Home / Forum / Fit & Gesund / Alles triggert! und muss ich Angst um meine Schwester haben?

Alles triggert! und muss ich Angst um meine Schwester haben?

6. April 2014 um 11:10

Hallo zusammen!
Gerade sind Ferien und ich mich nicht bei meinen Freundinnen via Handy ausheulen, deshalb muss ich jetzt hier ein wenig jammern und vielleicht kann mir ja jemand von euch helfen
Also 1. bin ich eigentlich wieder gesund, aber die Gedanken sind immer noch ständig da und habe auch ab und zu wieder Phasen, in denen ich praktisch nichts essen kann und mir vornehme innerhalb kurzer Zeit ganz viel abzunehmen und solche Sachen eben...Naja und in diesen Zeiten triggert dann auch einfach alles, also auch zbsp wenn einer Freundin übel ist und sie deshalb nichts isst denk ich sofort dass ich auch nichts mehr essen sollte. Ist das normal? und ich weiss auch gar nicht genau was ich will, manchmal kommt es mir so vor als ob ich gar nicht gesund werden möchte.
2. Meine Schwester ist noch nicht in der Pubertät, aber steht wohl kurz davor, jedenfalls macht sie sich immer mehr Gedanken um Aussehen und Style und Jungs und alles Ich verstehe mich wirklich gut mit ihr und möchte nicht dass sie dasselbe durchlebt wie ich.. In letzter Zeit hat sie aber immer wieder Kommentare bezüglich essen und abnehmen gemacht und dass sie sich dick findet und gerne einen Bauch wie ich hätte (sie ist absolut normalgewichtig und mein Bauch ist nichts Spezielles). Man liest ja häufig von neuen Forschungsergebnissen, dass Essstörungen vererbar sind. Denkt ihr das stimmt? Weil davor hätte ich echt Angst, denn sie hat ja ähnliche Gene wie ich. Zuhause mache ich eigentlich nie Kommentare zum Essen oder gebe mir jedenfalls Mühe dies nicht zu tun, ich hoffe und denke also nicht, dass sie mich bewusst am imitieren ist. Aber was kann ich bloss machen?

Würde mich über Antworten freuen..Alles Gute euch! LG Priim

Mehr lesen

6. April 2014 um 13:28

Huhu.
Ja also ich denke schon, dass da was dran ist mit Essstörungen und Vererbbarkeit bzw Anfälligkeit für Essstörungen.
Ich bin auch schon seit vielen Jahren MS und meine jüngere Schwester leider auch. Ich habe bzw. mache mir große Vorwürfe, dass sie auch in die Krankheit gerutscht ist; auch wenn ich weiß, dass ich das hätte kaum verhindern können. Anfangs waren da auch shcon so ganz leichte Anzeichen bei ihr und ich glaube ich hätte eher reagieren müssen.
Naja vielleicht kannst du ja mal ganz ungezwungen mit deiner Sis das Gespräch suchen. Ich hoffe sehr, dass sie nicht darein rutscht.

liebe Grüße

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. April 2014 um 13:50

Hallo Priim,
Erstmal schön, dass du wieder mehr oder weniger gesund bist
Also ich habe mal gehört dass eine Anfälligkeit für Abhängigkeiten auf jeden Fall in den Genen liegen kann, aber soweit ich weiß kann eine ES an sich nicht wirklich vererbt werden, weil sie sich ja erst im Laufe der Jahre entwickelt und man nur Sachen vererben kann die seit der Geburt fest in den Genen verankert sind (haben das Thema Evolution grade in Bio gemacht und haben die Mechanismen wie was vererbt wird da gelernt ).
Allerdings liegen ja die Ursachen für eine ES oft in Familiären Konflikten etc und da ist es dann natürlich naheliegend, dass Geschwister beide eine ES entwickeln, da sie ja den selben "belastenden" Umständen ausgesetzt sind ... und wenn ES quasi "vorgelebt" werden (egal ob jetzt von Eltern, Geschwistern, ....) besteht natürlich auch ein erhöhtes Risiko dass bestimmte Verhaltensweisen übernommen werden, aber das scheint bei euch ja nicht Fall zu sein.
Aus diesen Gründen denke ich schon, dass es recht wahrscheinlich ist, dass Geschwister beide eine ES entwickeln ... leider
Wie ist das denn bei euch zuhause, wissen deine Eltern und deine Schwester von deiner ES? Geht ihr offen damit um? Und kennst du die Ursachen für deine ES und würdest sagen dass diese (teilweise) in der Situation bei dir zuhause liegen?
LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. April 2014 um 21:55
In Antwort auf alisha_12758359

