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Akutklinik - mit oder ohne Kind(er?)

14. April 2016 um 22:27 Letzte Antwort: 19. April 2016 um 7:05

Ich warte und warte und warte auf meinen Platz in der Akutklinik. Heute hab ich zum wiederholten Mal dort angerufen und erfahren, dass es in meinem Fall eher ein logistisches Problem ist, dass ich immer noch warte, da ja wegen der beabsichtigten Mitnahme meiner beiden kleinen Kinder gleich zwei Zimmer frei sein müssen.

Jetzt überlege ich derzeit, ob ich nicht nochmal nachfragen kann, ob ich die 2 nicht erst mit in mein Zimmer nehmen kann, damit es endlich mal vorwärts geht, und wir dort quasi vor Ort auf das zweite freie Zimmer warten. In der Zwischenzeit sind mir aber auch von unterschiedlichen Leuten folgende Fragen gestellt worden:

1.) Wäre es für dich und auch für die Kinder nicht besser, wenn du allein gingest?
2.) Was wäre, wenn du vielleicht erst ohne die Kinder gehst (bis das zweite Zimmer frei ist), auch um überhaupt erstmal zu Kräften zu kommen?

Das Ganze macht mir jetzt schon richtig Bauchschmerzen. Daher würde ich mich hier sehr über eure Meinungen - vielleicht sogar eigene Erfahrungen - freuen!

Wie seht ihr das? Was würdet ihr machen? Was habt ihr als Mütter vielleicht selbst in diesem Fall gemacht? Mit oder ohne Kind (er)? Und wenn ohne, wie waren eure Kinder während eurer Abwesenheit versorgt und wie ging es euch damit? Hat euch (und auch euren Kindern) eine so lange Trennung nicht das Herz gebrochen? Und konntet ihr eure Klinik trotzdem auswählen oder musste das für eure Krankenversicherung dann die nächstgelegene Akutklinik sein. Ich bin Beamtin und meine Beihilfestelle hatte schon bei der Klärung der Kostenübernahme direkt gefragt, warum denn diese Klinik, normalerweise ginge es nach XY (dort ist allerdings keine Mitnahme der Kinder möglich). Daher trägt sie nun auch die Kosten für die beabsichtigte Seeparkklinik.

Was tun????

Ich bin so ratlos

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14. April 2016 um 22:56

Mein spontanes Gefühl dazu...
Liebe Marit,

hui, das ist ja wirklich eine schwierige Situation und Kombination bei dir!

Also, mein ganz spontanes, erstes Gefühl: Wenn du IRGENDEINE Möglichkeit hast, die Kinder anderweitig unterzubringen, dann würde ich das auf jeden Fall machen und (erstmal?) alleine in die Klinik gehen!

Auf gar keinen Fall aber würde ich deinen Aufenthalt und die Aufnahme davon abhängig machen, ob/wann ein zweites Zimmer frei wird und bis dahin warten. Das zieht ja alles total in die Länge und in der Wartezeit leidest du weiter und dein Zustand verschlechtert sich (evtl.) noch mehr...

Im Zweifelsfall, wenn du keine andere Möglichkeit hast, die Kinder unterzubringen, würde ich sie noch eher mitnehmen und dort vor Ort warten, ob ein zweites Zimmer frei wird.

Aber ich würde wie gesagt auf keinen Fall warten und deinen Aufenthalt von einem zweiten Zimmer abhängig machen!!!

Ich hoffe, mein Rat hilft dir ein bisschen. Schwierig ist es aber allemal. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass sich bald eine Lösung findet. Halte mich/uns auf dem Laufenden, ja?

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18. April 2016 um 21:22
In Antwort auf an0N_1302311599z

Mein spontanes Gefühl dazu...
Liebe Marit,

hui, das ist ja wirklich eine schwierige Situation und Kombination bei dir!

Also, mein ganz spontanes, erstes Gefühl: Wenn du IRGENDEINE Möglichkeit hast, die Kinder anderweitig unterzubringen, dann würde ich das auf jeden Fall machen und (erstmal?) alleine in die Klinik gehen!

Auf gar keinen Fall aber würde ich deinen Aufenthalt und die Aufnahme davon abhängig machen, ob/wann ein zweites Zimmer frei wird und bis dahin warten. Das zieht ja alles total in die Länge und in der Wartezeit leidest du weiter und dein Zustand verschlechtert sich (evtl.) noch mehr...

Im Zweifelsfall, wenn du keine andere Möglichkeit hast, die Kinder unterzubringen, würde ich sie noch eher mitnehmen und dort vor Ort warten, ob ein zweites Zimmer frei wird.

Aber ich würde wie gesagt auf keinen Fall warten und deinen Aufenthalt von einem zweiten Zimmer abhängig machen!!!

Ich hoffe, mein Rat hilft dir ein bisschen. Schwierig ist es aber allemal. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass sich bald eine Lösung findet. Halte mich/uns auf dem Laufenden, ja?

Entscheidung gefällt
Liebe cherrybone!

Ich will dir schon so lange antworten uns mich für deinen Zuspruch/deine guten Wünsche bedanken und bin dann doch irgendwie darüber hinweg gekommen.

Da ich heute aufgrund blöder Umstände eine Entscheidung getroffen habe, bist du mir gerade wieder eingefallen und auch, dass du wissen wolltest wie es weitergeht. Also...nächste Woche Donnerstag geht's für mich und meine beiden Kleinen los, zunächst zwar in ein gemeinsames Zimmer, aber es wird höchste Zeit, dass ich in die Klinik komme. Alles andere wird sich dann zeigen.

LG Marit

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19. April 2016 um 7:05

Guten Morgen
Wie könntest du denn deine Kinder unterbringen? (Großeltern, Partner, enge bekannte?)
Also, ich war selber mit 16 in einer Klinik. Ich weiß nicht, wie alt deine Kinder sind, aber können sie, dass was sie in einer solchen Klinik sehen, überhaupt verarbeiten? Die ganzen 'Skelette', ständig Ärzte und all den Schmerz den du wahrscheinlich durchleben wirst?
Falls möglich würde ich deine Kinder höchstens zu Besuchen am Wochenende mit dort hin nehmen! Kinder gehören dort nicht hin. Die Trennung wird schwer, aber die gemeinsame Zeit umso schöner. Du wirst all deine Kraft für dich brauchen!!!!
Also ich fand es als 16 jährige schon grausig dort und hätte mir nie vorstellen können dort zu sein als 11 jährige (gab es da auch!)
Es ist deine Entscheidung, aber raube deinen Kleinen nicht ein Stück ihrer Kindheit. Das ist DEIN Kampf - das Wohl deiner Kinder Motivation!

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