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Ab wann gesundheitliche Folgen?Erfahrungen?

24. Januar 2011 um 21:22

Hallo,

Ab wann hat mein Essverhalten Auswirkungen auf meine Gesundheit? Kann man sagen ab wann man sich gesundheitlich nachhaltig schädigt?

Ich nehme am Tag so um die 1.000-1.200 kcal zu mir und esse leider sehr monoton...
Ich hatte mit 16, als ich anfing mein Essen umzstellen, 1 Jahr lang meine Periode nicht mehr bekommen, erst als ich mit der Pille anfing bekam ich sie wieder.
Nun habe ich vor ca. 3 Monaten die Pille abgesetzt, da ich keine Kormone mehr zu mir nehmen möchte und bisher auch meine Periode nicht mehr bekommen. Weiß jetzt nicht, ob das wegen der Pille ist und das jetzt einfach eine Weile dauert bis sich alles wieder eingepegelt hat oder ob ich generell durch mein Essen wieder meine Periode nicht mehr bekomme
Wiege momentan 40 kg und bin 1,60 m klein.
Könnte es mir glaub nicht verzeihen mir selbst dauerhaften Schaden zugefügt zu haben

Was sind eure "Nebenwirkungen" durch euer Essverhalten?
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

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24. Januar 2011 um 21:32

Hi
Hey!

ich hab seit ca. 2 Jahren MS, mal mit hungerphasen und dann wieder ziemlich heftigen FAs....hab seit Mai 2009 meine Periode nicht mehr und war deswegen vor kurzem beim Frauenarzt (meine Mutter hat einen Termin ausgemacht, ich wusste sowieso dass es an meinem Gewicht liegt --> momentan 40 kg bei 1,63m )...da wurde alles untersucht, doch die Hormonwerte passen und deswegen kann mein Arzt nichts machen, da ich Untergewicht habe...heißt dass ich habe mich dadurch noch nicht geschädigt? ich will endlich dass es mit den FAs aufhört, heute hatte ich wieder einen schlimmen FA, hab den ganzen Tag ständig Unmengen an Süßem gegessen und danach hasse ich mich, denn ich will mich niht selbst schaden und auch nicht zunehmen, was ich komischerweise und Gott sei Dank trotz großen FAs nicht tue, denn dazwischen sind dann wieder Tage, wo ich nicht so viel esse...ich hoffe, dass ich eines Tages wieder Freude an meinem Leben habe und mich auf die wichtigen Sachen konzentrieren kann, denn momentan bin ich fast immer schlecht drauf, deprimiert, sehe keinen Sinn mehr, hasse alles,...

glg

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24. Januar 2011 um 22:13
In Antwort auf krissy1990

Hi
Hey!

ich hab seit ca. 2 Jahren MS, mal mit hungerphasen und dann wieder ziemlich heftigen FAs....hab seit Mai 2009 meine Periode nicht mehr und war deswegen vor kurzem beim Frauenarzt (meine Mutter hat einen Termin ausgemacht, ich wusste sowieso dass es an meinem Gewicht liegt --> momentan 40 kg bei 1,63m )...da wurde alles untersucht, doch die Hormonwerte passen und deswegen kann mein Arzt nichts machen, da ich Untergewicht habe...heißt dass ich habe mich dadurch noch nicht geschädigt? ich will endlich dass es mit den FAs aufhört, heute hatte ich wieder einen schlimmen FA, hab den ganzen Tag ständig Unmengen an Süßem gegessen und danach hasse ich mich, denn ich will mich niht selbst schaden und auch nicht zunehmen, was ich komischerweise und Gott sei Dank trotz großen FAs nicht tue, denn dazwischen sind dann wieder Tage, wo ich nicht so viel esse...ich hoffe, dass ich eines Tages wieder Freude an meinem Leben habe und mich auf die wichtigen Sachen konzentrieren kann, denn momentan bin ich fast immer schlecht drauf, deprimiert, sehe keinen Sinn mehr, hasse alles,...

glg

Hormone...
Hi krissy,

naja, ich denke mal, die Tatsache das man schon mal seine Periode nicht mehr bekommt ist schon mal ein "Schaden" den man damit angerichtet hat.
Ja wollte auch mal meine Hormonwerte checken lassen.
Wie sieht es denn bei dir mit der Lust aus, ich meine sexuell? Meine Libido ist nämlich durch Essen und Pille ziemlich im Keller
Wieso ist es dir persönlich wichtig so dünn zu sein und nicht zuzunehmen? Wovor hättest du Angst wenn du z.B. 5-6 kg zunimmst? Denn glücklich bist du ja bei dem Gewicht keineswegs...Tut mir Leid, dass du dich psychisch so schlecht fühlst.

lg

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25. Januar 2011 um 14:28
In Antwort auf cutyhoney0