Huhu.
Ja also ich denke schon, dass da was dran ist mit Essstörungen und Vererbbarkeit bzw Anfälligkeit für Essstörungen.
Ich bin auch schon seit vielen Jahren MS und meine jüngere Schwester leider auch. Ich habe bzw. mache mir große Vorwürfe, dass sie auch in die Krankheit gerutscht ist; auch wenn ich weiß, dass ich das hätte kaum verhindern können. Anfangs waren da auch shcon so ganz leichte Anzeichen bei ihr und ich glaube ich hätte eher reagieren müssen.
Naja vielleicht kannst du ja mal ganz ungezwungen mit deiner Sis das Gespräch suchen. Ich hoffe sehr, dass sie nicht darein rutscht.

liebe Grüße

Danke
Liebe Nikati, lieben Neloni Vielen Dank für eure Antworten. Ich war heute wirklich durcheinander und beunruhigt und bin jetzt, nach dem ich gelesen habe was ihr gschrieben habt, schon viel ruhiger! Was Du sagst, Nikati, stimmt leider wahrscheinlich..und es tut mir Leid zu hören, dass es bei Dir in der Familie so gekommen ist! Ein Gespräch mit meiner Schwester habe ich schon mehrmals versucht und sage ihr auch immer wieder unauffällig wie toll sie ist und aussieht und solche Sachen. Naja hoffe es bewirkt etwas... Dir alles Gute!
Neloni, es hat mich wirklich gefreut und selbstverständlich beruhigt, was Du über die Vererbbarkeit gesagt hast! Stellt sich nur die Frage, wie sehr Geschwister und Eltern die Entwicklung auch mit beeinflussen können.. Zu Deiner Frage: Nein, in meiner Familie weiss niemand davon, hatte immer riesige Angst etwas zu sagen, auch weil beide Elternteile im psychologischen Berufsfeld arbeiten. Woher die MS bei mir kam, weiss ich auch nicht, es gab jedenfalls keinen direkten Auslöser und ich würde meine Eltern als liebend und fürsorglich beschreiben. Und deshalb die Erziehung nicht dafür verantwortlich machen, aber man weiss nie. Vielen Dank für die Antwort und auch Dir alles Gute! LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. April 2014 um 13:50
In Antwort auf ihab_12444470

Danke
Liebe Nikati, lieben Neloni Vielen Dank für eure Antworten. Ich war heute wirklich durcheinander und beunruhigt und bin jetzt, nach dem ich gelesen habe was ihr gschrieben habt, schon viel ruhiger! Was Du sagst, Nikati, stimmt leider wahrscheinlich..und es tut mir Leid zu hören, dass es bei Dir in der Familie so gekommen ist! Ein Gespräch mit meiner Schwester habe ich schon mehrmals versucht und sage ihr auch immer wieder unauffällig wie toll sie ist und aussieht und solche Sachen. Naja hoffe es bewirkt etwas... Dir alles Gute!
Neloni, es hat mich wirklich gefreut und selbstverständlich beruhigt, was Du über die Vererbbarkeit gesagt hast! Stellt sich nur die Frage, wie sehr Geschwister und Eltern die Entwicklung auch mit beeinflussen können.. Zu Deiner Frage: Nein, in meiner Familie weiss niemand davon, hatte immer riesige Angst etwas zu sagen, auch weil beide Elternteile im psychologischen Berufsfeld arbeiten. Woher die MS bei mir kam, weiss ich auch nicht, es gab jedenfalls keinen direkten Auslöser und ich würde meine Eltern als liebend und fürsorglich beschreiben. Und deshalb die Erziehung nicht dafür verantwortlich machen, aber man weiss nie. Vielen Dank für die Antwort und auch Dir alles Gute! LG

