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4x Blasenentzündung.. nun bleibende Reizblase.. HILFE !

7. Juni 2016 um 7:55

Suche Rat / Tipps!

Im Dezember 2015 hatte ich meine 1. Blasenentzündung. Nach Einnahme der 2 Antib.tablette waren alle Symptome weg (natürlich hab ich gemäss Angaben des Arztes alle Tabletten fertig genommen.
Im Januar hatte ich dann meine 2. BE.. Wieder dasselbe, nach Einnahme der 2. AB-Tablette waren alle Symptome weg.
Im März folgte dann die 3. BE! Dieses Mal verschwand der starke Harndrang NICHT,.. obwohl ich auch dieses Mal wieder die ganze AB-Packung genommen hatte. Ich ging also wieder zum Arzt, er legte eine Urinkultur (Urikult) an und ich hatte keine Entzündung mehr.. Er gab mir daraufhin Spasmourgenine (Reizhemmer für die Blase), die mir gar nicht geholfen haben. Dann wechselte ich auf Emselex, das half mir 2 Wochen, dann verlor es die Wirkung, bzw da wurde der Harndrang wieder richtig übel und ich ging zum Arzt (dieses Mal direkt zum Urologen). Wieder wurde ein Urikult angelegt WIEDER hatte ich eine Blasenentzündung.. ich bekam AB (bin nicht resistent, wurde getestet). Ausserdem gabs einen Ultraschall meiner Blase und der Nieren; alles ok. Auch hier blieb der Harndrang selbst nach Einnahme der ABs.. Ich ging nochmals zum Urologen, nochmals Urikult, alles wieder i.O., keine Bakterien mehr, blieb nur die Reizblase.
Ich bekam zum einen UroVaxom, eine Immunisierung die ich jetzt 3 Monate einnehmen soll. Solllllte helfen, dass ich keine BE mehr bekomme. Und ich hab Betmiga gegen die Reizblase erhalten. Das half am Anfang SUPER und jetzt solala..
Was ich seit ca. 1.5 Monaten auch nehme, ist D-Mannose, was auch helfen soll, dass sich die Bakterien nicht mehr an der Blasenwand festhalten können.. sollte also auch helfen, keine BE mehr zu bekommen.

Nur eben; Noch immer hab ich relativ schnell wiederkehrenden Harndrang,.. und ich muss nachts aufstehen und aufs Klo, das hatte ich vor meinen BEs nie!
Und trotz des (starken) Reizhemmers Betmiga ist die Reizblase nicht ganz i.O.

Tippppps ??
Ich will meine alte Blase zurück!!

(P.S. die Hygienetipps kenne ich alle.. viel trinken tu ich auch)

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7. Juni 2016 um 8:20

Welche Bakterien?
Welche Erreger wurden bei Dir festgestellt? Und wieviel D Mannose nimmst Du täglich zu Dir? Verzichtest Du konsequent auf Kaffee / Alkohol / Slipeinlagen / Sythetikunterwäsche?

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7. Juni 2016 um 8:35
In Antwort auf oismn_12636369

Welche Bakterien?
Welche Erreger wurden bei Dir festgestellt? Und wieviel D Mannose nimmst Du täglich zu Dir? Verzichtest Du konsequent auf Kaffee / Alkohol / Slipeinlagen / Sythetikunterwäsche?

..
Ich hatte die E-Coli Bakterien..
Direkt nach der BE hab ich 1 Woche lang 2x täglich 2g D-Mannose genommen. Jetzt nehme ich 1x täglich 2g am Morgen (in Pulver form, aufgelöst in Wasser).
Direkt vor oder nach dem GV nehme ich auch nochmals 2g D-Mannose.
Alkohol trinke ich 2-3x im Monat.. Kaffe so 3-4x pro Woche (an den langen Arbeitstagen komm ich ohne nicht durch)
Hab den Kaffee aber auch schon 1 Monat GANZ weggelassen, und war genau gleich gut/schlecht mit der Reizblase.

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7. Juni 2016 um 8:48
In Antwort auf swissbutterfly

..
Ich hatte die E-Coli Bakterien..
Direkt nach der BE hab ich 1 Woche lang 2x täglich 2g D-Mannose genommen. Jetzt nehme ich 1x täglich 2g am Morgen (in Pulver form, aufgelöst in Wasser).
Direkt vor oder nach dem GV nehme ich auch nochmals 2g D-Mannose.
Alkohol trinke ich 2-3x im Monat.. Kaffe so 3-4x pro Woche (an den langen Arbeitstagen komm ich ohne nicht durch)
Hab den Kaffee aber auch schon 1 Monat GANZ weggelassen, und war genau gleich gut/schlecht mit der Reizblase.

Aufbau der Schleimhäute
Hast Du nach diesen Massen an Antibiotika mal Deine Darmflora wieder aufgebaut oder Deine Vaginalflora? Ich denke einfach mal, dass Deine Blase / Harnröhre einfach sehr verletzt wurde durch die vielen Entzündungen und der ABs. Vielleicht suchst Du mal einen Naturheilkundler auf, der Dich ganzheitlich behandelt. Eine Blase braucht nach vielen Infekten Zeit um zu regenerieren, das dauert bis zu 3-6 Monaten. Ansonsten musst Du dringend Deine Darm und Scheidenschleimhaut aufbauen durch entsprechende Mittel.

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7. Juni 2016 um 9:30
In Antwort auf oismn_12636369

Aufbau der Schleimhäute
Hast Du nach diesen Massen an Antibiotika mal Deine Darmflora wieder aufgebaut oder Deine Vaginalflora? Ich denke einfach mal, dass Deine Blase / Harnröhre einfach sehr verletzt wurde durch die vielen Entzündungen und der ABs. Vielleicht suchst Du mal einen Naturheilkundler auf, der Dich ganzheitlich behandelt. Eine Blase braucht nach vielen Infekten Zeit um zu regenerieren, das dauert bis zu 3-6 Monaten. Ansonsten musst Du dringend Deine Darm und Scheidenschleimhaut aufbauen durch entsprechende Mittel.

