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Alkohol zerstört meine Beziehung

5. Dezember 2015 um 4:13 Letzte Antwort: 11. Januar 2016 um 16:55

Hey
Ich weiß echt nicht mehr was ich machen soll.
Mein freund betrinkt sich jedes Wochenende und zwar das ganze Wochenende. Er ist dann von Freitag bis Montag früh weg. Ab und zu bekomme ich dann einen betrunkenen Anruf.
Außerdem ist er dann immer total widerlich zu mir.
Ich habe schon zu ihn gesagt, dass ich ihm ja demnächst für das Wochenende eine Tasche packen kan. Daraufhin wurde er dann total sauer und hat gesagt, dass er das kommende Wochenende sowieso Zuhause bleibt und er gar keine Lust auf Alkohol hat.
Dann kam das Wochenende und er war wieder weg.
Egal was ich zu ihm sage, seine Antwort ist ständig, dass ich ihm nichts verbieten kann und, dass er sein eigenes Leben hätte etc.
Dabei verbiete ich ihm absolut gar nichts. Ich sage ihn lediglich, dass ich das jedes mal total sch**** finde und, dass es mich total verletzt.
Zudem schläft er dann bei seinen Eltern (die auch ständig trinken). Ich hasse es, wenn er bei denen ist, weil es ihnen nur um Geld geht. Sie sind nicht besonders klug und der Meinung jede Möglichkeit nutzen zu müssen sich zu betrinken. Außerdem haben sie meinen freund in die Schufa getrieben und es flattern immernoch pfändungsbeschlüsse ins Haus, die auf deren Mist gewachsen sind.
Ich habe schon nachgedacht die Beziehung wegen dem Alkohol zu beenden...

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6. Dezember 2015 um 19:31

Androhung hilft nicht...
Hey,
dein Freund macht dich zum Kompliezen seiner Abhaengigkeit. Androhungen bringen nichts.....er wird dir alles versprechen bis zum naechsten Rausch.
Alkohol ist so Machtvoll, dass du keine Chance hast dagegen anzugehen.Manchmal muss man Menschen loslassen, die man liebt um sich selbst zu schuetzen.

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8. Dezember 2015 um 11:50

Da hast du Recht
Tatsächlich solltest du das tun. Das Alkoholproblem liegt auf der Hand. Entweder du, oder der Alkohol. Was sind deine Prioritäten? Du kannst etwas besseres haben, das weißt du. Ich nehme mal an ihm zu versuchen zu helfen, hast du bereits und das hat keinen Sinn. Nach dem was du beschrieben hast scheint mir das auch kein Fall von jemandem zu sein, der sich bessern möchte. Dementsprechend weißt du doch eigentlich bescheid

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14. Dezember 2015 um 10:15

Loslassen!
Leider sehe ich das genauso wie meine Vorredner. Ich war auch mal in einer Beziehung mit einem Alkoholiker und wollte es erstmal nicht wahrhaben. Fakt war aber,dass ich mich selber immer mehr aufgegeben habe. (zb manchmal mitgedrunken habe,kein sport mehr...) Aber ich war auch immer am Motzen wenn am We schon morgens gesoffen wurde. Das ist keine reale Beziehung! Du bist doch viel wertvoller als so von ihm behandelt zu werden! Such dir jemand,für den du an erster Stelle und nicht der Alkohol steht. Ich habe es auch geschafft und bin mittlerweile in einer neuen Beziehung,ohne Alkohol und endlich wieder Ich selbst!

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27. Dezember 2015 um 21:42
In Antwort auf merita_12919661

Androhung hilft nicht...
Hey,
dein Freund macht dich zum Kompliezen seiner Abhaengigkeit. Androhungen bringen nichts.....er wird dir alles versprechen bis zum naechsten Rausch.
Alkohol ist so Machtvoll, dass du keine Chance hast dagegen anzugehen.Manchmal muss man Menschen loslassen, die man liebt um sich selbst zu schuetzen.

