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Alkoholproblem meiner Mutter.....ich weiß nicht mehr weiter!

Letzte Nachricht: 3. Januar 2012 um 21:37
A
alyce_12301422
21.11.11 um 11:23

Hallo liebe Mitglieder,

nach einer weiteren unschönen Erfahrung am gestrigen Abend, versuche ich nun Hilfe auf diesem Wege zu erhalten, da ich langsam mit der Situation nicht mehr fertig werde.

Es geht sich um meine Mutter. Sie hat ein Alkoholproblem. Alleine diese Aussage zu tätigen fällt mir sehr schwer, da sie mir ja ständig versucht zu erklären, dass sie doch im Grunde kein Problem hat.

Ich fang mal von vorne an:

Solang ich denken kann trinkt meine Mutter. Nicht in Übermaßen, aber Abends mal ein Glässchen Wein war immer drin. Auf Partys hat sie allerdings schon immer einen über den Durst getrunken. Oft war mir meine Mutter peinlich, ich war noch jung und in der Zeit habe ich es anderes verarbeitet. Doch als ich älter wurde habe ich langsam begriffen, dass ihr Trinkverhalten nicht normal war.

Meine Mutter hat sich von meinem Vater getrennt, da war ich ca. 8 Jahre. Sie hat einen anderen Mann kennen gelernt. Ich bin mit ihr zusammen aus meinem Elternhaus ausgezogen und wir haben mit dem neuen Mann zusammen gelebt. Für meine Mutter der perfekte Partner, nur mit den Jahren wurde auch in dieser Partnerschaft mehr als normal getrunken. Er hat sich Abends öfters mal ein Glässchen Vodka-O genehmigt und meine Mutter ist bei ihrem Rotwein+Cola geblieben. Doch jeden Abend 1-3 Gläser ist eigentlich schon fast zu viel. Er hat es irgendwann nicht mehr getan, doch sie kam nie davon weg!

So richtig schlimm mit dem Alkohol wurde es allerdings nach der Trennung von ihrem Partner. Er ist nach 9 Jahren mit ihrer besten Freundin fremdgegangen. Ein Schlag ins Gesicht und man verliert direkt zwei vertraute Personen. Das man mit so einer Situation erstmal überfordert ist und in ein Loch fällt kann ich total nachvollziehen, aber direkt zur Flasche zu greifen, war für mich nie verständlich. Von da an wurde der Alkoholkonsum stetig mehr. Auf Partys oder betrieblichen Ausflügen wurde dann nur noch das Hirn weg geschossen. So krass, dass sie teilweise betrunken im Hausflur lag und ich versucht habe sie die Treppe hoch zu bekommen. Auf meinem 19. Geburtstag hat sie sich dann mit ein paar Freunden von mir nen Joint rein gezogen. Alkohol und Drogen sind keine gute Kombi Resultat sie konnte nicht mehr laufen/reden und hat sich übergeben. Meine Freunde fanden es lustig, ich hätte im Erdboden versinken können und hab mir natürlich Sorgen um sie gemacht. Mit Tabletten hab ich sie auch schon erwischt..Selbstmordversuch mit Asperin. Das sind nur einige Auszüge aus dem was vorgefallen ist.

Nachdem ich irgendwann mal versucht habe mit ihr über das Verhalten und ihr Problem zu sprechen, platzte dann auch alles aus ihr raus und sie gab auch zu, dass sie ein Problem habe..allerdings wollte sie selber versuchen aus der Situation wieder raus zu kommen. Sie ging dann auch endlich zur Therapie. Leider eine Gruppentherapie. Sie kam nicht klar in der Gruppe und fand die anderen Schicksalsschläge schlimmer als ihre eigenen. Sie ging irgenwann nicht mehr hin.