Danke!
Danke für den Tipp! Daran hab ich noch nicht gedacht (und KEIN Arzt hat darauf verwiesen!!)

Hättest du Tipps/Mittel/Produkte, wie/mit was ich meine Darm- und Vaginalflora bzw die Schleimhäute wieder aufbauen könnte?

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7. Juni 2016 um 17:07
In Antwort auf swissbutterfly

Danke!
Danke für den Tipp! Daran hab ich noch nicht gedacht (und KEIN Arzt hat darauf verwiesen!!)

Hättest du Tipps/Mittel/Produkte, wie/mit was ich meine Darm- und Vaginalflora bzw die Schleimhäute wieder aufbauen könnte?

Aufbau-Kur
Ich persönlich nehme immer Darmflora Select Plus von Dr. Wolz. Das sind allerdings sehr hochdosierte und teure Kapseln. Ich nehme sie sogar bereits immer während jeder AB-Behandlung - zeitversetzt natürlich. Eine mildere Alternative ist Omniflora und wesentlich günstiger aber trotzdem sehr gut. Als Vaginalpflege gibt es z.B. KadeFungin Milchsäure-Gel oder Vagisan Milchsäure-Zädfchen. Es gibt noch Kombikapseln, die Darm und Vaginalflora gleichzeitig aufbauen und die heißen Combi-Flora, die habe ich allerdings persönlich noch nicht genommen, hab aber viel gutes gehört.

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9. Juni 2016 um 19:12

Eine Frage
trinkst du regelmäßig entwässernden Tee, also z.B. Brennnesseltee?

Das hat sich im Nachhinein als meine "Chronische" Blasenentzündung herausgestellt.

Leider war mir nicht klar wir Harntreibend bestimmte Tees tatsächlich sein können, auf die Idee das mein ständiger Harndrang davon kommen könnte, kam ich erst nach dem ich "aus Versehen" 2,5 l Brennnesseltee getrunken hatte und dann gar nicht mehr von der Toilette kam.
Durch die Harntreibende Wirkung setzt man aber immer normale oder sogar größere Mengen Urin ab, als es typisch für eine Zystitis wäre.
Allerdings wurde durch das ständige Wasserlassen trotzdem die Harnröhre "mechanisch" gereizt so das sich difuse Schmerzen, ähnlich der einer durch Bakterien ausgelösetn Zystitis einstellten.

Nachdem ich meinen exorbitanten Brennesselttee-Genuss eingestellt hatte, hielten die Symptome noch ca. 24 Stunden an.
Seither bin ich Beschwerdefrei.

Ich hätte nie gedacht das ein freiverkäuflicher Tee, so eine Wirkung haben kann. Aber man lernt nie aus.

Dir alles Gute und das du dein Problem bald auch los bist.

LG

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10. Juni 2016 um 10:00
In Antwort auf lewis_12700035

Eine Frage
trinkst du regelmäßig entwässernden Tee, also z.B. Brennnesseltee?

Das hat sich im Nachhinein als meine "Chronische" Blasenentzündung herausgestellt.

Leider war mir nicht klar wir Harntreibend bestimmte Tees tatsächlich sein können, auf die Idee das mein ständiger Harndrang davon kommen könnte, kam ich erst nach dem ich "aus Versehen" 2,5 l Brennnesseltee getrunken hatte und dann gar nicht mehr von der Toilette kam.
Durch die Harntreibende Wirkung setzt man aber immer normale oder sogar größere Mengen Urin ab, als es typisch für eine Zystitis wäre.
Allerdings wurde durch das ständige Wasserlassen trotzdem die Harnröhre "mechanisch" gereizt so das sich difuse Schmerzen, ähnlich der einer durch Bakterien ausgelösetn Zystitis einstellten.

Nachdem ich meinen exorbitanten Brennesselttee-Genuss eingestellt hatte, hielten die Symptome noch ca. 24 Stunden an.
Seither bin ich Beschwerdefrei.

Ich hätte nie gedacht das ein freiverkäuflicher Tee, so eine Wirkung haben kann. Aber man lernt nie aus.

Dir alles Gute und das du dein Problem bald auch los bist.

LG

Danke
Lieben Dank für deine Antwort.

Ich trinke zwar viel Wasser, aber ich verzichte extra auf alle harntreibenden Mittel...
Schade... wäre eine einfache Lösung gewesen.

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12. Juni 2016 um 17:43

Im selben Boot
Hallo!

Mir ergings so ähnlich wie dir. Auch seit Dezember 2015.
Etliche ABs und Reizhemmer, vaginale Östriolzäpfchen, Scheidenaufbaupräparate usw. Nix hilft.

Ich habe eher den Eindruck, dass alles was ich benutze, den Drang nur noch schlimmer macht, zudem das Brennen in der Harnröhre.

Mein Urologe entnahme mal bei einer Blasenspiegelung ein kleines Stück Gewebe, und raus kam, dass einer nicht ulzeröse Form der Interstitellen Zystitis sein könnte. Um das aber ganz genau bestimen zu könnne,müsste das gewebe unter Vollnarkose entnommen werden und noch mehr untersucht werden.

Wenn du das hast, wirds kompliziert.

Ich bin aber brennend daran interessiert, ob du etwas findest, was dir hilft.
Sage bitte Bescheid

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16. Juni 2016 um 7:53
In Antwort auf cavequeen

Im selben Boot
Hallo!

Mir ergings so ähnlich wie dir. Auch seit Dezember 2015.
Etliche ABs und Reizhemmer, vaginale Östriolzäpfchen, Scheidenaufbaupräparate usw. Nix hilft.

Ich habe eher den Eindruck, dass alles was ich benutze, den Drang nur noch schlimmer macht, zudem das Brennen in der Harnröhre.

