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Alzheimer...ich weiß nicht mehr weiter

7. November 2007 um 12:00 Letzte Antwort: 19. November 2008 um 14:02

ich muss das einfach mal loswerden. Bei meiner Mutter wurde vor drei Monaten Alzheimer diagnostoziert, obwohl sie gerade mal 63 Jahre alt ist. Bin eigentlich immmer noch sprachlos und schockiert. Da ich leider sehr weit von ihr entfernt wohne und wir uns nur sehr selten sehen, habe ich überhaupt nicht gemerkt, dass irgendetwas nicht mir ihr stimmt. Wir telefonieren zwar sehr häufig, aber mir ist da nichts eingefallen. Ich habe mich zwar manchmal gewundert, dass sie mir bestimmte Dinge zweimal erzählt, doch dabei habe ich mir natürlich nichts gedacht. Jedenfalls hat mich ihr Hausarzt angerufen und den Befund mitgeteilt. Ich bin direkt zu ihr gefahren. Mein Mutter ist natürlich am Boden zerstört. Am Anfang war es richtig schlimm, dann hat sie immer gesagt, dass ihr Arzt ja keine Ahnung hat und sich geirrt hat, außerdem kann man in diesem Alter ja wirklich ein wenig vergesslich sein. Das ging dann soweit, dass wir nochmal zu einem anderen Arzt gegangen sind. Die Diagnose war natürlich dieselbe. So schlimm die Krankheit für meine Mutter auch ist, sie stellt auch mich vor immense Probleme. Im Moment wohnt meine Mutter noch in ihrer eigenen Wohung, zweimal am Tag kommt ein Pflegedienst und schaut nach dem rechten. Das klappt sehr gut, da die Krankheit wohl noch nicht so weit vorrangeschritten ist. Außerdem schlagen die Medikamente die sie bekommt, u.a. Reminyl, auch gut bei ihr an. Der Arzt meinte, da Reminyl bei ihr so gut wirkt, kann sie noch gut zwei Jahre zuhause wohnen. Im besten Falle. Das möchte sie auch unbedingt. Aber man muss ja einfach auch schon weiterdenken. Ich habe leider nicht die Möglichkeit sie bei mir aufzunehmen. Nicht, dass ich es nicht tun würde, aber mein Mann und ich haben weder den Wohnraum, noch die Zeit - wir sind beide berufstätig. Jetzt habe ich mich mal nach Pflegeheimen in unserer Nähe umgeschaut, aber meine Mutter möchte einfach nicht aus ihrer Umgebung weg. Das kann ich auch verstehen, aber was sollen wir denn sonst machen? Ach, im Moment weiß ich gar nicht mehr wo mir der Kopf steht. Man muss an so vieles Denken. Habt ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht und habt ein paar Tipps. Ich möchte einfach nur, dass es meiner Mutter trotz allem gut geht.

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7. November 2007 um 13:02

Liebe mini,
mein freund und ich haben neulich im internet nach betreutem wohnen für seine großeltern geschaut und sind fündig geworden.
ich kann gut verstehen, dass deine mutter nicht aus ihrer gewohnten umgebung raus möchte - das muss sie auch nicht. es gibt betreutes wohnen, wo eine frau tag & nacht bei deiner mutter lebt und sich um sie kümmert.
wir fanden die seite
http://www.seniocare24.de/e am besten.

ich hoffe, ich konnte dir damit etwas weiterhelfen

alles gute
sfc

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28. November 2007 um 12:44

Re:
Hallo Mini,

das ist natürlich einiges, was jetzt auf die einschlägt, aber lass dich nicht unterkriegen. Eigentlich gibt es für alles eine Lösung. Natürlich ist es schön, dass bei deiner Mutter das Medikament Reminyl gut anschlägt, aber trotzdem würde ich mir schon mal Gedanken für die Zeit machen, in der sie nicht mehr zuhause leben kann. Aber wie du sagst, machst du das ja schon. Es ist ganz natürlich, dass deine Mutter nicht aus ihrer Umgebung weg möchte. Wer möchte das denn auch schon. Trotzdem fände ich es besser, wenn du dich nach Pflegeheimen in deiner Nähe umschaust. Denn ich denke es ist einfach wichtiger, dass du für sie dasein kannst. Das ist viel eher in ihrem Interesse. Rede mit ihr vielleicht mal darüber. In vielen Heimen gibt es auch die Möglichkeit, das Zimmer oder Appartement selbst einzurichten, so dass man die geliebten Möbel mitnehmen kann. Quasi die mehr oder weniger gewohnte Umgebung bleibt bestehen. Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit.

