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Abstillen, Flasche, Brei? HILFE, durcheinander...Wie ist es nun richtig?

17. August 2013 um 9:55

Hi Mädels, ich Versuch mich mal kurz zu fassen....
Meine Kleine (6Monate und paar Tage) geht ab ersten September in die Kita. Ich fang bald wieder an mit arbeiten, und arbeite im Schichtdienst dh Früh, Spät und Nachtdienst.


Ich stille momentan noch, sie bekommt aber früh und mittags Brei.
Früh: Obst oder Getreidebrei
Mittags: Gläschen
Den Rest des Tages wird sie gestillt.
Ich habe den KiA gefragt wie es am besten ist mit abstillen, und er meinte das ich eine Stillmahlzeit mit einem Fläschchen ersetzen soll.

Aber wie mache ich das jetzt am besten?
Soll ich statt den Brei früh ein Fläschchen geben? Ich meine ich muss schon bald mal damit anfangen, denn wenn sie in der Krippe ist, dann Brauch sie ja was. Aber das wird doch dann total Stressig wenn ich auch früh raus muss wegen Arbeit.

Bin grad durcheinander, Somal sie ja noch an die Brust will, ich will ihr das nicht wegnehmen, finde stillen ja selbst schön.
Ich habe versucht ihr gestern früh eine Flasche Pre zu geben, aber sie hat nur paar schlucke genommen und wollte dann sofort wieder an meine Brust.

Wie habt ihr das denn gemacht?
Könnte ich auch die Flasche weg lassen ihr dafür mehr Brei geben und noch zwischendurch stillen Bsp nachmittags wenn sie es braucht?
Aber in der Kita Brauch sie ja bestimmt noch Milch.

Wie ihr seht bin ich momentan noch ratlos.
Vielleicht kann mir jemand helfen.
Und entschuldigt bitte das es doch so lang geworden ist.
Lg

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19. August 2013 um 22:50

Wie ich es machen würde
Also ich musste auch nach 8 Wochen Mutterschutz wieder arbeiten und habe aber trotzdem noch bis meine Kleine 9 Monate alt war gestillt, dann wollte sie nicht mehr bzw. fand sie die Flasche angenehmer.

Habe mit 4 1/2 Monaten mit Brei angefangen und die Beikost dann eben nach und nach eingeführt so dass sie nur noch Morgens, Abends und Nachts gestillt werden musste.
Ab 6 Monaten musste ich halt immer wieder auch etwas mit Pre zufüttern weil ich nicht mehr genug Milch hatte weils einfach zu stressig ist mit Arbeiten und Kind.

Hab immer auf der Arbeit abgepumt, 30 Minuten Stillpause steht jeder stillenden Frau gesetzlich zu und ab 8 Stunden meine ich sogar 2x30 Minuten.
Die abgepumpte Milch kam dann in den Kühlschrank und hab sie dann nachm Dienst mit nach Hause genommen und Madlen hat die Milch dann am nächsten Tag bekommen, somit war sie seit sie 8 Wochen alt war dann an die Flasche gewöhnt.

Ich würde keine Stillmahlzeit durch ein Fläschen ersetzen sondern einfach weiter die Breie einführen also als nächstes dann Nachmittags nochmal Obst oder Joghurtbrei und Abends noch nen Milch-Getreide-Brei.
So dass deine Kleine eben auch nur noch Morgens und Abends und evtl. auch Nachts gestillt werden muss und natürlich darf sie auch zwischendurch wenn sie will an die Brust.

Würde dann auf mein Recht bestehen auf der Arbeit abzupumpen und das entweder mit in die Kita geben oder sie muss in der Kita halt Pre-Nahrung bekommen, dafür wäre es sinnvoll anzufangen sie an die Flasche zu gewöhnen, also evtl etwas abpumpen oder eben Pre und ihr geben und es einfach immer wieder versuchen - Wenn sie die Flasche verweigert natürlich nicht zwingen dann sondern ihr dann die Brust geben und es einfach immer und immer wieder vorm stillen mit ner Flasche probieren (Meine Kleine hat die Flasche auch immer verweigert, bis zum Tag wo ich arbeiten musste, da hat sie die Flasche ohne Probleme angenommen). Gut wäre wenn jemand anderes ihr aber die Flasche gibt wenn das Möglich ist.