Ja, das stimmt
Ja, er verspricht mir wirklich immer, dass er nächstes Wochenende Zuhause bleibt. Ich weiß aber im selben Moment, dass es nicht so ist... es fällt mir sehr schwer einen Schlussstrich zu ziehen... ich versuche ihm in einem ruhigen Moment zu erklären, dass es mich verletzt, wenn er mich wieder allein zurück lässt aber meistens versucht er dann schnell das Thema zu wechseln. Und wenn ich ihm sage, dass ich nicht glaube was er sagt kommt:"Dann glaub es halt nicht. "

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27. Dezember 2015 um 21:52
In Antwort auf an0N_1207290599z

Da hast du Recht
Tatsächlich solltest du das tun. Das Alkoholproblem liegt auf der Hand. Entweder du, oder der Alkohol. Was sind deine Prioritäten? Du kannst etwas besseres haben, das weißt du. Ich nehme mal an ihm zu versuchen zu helfen, hast du bereits und das hat keinen Sinn. Nach dem was du beschrieben hast scheint mir das auch kein Fall von jemandem zu sein, der sich bessern möchte. Dementsprechend weißt du doch eigentlich bescheid

Seine Prioritäten
Seine Prioritäten sind Alkohol und feiern gehen. Das hab ich jetzt über Weihnachten wieder gemerkt. Am 25. Waren wir abends auf der Weihnachtsfeier seiner Fußballmannschaft. Wir haben vorher ausgemacht, dass wir nicht lang bleiben, weil wir am nächsten morgen meine Schwester und meinen Schwager vom Zug abholen sollten um zu meinen Eltern zum Weihnachtsessen zu fahren ( meine Eltern haben ihm im Leben mehr geholfen als seine eigenen). Doch nach dem ersten Bier war er ganz schnell anderer Meinung. Ich habe ihm dann gesagt, dass ich gleich nach Hause fahren werde und ich es verdammt schei** von ihm finde, dass er sich wieder für den Alkohol entscheidet. Er hat mich dann ziehen lassen und nachts bzw. Morgens um 6.00 bekam ich einen Anruf, dass er von mir abgeholt werden will.
Ich hab es nicht gemacht.
Zuhause fragten natürlich alle nach ihm und ich habe ihnen die Wahrheit gesagt, weil ich nicht einsehe ihn dann auch noch "decken" zu müssen.

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2. Januar 2016 um 0:46

Du musst ihm die Grundlage der Sicherheit entziehen
Hallo Talia,

dadurch das er sich seiner Beziehung mit dir Sicher ist, wird er nichts an seinen Verhalten ändern. Im Gegenteil, er bringt dich in eine Co-Abhänigkeit rein.

Das schlimme bei dir ist, das du halt auch eine Menge an Gefühlen ihm gegenüber hast, die aber langsam zurückgehen. Allein am zweiten Weihnachtstag deiner Familie die Wahrheit zu sagen, fiel dir bestimmt unheimlich schwer.

Du kannst dir und auch ihm nur helfen, wenn du ihn richtig in die Scheiße fallen lässt und ihn dort auch liegen lässt. Er muss selbst den Schritt machen und sein Leben ändern. Erst dann kannst du darüber nachdenken, ob du mit ihm eine Verlängerung der Beziehung haben möchtest.

Mein Tip wäre zum Beispiel gewesen, das du am Weihnachtstag seine Koffer vor die Tür gestellt hättest und dann hätte er ja zu seinen Eltern ziehen können. Damm aber stark bleiben und grundsätzliche Änderungen einfordern. Das kann von Suchtberatung bis zum Entzug alles sein.

Setze dich einfach mal in Ruhe hin und überlege was du in deinen Leben erreichen willst und was dich dabei hindert. Dann wirst du die Antworten selbst finden, nur die Umsetzungen sind halt schmerzhaft.

Liebe Neujahrsgrüße von hier

Andr****

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11. Januar 2016 um 16:55

Ich weiß
Ich seh fast täglich auf Arbeit was Alkohol für Auswirkungen hat. Das ist ja das schlimme.
Ich selbst trinke auch keinen Alkohol

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