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23 und das vierte Jahr ED

21. November 2010 um 16:57

Hallo liebes Forum,


ich bin 23 Jahre alt und das ist nun schon mein viertes Jahr, in dem ich gegen eine ED bei mir kämpfe.
Seit ich 2007 zum ersten Mal Sex hatte, weiß ich, dass irgendwas nicht ganz richtig läuft mit meinem Penis. Ich hatte seitdem immer schon Probleme, mit meinen unterschiedlichen Sexpartnerinnen von selbst eine ausreichend starke Erektion für Geschlechtsverkehr zu bekommen. Sprich, Frau musste immer mithelfen, dass er hart genug wurde, um eindringen und Sex haben zu können. Wenn sie 10 Sekunden nicht bearbeitet hat, war es bereits nicht mehr möglich, weil er sehr schnell abgeschwollen ist.
Bis heute hat sich dieses Problem eigentlich nicht gelöst. Wie es vor 2007 mit meinem Penis war, kann ich heute nicht mehr beurteilen, zumal ich auch auf keine richtig innigen sexuellen Erlebnisse mit Frauen als Erfahrung "zurückgreifen" kann. Allerdings weiß ich noch, dass ich im Alter von 16 sogar bei größerem Alkoholeinfluss eine Erektion bekam, wenn ein Mädchen ihn berührt hat. Heutzutage tut sich schon zwei mal nichts mehr, wenn ich Alkohol getrunken habe. Ich habe auch Nahrungsergänzungen wie L-Arginin probiert, es ist aber nie zu einer Veränderung gekommen.
Seit rund 3 Monaten bin ich wieder vergeben, bin sehr glücklich,liege mit meiner Freundin absolut auf einer Wellenlänge und war in meiner "Partnerschaftsgeschichte" ehrlich noch nie so zufrieden wie jetzt. Außerdem finde ich sie wirklich heiß (und das sage ich sicherlich nicht nur deswegen, weil sie hier mitlesen wird ) . Dennoch: Das Problem blieb und bleibt bestehen. In der Regel ist erstmal ihre Vorarbeit nötig, dass er zum Eindringen bereit wird. Sobald er nicht stimuliert wird, schwillt er sofort wieder ab. So hat das meine Freundin noch nie erlebt.
Vor einigen Wochen habe ich sie dann eingeweiht in mein Problem und seitdem reden wir offen viel darüber und machen uns über eine Lösung des Problems Gedanken. Sie hat den Eindruck, dass ich selten Lust habe - im Vergleich zu dem, was sie in ihrem Leben mitbekommen hat. Außerdem vermutet sie, dass irgendwie der Art "Link" von Gehirn zum Penis abhanden gekommen ist. Dies könnte darin begründet sein, dass ich jahrelang sehr viel onaniert habe. Nicht mal so viel mit Pornos oder ähnlichem, es war durchaus Kopfkino angesagt. Jedoch hat sich der Penis vielleicht an die Hand zu sehr gewöhnt. Für Onanie ist schließlich keine volle Erektion nötig, um zu kommen. Seit knapp einer Woche onaniere ich nicht mehr. Ich möchte diese Pause bis auf mind. 2 Wochen ausweiten. Trotzdem habe ich bisher noch keine wirkliche Verbesserung bei mir festgestellt. Ich habe das Gefühl, es ist schwer, mich zu erregen. Und das macht mir Sorgen, da ich allgemein nicht unbedingt das stressigste Leben führe.
Kurz zu mir:
Ich bin wie gesagt 23 Jahre alt, 187cm groß und 83 kg schwer. Seit über 3 Monaten rauche ich nicht mehr. Ich trinke nicht selten Alkohol, befinde mich in diesem Bezug wohl im durchschnittlichen Konsumbereich eines Studenten in Deutschland. Ich ernähre mich nicht sonderlich gesund, esse aber sicherlich nicht nur Fastfood. Sport mache ich eigentlich nicht, merke aber, dass ich beispielsweise bei schnellem Gehen oder bei Wanderungen konditionell oft mehr leisten kann als andere. Aus diesem Grunde fällt es mir manchmal schwer, an eine körperliche Ursache zu glauben (wobei es natürlich etwas von Psyche und Körper sein kann, ganz klar).
Meine Freundin hat mir mal geraten, mich einfach hinzulegen und mir heiße Szenen vorzustellen, ohne mich selbst aber anzufassen. Das war im Oktober. Seitdem habe ich es desöfteren probiert. Ein einziges Mal hatte ich deswegen eine wirklich harte und zufriedenstellende Erektion, die ohne jegliche Berührung zustande gekommen ist und selbst nach dem Erguss nur langsam abschwoll. Das war für mich ein wirklich großes Glücksergebnis. Leider hat sich mein Penis die anderen Male zwar immer etwas geregt, sich aber nie richtig "aufgestellt". Ich glaube, es fehlt oft einfach diese "triebhafte" Erregung im Kopf, die die anderen Gedanken ausschaltet. Meine Freundin hat das selbe Problem identifiziert bei mir. Somit kann wohl dieser vorher angesprochene Link nicht aktiviert werden. Wir sind beide mittlerweile ratlos und mich macht die ED mittlerweile mal traurig, mal gleichgültig und manchmal sogar so wütend, dass ich in die Wand schlagen möchte.
Als letzte Idee sind wir nun eben auf die Pause der Selbstbefriedigung gekommen. Außerdem werde ich ab kommender Woche Yohimbimtropfen einnehmen.
Dennoch ist von meiner Seite endlich fest geplant, im Dezember zum Urologen zu gehen. Vorher geht es nicht, weil ich bis dahin aus Ausbildungsgründen noch im Ausland bin.

Was sagt ihr zu meiner Geschichte? Wer hat ähnliches erlebt und kann sich vorstellen, wie eine mögliche Lösung aussehen kann?
Es macht mich wirklich sehr sehr fertig und ich möchte nicht ein fünftes Jahr mit ED leben

Bis bald

Nighthunt

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28. November 2010 um 15:32

Kann Kopfsache sein oder natürlich bedingt...
Hi Nachtjäger,
an der Selbstbefriedigung liegt es mit Sicherheit nicht, ich tue es auch oft, 2 bis 3 Mal die Woche, und trotzdem wird er beim Sex ausreichend hart. Vielleicht wirst du die Ursache nie herausfinden, aber wenn es dich belastet, denke mal über potenzfördernde Mittel nach. Die erweitern die Gefässe und helfen wirklich, eine lange Erektion zu behalten. Aber nicht vergessen, vorher einen Gesundheitscheck zu machen. Menschen mit Herz oder Kreislaufproblemen sowie Bluthochdruck sollten die Medikamente nicht nehmen. Ansonten keine Gefahr. Eigene Erfahrung

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