Hormone...
Hi krissy,

naja, ich denke mal, die Tatsache das man schon mal seine Periode nicht mehr bekommt ist schon mal ein "Schaden" den man damit angerichtet hat.
Ja wollte auch mal meine Hormonwerte checken lassen.
Wie sieht es denn bei dir mit der Lust aus, ich meine sexuell? Meine Libido ist nämlich durch Essen und Pille ziemlich im Keller
Wieso ist es dir persönlich wichtig so dünn zu sein und nicht zuzunehmen? Wovor hättest du Angst wenn du z.B. 5-6 kg zunimmst? Denn glücklich bist du ja bei dem Gewicht keineswegs...Tut mir Leid, dass du dich psychisch so schlecht fühlst.

lg

Hallo krissy,
du schreibst, dass du dir selbst nicht schaden aber auch nicht zunehmen willst. Ist dir schon mal in den Sinn gekommen, dass das ein eklatanter Widerspruch ist? Solange du mit einem BMI von 15 tief im Krankheitsbereich der Anorexie verweilst, schadest du deinem Körper jeden Tag. Wenn du ihm nicht schaden willst, musst du zunehmen. Es ist auch der einzige Weg in ein glückliches Leben.

Wenn du schlecht drauf bist, deprimiert, keinen Sinn im Leben mehr siehst, so ist das mit einem BMI von 15. Aber es ist ja kein unabänderliches Schicksal, sondern es liegt an dir, diesen kranken Zustand zu beenden.

LG Nus

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25. Januar 2011 um 17:02

Gegenwart und Zukunft verbauen
Liebe Doriane ,

dein Kommentar ist wirklich sehr hilfreich und bringt einen echt (wie oftmals) sehr stark zum nachdenken....
Ich würde meiner Gesundheit zu liebe und auch mir zu liebe gerne "normal" essen ohne auf Kalorien zu achten, wirklich!
Aber es geht irgendwie nicht, ich kann mich nicht gehen lassen, kann die Kontrolle über mein essen nicht aufgeben, Kalorien nicht ignorieren.
Ich möchte halt gerne immer sehr schlank bleiben und nicht einfach "nur normal" aussehen von der Figur her. Man, das ist so oberflächlich und Lebenszeit verschwendend...ich weiß ja
Aber ich könnte meinenKörper glaub anders einfach nicht akzeptieren und würde mich auch unglücklich fühlen mit mehr.
Ich starre mir so schon ständig nur auf die Beine und hab ständig Angst an den Oberschenkeln zuzunehmen..das ist eigentlich auch die einzige Stelle die ich nicht ertragen könnte zuzunehmen.

Nur was macht man da??
Wann hat es denn bei dir "Klick" gemacht und wieso?

Ich find es auch echt traurig von dir zu hören, wie du nun auf die "verlorenen" Jahre zurückschaust....
Das möchte ich nicht, ich möchte eigentlich mein Leben leben und genießen.

Ich habe so eine verzerrte Wahrnehmung von mir selbst.
Was ist das nur für ein Teufelche, dass einem da ständig auf der Schulter sitzt....??

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26. Januar 2011 um 16:45
In Antwort auf nus1951

Hallo krissy,
du schreibst, dass du dir selbst nicht schaden aber auch nicht zunehmen willst. Ist dir schon mal in den Sinn gekommen, dass das ein eklatanter Widerspruch ist? Solange du mit einem BMI von 15 tief im Krankheitsbereich der Anorexie verweilst, schadest du deinem Körper jeden Tag. Wenn du ihm nicht schaden willst, musst du zunehmen. Es ist auch der einzige Weg in ein glückliches Leben.

Wenn du schlecht drauf bist, deprimiert, keinen Sinn im Leben mehr siehst, so ist das mit einem BMI von 15. Aber es ist ja kein unabänderliches Schicksal, sondern es liegt an dir, diesen kranken Zustand zu beenden.

LG Nus

@ nus
hallo nus,

letztes jahr im februar beschloss ich mit 37 kg freiwillig zuzunehmen, doch als ich im sommer dann 45-46 kg wog fand ich mich wieder zu dick und alles begann wieder von vorne...wog ne Zeit lang 42 kg, nun sind es so um die 40...ich hab mich auch damals nicht viel besser gefühlt...ich weiß nicht wie ich da wieder rauskommen soll..einerseits bin ich stolz, wenn ich mal einen Tag nicht so viel esse und die Waage ein bisseril weniger zeigt / bzw. wenn ich nach riesen FAs das Gewicht trotzdem halte, was mich persönlich sehr wundert...aber natürlich leidet alles andere unter meiner MS