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10. Januar 2008 um 11:11

Re: Alzheimer
Das ist natürlich eine schwierige Lage in der du dich da befindest. Ich würde dir auf jeden Fall raten, vielleicht schon mal Bevollmächtigungen von deiner Mutter zu bekommen. Und auch eine Patienteverfügung. Das ist leider immer ein heikles Thema, aber jetzt ist es immer noch leichter, als wenn deine Mutter tatsächlich nicht mehr zurechnungsfähig ist, und du nichts in der Hand hast.
Das mit dem Pflegeheim ist natürlich so eine Sache. Es ist natürlich schön, dass deine Mutter jetzt noch mit Hilfe von Reminyl ganz gut halbwegs alleine leben kann, aber wie du selbst schon sagst, dass wird sich auch bald ändern. Tendenziell würde ich ja dazu raten, deine Mutter in deine Nähe zu holen. Die gewohnte Umgebung ist sicherlich schön, aber die Familie in der Nähe zu haben, ist sicherlich besser. Außerdem müsste deine Mutter ja auch einsehen, dass es für dich nicht tragbar wäre, ständig so weite Strecken zu fahren. Ich wünsche dir aber auf jeden Fall viel Kraft für die nächste Zeit.

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30. Januar 2008 um 14:31
In Antwort auf

Re: Alzheimer
Das ist natürlich eine schwierige Lage in der du dich da befindest. Ich würde dir auf jeden Fall raten, vielleicht schon mal Bevollmächtigungen von deiner Mutter zu bekommen. Und auch eine Patienteverfügung. Das ist leider immer ein heikles Thema, aber jetzt ist es immer noch leichter, als wenn deine Mutter tatsächlich nicht mehr zurechnungsfähig ist, und du nichts in der Hand hast.
Das mit dem Pflegeheim ist natürlich so eine Sache. Es ist natürlich schön, dass deine Mutter jetzt noch mit Hilfe von Reminyl ganz gut halbwegs alleine leben kann, aber wie du selbst schon sagst, dass wird sich auch bald ändern. Tendenziell würde ich ja dazu raten, deine Mutter in deine Nähe zu holen. Die gewohnte Umgebung ist sicherlich schön, aber die Familie in der Nähe zu haben, ist sicherlich besser. Außerdem müsste deine Mutter ja auch einsehen, dass es für dich nicht tragbar wäre, ständig so weite Strecken zu fahren. Ich wünsche dir aber auf jeden Fall viel Kraft für die nächste Zeit.

Re: Alzheimer
Da würde ich Lothario unbedingt zustimmen, versuche jetzt schon mal so viel wie möglich zu regeln. Ich weiß das ist schwer, wahrscheinlich, weil deine Mutter auch nun meint mit Reminyl wäre jetzt alles wieder in Ordnung. Wenn die Medikamente wirken, macht man sich ja ungern darüber Gedanken, dass sich das auch wieder ändern könnte.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft.

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5. März 2008 um 19:21

Re:
Hallo minimyself,

leider kann ich dir bezüglich deines Problems keine Tipp geben, aber dir auf jeden Fall viel Kraft und Stärke wünschen.
Könntest du mir vielleicht ein wenig über Reminyl berichten? Gerne auch per PM? Leider habe ich selbst einen Fall von Alzheimer in der Familie und würde eben über dieses Medikament gerne etwas mehr wissen. Danke schon mal!