So mein Text ist nun auch sehr lang geworden, hoffe ich konnte dir helfen.

Ps.: was arbeitest du denn?

LG

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21. August 2013 um 13:01
In Antwort auf sabinamadlen

Wie ich es machen würde
Also ich musste auch nach 8 Wochen Mutterschutz wieder arbeiten und habe aber trotzdem noch bis meine Kleine 9 Monate alt war gestillt, dann wollte sie nicht mehr bzw. fand sie die Flasche angenehmer.

Habe mit 4 1/2 Monaten mit Brei angefangen und die Beikost dann eben nach und nach eingeführt so dass sie nur noch Morgens, Abends und Nachts gestillt werden musste.
Ab 6 Monaten musste ich halt immer wieder auch etwas mit Pre zufüttern weil ich nicht mehr genug Milch hatte weils einfach zu stressig ist mit Arbeiten und Kind.

Hab immer auf der Arbeit abgepumt, 30 Minuten Stillpause steht jeder stillenden Frau gesetzlich zu und ab 8 Stunden meine ich sogar 2x30 Minuten.
Die abgepumpte Milch kam dann in den Kühlschrank und hab sie dann nachm Dienst mit nach Hause genommen und Madlen hat die Milch dann am nächsten Tag bekommen, somit war sie seit sie 8 Wochen alt war dann an die Flasche gewöhnt.

Ich würde keine Stillmahlzeit durch ein Fläschen ersetzen sondern einfach weiter die Breie einführen also als nächstes dann Nachmittags nochmal Obst oder Joghurtbrei und Abends noch nen Milch-Getreide-Brei.
So dass deine Kleine eben auch nur noch Morgens und Abends und evtl. auch Nachts gestillt werden muss und natürlich darf sie auch zwischendurch wenn sie will an die Brust.

Würde dann auf mein Recht bestehen auf der Arbeit abzupumpen und das entweder mit in die Kita geben oder sie muss in der Kita halt Pre-Nahrung bekommen, dafür wäre es sinnvoll anzufangen sie an die Flasche zu gewöhnen, also evtl etwas abpumpen oder eben Pre und ihr geben und es einfach immer wieder versuchen - Wenn sie die Flasche verweigert natürlich nicht zwingen dann sondern ihr dann die Brust geben und es einfach immer und immer wieder vorm stillen mit ner Flasche probieren (Meine Kleine hat die Flasche auch immer verweigert, bis zum Tag wo ich arbeiten musste, da hat sie die Flasche ohne Probleme angenommen). Gut wäre wenn jemand anderes ihr aber die Flasche gibt wenn das Möglich ist.

So mein Text ist nun auch sehr lang geworden, hoffe ich konnte dir helfen.

Ps.: was arbeitest du denn?

LG

Danke,
für deine Antwort, war erst etwas durcheinander geschrieben aber habs am Ende dann doch verstanden wie du es meintest

Ich bin zur Zeit noch in Ausbildung zur Krankenschwester, deshalb auch Spät-und Nachtschichten.

Meine Kleine verweigert momentan die Flasche, bzw. verweigert s sie nicht direkt aber trinkt von der Pre Nahrung immer nur zwischen 50 und 70 ml.

Das ist doch zu wenig, wie soll ich es denn schaffen sie auf Flasche umzustellen?
Eine andere Überlegung von mir war: dass ich mehr Breikost einführe und sie zwischendurch noch an die Brust lasse.
Und ab und zu bekommt sie ein Fläschchen, damit sie in der Kita dann auch was hat.

Lg

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21. August 2013 um 13:53
In Antwort auf gertie_11863765

Danke,
für deine Antwort, war erst etwas durcheinander geschrieben aber habs am Ende dann doch verstanden wie du es meintest

Ich bin zur Zeit noch in Ausbildung zur Krankenschwester, deshalb auch Spät-und Nachtschichten.