Gerne
Es freut mich dass ich dir weiter helfen/dich beruhigen konnte
Wie sehr Eltern und Geschwister die Entwicklung mit beeinflussen ist denke ich immer unterschiedlich, aber meiner Erfahrung nach spielen sie schon eine große Rolle, da sie ja ein wichtiger Bestandteil des Lebens und vorallem der Erziehung sind ...
Hmm, wieso hast du denn besonders Angst da beide im psychologischen Berufsfeld arbeiten? Das verstehe ich nicht so ganz ... grade unter den Bedingungen müssten sie das doch gut verstehen können bzw. etwas damit anzufangen wissen und sich auskennen etc. anstatt dich irgendwie dafür zu verurteilen oder? (Du musst dich hier für nichts rechtfertigen, es ist natürlich deine Entscheidung ob du mit deinen Eltern darüber reden möchtest und ich respektiere das volkommen, hab nur nicht so ganz verstanden weshalb die Tatsache, dass beide im psychologischen Berufsfeld tätig sind für dich mit ein Grund ist es ihnen nicht zu sagen?)
Dass du schon versucht hast mit deiner Schwester zu reden finde ich gut Also ich glaube an deiner Stelle würde ich mal schauen wie sich das weiter entwickelt und wenn du denkst dass es wirklich in die Richtung einer ES gehen könnte würde ich nochmal wirklich versuchen mit ihr zu reden. Vielleicht wäre es dann auch gut ihr von deinem Problem zu erzählen (falls es für dich eine Möglichkeit ist) und so das Thema direkt anzusprechen um ihr quasi die Augen zu öffnen und die Möglichkeit zu bieten sich dir anzuvertrauen etc
Ich wünsche euch beiden alles Gute

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. April 2014 um 19:37
In Antwort auf neloni

Gerne
Es freut mich dass ich dir weiter helfen/dich beruhigen konnte
Wie sehr Eltern und Geschwister die Entwicklung mit beeinflussen ist denke ich immer unterschiedlich, aber meiner Erfahrung nach spielen sie schon eine große Rolle, da sie ja ein wichtiger Bestandteil des Lebens und vorallem der Erziehung sind ...
Hmm, wieso hast du denn besonders Angst da beide im psychologischen Berufsfeld arbeiten? Das verstehe ich nicht so ganz ... grade unter den Bedingungen müssten sie das doch gut verstehen können bzw. etwas damit anzufangen wissen und sich auskennen etc. anstatt dich irgendwie dafür zu verurteilen oder? (Du musst dich hier für nichts rechtfertigen, es ist natürlich deine Entscheidung ob du mit deinen Eltern darüber reden möchtest und ich respektiere das volkommen, hab nur nicht so ganz verstanden weshalb die Tatsache, dass beide im psychologischen Berufsfeld tätig sind für dich mit ein Grund ist es ihnen nicht zu sagen?)
Dass du schon versucht hast mit deiner Schwester zu reden finde ich gut Also ich glaube an deiner Stelle würde ich mal schauen wie sich das weiter entwickelt und wenn du denkst dass es wirklich in die Richtung einer ES gehen könnte würde ich nochmal wirklich versuchen mit ihr zu reden. Vielleicht wäre es dann auch gut ihr von deinem Problem zu erzählen (falls es für dich eine Möglichkeit ist) und so das Thema direkt anzusprechen um ihr quasi die Augen zu öffnen und die Möglichkeit zu bieten sich dir anzuvertrauen etc
Ich wünsche euch beiden alles Gute