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6. März 2008 um 13:38

Alzheimer
Hallo Du ! Ja , da hast Du in nächster Zeit wohl einiges zu schultern. Aber auch ich halte die Sache mit der Wohnmöglichkeit bei Dir in der Nähe für die adäquateste Lösung. Was ja auch schon angesprochen wurde ist die Sache mit den Vollmachten,die wichtig wäre jetzt zu regeln. Allerdings würde ich Dir empfehlne, Deiner Mutter noch etwas Zeit zu geben, um sich an den Gedanken eines Umzuges zu gewöhnen. Irgendwann wird sie eh vor so einer Entscheidung stehen, deshalb halte ich es nicht für sinnvoll, sie ständig darauf anzusprechen. Im Inneren wird sie wagrscheinlich selbst wissen, dass das irgendwann ein unsausweichlicher Schritt sein wird.
Da ich mich in letzter Zeit selbst recht viel mit dem Thema Alzheimer auseinandergesetzt habe (familiäre Gründe), habe ich auch nach medizinischen Möglichkeiten gesucht, wie man diese Krankheit zumindest noch etwas aufhalten kann (denn heilbar ist sie ja nun leider mal nicht). Dabei las ich dann, dass man sehr viel Zeit gewinnen kann, indem man die Gehirnzellen mit mehr Sauerstoff versorgt. Es gibt da Sauerstofftherapiene, wo dies von außen gemacht wird, die aber den Nachteil haben, dass sie nur relativ kurze Zeit anhalten und zudem noch sehr teuer sind.
Es gibt aber noch einen Möglichkeit, wo das Gehirn zwar nicht mit so viel Sauerstoff versorgt wird, wie bei der Therapie, aber dafür steht dieser Sauerstoff dem Körper (auch dem Gehirn) dauerhaft zur Verfügung. Das macht in meinen Augen mehr Sinn.
Deshalb habe ich meinem Vater vor 2 Monaten dieses Mittel gekauft und es tut ihm insgesamt seeehr gut. Es ist ein rein pflanzliches Mittel, das mittels eines Katalysators ca 20 % mehr Sauerstoff direkt IN die Zellen transportiert. Und das funktioniert auch bei schon geschädigten Zellen. D.h. die Zellen haben die Möglichkeit sich allmählich zu regenerieren, bzw widerstandsfähiger gegen weitere Schädigungen zu sein. Zusätzlich habe ich meinem Vater noch bioaktive Vitamin- u Vitalstoffe gekauft, die den Körper einfach noch mehr stärken sollen. Diese werden mithilfe des Katalysators aus dem anderen Mittel ebenfalls direkt in die Zellen transportiert, was die Arbeit der Zelle noch mehr optimiert.
Wie ich schon schrieb, geht es meinem Papa seitdem wesentlich besser (lt. seinen Aussagen fühlt er sich auch klarer im Kopf) und zusätzlich fühlt er sich auch körperlich um vieles fitter, sodass er jetzt auch wieder regelmäßig und gern an die frische Luft geht, was dann wiederum seine Vitalität stärkt.
LG

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25. März 2008 um 14:54
In Antwort auf

Re:
Hallo minimyself,

leider kann ich dir bezüglich deines Problems keine Tipp geben, aber dir auf jeden Fall viel Kraft und Stärke wünschen.
Könntest du mir vielleicht ein wenig über Reminyl berichten? Gerne auch per PM? Leider habe ich selbst einen Fall von Alzheimer in der Familie und würde eben über dieses Medikament gerne etwas mehr wissen. Danke schon mal!

Reminyl
Hallo Monsoon, hier schonmal was Wikipedia zum Reminyl-Wirkstoff Galantamin sagt. Die alzheimererkrankte Oma meines Freundes ist seit einem Medikamentenwechsel auf Reminyl auch wesentlich besser zurecht. Sie nimmt wieder mehr am Leben teil, und auch ihr Gehirn spielt wieder mehr mit.



Galantamin (auch Galanthamin von galanthus) ist ein tertiäres Pflanzenalkaloid, welches aus dem kleinen Schneeglöckchen (Galanthus nivalis), dem Kaukasischem Schneeglöckchen (Galanthus woronowii) sowie einigen Narzissenarten wie etwa der gelben Narzisse (Osterglocke) gewonnen werden kann. Heute kann der Wirkstoff auch auf synthetischem Weg hergestellt werden. Erstmals isoliert wurde dieser Wirkstoff 1953 aus den Zwiebeln des Kaukasischem Schneeglöckchens. Anfangs setzte man den Wirkstoff unter anderem zur Aufhebung der durch Curare-Verbindungen ausgelösten Muskelentspannungen bei Operationen ein.

