Allerdings: Vergiß Dich nicht selbst, vielleicht bist du demnächst seine wichtigste Stütze. Steht denn ein Entzug an - konsumiert er noch?

Und sag ihm das - aber ganz SCHNELL- dass SEINE Sucht Deine gesamte Zukunft ruiniert, denn Du bist noch in Ausbildung. Und wenn Du weiter wärst, wär's genau so schlimm. Aber Du bist am Anfang und hast Chancen, Du bist jung.

Er hat keinen Bock - auf nix? WILL er denn aufhören, den Absprung mit seinen 20 Jahren nochmal schaffen? Scheint mir im Moment nicht so. Er geht ja nicht zu den Terminen. Entweder Du schleppst ihn da hin und da müsstest Du dann rigoros sein und ihn wirklich hinschleppen und er sitzt dort womöglich teilnahmslos.

Wenn er Deine Gesten, Dein Traurigsein, Deine Hemmungen im Job nicht begreifen und NOCH keine Hilfe annehmen will, die er Gott-sei-Dank als junger Mensch grad geboten bekommt: Dann zeig Dich nicht co-abhängig und wende Dich ab. Sag ihm, wie Deine Ausbildung gefährdet ist, Deine Noten.
Dann wird er eben zu Gericht gezogen - jetzt ist es noch seine Entscheidung - jetzt noch.

Er darf sich glücklich und dankbar schätzen, dass er so eine tolle Schwester wie Dich hat! Du bist toll, Motivator...Aber jetzt, in den wenigen nächsten Stunden und Tagen hängt es daran, wie sich Dein Bruder entscheidet. Und darauf solltest Du Deine Entscheidung aufbauen. Du solltest sein Verhalten bei Verweigerung nicht weiter schützen. Er muss das selbst kapieren, wie er sich grade selbst zugrunderichtet und seine Schwester plus Umfeld dazu.

Ich habe jetzt viel geschrieben, aber du kannst mich auch ansprechen, klar. Ich wünsche Deinem Bruder und vor allem Dir alles Gute und einen gemeibei nsam Erfolg.

Lange gute Antwort ...
Hallo Miri1160,

Vielen Dank für eine so tolle und hoffentlich hilfreiche Antwort. Ich muss jetzt erstmal alles nochmal in Ruhe überdenken. Zu Hause fühle ich mich bei meinen Eltern auch nicht so wohl. Ich hab jetzt die letzten paar Tage garnicht mit meinem Bruder Kontakt gehabt. Nur am Montag war er 5 Minuten zu Hause. Aber ich bin gerade dabei mich ein bisschen zu distanzieren von ihm.

Ich bin der Kollegin so dankbar, sie hilft mir so und ich bin froh, dass ich sie habe. Aber auch die ganzen anderen Kollegen die es nicht so detailliert wissen behandeln mich Super

Problem ist nur, dass die Kollegin ne Woche Urlaub hat und ich nicht weiss wem ich erzählen kann. Mein Chef weiss es auch.

Danke für deine aufmunternden Worte,

vielen Dank Miri1160

Lieben Gruss, motivator1234

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27. April 2014 um 10:51
In Antwort auf miri1160

Genau wie von so vielen gesagt:
..das stimmt, Du musst im letzten Loch sein, um zu begreifen, dass Du in einer Abhängigkeit bist, die kaputt macht, um den Absprung ins drogenfreie Leben wieder zu finden.

Und er macht grad z.B. Dich (nicht nur sich) kaputt.

Stell IHN vor die Wahl:
a) Entscheide dich bewußt für Abstinenz und Therapie

b) Geh vor's Jugendgericht (macht sich gar nicht gut, kannste abhaken, bitte sag ihm das)

c) Mit mir kannst Du bis auf von mir bestimmte Zeit nicht mehr rechnen - ich unterstütze Deine SUCHT nicht und Du machst mich mit Dir zusammen kaputt. (und wen sonst noch alles womöglich).

Ich würde dir so gern helfen, du machst mir in deinem Schreiben einen sehr feinen, sensiblen, insgesamt richtig guten Eindruck.

Vielleicht rufst Du ' s ja noch ab, es gab ja schon Beiträge...
Alles Liebe

... noch vorwurfsvoller und angsteinfloessender...
...gings wohl nicht... Oder?

Naturlich muss der Bruder bereitwillen zeigen, etwas zu unternehmen! Doch sucht ist sucht und das wird auch ein Jugendrichter verstehen! Widersetzen ist scheisse. JA! Aber hier vorzuwerfen, und in jedem Satz hinter neuer formulierung deine (eigentliche) Antipathie gegen den Fragesteller/Fragestellerin neuzuformulieren ist nichts, was hilft!!

Ich geb Dir recht darin: von nichts kommt nichts! Aber wenn Du helfen willst, pls so, das man erkennen kann, das Du das auch willst.

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27. April 2014 um 10:55
In Antwort auf momhar_12631266

... noch vorwurfsvoller und angsteinfloessender...
...gings wohl nicht... Oder?

Naturlich muss der Bruder bereitwillen zeigen, etwas zu unternehmen! Doch sucht ist sucht und das wird auch ein Jugendrichter verstehen! Widersetzen ist scheisse. JA! Aber hier vorzuwerfen, und in jedem Satz hinter neuer formulierung deine (eigentliche) Antipathie gegen den Fragesteller/Fragestellerin neuzuformulieren ist nichts, was hilft!!

Ich geb Dir recht darin: von nichts kommt nichts! Aber wenn Du helfen willst, pls so, das man erkennen kann, das Du das auch willst.

Sry - post falsch verstanden!!
Vorgangspost kann vernachlässigt werden! Hab das falsch aufgefasst, dachte, es sei an die Themenauthorin gerichtet, an die Vorwürfe gemacht wurden... Sorry sorry!

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