Dann hat sie eine Diätkur begonnen.durch den Alkohol hat sich natürlich ordentlich zugelegt. Da hat sie es zum ersten mal geschafft keinen Alkohol zu konsumieren und hat mir dann immer gesagt, dass sie demnach ja kein Problem habe, sonst wäre sie ja am zittern usw.. Hab ich dann auch irgendwie geglaubt, bzw. ich hab mich genauso wie sie, selber froh gequatscht. Alles war super und das Verhältnis zu meiner Mutter wurde besser und besser. Ich war richtig stolzbis der nächste Schicksalsschlag kam Diagnose Brustkrebs. Erstmal wurde sich wieder die Birne zu gekippt.ich hab dazu nix gesagt..war selber total durch den Wind und hab ihr die Flasche sogar gegönnt. Während der Chemo wurde kräftig weiter getrunken oder mal nen Joint geraucht.ist ja gut gegen die Knochen schmerzen. Trotzallem hat sie den Krebs besiegt.eigentlich ein guter Start in ein neues Leben. Es gab auch zwischen durch gute Phasen, aber immer wieder hab ich sie betrunken angetroffen. Ich hab versucht mit ihr zur Sozialberatung zu gehen. Mein Arbeitgeber bietet sowas an. Nachdem ich mir ihr dort war, hat sie nur gemeckert und meinte die Alte spinnt. Sie wollte keinen Entzug machen, da sie Angst hatte, dass ihr Arbeitgeber was davon erfährt. Dabei wusste dieser schon längst, dass sie ein Alkoholproblem hat. Während eines Discobesuchs habe ich nämlich ihre Arbeitskollegin getroffen und die hat mich auf meine Mutter diesbezüglich angesprochen. Meinte aber, dass ihr Chef sich nicht traut meine Mutter anzusprechen. Dabei ist er derjenige der wirklich was bewirken könnte.

Vor ein paar Monaten erkrankte meine Mutter an Gelbsucht. Es war ein Schock, aber im Krankenhaus wurde ihr schnell mit diversen Medikamenten geholfen. Es war aber für sie ein Grund das Thema Alkohol nochmal aufzugreifen und anscheinend hat diese Krankheit auch etwas gebracht. Der Alkoholknsum wurde weniger und auch auf Veranstaltungen hat sie nicht mehr viel getrunken. Hatte ja jetzt auch eine Art Ausrede, wegen der Gelbsucht. Es schien alles wieder gut zu sein, aber im Grunde bekomme ich ja auch nicht alles mit, da ich nicht mehr zu Hause wohne.

Dann kam aber wieder alles ganz anderes:

Vor 2 Wochen war ich bei ihr zum Mittagessen mit meinem neuen Freund eingeladen. Wir kamen dort an und sie war blau. Ich hätte kochen können vor Wut, aber mein Freund hat mich beruhigt und wir haben das Essen durchgezogen. Ich war sehr enttäuscht von meiner Mutter. Hab mich dann 2 Wochen erstmal nicht gemeldet.gestern Abend rief sie heulend an und fragte, warum ich mich nicht melde. Hab ihr den Grund genannt und sie meinte dann nur.ich soll sie so nehmen wie sie ist und wenn ich das nicht könnte, dann sollten wir den Kontakt besser beenden. Sie stellt mich vor einer Wahl, die ich nie in Betracht gezogen hab. Sie macht mir Vorwürfe, sie sei doch immer für mich da gewesen und jetzt trete ich sie mit Füßen. Sie meint ich soll glücklich werden mit meiner neuen Familie (versteh mich sehr gut mir den Eltern von meinem Freund). Sie müsste sich nicht für ihre Probleme entschuldigen, dass hätte sie nicht nötig. Sie meint ich wäre egoistisch und kalt. Dann zieht sie noch meinen Freund mit rein und sagt das ich mich noch umgucken werde. Keine Ahnung was sie damit meint, denn eigentlich fand sie ihn ganz nett. Ich hab ihr angeboten die Woche nochmal zu sprechen.in Ruhe.aber sie meinte wenn ich jetzt auflege, würde sie kein Kontakt mehr wollen. Nun irgendwann hab ich dann aufgelegt und bin auch nicht mehr an mein Handy gegangen. Ich hab nur noch in den Armen von meinem Freund gelegen und bitterlich geweint.heute habe ich mir wieder einen Termin bei der Sozialberatung geben lassen. Ich werde nicht aufgebentrotzdem empfinde ich nur noch hass/ärger und Enttäuschung für meine Mutter