Meine Kleine verweigert momentan die Flasche, bzw. verweigert s sie nicht direkt aber trinkt von der Pre Nahrung immer nur zwischen 50 und 70 ml.

Das ist doch zu wenig, wie soll ich es denn schaffen sie auf Flasche umzustellen?
Eine andere Überlegung von mir war: dass ich mehr Breikost einführe und sie zwischendurch noch an die Brust lasse.
Und ab und zu bekommt sie ein Fläschchen, damit sie in der Kita dann auch was hat.

Lg


Ich bin auch noch in der Ausbildung zur Krankenschwester Habe jetzt im September Examen und ab 1.10. bin ich dann fertig und arbeite dann aber nur noch 50% =D

Habe immer im Stillzimmer auf der Wöchnerinnenstation abgepumpt. Die Stationen auf denen ich eingesetzt war, haben da auch nix dagegen gehabt, dass ich abpumpen musste im Gegenteil sie fanden es alle toll dass ich trotzdem stille, hoffe dass du da auch so viel Verständnis und Zuspruch bekommst =)

In welchem Kurs bist du denn gerade?

Also ich bin immer fürs Stillen, würde es - da es euch beiden gefällt - auch noch weiter versuchen dass sie Muttermilch bekommt, zumindest wenn du zu Hause bist.
An die Flasche gewöhnen weiß ich leider keinen besseren Tipp als es immer wieder zu probieren und anzubieten.
Hast du schon probiert ihr abgepumpte Muttermilch zu geben? Trinkt sie dann auch nur so wenig?

Ich finde es auch am besten einfach weiter Beikost einzuführen, so dass sie halt nur noch Morgens, Abends und Nachts gestillt wird.

Es ist erst mal natürlich alles mühsam und schwer durchzublicken, aber im Endeffekt ist es dann gar nicht so schwer gewesen man macht sich einfach viel zu viele Gedanken, dass alles nicht so funktioniert wie man es möchte

LG

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21. August 2013 um 14:44
In Antwort auf sabinamadlen


Ich bin auch noch in der Ausbildung zur Krankenschwester Habe jetzt im September Examen und ab 1.10. bin ich dann fertig und arbeite dann aber nur noch 50% =D

Habe immer im Stillzimmer auf der Wöchnerinnenstation abgepumpt. Die Stationen auf denen ich eingesetzt war, haben da auch nix dagegen gehabt, dass ich abpumpen musste im Gegenteil sie fanden es alle toll dass ich trotzdem stille, hoffe dass du da auch so viel Verständnis und Zuspruch bekommst =)

In welchem Kurs bist du denn gerade?

Also ich bin immer fürs Stillen, würde es - da es euch beiden gefällt - auch noch weiter versuchen dass sie Muttermilch bekommt, zumindest wenn du zu Hause bist.
An die Flasche gewöhnen weiß ich leider keinen besseren Tipp als es immer wieder zu probieren und anzubieten.
Hast du schon probiert ihr abgepumpte Muttermilch zu geben? Trinkt sie dann auch nur so wenig?

Ich finde es auch am besten einfach weiter Beikost einzuführen, so dass sie halt nur noch Morgens, Abends und Nachts gestillt wird.

Es ist erst mal natürlich alles mühsam und schwer durchzublicken, aber im Endeffekt ist es dann gar nicht so schwer gewesen man macht sich einfach viel zu viele Gedanken, dass alles nicht so funktioniert wie man es möchte

LG

Ohhh
Dann viiiiiiieeeeel Glück beim Examen

Ich hätte normalerweiße nächstes Jahr im Frühling/Sommer schriftliche Prüfungen gehabt. Hat sich jetzt aber natürlich alles um ein Jahr verschoben durch Ss und Elternzeit.

Finde es echt klasse das du so viel Verständnis bekommen hast zwecks abpumpen auf Arbeit, hat man ja eher selten.
Fange ab Oktober wieder an mit arbeiten und freu mich auch schon aber kann mir gut vorstellen das arbeiten, Haushalt, und Baby nicht so einfach zu stemmen ist.

Wie ist das denn bei dir so?

