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alzheimer

20. Mai 2008 um 18:16

hallo ihr lieben,
meine schwiegermama hat auch alzheimer, und hat sich innerhalb 4 jahren sehr verändert.

welche medikamente könnten die krankheit etwas verzögern???

ich glaube die medis die sie jetzt nimmt helfen ihr überhaupt nicht, sie erkennt uns nicht mehr.....

PS: ist es wirklich so das verwante 1.grades auch von alzheimer betroffen werden können???

lg

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12. November 2008 um 4:42

???
kann niemand etwas dazu sagen

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26. Februar 2009 um 12:20

Familiärer Alzheimer ist sehr selten, gute Erfahrungen mit Reminyl
hallo wildrose,

zu deiner frage mit der vererbung hab ich folgendes gefunden:
http://www.medizinfo.de/kopfundseele/alzheimer/vererbung.shtml

Es gibt eine Form der Alzheimer-Krankheit, die im Alter zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auftritt. An ihr erkranken häufig mehrere Mitglieder einer Familie. Dieser Form der familiären Alzheimer-Krankheit wird vererbt. Durchschnittlich wird die Erbanlage an jedes zweite Kind und an jedes vierte Enkelkind weitergegeben. Deshalb müssen diese Kinder aber später nicht unbedingt erkranken. Ob eine Erkrankung später tatsächlich auftritt, hängt aber auch noch von anderen Einflüssen ab. Diese Vermutung liegt nahe, weil bei ein eineiigen Zwillingen mit einer entsprechenden Erbanlage nur etwa die Hälfte später an Alzheimer erkrankt. Da eineiige Zwillinge genetisch völlig identisch sind, wird vermutet, dass die Erbanlage allein nicht ausreicht, um an Alzheimer zu erkranken. Andere Faktoren müssen hinzukommen. Von allen Alzheimer-Erkrankungen macht diese Form etwa 10 Prozent aus.



Zu den Medikamenten hab ich mit REMINYL in der Familie sehr gute Erfahrungen gemacht. Meine Schwiegermutter nimmt das Meidkament seit ihrer Diagnose vor ca. drei Jasren und das Reminyl hält die Krankheit bislang wirklich sehr effektiv zurück. Die Dame lebt weiterhin selbstständig ihr Leben, ist sehr aktiv, auch der Gedächtnisverlust hält sich bislang sehr in grenzen.


Wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute und viel Kraft!

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19. April 2009 um 16:35

Re
Hallo Wildrose,

natürlich ist die Möglichkeit an Alzheimer zu erkranken, wenn diese Krankheit in der Familie schon mal aufgetreten ist, etwas höher, als wenn Alzheimer in der Familie nicht aufgetreten ist. Aber nur geringfügig. Es ist ja noch nicht völlig geklärt, was Demenz tatsächlich auslöst. Also mach dir mal nicht allzu große Sorgen!

Aber zu deiner Frage: bekommt deine Schwiegermutter denn Medikamente gegen Alzheimer? Wenn ja, welche?
Das hier schon mehrmals erwähnte Medikament Reminyl ist ein gängiges Alzheimermedikament, was bei guter Verträglichkeit den Krankheitsverlauf für einige Jahre stark verlangsamen kann. Es gibt aber auch noch einige andere Medikamente, die bei Alzheimer eingesetzt werden.

Wünsche dir alles Gute!

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26. April 2009 um 21:48

Artikel zu Reminyl
Hallo Wildrose,

ich hab einen Artikel gefunden zum Thema Reminyl:

"Langfristige Behandlung mit REMINYL(R) (Galantamin) kann das Risiko einer Pflegeheimeinweisung von dementen Patienten vermindern =

Brüssel, Belgien, November 9 (ots/PRNewswire) - Demente Patienten,
die eine langfristige Behandlung mit REMINYL (mehr als 36 Monate)
erhalten, könnten im Vergleich mit Patienten, die über einen
kürzeren Zeitraum behandelt werden, in der Lage sein, länger zu Hause
zu wohnen. Die Ergebnisse dieser retrospektiven Studie wurden auf
einem jüngsten internationalen Kongress vorgestellt.(1)

Fünfhundertsechsundneunzig Patienten aus sieben Ländern (Kanada,

Dänemark, Finnland, Frankreich, Norwegen, Schweden und Vereinigtes
Königreich) wurden in diese retrospektive Analyse (+) aufgenommen;
sie enthält Daten von Patienten, die ursprünglich an einer der drei
randomisierten, placebokontrollierten klinischen Studien von
Galantamin und ihren nachfolgenden "open-label"
Nachuntersuchungsstudien (3-4 Jahre) teilgenommen hatten (2,3,4).
Diese Daten wurden mit retrospektiv gesammelten Daten früherer
Studienpatienten im Jahre 2004 ergänzt. Bei Eintritt in die
klinischen Studien lebten alle Patienten zu Hause, und einige der
Patienten in dieser Studie wurden bis zu sieben Jahre
nachuntersucht."