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S
sonje_12693454
21.11.11 um 23:06

...
Ich denke die Entscheidung den Kontakt abzubrechen war richtig. Bis sie einsieht, dass sie etwas ändern muss.
Ich habe auch eine alkoholabhängige Mutter, die nun glücklicherweise seit 10 Jahren trocken ist.
Mir kommt das alles sehr bekannt vor. Ich kann dir nur sagen, dass solange deine Mutter ihr Problem nicht sehen will, ihr auch keiner helfen kann und das schlimmste was du machen kannst ist die Co-Anhängig zu machen.

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E
elif_12680101
25.11.11 um 20:23

Alkoholproblem meiner Mutter
Hallo Sternchen

Ich kann gut nachvollziehen, was du durchmachst. Deine Mutter will bis heute nicht voll vom Alkohol loskommen. Das heisst, keinen einzigen Schluck mehr ein Leben lang. Das schreckt so viele Alkohliker ab, deshalb immer wieder der Rückfall. Wenn deine Mutter eine Krankheit hat, kann sie zwischenzeitlich den Alkohol so reduzieren, dass man es nicht merkt. Geht es ihr wieder besser, denkt sie, jetzt könne sie sich ja wieder ab und zu etwas gönnen und schon geht es wieder los. Distanziere dich von ihr, das machst du richtig so. Deine Mutter kann sich nur selber helfen, niemand anders .Dein Freund hilft dir ja und du bist nicht alleine. Ich war auch eine Alkohlikermutter, wenn auch nur eine kurze Zeit lang. Meine Kinder haben sehr darunter glitten, und ich kann mich deshalb auch gut da hinein fühlen. Seit 4 Jahren bin ich trocken und hoffe, dass ich das weiterhin so durchziehen kann.

Liebe Grüsse

Glimmerling

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B
bedran_12911884
29.11.11 um 18:15

Nicht dein Teller
Hallo Sternchen,

das Problem deiner Mutter ist nicht dein Problem, es ist ihr Problem und sie wird wohl damit zurecht kommen müssen. Du bist das Kind, also haben ihre Probleme bei dir auf dem Teller nichts verloren. Sie hat dir dein Leben geschenkt, sei dafür dankbar. Alles andere ist ihre Sache.

Zu 99% hat sie in ihrer eigenen Familie einen schweren Vaterkonflikt, was eine der typischen Wurzeln von Suchtproblemen ist. Wie sie dem begegnet, ob durch alternative Therapeuten (energetische Therapeuten) oder gemeinsam mit einem Heilpraktiker, wirst du sehen.

Was du tun kannst ist Folgendes:

A) Werde dir bewusst, was ihre Probleme sind und was deine Probleme sind. Mache nicht ihre zu den deinigen. Lasse alles los was nicht zu dir gehört. ggf. mit syst. Aufstellung nach Hellinger.

B) Sei ihr eine gute Tochter und somit dankbar, dass sie dir dein Leben geschenkt hat. Lege ihr offen, welche Wege sie zur Lösung ihrer Konflikte hat und überlasse, ganz besonders aber achte ihre Entscheidungen. Es ist ihr Leben, nicht deines.

lg danny

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I
iris_12527557
07.12.11 um 12:06

Du hast immer versucht zu helfen,
bist wie viele andere eine gute Co-Abhängige gewesen. Such du dir Hilfe für dich evtl in einer Angehörigengruppe, dass du dich guten!!!! Gewissens zurück ziehen kannst. Es ist das Leben deiner Mutter, sie hat immer wieder Denkanstöße bekommen. Wenn sie sich nicht helfen lässt , kannst du leider garnichts tun. Du darfst glücklich sein, auch wenn deine Mutter für sich den Niedergang beschließt oder ihn nicht abwenden kann.
Lieben Gruß
Melike.