Mein Urologe entnahme mal bei einer Blasenspiegelung ein kleines Stück Gewebe, und raus kam, dass einer nicht ulzeröse Form der Interstitellen Zystitis sein könnte. Um das aber ganz genau bestimen zu könnne,müsste das gewebe unter Vollnarkose entnommen werden und noch mehr untersucht werden.

Wenn du das hast, wirds kompliziert.

Ich bin aber brennend daran interessiert, ob du etwas findest, was dir hilft.
Sage bitte Bescheid

Danke
Ohjeh.. das klingt fies!
Ich hatte einen Ultraschall, dort war alles ok..... die Blasenspiegelung steht nun in einem Monat an.
Wenn sie dort nix finden, werde ich an ein Blasenzentrum überwiesen, damit dort weitere Massnahmen getroffen werden können.....
War erst grad diesen Montag wieder beim Urologen.. der Urin war sauber, ist zurzeit also wirklich "nur" eine Reizblase. Leider bekomm ich die auch mit den Medikamenten nicht wirklich in den Griff.. bzw. es gibt Tage da ist es ganz okay, und dann zwischendurch einfach wieder schlechte Tage (ohne, dass ich etwas anders mache) ..... Verstehe nicht, wie ein Medikament an manchen Tagen gut helfen kann und an manchen gar nicht mehr

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19. Juni 2016 um 11:24

Ganzheitliche Betrachtung
Noch mal von vorne,eben wollte das Forum meinen Beitrag nicht.

Wie schon geschrieben wurde,ist aufgrund der häufigen Antibiotika-Einnahme von einer gestörten Darmflora auszugehen.
Evt.wurde ein Großteil der Diaminoxidase,produzierenden Bakterien im Dünndarm eleminiert.
Diaminoxidase,braucht der Körper um Histamin abzubauen. Kann er das durch Nahrungsmittel,Getränke aber auch selbstproduzierte Histamin nicht abbauen,kommt es zu verschieden Symptomen, zwar selten,aber doch gehören Sympthome die einer Blasenentzündung oder/und Harnröhrenentzündung ähneln dazu.
Schnelle Abhilfe schafft die Einnahme eines Histaminblockers,zu Präparaten der 2 Generation gehört z.B.Lorano,das es freiverkäuflich in der Apotheke gibt. (Sonntags-Notapotheke)
7 Tabletten kosten rund 2 Euro.
Das Präparat ist ein Antiallergikum und wird vom Hersteller
eigentl. zur Behandlung von Heuschnupfen u.ä. angeboten.,bindet aber fast überall Histamine.

Einen Versuch wäre es in deinem Fall sicher wert.
Solltest du gestellten das es daran lag.Nimm das Medikament mindestens 2 Monate ein und besprich mit deinem Arzt eine Darmsanierung,der aber ein Status der Darmbakterien z.Z. vorausgehen sollte.

Lg und alles Gute.

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19. Juni 2016 um 11:34
In Antwort auf berker_12700034

Ganzheitliche Betrachtung
Noch mal von vorne,eben wollte das Forum meinen Beitrag nicht.

Wie schon geschrieben wurde,ist aufgrund der häufigen Antibiotika-Einnahme von einer gestörten Darmflora auszugehen.
Evt.wurde ein Großteil der Diaminoxidase,produzierenden Bakterien im Dünndarm eleminiert.
Diaminoxidase,braucht der Körper um Histamin abzubauen. Kann er das durch Nahrungsmittel,Getränke aber auch selbstproduzierte Histamin nicht abbauen,kommt es zu verschieden Symptomen, zwar selten,aber doch gehören Sympthome die einer Blasenentzündung oder/und Harnröhrenentzündung ähneln dazu.
Schnelle Abhilfe schafft die Einnahme eines Histaminblockers,zu Präparaten der 2 Generation gehört z.B.Lorano,das es freiverkäuflich in der Apotheke gibt. (Sonntags-Notapotheke)
7 Tabletten kosten rund 2 Euro.
Das Präparat ist ein Antiallergikum und wird vom Hersteller
eigentl. zur Behandlung von Heuschnupfen u.ä. angeboten.,bindet aber fast überall Histamine.

Einen Versuch wäre es in deinem Fall sicher wert.
Solltest du gestellten das es daran lag.Nimm das Medikament mindestens 2 Monate ein und besprich mit deinem Arzt eine Darmsanierung,der aber ein Status der Darmbakterien z.Z. vorausgehen sollte.

Lg und alles Gute.

Interessante links dazu
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/histaminintoleranz.html

Zum googeln:Histamin setzt Blase zu

Ist ein PDF kann ich leider nicht anhängen...

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21. Juni 2016 um 9:39

Mir ging's ähnlich
Hallo Swissbutterfly,

ich hatte die vergangenen 2 Jahre auch heftig mit Blasenentzündungen zu tun. Bei mir waren es sogar 10-12 Stück in einem Jahr. Ich war quasi dauerkrank. Mein Urologe hat mir jedes Mal Antibiotika verschrieben, teilweise sogar mehrere direkt nacheinander. Geholfen haben die immer, nur kam die BE spätestens nach ein paar Wochen wieder. Ich war letztendlich zeitweise bei 16 Tabletten am Tag. Ich war ständig beim Arzt und manchmal war trotz heftiger Beschwerden gar keine Entzündung feststellbar.

Irgendwann hab ich aus Verzweiflung alle Tabletten abgesetzt und nur noch bei Bedarf verschreibungsfreie Medikamente genommen (Utipro Plus war mein Favorit).

Cystinol Akut hat auch geholfen, enthält aber den Stoff Arbutin, bei dem wohl nicht ganz ausgeschlossen werden kann, dass er krebserregend ist. Somit war Cystinol Akut keine Dauerlösung für mich.

Die Erkenntnis: Es ging mir ohne die ganzen Pillen besser und zu einer richtigen Entzündung kam es seitdem nicht mehr. Die Beschwerden hielten allerdings noch gut 3 Monate lang an - meist abends. Bin dann immer mit Kirschkern-Kissen in's Bett.
Hatte anschließend noch eine Blasenspiegelung, weil der Arzt organische Ursachen ausschließen wollte. War ohne Befund. Dort wird auch festgestellt, wie viel Fassungsvermögen die Blase hat, bis man Harndrang hat. Bei mir passt halt gut was rein.