Das Alkaloid wird heute vorwiegend als Antidementivum zur Behandlung von Demenzen, insbesondere Alzheimer (hierbei entsteht ein Mangel an Acetylcholin, kurz ACh, einem Neurotransmitter) eingesetzt. Galantamin führt durch einen zweifachen Wirkmechanismus (Modulation von Nikotinrezeptoren und Hemmung der Acetylcholinesterase) zu einer Erhöhung der Acetylcholin-Konzentration im synaptischen Spalt. Ein verbreitetes Medikament mit dem Wirkstoff Galantamin ist Reminyl von der Janssen-Cilag GmbH. Entwickelt wurde Galantamin von der österreichischen Firma Sanochemia Pharmazeutika .

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6. Mai 2008 um 16:52
In Antwort auf

Re: Alzheimer
Das ist natürlich eine schwierige Lage in der du dich da befindest. Ich würde dir auf jeden Fall raten, vielleicht schon mal Bevollmächtigungen von deiner Mutter zu bekommen. Und auch eine Patienteverfügung. Das ist leider immer ein heikles Thema, aber jetzt ist es immer noch leichter, als wenn deine Mutter tatsächlich nicht mehr zurechnungsfähig ist, und du nichts in der Hand hast.
Das mit dem Pflegeheim ist natürlich so eine Sache. Es ist natürlich schön, dass deine Mutter jetzt noch mit Hilfe von Reminyl ganz gut halbwegs alleine leben kann, aber wie du selbst schon sagst, dass wird sich auch bald ändern. Tendenziell würde ich ja dazu raten, deine Mutter in deine Nähe zu holen. Die gewohnte Umgebung ist sicherlich schön, aber die Familie in der Nähe zu haben, ist sicherlich besser. Außerdem müsste deine Mutter ja auch einsehen, dass es für dich nicht tragbar wäre, ständig so weite Strecken zu fahren. Ich wünsche dir aber auf jeden Fall viel Kraft für die nächste Zeit.

Re: Alzheimer
Es ist wirklich wichtig in einem Fall der Alzheimer Erkrankung schon recht früh sich bezüglich rechtlicher Dinge (Vormundschaft) abzusichern. Ich weiß das ist immer ein heikles Thema, damit beschäftigt man sich nur ungern, gerade wenn es deiner Mutter wie du schreibst mit diesem Medikament Reminyl gerade wieder gutgeht. Aber daran führt nichts vorbei. Das solltest du auch deiner Mutter klarmachen. Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, dass sie eben nicht mehr selbst entscheiden kann und dann muss es ja eigentlich auch ihr entgegen kommen, wenn ihr Wohl in den Händen ihrer Tochter liegt. Neben den rechtlichen Dingen, Patientenverfügung etc. solltet ihr vielleicht auch mal über Dinge wie das Begräbnis reden. Ich weiß, das klingt jetzt hart. Alzheimer ist ja nicht tödlich, aber vielleicht hat man diesbezüglich ja vielleicht einen Wunsch und jetzt kann man eben diesen noch äußern. Wünsche dir und deiner Mutter alles Gute

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24. Juni 2008 um 16:06

Ein Heim erleichtert nicht nur den Angehörigen das Leben
Liebe mini,
die Geschichte deiner Mutter erinnert mich an die, in der meine Mutter vor cirka zwei Jahren steckte.
Auch wenn sie durch ihr Alzheimer Medikament Reminyl noch verhältnismäßig eigenständig war und ihr Leben genießen konnte, hatte sie nicht mehr alles problemlos im Griff. Da meine Geschwister zu weit weg wohnen und ich tagsüber arbeite(n muss), um für den Unterhalt zu sorgen, war ein Pflegeheim beinah unausweichlich.
Nur wir hatten anscheinend mehr Bedenken als unsere Mutter. Zuerst widerillig, bemerkte sie beim Besuch des zweiten zur Auswahl stehenden Heims, das dort viele Altersgenossen und auch Leidensgenossen lebten.
Recht schnell genoss sie den Trubel im Heim und vergrößerte ihren Bekanntenkreis,nahm wieder an Kaffeekränzchen teil, etc.