Ich finde, dass klingt sehr vielversprechend!

Alles Gute

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19. Mai 2009 um 18:10
In Antwort auf undine_12488417

Artikel zu Reminyl
Hallo Wildrose,

ich hab einen Artikel gefunden zum Thema Reminyl:

"Langfristige Behandlung mit REMINYL(R) (Galantamin) kann das Risiko einer Pflegeheimeinweisung von dementen Patienten vermindern =

Brüssel, Belgien, November 9 (ots/PRNewswire) - Demente Patienten,
die eine langfristige Behandlung mit REMINYL (mehr als 36 Monate)
erhalten, könnten im Vergleich mit Patienten, die über einen
kürzeren Zeitraum behandelt werden, in der Lage sein, länger zu Hause
zu wohnen. Die Ergebnisse dieser retrospektiven Studie wurden auf
einem jüngsten internationalen Kongress vorgestellt.(1)

Fünfhundertsechsundneunzig Patienten aus sieben Ländern (Kanada,

Dänemark, Finnland, Frankreich, Norwegen, Schweden und Vereinigtes
Königreich) wurden in diese retrospektive Analyse (+) aufgenommen;
sie enthält Daten von Patienten, die ursprünglich an einer der drei
randomisierten, placebokontrollierten klinischen Studien von
Galantamin und ihren nachfolgenden "open-label"
Nachuntersuchungsstudien (3-4 Jahre) teilgenommen hatten (2,3,4).
Diese Daten wurden mit retrospektiv gesammelten Daten früherer
Studienpatienten im Jahre 2004 ergänzt. Bei Eintritt in die
klinischen Studien lebten alle Patienten zu Hause, und einige der
Patienten in dieser Studie wurden bis zu sieben Jahre
nachuntersucht."

Ich finde, dass klingt sehr vielversprechend!

Alles Gute

Re: Artikel zu Reminyl
Hallo wildrose,

danke für den Artikel. Bin leider auch eine Alzheimer"geschädigte", zwar nicht ich, aber eine liebe Person aus meiner Familie. Wir haben auch sehr gute Erfahrungen gemacht mit Reminyl, obwohl wir fasst schon die Hoffnung aufgegeben hatten, ein wirksames Medikament zu finden. Mussten leider sehr viel rumprobieren. Aber jetzt freuen wir uns über die Zeit des Nichtvergessens, die wir durch Reminyl gewonnen habe.

Gruß

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22. Juni 2009 um 16:09
In Antwort auf dariea_11874597

Re: Artikel zu Reminyl
Hallo wildrose,

danke für den Artikel. Bin leider auch eine Alzheimer"geschädigte", zwar nicht ich, aber eine liebe Person aus meiner Familie. Wir haben auch sehr gute Erfahrungen gemacht mit Reminyl, obwohl wir fasst schon die Hoffnung aufgegeben hatten, ein wirksames Medikament zu finden. Mussten leider sehr viel rumprobieren. Aber jetzt freuen wir uns über die Zeit des Nichtvergessens, die wir durch Reminyl gewonnen habe.

Gruß

Reminyl hat geholfen
Hallo Wildrose,

bin in der gleichen Situation wie du. Bei einem Familienmitglied wurde Alzheimer festgestellt und es hat ewig gedauert, bis ein Medikament gefunden war, dass tatsächlich geholfen hat. Axura, Exelon...irgendwie war immer ein Hacken zu finden. Entweder waren die Nebenwirkungen zu groß oder erst gar keine Wirkung vorhanden. Das ist alles ziemlich entmutigend. Aber das "Warten" hat dann doch noch ein glückliches Ende, denn mit dem Medikament Reminyl, bei dem wir schließlich gelandet sind, sind wir sehr sehr zufrieden. Keine Nebenwirkungen und die Demenz scheint tatschlich sehr stark verlangsamt zu sein. Ich hoffe, dass hällt noch lange lange an!

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10. Dezember 2009 um 13:28

Alzheimer - welche medikamente?
Hallo,

dies kommt zwar ein bisschen spaet, aber ich habe erst vor kurzem von diesem alzheimer Medikament gehoert. Vielleicht hat der eine oder andere Erfahrung damit. Bin fuer alle Hinweise dankbar.

Es heisst OCW , dies steht wohl fuer Old, Clear Wise und wurde auf den Ergebnissen der Nonnenstudie entwickelt. Es gibt da wohl eine englischsparchige und auch eine deutsche webseite, die alles erklaert.
Zu finden unter:
www.nonnenstudie.com oder www.nun-study.com

Bitte mal sagen, ob jemand hiemit Erfahrungen gemacht hat, denn was da auf der Website steht scheint ein voellig neuer Ansatz gegen Alzheimer zu sein.

Danke

Renate

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