Um nachts nicht auf's Klo zu müssen, wäre mein Tipp, den ganzen Tag über viel zu trinken und zu versuchen, mal ein bisschen zu sammeln, um die Blase zu trainieren. Und eben Wasser oder Tee (kein Blasentee - der treibt richtig!), keinen Alkohol und nach Möglichkeit keine oder weniger Brausen oder Säfte. Abends ca. 1-2 Stunden vorm Schlafengehen Trinkverhalten stark reduzieren. Bei mir funktioniert das bestens, ich war seit Monaten nachts nicht draußen.

Eins noch an alle Leidensgenossen:

Gebt die Hoffnung nicht auf, der Mist hat ein Ende!
Ich bin seit gut 7 Monaten BE-frei und hab mein altes Leben zurück, auch wenn ein wenig Vorsicht bleibt (Schwimmbadbesuch meide ich noch).
Alkohol geht auch wieder

Macht Euch nicht so verrückt und versucht es mit viel Geduld und natürlichen Mitteln, bzw. dem, was Euch gut tut.

LG



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22. Juni 2016 um 21:26

Rezidivierende Blasenentzündung
Hallo zusammen, wollte einmal von meinen Erfahrungen berichten. Bis zum letzten Jahr September hatte ich alle 2 Jahre mal eine Blasenentzündung. Manchmal ist sie mit viel trinken und Arctuvan Bärentraubenblätter alleine verschwunden oder ich bekam Ciprofloxacin oder Monoril. Aber die Blasenentzündung vom letzten Jahr September war anders. Nachdem die Symptome aufgetreten sind und diese nicht verschwanden, bin ich zu meiner Hausärztin. Der Urintest bestätigte dies. Daraufhin bekam ich Monoril. Die Symptome wurden leider nicht besser, weshalb ich dann Ciprofloxacin bekam. Durch die Einnahme wurden die Symptome wieder nicht wirklich besser, weshalb ich dann wieder zur Hausärztin ging. Die überwies mich dann an einen Urologen, da immer noch reichlich Leukozyten und Erythrozyten im Urin waren. Das Labor konnte aber keine Bakterien anzüchten.
Der Urologe hatte auch noch einmal sein Glück versucht, aber es konnte nur ein Hautkeim isoliert werden. Da ich MTA bin, wusste ich, dass das nicht der Übeltäter war. Der Urologe verschrieb mir trotzdem Nitrofurantoin. Das habe ich 5 Tage genommen, doch die Symptome wurden nicht besser. Daraufhin verschrieb mir der Urologe Cefuroxim. Im Anschluss sollte ich dann weiterhin Nitrofurantoin einnehmen. Auch prophylaktisch. Dieses nahm ich schön brav, aber die Symptome wurden nicht besser. Mittlerweile war es Mitte Oktober. Ich hatte stechende Schmerzen. Wollte wieder zu meinem Urologen, wo ich dann nur die Vertretung vorfand, die mir sagte, ich müsse geduldig sein. In der Nacht wurde das Stechen in der Blase so groß, dass ich am folgenden Tag ins KH gefahren bin. Es waren noch mäßig viele Erythrozyten im Urin und der Ultraschall der Blase und Nieren war unauffällig. Das KH hat es allerdings geschafft, einen Keim zu isolieren. Es stellte sich heraus, dass der Übeltäter ein E. Coli war. Noch dazu ein 3-4 mrgener. Alle Antibiotika, bis auf das Nitrofurantoin und das Monoril, waren wirkungslos und somit umsonst eingenommen. Nitrofurantoin hätte ich länger einnehmen müssen. Meine Blase hat zu dieser Zeit nur noch rumgesponnen, weshalb ich Spasmex bekommen habe. Hat allerdings nicht wirklich geholfen. Das Nitrofurantoin habe ich bis Weihnachten genommen. Immer wenn ich es absetzten wollte, waren wieder Entzündungszeichen im Urin. Als ich dann zwischen Weihnachten und Neujahr zum Urologe ging, weil ich trotz Nitrofurantoin Symptome hatte, stellte sich heraus, dass ich dieses gar nicht mehr nehmen durfte, weil meine Lunge darauf reagiert hat. Ich habe davon schlecht Luft bekommen. Und dabei hatte ich immer die Angst, dass ja kein anderes Antibiotikum mehr wirkt. Ich kannte ja die Resistenzlage des Keims. Der Urologe verschrieb mir darauf Trimetoprim. Das machte mich stutzig, da der Keim laut Antibiogramm auch dagegen resistent war. Ich sollte es trotzdem nehmen. Das hat dazu geführt, dass ich am 30.12. noch zu einem anderen Urologen gegangen bin. Dem machte die Resistenzlage des Keims Sorgen. Nitrofurantoin konnte ich nicht mehr nehmen und Monoril darf nur einmal genommen werden. Die restlichen Antibiotika sollten für den Ernstfall aufgehoben werden und hätten nur im KH verabreicht werden können. Der Urologe sagte mir, dass der Urin katastrophal aussah. Ich sollte es noch mit viel Trinken versuchen. Er meinte, dass nach so einer langen Zeit nichts weiteres passieren wird (Nierenbeckenentzündung, Urosepsis, etc.) Ich habe dann nochmal, wobei ich schon sehr verzweifelt war, Arctuvan, Brunnenkresse und Canephron genommen und bis zu 5 Liter Wasser und Blasentee getrunken. Nach einer Woche bin ich nochmal zum Urologe gegangen, um den Urin kontrollieren zu lassen. Ich musste ständig auf die Toilette. Es waren nur noch wenige Leukozyten vorhanden was den Urologe erstaunte. Ich habe die Brunnenkresse und die Trinkmenge noch bis März beibehalten. Manchmal waren noch Leukozyten im Urin und die Blase hat weiterhin rumgesponnen, aber bis jetzt habe ich nichts mehr. Toi toi toi. Im Januar habe ich mich auch noch mit Strovac impfen lassen. Villt. war das die beste Entscheidung. Sie kostet zwar 120 , aber ich habe es versucht. Nächstes Jahr lasse ich auch die Auffrischimpfung machen. Ich habe nichts unversucht gelassen, damit die Blasenentzündung wieder verschwindet. Es war hart, weil man sich durch die ganzen Sorgen die Lebensqualität verbaut hat. Zumal ich auch noch medizinische Kenntnisse in diesem Bereich besitze. Ich empfehle euch die Impfung, das Arctuvan, Canephron und die Brunnenkresse. Und die Blase brauch sehr lange, bis sie nicht mehr rumspinnt. Manchmal hat man die typischen Symptome, aber tatsächlich keinen Keim. Wärmflaschen sind auch nur zu empfehlen. Hatte ich zu dieser Zeit tagtäglich.