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21. August 2013 um 15:00
In Antwort auf gertie_11863765

Ohhh
Dann viiiiiiieeeeel Glück beim Examen

Ich hätte normalerweiße nächstes Jahr im Frühling/Sommer schriftliche Prüfungen gehabt. Hat sich jetzt aber natürlich alles um ein Jahr verschoben durch Ss und Elternzeit.

Finde es echt klasse das du so viel Verständnis bekommen hast zwecks abpumpen auf Arbeit, hat man ja eher selten.
Fange ab Oktober wieder an mit arbeiten und freu mich auch schon aber kann mir gut vorstellen das arbeiten, Haushalt, und Baby nicht so einfach zu stemmen ist.

Wie ist das denn bei dir so?


Also ich hatte es mir eigentlich schlimmer vorgestellt, aber ich bin ja zum Glück nicht alleine. Mein Freund hat die Elternzeit genommen arbeitet aber bei Essen auf Rädern, in der Zeit passt seine Mama auf die Kleine auf

Ja also bei uns im Haus gibt es eigentlich selten einen Kurs ohne Kursbaby, deswegen sind die Stationen das glaub ich auch gewohnt bzw. haben gelernt sowas hinnehmen zu müssen, immerhin ist es das Beste fürs Baby und letzten Endes ist es ja auch gesetzlich geregelt also nützt es ja nix sich darüber großartig aufzuregen

Trotzdem ist es stressig und anstrengend gewesen, ich muss immer hinterher sein dass mein Freund mir im Haushalt hilft weil er oft nicht von alleine sieht was gemacht werden muss aber ich denke mir einfach immer wieder, dass das alles ab Oktober vorbei ist, dann bin ich mehr zu Hause und kann mein Leben besser mitbestimmen (als Schüler muss man sich eigentlich ja doch größtenteils fügen -.-)

Also ich hab durch die SS, Geburt und die Zeit mit meiner Kleinen gelernt mich über meine Grenzen hinwegzusetzen, mich zu überwinden oder zu verzichten

LG

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21. August 2013 um 21:16
In Antwort auf sabinamadlen


Also ich hatte es mir eigentlich schlimmer vorgestellt, aber ich bin ja zum Glück nicht alleine. Mein Freund hat die Elternzeit genommen arbeitet aber bei Essen auf Rädern, in der Zeit passt seine Mama auf die Kleine auf

Ja also bei uns im Haus gibt es eigentlich selten einen Kurs ohne Kursbaby, deswegen sind die Stationen das glaub ich auch gewohnt bzw. haben gelernt sowas hinnehmen zu müssen, immerhin ist es das Beste fürs Baby und letzten Endes ist es ja auch gesetzlich geregelt also nützt es ja nix sich darüber großartig aufzuregen

Trotzdem ist es stressig und anstrengend gewesen, ich muss immer hinterher sein dass mein Freund mir im Haushalt hilft weil er oft nicht von alleine sieht was gemacht werden muss aber ich denke mir einfach immer wieder, dass das alles ab Oktober vorbei ist, dann bin ich mehr zu Hause und kann mein Leben besser mitbestimmen (als Schüler muss man sich eigentlich ja doch größtenteils fügen -.-)

Also ich hab durch die SS, Geburt und die Zeit mit meiner Kleinen gelernt mich über meine Grenzen hinwegzusetzen, mich zu überwinden oder zu verzichten

LG

Achso
Ich bin auch nicht alleine.
Da mein Freund arbeiten gehen musste hab ich die elternzeit genommen. Wir hatten erst überlegt ob ich nach den 8 wochen Mutterschutz wieder anfange aber im nach hinein sind wir froh darüber das ich zu Hause geblieben bin und mein Schatz auf Arbeit gegangen ist

Bin schon gespannt wie alles wird, wenn ich wieder arbeiten gehe.

Aber ein was versteh ich nicht ganz, wie meinst du das mit Kurs bzw Kursbaby? Aus welchem Bundesland kommst du denn? Vielleicht ist das bei euch anders benannt oder geregelt.
Wenn du möchtest kannst du mir per pn schreiben. Dann kann man sich ja etwas austauschen.

Lg

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