..
Liebe Neloni, danke erneut für deine Antwort...Sie hat mir die Augen ein wenig geöffnet, denn ehrlich gesagt war mir früher wohl immer- aus irgend einem komischen Grund- "klar", dass ich es meinen Eltern nicht sagen kann, da sie ja im psychologischen Berufsfeld arbeiten. Aber durch deine Frage habe ich angfangen darüber nachzudenken und muss zugeben, ich weiss nicht genau was es damit zu tun hat. Ich habe mir vermutlich immer vorgestellt wie sie reagieren würden und hatte dann auch Angst, dass sie mir eventuell nicht glauben würden, weil ich nicht ganz alle Symptome erfüllte, die eine Magersucht ausmachen und die sie alle kennen. Und das wäre das schlimmste für mich gewesen mich ihnen zu öffnen und dann auf Unglauben zu stossen. Aber eigentlich ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie so reagiert hätten. Aber auch jetzt möchte ich nicht mit ihnen darüber sprechen, denke sie wären irgendwie enttäuscht oder so und würden sich Vorwürde machen, dass sie nichts bemerkten, das möchte ich nicht.

Was du sagst bezüglich meiner Schwester finde ich super, vielleicht sollte ich wirklich mal mit ihr reden und erzählen was mir passiert ist. Im Moment habe ich aber noch das Gefühl, dass sie es eventuell nicht für sich behalten könnte, aber sobald sich mein Verdacht verhärten sollte werde ich ein Gespräch mit ihr führen. Denkst du ich kann sonst noch etwas für sie tun? (Infoflyer, Kochen, Komplimente, etc.?) oder sollte ich besser möglichst ignorieren in der Hoffnung, dass sie selbst merkt, dass sie völlig normal ist?
Alles Liebe, Prim

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. April 2014 um 20:54
In Antwort auf ihab_12444470

..
Liebe Neloni, danke erneut für deine Antwort...Sie hat mir die Augen ein wenig geöffnet, denn ehrlich gesagt war mir früher wohl immer- aus irgend einem komischen Grund- "klar", dass ich es meinen Eltern nicht sagen kann, da sie ja im psychologischen Berufsfeld arbeiten. Aber durch deine Frage habe ich angfangen darüber nachzudenken und muss zugeben, ich weiss nicht genau was es damit zu tun hat. Ich habe mir vermutlich immer vorgestellt wie sie reagieren würden und hatte dann auch Angst, dass sie mir eventuell nicht glauben würden, weil ich nicht ganz alle Symptome erfüllte, die eine Magersucht ausmachen und die sie alle kennen. Und das wäre das schlimmste für mich gewesen mich ihnen zu öffnen und dann auf Unglauben zu stossen. Aber eigentlich ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie so reagiert hätten. Aber auch jetzt möchte ich nicht mit ihnen darüber sprechen, denke sie wären irgendwie enttäuscht oder so und würden sich Vorwürde machen, dass sie nichts bemerkten, das möchte ich nicht.

Was du sagst bezüglich meiner Schwester finde ich super, vielleicht sollte ich wirklich mal mit ihr reden und erzählen was mir passiert ist. Im Moment habe ich aber noch das Gefühl, dass sie es eventuell nicht für sich behalten könnte, aber sobald sich mein Verdacht verhärten sollte werde ich ein Gespräch mit ihr führen. Denkst du ich kann sonst noch etwas für sie tun? (Infoflyer, Kochen, Komplimente, etc.?) oder sollte ich besser möglichst ignorieren in der Hoffnung, dass sie selbst merkt, dass sie völlig normal ist?
Alles Liebe, Prim

Schwer zu sagen ...
hm, wie sie darauf letztendlich reagieren würden kann ich natürlich nicht vorhersagen, das kann niemand Aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass sie es nicht ernst nehmen oder glauben würden, gerade dardurch dass sie soviel über die Krankheit wissen, wird ihnen sicher auch bewusst sein, dass es nicht die "typische Magersüchtige" gibt und dass das Krankheitsbild nicht immer gleich aussieht ...
Dass du nicht möchtest, dass sie sich Sorgen oder Vorwürfe machen, verstehe ich. Allerdings lieben sie dich ja und wären sicher neben ihren Sorgen auch heilfroh, dass du dich ihnen anvertraust und sie dir helfen und dich unterstützen können Aber wie schon gesagt möchte ich Dich zu nichts drängen, vorallem da ich es selbst auch nie geschafft habe meinen Eltern von meiner ES zu berichten (allerdings aus hauptsächlich anderen Gründen )

