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Alkoholiker, wie geht es weiter

30. März 2010 um 20:47 Letzte Antwort: 17. Mai 2011 um 14:16

HAllo, ich hoffe das ich hier etwas HIlfe finde.
MEin Bruder hängt seit 2 Jahren an der Flasche und er sieht wriklich sehr sehr schlecht aus.
Seine Freundin mit der er zusammenlebt hat es mir heute erzählt.
Sie möchte nicht mehr ( was ich verstehen kann)
MEin Bruder hat eine schwere Kndheit hinter sich, eine beschissene Ehe( er wurde von seiner Frau geschlagen, hört sich doof an, ist aber so und früher wurde er von unserem Vater mit einem siebenstrenger verprügelt)

WIr haben überlegt was wir tun können und vielleicht sollte er ersteinmal ambulant mit einem Psychiater sprechen.
Das Problem ist, die ganzen Psychiater in der Gegend haben erst in 2 Jahren einen Termin frei.
UND stationär können wir ihn nicht bewegen,

was können wir tun. An wen wenden wir uns?? WEr hat ERfarhungen und kann Tips geben. Ausser Tips wie die müssen erst am Boden liegen usw . Wir wollen nicht das er sich noch umbringt.


Danke

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2. April 2010 um 3:39

Also,
hi

ich würde mal vorschlagen, dass ihr alle samt miteinander auf ihn sehr ernst einredet. und entweder zum ganz normalen hausarzt, der ihn dann auch aufklärt und vielleicht untersucht. das kann wunder bewirken. und überhaupt, professionelen rat holen, egal jetzt von welchem arzt wie es weiter geht! die leute wissen das...

viel glück!!!

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12. April 2010 um 23:13

...
"außer tipps wie die müssen erst am boden liegen"

tja,.. anders gehts aber nicht!
ist leider so.
red auf ihn ein... er wird höchstens aggressiv werden, mehr nicht.
alkoholiker müssen selbst erkennen dass sie ein problem mit alk haben und sie müssen sich selbst dazu entscheiden ohne alk leben zu wollen.
die wenigsten schaffen es den alkohol dauerhaft auf ein minimum zu reduzieren.
das heißt der alkohol muss ganz weggelassen werden, da sonst die gefahr zu groß ist wieder rückfällig zu werden.
also nicht mehr mit sekt zu silvester anstoßen,
kein bier mit freunden trinken beim fußball schaun,
kein tiramisu...

das ist echt hart, und deshalb MUSS er es selbst wollen.
lass ihm in ruhe- ich weiß, leichter gesagt als getan.
aber ich habs auch geschafft!

du musst dir helfen, und seine freundin muss sich helfen.
es gibt selbsthilfegruppen, wo du lernst richtig mit einem alkoholiker umzugehen.
dort kannst du deine sorgen teilen, und dort wirst du verstanden.

viel erfolg und alles gute!

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17. Oktober 2010 um 18:01

Hm
ich bin 15 und habe schon alkohol probleme
aber auch wenn ich nur ein schluck alkohol trinke gehts mir schon besser
ich trinke schon vor der schule
aber niemand weis von meinen problemen
ist auch niemanden aufgefallen
nur meine mutter hat mich mal erwischt als ich eines abends wie immer in den keller gegangen bin um was zu trinken
weil es mir wieder schlecht ging
ich glaube das man vom alkohol nie richtig wegkommen wird
das einzigste was ein mensch braucht um davon wegzukommen glaub ich ist anerkennug und liebe und das gefühl das man es verdient hat ein besseres leben zu bekommen

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18. Oktober 2010 um 15:14

Kleiner Tipp
Man sollte sich kleine Ziele setzen und sich sagen:

Heute trinke ich nichts.

Wenn man das nicht schafft, ist die Wahrscheinlichkeit zumindest höher, dass man akzeptiert, dass man da alleine nicht mehr raus kommt.

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18. Oktober 2010 um 15:25
In Antwort auf inken_12308953

Hm
ich bin 15 und habe schon alkohol probleme
aber auch wenn ich nur ein schluck alkohol trinke gehts mir schon besser
ich trinke schon vor der schule
aber niemand weis von meinen problemen
ist auch niemanden aufgefallen
nur meine mutter hat mich mal erwischt als ich eines abends wie immer in den keller gegangen bin um was zu trinken
weil es mir wieder schlecht ging
ich glaube das man vom alkohol nie richtig wegkommen wird
das einzigste was ein mensch braucht um davon wegzukommen glaub ich ist anerkennug und liebe und das gefühl das man es verdient hat ein besseres leben zu bekommen

Es geht noch viel schlimmer
Es geht noch viel schlimmer als du dir bisher vorstellen kannst.

Gerade dann wenn du glaubst oder weißt, alkoholabhängig zu sein, lohnt es sich wirklich, darauf zu achten, dass man nicht zu oft und zu viel trinkt.

Gibt die Hoffnung nicht auf, "normal" trinken zu können und trink nicht aus Langeweile!