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E
etna_12160004
14.12.11 um 15:20

Hallo
Schön das man doch nicht ganz alleine ist mit solchen problemen.Meine mama trinkt schon seid ca.25 jahren.habe keinen kontakt mehr zu ihr weil ish es nicht möcht.sie hat uns immer gschlagen wenn sie getrunken hat.bbin mit 12 jahren zu meinem vater gezogen da sie die stadt verlassen hat.nun war ichim mom.alleine da sie meine brüder mit genommen hat.bin in den ferien immer zu gefahren.hab dann immer dort die hölle durch gemacht,da sie morgens um 6 schon betrunken war.mit 16 war ish das lezte mal bei ihr.ich hatte einfach keine lust mehr darauf.wollte immer zu ihr da ich meine kleinen brüder im auge hatte.konnte es aber nicht mehr bei ihr aus halten.es war so schrecklich.man ist ständig hin und her gerissen ,weil es ja deine mutter ist.mein freund und seine mutter haben gesagt das ich damit abschliessen soll,nachdem ich mehr mals einen zusammenbruch hatte.sie hat leztes jahr probiert kontakt aufzu nehmen habe aber sofort abgeblockt.sie hat mir meine ganze kindheit versaut.ich habe was aus mir gemacht und sehr stolz drauf.also immer das köpfchen heben und niemals untergehen

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T
trudi_12181052
15.12.11 um 20:51

Fast wie bei mir.
Hi Sternchen0806,
ich bin heute zufllig auf deinen Eintrag gestossen und habe gedacht wow, genau wie bei mir.
Meine Mutter hat sich von meinem Vater getrennt, da war ich 15. Dann lernte sie einen neuen Mann kennen und der ist Alkoholiker. Damit es nicht so auffällt wieviel er trinkt, hat er meiner Mutter auch immer was angeboten und die beiden haben zusammen getrunken. Irgendwann wurde es immer mehr und mehr. Plötzlich gab es für alles einen Grund zum Feiern.
Von dem Mann ist sie mittlerweile geschieden aber sie trinkt und trinkt und sieht nicht ein, dass sie ein Problem hat. Sie meint immer sie will sich ja auch mal was gönnen.
Ich habe schon soooo viel versucht sie davon abzubekommen. Ich bin für sie zur Beratungsstelle gegangen, und habe einen Termin gemacht und alles aber sie ist nicht hingegangen. Ich habe es mit anbrüllen versucht ich habe es mit vernünftug reden versucht im nüchternen zustand und im betrunkenen, ich habe sie bevormundet und alles. Aber sie kapiert es einfach nicht. Sie trinkt zwar "nur" Abends aber immerhin fast jeden Abend und dann manchmal auch so viel, dass sie am nächsten Tag einen Blackout hat.
Jetzt habe ich den Kontak abgebrochen, weil sie sich mir gegenüber einfach zuuu viel geleistet hat und ich es einfach nicht mehr aushalten kann. Auch wenn es egoistisich klingt, man muss in so einer Situation an sich denken und darf sich nicht mit runter ziehen lassen.
Zur Zeit bin ich dabei mich über Selbsthilfegruppen hier in der Stadt zu informieren und evtl werde ich auch einer beitreten.
Eine Frau vom Gesundheitsamt mit der ich Gesprochen habe, meinte, meine Mutter weiß ganz genau, dass ich sie lieb habe und sie weiß auch ganz genau, das ich ihr immer helfen würde und deshalb stösst sie mich immer wieder vor den Kopf, weil sie sich selbst wahrscheinlich schon gar nicht mehr ertragen kann. Irgendwie hat mir diese aussage ein wenig geholfen, denn es klingt nachvollziehbar.
Na ja mal sehen was die Selbsthilfegruppe bringt, vielleicht nützt es ja.
Ich wünsche Dir noch alles gute und hoffe Du findest Deinen Weg aus der Last.
Gruß cc