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27. Januar 2011 um 10:21

Sei vorsichtig !
Ich selbst habe keine Erfahrungen mit so wenig essen. Meine Schwester hat das allerdings durch als sie etwa 17 Jahre alt war. Sie hat ihre Magersucht erst überwunden nach derTherapie und dann hat sie noch einen liebevollen verständigen Partner gefunden. Alles schon einige Jahre her. Das traurige daran ist,als sie ein Kind wollten, hat es nicht geklappt, ihr Eisprung ist bis heute extrem unregelmäßig und selten. Auch die drei versuche einer künstlichen Befruchtung sind gescheitert. Er war eine schwierige Zeit für beide. Sie haben jetzt ein Kind von 2 Jahre adpotiert und sind glücklich . Gerade sie hat sehr darunter gelitten und würde es nie jemanden wünschen das gleiche zu erleben.
Also vielleicht solltest du es lieber von einem Arzt abklären lassen. Liebe Grüße

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27. Januar 2011 um 17:29
In Antwort auf leni194

Sei vorsichtig !
Ich selbst habe keine Erfahrungen mit so wenig essen. Meine Schwester hat das allerdings durch als sie etwa 17 Jahre alt war. Sie hat ihre Magersucht erst überwunden nach derTherapie und dann hat sie noch einen liebevollen verständigen Partner gefunden. Alles schon einige Jahre her. Das traurige daran ist,als sie ein Kind wollten, hat es nicht geklappt, ihr Eisprung ist bis heute extrem unregelmäßig und selten. Auch die drei versuche einer künstlichen Befruchtung sind gescheitert. Er war eine schwierige Zeit für beide. Sie haben jetzt ein Kind von 2 Jahre adpotiert und sind glücklich . Gerade sie hat sehr darunter gelitten und würde es nie jemanden wünschen das gleiche zu erleben.
Also vielleicht solltest du es lieber von einem Arzt abklären lassen. Liebe Grüße

Therapie...
Hallo leni,

das tut mir wirklich Leid für deine Schwester. Kann mir gut vorstellen, dass sie darunter sehr gelitten hat....
Ich denke halt immer, das ich ja eigentlich genug esse und das ganze bei mir nicht so schlimm ist so das ich eine Therapie bräuchte...dann gibt es aber wieder Momente in denen ich denke eine Therapie wäre zumindest eine Möglichkeit die ich versuchen sollte und schauen, was sich dadurch ändert.
Eigentlich fühl ich mich meistens auch recht fit.

Ein weiteres Problem ist momentan auch, dass ich da ich meine Regel nicht bekomme auch keinen Eisprung habe und dadurch NFP als natürliche Verhütung (habe ja die Pille abgesetzt, weil ich weg will von den ganzen Hormonen) nicht praktizieren kann....

Ich habe auch einen sehr lieben Partner an meiner Seite. Jedoch ist er der Meinung, dass ich einfach "nur" mehr essen müsste und das Problem wäre gelöst. Wenn es ja so einfach wäre,,,

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28. Januar 2011 um 8:10
In Antwort auf cutyhoney0

Therapie...
Hallo leni,

das tut mir wirklich Leid für deine Schwester. Kann mir gut vorstellen, dass sie darunter sehr gelitten hat....
Ich denke halt immer, das ich ja eigentlich genug esse und das ganze bei mir nicht so schlimm ist so das ich eine Therapie bräuchte...dann gibt es aber wieder Momente in denen ich denke eine Therapie wäre zumindest eine Möglichkeit die ich versuchen sollte und schauen, was sich dadurch ändert.
Eigentlich fühl ich mich meistens auch recht fit.

Ein weiteres Problem ist momentan auch, dass ich da ich meine Regel nicht bekomme auch keinen Eisprung habe und dadurch NFP als natürliche Verhütung (habe ja die Pille abgesetzt, weil ich weg will von den ganzen Hormonen) nicht praktizieren kann....

Ich habe auch einen sehr lieben Partner an meiner Seite. Jedoch ist er der Meinung, dass ich einfach "nur" mehr essen müsste und das Problem wäre gelöst. Wenn es ja so einfach wäre,,,

Was ist das eigentliche Problem ?
Mit dem essen, kann ich gut nach vollziehen. habe keine Magersucht, sondern esse und spucke das meiste davon wieder aus. Das ist schon seit guten 10 Jahren so. So verrückt wie es klingt bewundere ich die Leute, die es schaffen so wenig zu essen.
Seit starke Depressionen dazu gekommen sind , bin ich seit etwas zwei jahren in psychologischer Behandlung.
Die Gründe sind meistens viel tiefer als du dir eingestehen willst.
Es sind einfache Sachen oder Begebenheiten, auf die man allein nicht kommt. Ich kann dir eine Therapie nur empfehlen. Ich habe jedoch falsch angefangen. War bis jetzt wöchentlich zur Psychologin und fahre diesen Monat erst zur Psychosomatischen
Reha .Anders herrum ist sicher besser. Setze so viel Hoffnung in die Reha , da ist die Angst vor Enttäuschung groß.Es ist immer gut wenn man mit einem Außenstehenden darüber reden kann. Du!!! fühlst dich besser.Ein Versuch , es kann nicht schlimmer werden.
Lieben Gruß

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