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1. Juli 2008 um 13:52

Alzheimer
Hallo, in Folge meines Berufes, habe ich mich mit verschiedensten Erkrankungen auseinander gesetzt. Ich bin zu dem Schluß gekommen, dass die Alzheimer-Krankheit auf einen Mikronährstoffmangel zurück zu führen ist. Wenn Du wirklich offen dafür bist, dann empfehle ich Dir das Buch "Risikofaktor Vitaminmangel" von Andreas Jopp. Er ist Medizinjournalist mit Spezialgebiet Ernährungsforschung und führender Vitaminexperte. Er erläutert und beweist durch jahrelange Studien, was Mikronährstoffmangel im Organismus, besonders auf lange Zeit gesehen, bewirkt. Er untergliedert den Mikronährstoffmangel in 6 Stadien. Er sagt, dass im Stadium 3 und 4 sich der Stoffwechsel verlangsamt, Konzentration und Gedächnis nach lassen, man möglicherweise anfälliger für Stress und Stimmungsschwankungen und nicht mehr so leistungsfähig ist. In diesem Stadium, dass 15 - 30 Jahre dauern kann, werden die Grundlage für die degenerativen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Nervensystems (Parkinson, Alzheimer, Altersdemenz) und für Krebs gelegt. Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, habe ich sofort an das Gelesene gedacht und habe das Gefühl, Dir dies zu schreiben. So viele Menschen wissen nicht, was Sie ihrem Körper antun, wenn sie sich hauptsächlich mit kohlenhydratereichem, zu fettigem und zu zuckhaltigem Essen ernähren. Kennst Du den Spruch; "Du bist, was Du isst!" Da steckt viel dahinter. Essen und Ernährung ist zweierlei. Ich denke, wenn Deine Mutter beginnt sich nährstoffreicher (Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, gesunde Fette) zu ernähren, ihre Nahrung zusätzlich mit Mikronährstoffen ergänzt und genug Wasser trinkt (1 Liter Wasser auf 25 Kg Körpergewicht), dann verbessert sich ihre gesundheitl. Situation erheblich. Im Zuge meiner Arbeit habe ich dahingehend schon von etlichen positive Erlebnisse gehört. Auch wenn Deine Mutter jetzt schon gesundheitl. Probleme hat, ist es nie zu spät mit einer gesunden Ernährung anzufangen. Die Schlagkraft des Immunsystem erhöht sich und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden wieder in Gang gesetzt. Ich möchte noch zu bedenken geben, dass Medikamente meist nur das Symptom bekämpfen, aber nicht die Ursache der Erkrankung bekämpfen. Andreas Jopp schreibt z. B. noch, dass Menschen, die unter Alzheimer, multipler Sklerose und Parkinson leiden, häufig einen zu niedrigen Selenwert und einen zu hohen Quecksilberwert im Gehirn haben. Bei Selenmangel (sehr wichtiger Mikronährstoff) sammelt sich im Gehirn Quecksilber an.
Zum Thema gesunde Ernährung habe ich bereits verschiedene Artikel verfasst. Du kannst Sie gerne nachlesen unter;

www.offenes-presseportal.de/unternehmen/
selbst_teampartner_der_wellbiz-association_
insa_peter_heller_46454.htm

Ich wünsche Dir alles Gute.
LG Insa

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16. September 2008 um 14:04

Tolle Zwischenbilanz nach einem Jahr
Na, ihr lieben ForumsteilnehmerInnen!
Zuerst einmal vielen vielen Dank für die lieben Rückmeldungen!
Es ist ja nun gut ein Jahr seit meinem Ausgangspost vergangen und ich wollte mal die kleine Entwicklung der obrigen Situation beschreiben:

Die größte und für mich schönste Entwicklung: Meine Mutter wohnt nun mit einer Freundin in einer WG! Klingt ein bisschen Golden Girls mäßig ist aber wirklich super! Eine ihrer besten Freundinnen hat ihren Mann verloren und da die beiden eh viel Zeit miteinander verbrachten, ist ihre Freundin kurzerhand aus ihrer Wohnung ausgezogen (zuviele Erinnerungen an ihren Mann, etc...) und bei meiner Mutter eingezogen. Dort ist genug Platz für beide und keine von beiden ist alleine.
Die Freundin meiner Mutter hat Gesellschaft und gleichzeitig hat jemand ein

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16. September 2008 um 14:11

Fortsetzung
Die Freundin meiner Mutter hat Gesellschaft und gleichzeitig hat jemand ein "Auge" auf meine Mutter. Obwohl das momentan gar nicht von Nöten ist.
Sie nimmt weiterhin Reminyl und das Medikament zeigt weiterhin seine positive Wirkung. Erst letztes Wochenende wurde ich beim Besuch daovn wieder überzeugt. Sie nimmt ihr Umfeld bewusst wahr und fühlt sich wohl. Auch die Alzheimer-typischen "Aussetzer" sind passé. Meine Mutter ist voll auf der Höhe, denkt an unser tägliches Telefonat und fragt mich, wenn ich mal 10 minuten später anrufe, was denn los sei oder ruft selber an. Auch die beiden kommen in ihrer Golden-Girl-WG super miteinander aus. Der Pflegedienst, der drei-viermal in der Woche nach dem Rechten sieht, bestätigt mir meinen Eindruck.
Ich bin einfach nur glücklich, dass wir sie nicht aus ihrem gewohnten Umfeld reißen mussten!
Ich hoffe, dass die derzeitige Situation noch lange anhält. Vorsichtshlaber haben wir die Vormundschaft übernommen, denn man weiß ja nie, aber bislang läuft alles optimalst!

Danke nocheinmal für Eure Hilfestellungen und für die lieben Wüsche!

Eure Mini

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19. November 2008 um 14:02
In Antwort auf

Liebe mini,
mein freund und ich haben neulich im internet nach betreutem wohnen für seine großeltern geschaut und sind fündig geworden.
ich kann gut verstehen, dass deine mutter nicht aus ihrer gewohnten umgebung raus möchte - das muss sie auch nicht. es gibt betreutes wohnen, wo eine frau tag & nacht bei deiner mutter lebt und sich um sie kümmert.
wir fanden die seite
http://www.seniocare24.de/e am besten.

ich hoffe, ich konnte dir damit etwas weiterhelfen

alles gute
sfc

Weitere nützliche links
Hallo, ihr Lieben!
Es gibt einfach so viele Aspekte, die bei der Alzheimer-Erkrankung eines Angehörigen beachtet werden müssen und die auf einen zukommen,
da ist das Netz wirklich manchmal eine große Hilfe und man kann dort einiges Interessantes und Relevantes aufstöbern.

Unter dem folgenden Link ( http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/?sid=495929 ) findet sich ein Beitrag zu einer interessanten Studie der PAULA-Initiative. PAULA steht für "Patienten- und Angehörigen-Unterstützung im Leben mit Alzheimer", also sowohl um Betroffen als auch deren Angehörige!
Einige interessante Fakten darin, gerade zum viel diskutierten Thema Medikamente. Hier ein Ausschnitt:

Bei der Bewertung der vier für die Therapie von Alzheimer-Patienten zugelassenen Wirkstoffe sei Galantamin (Reminyl) von den meisten beurteilenden Kollegen als die bei mittelschwerer Alzheimer-Demenz insgesamt am besten wirksame Medikation bewertet worden, so das Unternehmen. Die positive Wirkung auf die Lebensqualität der Angehörigen sowie deren Betreuungsaufwand sei nach Ansicht der meisten befragten Ärzte bei Galantamin am besten dokumentiert. Auch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen habe in seiner Bewertung der Cholinesterase-Hemmer bei Patienten mit Alzheimer-Demenz bestätigt, dass Galantamin nicht nur auf die kognitive Leistungsfähigkeit und die Fähigkeiten, im Alltag zurecht zu kommen, wirke, sondern dass es auch Hinweise auf günstige Effekte auf psychopathologische Symptome, auf die Lebensqualität der betreuenden Angehörigen und auf den Betreuungsaufwand gebe.



Wünsche allen nur das Beste!

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