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E
etna_12160004
21.12.11 um 18:50

Es ist besser so
Ich habe ja so ähnliches erlebt.Meine Mutter war noch ein bischen härter.Sie hat mich und meine Brüder immer wieder verprügelt.Sie hat sich mit meinem damaligen Stiefvater halb tot geprügelt.Und das alle 2 tage.Mir geht es einfach besser wenn ich keinen kontakt zu ihr habe.So weh wie es tut aber du musst an dich denken.Wenn sie meint ihr Leben kaputt zu machen dann soll sie das.Du musst anfangen zu Leben auch ohne Mutter.Es wird nicht einfach werden,denn es gibt immer wieder situationen wo du denkst da fehlt Sie.Und du denkst dann wieder über sie nach....Sie doch meine mama und hab sie lieb ,ich muss ihr doch helfen usw.Glaube mir es wird Dir besser gehen wenn du dein Leben ohne Sie verbringst.Es vergeht zwar kein Tag wo ich nicht an meiner Mama denke aber es wird immer ein klein wenig leichter damit umzugehen.Ich wünsche Dir viel Glück und vor allem Kraft denn die wirst du brauchen.Ich hoffe du musst das nicht alleine durchstehen.Mein partner hat mir sehr geholfen

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J
jordyn_12451435
03.01.12 um 21:37

Bin mir ziemlich sicher , sie zu hassen!
Meine Mutter trinkt schon lang. Als es mir richtig auffiel war ich 11. Als sie mich mittrinken ließ 12, als ich mir selbst Alkohol besorgte 13! Irgendwie wollte ich endlich mal richtig zusammen mit ihr sein,so wie Töchter mit ihren Müttern. Meine ganze Jugend und wohl auch restliches Leben(bin 37) hatte ich ein problematisches Verhältnis zum Alkohol.Meine Mutter sagte immer:"Haste Ärger gehabt,trink doch malnen Schnaps!"
Das einzudämmen habe ich nur geschafft , weil ich nicht so sein will wie sie. Ich habe so viel getan , um nicht zu sein wie sie. Ich hätte die wüste durchschwommen , um nicht so zu sein wie sie. Es ist in meinem Leben meine größte Motivation.
Meine Mutter ist und war ein Kontrollfreak, der die ganze Familie tyrannisiert, vor allem mich und meinen Vater.
Alles ging nur nach ihrer Laune. Sie macht zwanghaft Stress
und einen Spaß daraus Leute anzurufen und runterzuputzen.
Als sie das mit meiner 12-jährigen Tochter tat,brachen wir den Kontakt ab,nachdem ich meinem Ärger am Telefon
Luft gemacht hab.
Eigentlich ist mein Leben seitdem viel besser!
Aber mein Vater drückt oft auf die Tränendrüse,weil er die Kinder nicht sieht und weil die Kinder auch nicht zu ihm
wollen ,weil er ständig wieder mit diesem Thema anfängt.
Immer bin ich dann verwirrt. Um ehrlich zu sein , habe ich sehr viel Angst vor meiner Mutter. Sie hat mich so oft klein gemacht und wenn ich sie sehe bin ichwieder klein.
Daher legen nicht nur ich sondern meine ganze Familie
ein ausgeklügeltes Vermeidungsverhalten an den Tag.
Wenn meine Kinder in den Ort gehen , fragen sie mich :"Ist die Oma heute im Dorf?"Dann sage ich ja oder nein.
Wenn ich ja sage , gehen sie ein andermal.
Nun habe ich seit einem 3/4 Jahr keinen Kontakt und habe von meiner Tante , die regelmäßig Opfer ihrer Attacken wird,
erfahren, dass das Trinken seit dem Kontaktabbruch
schlimmer geworden ist , so dass man es schon im Gesicht sieht und die Adern an den Backen aufgeplatzt sind.
Jetzt habe ich noch mehr Angst sie zu treffen und fühle mich seltsam schuldig, obwohl ich mir ziemlich sicher bin , sie zu hassen.

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