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22. Juni 2016 um 21:33
In Antwort auf sternschnuppe390

Mir ging's ähnlich
Hallo Swissbutterfly,

ich hatte die vergangenen 2 Jahre auch heftig mit Blasenentzündungen zu tun. Bei mir waren es sogar 10-12 Stück in einem Jahr. Ich war quasi dauerkrank. Mein Urologe hat mir jedes Mal Antibiotika verschrieben, teilweise sogar mehrere direkt nacheinander. Geholfen haben die immer, nur kam die BE spätestens nach ein paar Wochen wieder. Ich war letztendlich zeitweise bei 16 Tabletten am Tag. Ich war ständig beim Arzt und manchmal war trotz heftiger Beschwerden gar keine Entzündung feststellbar.

Irgendwann hab ich aus Verzweiflung alle Tabletten abgesetzt und nur noch bei Bedarf verschreibungsfreie Medikamente genommen (Utipro Plus war mein Favorit).

Cystinol Akut hat auch geholfen, enthält aber den Stoff Arbutin, bei dem wohl nicht ganz ausgeschlossen werden kann, dass er krebserregend ist. Somit war Cystinol Akut keine Dauerlösung für mich.

Die Erkenntnis: Es ging mir ohne die ganzen Pillen besser und zu einer richtigen Entzündung kam es seitdem nicht mehr. Die Beschwerden hielten allerdings noch gut 3 Monate lang an - meist abends. Bin dann immer mit Kirschkern-Kissen in's Bett.
Hatte anschließend noch eine Blasenspiegelung, weil der Arzt organische Ursachen ausschließen wollte. War ohne Befund. Dort wird auch festgestellt, wie viel Fassungsvermögen die Blase hat, bis man Harndrang hat. Bei mir passt halt gut was rein.

Um nachts nicht auf's Klo zu müssen, wäre mein Tipp, den ganzen Tag über viel zu trinken und zu versuchen, mal ein bisschen zu sammeln, um die Blase zu trainieren. Und eben Wasser oder Tee (kein Blasentee - der treibt richtig!), keinen Alkohol und nach Möglichkeit keine oder weniger Brausen oder Säfte. Abends ca. 1-2 Stunden vorm Schlafengehen Trinkverhalten stark reduzieren. Bei mir funktioniert das bestens, ich war seit Monaten nachts nicht draußen.

Eins noch an alle Leidensgenossen:

Gebt die Hoffnung nicht auf, der Mist hat ein Ende!
Ich bin seit gut 7 Monaten BE-frei und hab mein altes Leben zurück, auch wenn ein wenig Vorsicht bleibt (Schwimmbadbesuch meide ich noch).
Alkohol geht auch wieder

Macht Euch nicht so verrückt und versucht es mit viel Geduld und natürlichen Mitteln, bzw. dem, was Euch gut tut.

LG



Mir ging's ähnlich
Das ist ja so ähnlich wie bei mir. Hatte gerade meine Erfahrungen weiter oben niedergeschrieben

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23. Juni 2016 um 7:58
In Antwort auf rashad_12930521