Okay, das hört sich für mich nach einem guten Plan an
Hmm schwer zu sagen ... das weiß ich leider auch nicht so genau Vielleicht hilft es wenn du dich daran zurück erinnerst, wie es bei dir zu Anfang war, als du in die MS gerutscht bist ... was hätte dir eventuell geholfen? Ich glaube Kochen z.b. (auch wenn es natürlich lieb gemeint ist) wird, falls sie wirklich eine ES entwickelt, nicht unbedingt weiterhelfen ... hättest du damals wieder mehr gegessen nur weil jemand gekocht hat? Oder hätte es dich eher genervt/gestresst/unter Druck gesetzt und somit vllt noch weiter in dein "Fluchtverhalten" (die MS) getrieben?
Infoflyer und Komplimente können vllt etwas ausrichten, bei manchen Menschen führen so "indirekte Anspielungen" vielleicht aber auch eher zu einer Art des Abblockens ... Ich denke dass ist immer persönlich unterschliedlich und von der Gesamtsituation und davon, wie tief die betroffene Person schon in der ES drin steckt, was die Ursachen sind und wie tief diese verwurzelt sind, abhängig ...
Es tut mir leid dass ich dir keine klarere Antwort bezüglich dieser Frage geben kann, aber ich will dir auch nichts sagen was die Situation verschlimmern könnte ... Vielleicht weiß ja noch jemand anderes Rat?

Ich wünsche dir (bzw euch) jedenfalls weiterhin ganz viel Kraft und hoffe ganz doll, dass das nur eine "Phase" deiner Schwester ist, bzw. dass ihre Aussagen anders gemeint waren als es sich anhörte und dass es ihr in Wahrheit gut geht
LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April 2014 um 16:23
In Antwort auf neloni

Schwer zu sagen ...
hm, wie sie darauf letztendlich reagieren würden kann ich natürlich nicht vorhersagen, das kann niemand Aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass sie es nicht ernst nehmen oder glauben würden, gerade dardurch dass sie soviel über die Krankheit wissen, wird ihnen sicher auch bewusst sein, dass es nicht die "typische Magersüchtige" gibt und dass das Krankheitsbild nicht immer gleich aussieht ...
Dass du nicht möchtest, dass sie sich Sorgen oder Vorwürfe machen, verstehe ich. Allerdings lieben sie dich ja und wären sicher neben ihren Sorgen auch heilfroh, dass du dich ihnen anvertraust und sie dir helfen und dich unterstützen können Aber wie schon gesagt möchte ich Dich zu nichts drängen, vorallem da ich es selbst auch nie geschafft habe meinen Eltern von meiner ES zu berichten (allerdings aus hauptsächlich anderen Gründen )

Okay, das hört sich für mich nach einem guten Plan an
Hmm schwer zu sagen ... das weiß ich leider auch nicht so genau Vielleicht hilft es wenn du dich daran zurück erinnerst, wie es bei dir zu Anfang war, als du in die MS gerutscht bist ... was hätte dir eventuell geholfen? Ich glaube Kochen z.b. (auch wenn es natürlich lieb gemeint ist) wird, falls sie wirklich eine ES entwickelt, nicht unbedingt weiterhelfen ... hättest du damals wieder mehr gegessen nur weil jemand gekocht hat? Oder hätte es dich eher genervt/gestresst/unter Druck gesetzt und somit vllt noch weiter in dein "Fluchtverhalten" (die MS) getrieben?
Infoflyer und Komplimente können vllt etwas ausrichten, bei manchen Menschen führen so "indirekte Anspielungen" vielleicht aber auch eher zu einer Art des Abblockens ... Ich denke dass ist immer persönlich unterschliedlich und von der Gesamtsituation und davon, wie tief die betroffene Person schon in der ES drin steckt, was die Ursachen sind und wie tief diese verwurzelt sind, abhängig ...
Es tut mir leid dass ich dir keine klarere Antwort bezüglich dieser Frage geben kann, aber ich will dir auch nichts sagen was die Situation verschlimmern könnte ... Vielleicht weiß ja noch jemand anderes Rat?