Es ist vollkommen verständlich, dass man gerne trinkt, wenn man Sorgen hat. Aber ich rate dir, dich vielleicht mal mit deinen Problemen (auch familiäre) an den Hausarzt zu wenden.
Auch wenn ein Psychologe deinen miesen Vater nicht ändern kann, kann er dir mit Sicherheit dabei helfen, selbst stärker zu sein und besser damit klar zu kommen. Lass deinen Vater nicht zu viel Macht über dich haben indem er die Kummer bereitet, den du wegtrinken musst. Geh' dir Sache lieber etwas offensiver an (Gratulation zu dem Schlag) und lass dir dabei helfen.

Viel Glück!

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26. Oktober 2010 um 12:56

Therapeuten sagen:
einen Alkoholiker muss man "in Liebe fallen lassen"! je mehr unterstützung er bekommt, desto länger wird er weiter saufen - was ich aus eigener schmerzlicher erfahrung sagen kann. erst wenn nichts mehr geht, keiner mehr da ist, kommt (hoffentlich) die Krankheitseinsicht. ... leider ist das so, das ist das wesen dieser krankheit.
auf den alkoholiker einreden bewirkt meist nur noch das gegenteil: er bockt und säuft erst recht.
ich bin auch erst in die suchtklinik gegangen, als es nicht mehr anders ging, als ich schon mit haftbefehl gesucht wurde und völlig verwahrlost war ... doch lest es selbst:

euch antwortet eine trockene Alkoholikerin.
gerade habe ich mein buch darüber veröffentlicht:
Trocken! ... wie die Sahara - Eine Alkoholikerin erzählt vom Entzug
(auf amazon erhältlich)
wenn der alkoholkonsum schon hoch ist, kann ich abhängigen nur dringend raten, endlich professionelle hilfe anzunehmen. ich selbst habe mich 5 monate wegsperren lassen und bin nun 6 jahre erfolgreich trocken durch die antrainierten verhaltensänderungen. das geht nicht "mal eben". ich habe wahnsinning viel gelernt und gebe etliches in meinem buch weiter ... was auch der sinn sein soll!
adressen sind ebenfalls im buch. jede diakonie hilft euch aber auch weiter!
ich wünsche euch viel glück !!!
iris bücker
http://iris-buecker.de

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31. Oktober 2010 um 23:56

Sag ihm
dass du sehr besorgt bist und ihm unbedingt beistehen möchtest. Menschen, die so viel schlechtes erfahren mussten, brauchen Beistand und Begleitung. Auf keinen Fall muss man ihnen alles abnehmen, es sei denn du sorgst dich ernsthaft um sein Leben.

1. Kontakt-Phase:
Der hilfesuchende Patient wendet sich an den niedergelassenen Arzt oder an eine Beratungsstelle. In dieser Phase muss die Situation des Menschen, seine Einsicht und Motivation geklärt werden.

2. Entgiftungs-Phase:
Mit Hilfe von Medikamenten und unter ärztlicher Kontrolle (zumeist stationär) wird beim Vorliegen einer körperlichen Abhängigkeit innerhalb von etwa 10 Tagen eine Entgiftung durchgeführt.

3. Entwöhnungs-Phase:
Die stationäre bzw. ambulante Entwöhnung umfasst neben den medikamentösen Maßnahmen auch eine psychotherapeutische Behandlung, Beschäftigungstherapie und soziale Betreuung. Wichtig ist ebenso das Miteinbeziehen der Familienangehörigen.

Mehr darüber:
http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/alkoholismus.htm

Viel Kraft und Geduld

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1. November 2010 um 20:02

Ziemlich verantwortungslos von dir
Du bist dir wirklich bewusst, was für ein Ratschlag du gibst???

Wie kannst du jemandem vorschlagen den Alkohol durchs kiffen zu ersetzen?

Meine Einstellung dazu hat keineswegs etwas mit mangelhafter Toleranz zu tun.

Cannabis wirkt nicht immer positiv und erzeugt nicht automatisch gute Gefühle! Insbesondere wenn jemand schwerwiegende Probleme hat, kann der Rausch die schlechten Gefühle auch verstärken. Hohe Dosierungen können sogar zu Angstzuständen und Halluzinationen führen.

Wenn es jemandem zur Gewohnheit wird, Unzufriedenheit und negative Gefühle mit Kiffen zu überdecken, ist das Risiko besonders gross, dass diese Person Probleme im Umgang mit Cannabis bekommt.

Sorry, ich musste es einfach loswerden. Anderes finde ich gut. Z.B. Er soll dringend Sport machen. Dies wird ihm auf jeden Fall ein positives Gefühl vermitteln.

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16. Mai 2011 um 13:46

Termine...
....bei Psychiatern sind oft Mangelware. Aber wie wärs mit ner Suchtberatung? Die haben auch meist Therapeuten, auf jedenfall Erfahrung und nicht nur Betroffene, sondern auch Angehörige finden dort eigentlich Hilfe....

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17. Mai 2011 um 14:16

ALTER BEITRAG!!!!!!!!!!!
Gruß Melike

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