Rezidivierende Blasenentzündung
Hallo zusammen, wollte einmal von meinen Erfahrungen berichten. Bis zum letzten Jahr September hatte ich alle 2 Jahre mal eine Blasenentzündung. Manchmal ist sie mit viel trinken und Arctuvan Bärentraubenblätter alleine verschwunden oder ich bekam Ciprofloxacin oder Monoril. Aber die Blasenentzündung vom letzten Jahr September war anders. Nachdem die Symptome aufgetreten sind und diese nicht verschwanden, bin ich zu meiner Hausärztin. Der Urintest bestätigte dies. Daraufhin bekam ich Monoril. Die Symptome wurden leider nicht besser, weshalb ich dann Ciprofloxacin bekam. Durch die Einnahme wurden die Symptome wieder nicht wirklich besser, weshalb ich dann wieder zur Hausärztin ging. Die überwies mich dann an einen Urologen, da immer noch reichlich Leukozyten und Erythrozyten im Urin waren. Das Labor konnte aber keine Bakterien anzüchten.
Der Urologe hatte auch noch einmal sein Glück versucht, aber es konnte nur ein Hautkeim isoliert werden. Da ich MTA bin, wusste ich, dass das nicht der Übeltäter war. Der Urologe verschrieb mir trotzdem Nitrofurantoin. Das habe ich 5 Tage genommen, doch die Symptome wurden nicht besser. Daraufhin verschrieb mir der Urologe Cefuroxim. Im Anschluss sollte ich dann weiterhin Nitrofurantoin einnehmen. Auch prophylaktisch. Dieses nahm ich schön brav, aber die Symptome wurden nicht besser. Mittlerweile war es Mitte Oktober. Ich hatte stechende Schmerzen. Wollte wieder zu meinem Urologen, wo ich dann nur die Vertretung vorfand, die mir sagte, ich müsse geduldig sein. In der Nacht wurde das Stechen in der Blase so groß, dass ich am folgenden Tag ins KH gefahren bin. Es waren noch mäßig viele Erythrozyten im Urin und der Ultraschall der Blase und Nieren war unauffällig. Das KH hat es allerdings geschafft, einen Keim zu isolieren. Es stellte sich heraus, dass der Übeltäter ein E. Coli war. Noch dazu ein 3-4 mrgener. Alle Antibiotika, bis auf das Nitrofurantoin und das Monoril, waren wirkungslos und somit umsonst eingenommen. Nitrofurantoin hätte ich länger einnehmen müssen. Meine Blase hat zu dieser Zeit nur noch rumgesponnen, weshalb ich Spasmex bekommen habe. Hat allerdings nicht wirklich geholfen. Das Nitrofurantoin habe ich bis Weihnachten genommen. Immer wenn ich es absetzten wollte, waren wieder Entzündungszeichen im Urin. Als ich dann zwischen Weihnachten und Neujahr zum Urologe ging, weil ich trotz Nitrofurantoin Symptome hatte, stellte sich heraus, dass ich dieses gar nicht mehr nehmen durfte, weil meine Lunge darauf reagiert hat. Ich habe davon schlecht Luft bekommen. Und dabei hatte ich immer die Angst, dass ja kein anderes Antibiotikum mehr wirkt. Ich kannte ja die Resistenzlage des Keims. Der Urologe verschrieb mir darauf Trimetoprim. Das machte mich stutzig, da der Keim laut Antibiogramm auch dagegen resistent war. Ich sollte es trotzdem nehmen. Das hat dazu geführt, dass ich am 30.12. noch zu einem anderen Urologen gegangen bin. Dem machte die Resistenzlage des Keims Sorgen. Nitrofurantoin konnte ich nicht mehr nehmen und Monoril darf nur einmal genommen werden. Die restlichen Antibiotika sollten für den Ernstfall aufgehoben werden und hätten nur im KH verabreicht werden können. Der Urologe sagte mir, dass der Urin katastrophal aussah. Ich sollte es noch mit viel Trinken versuchen. Er meinte, dass nach so einer langen Zeit nichts weiteres passieren wird (Nierenbeckenentzündung, Urosepsis, etc.) Ich habe dann nochmal, wobei ich schon sehr verzweifelt war, Arctuvan, Brunnenkresse und Canephron genommen und bis zu 5 Liter Wasser und Blasentee getrunken. Nach einer Woche bin ich nochmal zum Urologe gegangen, um den Urin kontrollieren zu lassen. Ich musste ständig auf die Toilette. Es waren nur noch wenige Leukozyten vorhanden was den Urologe erstaunte. Ich habe die Brunnenkresse und die Trinkmenge noch bis März beibehalten. Manchmal waren noch Leukozyten im Urin und die Blase hat weiterhin rumgesponnen, aber bis jetzt habe ich nichts mehr. Toi toi toi. Im Januar habe ich mich auch noch mit Strovac impfen lassen. Villt. war das die beste Entscheidung. Sie kostet zwar 120 , aber ich habe es versucht. Nächstes Jahr lasse ich auch die Auffrischimpfung machen. Ich habe nichts unversucht gelassen, damit die Blasenentzündung wieder verschwindet. Es war hart, weil man sich durch die ganzen Sorgen die Lebensqualität verbaut hat. Zumal ich auch noch medizinische Kenntnisse in diesem Bereich besitze. Ich empfehle euch die Impfung, das Arctuvan, Canephron und die Brunnenkresse. Und die Blase brauch sehr lange, bis sie nicht mehr rumspinnt. Manchmal hat man die typischen Symptome, aber tatsächlich keinen Keim. Wärmflaschen sind auch nur zu empfehlen. Hatte ich zu dieser Zeit tagtäglich.

Hallo!
Ich habe nach einer (meiner ersten) Blasenentzündung ja schon seit Dezember 2015 damit zu kämpfen.
Und du meinst, dass eine Blase nach den vielen ABs wirklich "einen weg" haben kann und auf nichts mehr reagiert, ausser dass man sie in Ruhe lässt?
Mein Uro findet zwar bei Harnröhrenabstrichen immer Streptokokken, aber ich denke, dass wenn ich wieder mit einem AB darauf los gehe, dass alles wieder noch schlimmer wird.
Wie lange hat das jetzt genau bei dir gedauert?
Und wie gut ist Canephron?
LG

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25. Juni 2016 um 15:56
In Antwort auf cavequeen

Hallo!
Ich habe nach einer (meiner ersten) Blasenentzündung ja schon seit Dezember 2015 damit zu kämpfen.
Und du meinst, dass eine Blase nach den vielen ABs wirklich "einen weg" haben kann und auf nichts mehr reagiert, ausser dass man sie in Ruhe lässt?
Mein Uro findet zwar bei Harnröhrenabstrichen immer Streptokokken, aber ich denke, dass wenn ich wieder mit einem AB darauf los gehe, dass alles wieder noch schlimmer wird.
Wie lange hat das jetzt genau bei dir gedauert?
Und wie gut ist Canephron?
LG

...
Cavequeen, meintest du mich?

In vielen Fällen lösen Darmkeime wie E. Coli eine Blasenentzündung aus. Bestimmte Streptokokken können dies zwar auch, aber ich tippe da eher auf eine Kontamination (von der Haut). Ich habe in der Vergangenheit und würde auch weiterhin jedes Anzeichen einer Blasenentzündung mit Arctuvan behandeln, sofern kein Fieber oder Blut im Urin ist. Dann sollte man definitiv zum Arzt. Arctuvan ist pflanzlich gesehen die Nr. 1. Hat sehr oft geholfen. Canephron und Brunnenkresse würde ich immer begleitend benutzen. Die pflanzlichen Bestandteile haben eine krampflösende, entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung. Einige haben auch damit allein Erfolge erzielt. D-Mannose habe ich auch ausprobiert. Soll die Bakterien binden.
In meinem Fall war der Rat des zweiten Urologen tatsächlich der, die Sache auszusitzen und auf die Heilung des Körpers zu vertrauen. Ich wollte natürlich auch nicht, dass Antibiotika zum Einsatz kamen, die für mich irgendwann lebenswichtig werden könnten. Und man weiß wirklich nie, wann die Resistenzen der Bakterien entstehen. Zudem solltest du immer viel trinken. Min. 3 Liter

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25. Juni 2016 um 15:59
In Antwort auf rashad_12930521

...
Cavequeen, meintest du mich?