Ich wünsche dir (bzw euch) jedenfalls weiterhin ganz viel Kraft und hoffe ganz doll, dass das nur eine "Phase" deiner Schwester ist, bzw. dass ihre Aussagen anders gemeint waren als es sich anhörte und dass es ihr in Wahrheit gut geht
LG


Liebe Neloni

Entschuldige bitte, dass ich erst jetzt antworte...Deine Antwort habe ich schon länger gelesen, sie hat mir erneut die Augen geöffnet. Ich wusste aber nicht, wie ich dir antworten sollte, daher schreibe ich erst jetzt. Es ist ja irgendwie so: Steckt man selbst in etwas drin, sieht man die offensichtlichsten Dinge manchmal gar nicht mehr -> vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. In diesem Fall ging es mir jedenfalls so. Indem du sagtest, ich solle mir doch einfach mal vorstellen was mir in dieser Situation damals geholfen hätte, hast du mir tatsächlich sehr sehr gut geholfen! Du brauchst dich also auch keinesfalls dafür zu entschuldigen, dass deine Antwort nicht spezifischer ausfallen konnte- du hast etwa das Beste gesagt, was man sagen konnte. Denn mir ist jetzt klar, was ich tun muss: Ihre Unsicherheiten bezüglich Aussehen soweit als möglich tilgen, gleichzeitig aber nicht zuviel Aufmerksamkeit schenken bei Themen wie Essen oder Abnehmen. Und einfach immer wieder ganz lieb drücken und für sie da sein.
Naja, bezüglich Eltern hast du auch recht, mein Verstand sieht das auch...bloss mein Herz und mein Mut lässt nicht zu dass ich es ihnen sage, jedenfalls momentan noch nicht.
Dir wünsche ich alles alles Gute, danke für die Antwort.
LG Prim

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April 2014 um 20:39
In Antwort auf ihab_12444470


Liebe Neloni

Entschuldige bitte, dass ich erst jetzt antworte...Deine Antwort habe ich schon länger gelesen, sie hat mir erneut die Augen geöffnet. Ich wusste aber nicht, wie ich dir antworten sollte, daher schreibe ich erst jetzt. Es ist ja irgendwie so: Steckt man selbst in etwas drin, sieht man die offensichtlichsten Dinge manchmal gar nicht mehr -> vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. In diesem Fall ging es mir jedenfalls so. Indem du sagtest, ich solle mir doch einfach mal vorstellen was mir in dieser Situation damals geholfen hätte, hast du mir tatsächlich sehr sehr gut geholfen! Du brauchst dich also auch keinesfalls dafür zu entschuldigen, dass deine Antwort nicht spezifischer ausfallen konnte- du hast etwa das Beste gesagt, was man sagen konnte. Denn mir ist jetzt klar, was ich tun muss: Ihre Unsicherheiten bezüglich Aussehen soweit als möglich tilgen, gleichzeitig aber nicht zuviel Aufmerksamkeit schenken bei Themen wie Essen oder Abnehmen. Und einfach immer wieder ganz lieb drücken und für sie da sein.
Naja, bezüglich Eltern hast du auch recht, mein Verstand sieht das auch...bloss mein Herz und mein Mut lässt nicht zu dass ich es ihnen sage, jedenfalls momentan noch nicht.
Dir wünsche ich alles alles Gute, danke für die Antwort.
LG Prim


Liebe Priim,
Kein problem, dass du jetzt erst antwortest
Das mit dem die offensichtlichesten Dinge nicht mehr zu erkennen wenn man in etwas drin steckt, kenne ich selbst nur zu gut
Es freut mich, dass ich dir helfen konnte da irgendwie einen Ansatz zu finden, das was du jetzt vorhast klingt doch super
Ich wünsche dir ganz viel Erfolg dabei und dir und deiner Schwester alles Gute

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Wiehoch ist das Risiko, bitte helft mir drehe sonst echt am Rat
Von: marika_12068604
neu
17. April 2014 um 19:49
Diskussionen dieses Nutzers
Noch mehr Inspiration?
pinterest