In vielen Fällen lösen Darmkeime wie E. Coli eine Blasenentzündung aus. Bestimmte Streptokokken können dies zwar auch, aber ich tippe da eher auf eine Kontamination (von der Haut). Ich habe in der Vergangenheit und würde auch weiterhin jedes Anzeichen einer Blasenentzündung mit Arctuvan behandeln, sofern kein Fieber oder Blut im Urin ist. Dann sollte man definitiv zum Arzt. Arctuvan ist pflanzlich gesehen die Nr. 1. Hat sehr oft geholfen. Canephron und Brunnenkresse würde ich immer begleitend benutzen. Die pflanzlichen Bestandteile haben eine krampflösende, entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung. Einige haben auch damit allein Erfolge erzielt. D-Mannose habe ich auch ausprobiert. Soll die Bakterien binden.
In meinem Fall war der Rat des zweiten Urologen tatsächlich der, die Sache auszusitzen und auf die Heilung des Körpers zu vertrauen. Ich wollte natürlich auch nicht, dass Antibiotika zum Einsatz kamen, die für mich irgendwann lebenswichtig werden könnten. Und man weiß wirklich nie, wann die Resistenzen der Bakterien entstehen. Zudem solltest du immer viel trinken. Min. 3 Liter

...
Das ganze ist im September 2015 angefangen und hat sich bis März 2016 hingezogen. Die Blase war zum Teil entzündungsfrei, hat aber nur rumgesponnen.

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28. Juni 2016 um 7:48
In Antwort auf rashad_12930521

...
Cavequeen, meintest du mich?

In vielen Fällen lösen Darmkeime wie E. Coli eine Blasenentzündung aus. Bestimmte Streptokokken können dies zwar auch, aber ich tippe da eher auf eine Kontamination (von der Haut). Ich habe in der Vergangenheit und würde auch weiterhin jedes Anzeichen einer Blasenentzündung mit Arctuvan behandeln, sofern kein Fieber oder Blut im Urin ist. Dann sollte man definitiv zum Arzt. Arctuvan ist pflanzlich gesehen die Nr. 1. Hat sehr oft geholfen. Canephron und Brunnenkresse würde ich immer begleitend benutzen. Die pflanzlichen Bestandteile haben eine krampflösende, entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung. Einige haben auch damit allein Erfolge erzielt. D-Mannose habe ich auch ausprobiert. Soll die Bakterien binden.
In meinem Fall war der Rat des zweiten Urologen tatsächlich der, die Sache auszusitzen und auf die Heilung des Körpers zu vertrauen. Ich wollte natürlich auch nicht, dass Antibiotika zum Einsatz kamen, die für mich irgendwann lebenswichtig werden könnten. Und man weiß wirklich nie, wann die Resistenzen der Bakterien entstehen. Zudem solltest du immer viel trinken. Min. 3 Liter

Hallo Falke
Im Grunde tu ich nach derAntibiotika Einnahme nichts anderes als die Sache auszusitzen.

Meine Blase ist momentan in dem Zustand, dass ich eben schnell merke, wenn sie voll läuft, ein ständiger Drang um die Harnröhre ist, die Harnröhre im Laufe des Tages mehr und mehr gereizt ist.

Bei wem von euch waren in der Blase denn zusätzlich Entzündungsherde bei einer Blasenspiegelung zu sehen?

Was meinst du mit Kontamination?

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28. Juni 2016 um 10:24

Ergänzend noch...
Canephron habe ich auch genommen, bei mir war aber weder eine Besserung noch ein Schutz vor neuen BE's bemerkbar. Es ging weiter wie gehabt.

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Urovaxom? Das ist eine nicht wirklich günstige 90-Tage-Kur mit E-Coli-Bakterien, die die Blase gegen diesen Keim immunisieren soll. Bei mir wurde der Keim mehrfach festgestellt. Mein Urlologe hat mir das Medikament verschrieben, als bereits Schluss mit den BE's war, um ihnen künftig vorzubeugen. Die BE's sind weg, aber ich musste nach ca. 70 Tagen abbrechen, weil ich 'ne bakterielle Infektion im Hals hatte, die bereits 5 Wochen andauerte und auch mit mehrfach Antibiotika nicht abklang. Das Ganze begleitet von schweren Schluckbeschwerden, dauernder Müdigkeit, einer Rachenentzündung, Fieber und einer geschwollenen Zunge. Hat jemand ähnliches mit Urovaxom durch? Hatte anfangs keinerlei Nebenwirkungen. Nach dem Absetzen gingen die Beschwerden weg.

LG

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29. Juni 2016 um 12:51
In Antwort auf sternschnuppe390

Ergänzend noch...
Canephron habe ich auch genommen, bei mir war aber weder eine Besserung noch ein Schutz vor neuen BE's bemerkbar. Es ging weiter wie gehabt.

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Urovaxom? Das ist eine nicht wirklich günstige 90-Tage-Kur mit E-Coli-Bakterien, die die Blase gegen diesen Keim immunisieren soll. Bei mir wurde der Keim mehrfach festgestellt. Mein Urlologe hat mir das Medikament verschrieben, als bereits Schluss mit den BE's war, um ihnen künftig vorzubeugen. Die BE's sind weg, aber ich musste nach ca. 70 Tagen abbrechen, weil ich 'ne bakterielle Infektion im Hals hatte, die bereits 5 Wochen andauerte und auch mit mehrfach Antibiotika nicht abklang. Das Ganze begleitet von schweren Schluckbeschwerden, dauernder Müdigkeit, einer Rachenentzündung, Fieber und einer geschwollenen Zunge. Hat jemand ähnliches mit Urovaxom durch? Hatte anfangs keinerlei Nebenwirkungen. Nach dem Absetzen gingen die Beschwerden weg.

LG

Urovaxom
Ich nehme derzeit Urovaxom... seit Mai
Hab aber erst gerade wieder eine BE gehabt,..

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30. Juni 2016 um 13:52

IC Forum
http://www.ic-netforum.de/wbb2/

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30. Juni 2016 um 23:17

Seit 5 Jahren Reizblase nach BEs
Hi an alle,
Jahrelang habe ich Beiträge in Foren durchgelesen in der Hoffnung ein Wunderheilmittel o.ä. für mich zu finden.
Bei mir fing es vor ca. 5 Jahren mit der ersten BE an. Bis heute kann ich nicht sagen was der Auslöser war, sie War einfach plötzlich da. Der Hausarzt verschrieb mir AB und recht schnell war es gut. 2 Monate ging es wieder los, nach der 3. BE hat mich mein Hausarzt dann zum Uro überwiesen. Der machte eine Blasen Spiegelung und stellte eine Rötung am Blasenausgang fest durch eine zu enge Harnröhre. Ich musste 3 Monate AB nehmen und danach dann im Dezember 2012 eine OP. Danach ging es leider mit den BES weiter, allerdings meist ohne Bakterien. Die Symptome waren aber wie bei einer BE mit Bakterien. Kurz darauf habe ich mich dann mit Strovac impfen lassen und habe die Impfung nun seitdem jedes Jahr auffrischen lassen. Ich kann nicht sagen ob die Impfung wirklich hilft, aber ich würde nichts unversucht lassen. Und seit der OP und Impfung habe ich kaum noch BEs mit Bakterien.
Da der Uro mich aber immer mit meiner BE ohne Bakterien nach Hause schickte, hatte ich den Uro gewechselt. Der diagnostizierte Reizblase, wahrscheinlich ausgelöst durch die ständigen Entzündungen. Ich habe mal gehört, dass sich der Körper Schmerzen merken kann. Ka was da dran ist, aber unplausibel klingt es für mich nicht. Uro 2 verschrieb mir versch. Medikamente gegen Reizblase, z.B. Cystinol Long und Spasmolyt.
Währenddessen setzte ich die Pille ab, da sie BEs und Scheideninfektioenen begünstigen kann. Ca. 2 Monate später waren meine Hormone anscheinend durcheinander, mir war ständig schwindelig, ich denke das kam daher.
Mit Uro 2 war ich auch nicht ganz zufrieden, denn die Medis halfen nicht und er war sehr weit weg. Also bin ich zu Uro 3 bei dem ich nun seit fast 2 Jahren bin.
Er machte anfangs eine Spiegelung. Die Rötung am Blasenausgang war noch da. Ich sollte Östrogen Creme nehmen. Ich merkte keine Verbesserung. Immer wieder BE Symptome, aber nix im Urin. Wobei dieser Uro der einzige bislang ist, der erst nach der 24h Kultur sagt ob was drun war und dann wird nochmal eine richtige Kultur angelegt (ca. 5 Tage). Erst danach wird AB verschrieben, wenn nötig. Und wenn in der Kultur was drin ist, aber es nicht eindeutig ist, wird Katheter Urin genommen sowie Vaginalabstriche. Also lasst euch bitte nicht abspeisen mit einem negativen Schnelltest! Oft wurde bei mir erst was bei dem Katheter urin oder den Abstrichen gefunden.
Seit letztem Jahr im August ist es ganz schlimm. Man fand bei den Abstrichen irgendwelche Bakterien, ich musste 3 mal hintereinander AB nehmen. Aber der ständige Harndrang blieb. Er äußert sich nun mittlerweile in Form eines Brennens der Harnröhre und der Harndrang scheint aus der Harnröhre zu kommen, also es fühlt sich so an als wäre der Urin schon dort und würde bald laufen - ist aber bislang nie passiert. Aber allein das Gefühl
Mein Freund ließ beim Arzt nicht locker und der erklärte sich bereit noch eine Spiegelung zu machen. Das Ergebnis: er kam gar nicht erst rein da ich eine schöne Verwachsung in der Harnröhre hatte. Ca. 4 Wochen später, Ende Januar 2016, wurde ich wieder operiert. Die Beschwerden sollten innerhalb von Einen halben Jahr weg sein. Das ist nun vorbei, aber der ständige Harndrang bleibt. Es gibt auch mal bessere Tage, aber meist nie länger als eine Woche. Wenn es ganz schlimm wird gehe ich immer direkt zum Uro aus Angst vor einer BE. Erst vor ein paar Wochen stellten sie eine Entzündung in der 24h Kultur fest, aber in der 2. War nix, Katheter Urin und Abstrich ok. Nach ein paar Tagen wurde es dann so besser.
Mittlerweile nehme ich seit 3 Monaten Granu Fink Feminismus um die Blase zu beruhigen, denn erst kurz vor der OP nahm ich wieder versch. Medis gegen Reizblase die nichts halfen außer Nebenwirkungen.
Ich habe meine Ernährung umgestellt (wenig Fleisch und Zucker), nehme jeden Abend 1 TL Kokosöl und mache regelmäßig Sport. Letztens musste ich mal 6h nicht auf Toilette - was ein tolles Gefühl - aber das hält leider nicht an. Sex ist mittlerweile ein rotes Tuch bei mir. Mein Freundin verständnisvoll, aber er leidet schon darunter. Aus Angst vor einer BE verkrampfe ich vorher schon total. Das Eindringen tut dann höllisch weh und ist meist unmöglich. Alles brennt und fühlt sich wund an.
Ihr kennt das sicher, wie sehr die Blase einen belastet. Der ständige Harndrang schränkt mich mittlerweile in meiner Lebensfreiheit ein und bestimmt mein Leben. Dabei sollte es doch anders sein

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