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19jähriger trinkt zu viel!

23. Februar 2016 um 14:23 Letzte Antwort: 25. Februar 2016 um 14:00

der Sohn einer sehr guten Freundin von mir trinkt meiner Ansicht nach zu viel. Grundsätzlich könnte mir das ja egal sein, aber er und mein Sohn sind beste Kumpels und da färbt gerade einiges an Verhalten ab. Mit viel meine ich im Schnitt 4-8 große Bier am Abend. Meine Freundin sagt, sie kann daran nichts ändern, da er sich nicht auf Diskussionen über seinen Alkoholkonsum einläßt. Ihr Exmann macht ihr aber die Hölle heiss und meint, sie solle ihn zur Suchtberatung schleppen. Sowohl er, als auch mein Sohn wollten vom Thema Sucht gar nichts wissen. Da mein Sohn nicht bei mir lebt, weiß ich nicht genau, wieviel er so trinkt, aber er ist eben sehr viel mit seinem Kumpel zusammen. Wie kann man einem Jugendlichen helfen bei diesem Thema sensibler zu sein und evtl. auch kürzer zu treten? Ich wüßte auch nicht, wie ich da eine Richtung vorgeben soll, immerhin sind sie auch volljährig.

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23. Februar 2016 um 18:13

Ist er denn zum reden bereit?
Grundsätzlich müssen die beiden nämlich einsehen das sie etwas ändern müssen. Blocken sie ganz ab dann bringt das nichts.

Bei Drogenabhängigen, besonders bei solchen die erst am Anfang stehen oder schon bereit sind etwas zu ändern aber den letzten Tritt brauchen, funktioniert Schock ganz gut. Ein Schock in Form von jemanden der das hinter sich hat oder mitten drin ist, der Karten auf den Tisch legt wie das Anfing und wie es enden kann.

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24. Februar 2016 um 7:32
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Ist er denn zum reden bereit?
Grundsätzlich müssen die beiden nämlich einsehen das sie etwas ändern müssen. Blocken sie ganz ab dann bringt das nichts.

Bei Drogenabhängigen, besonders bei solchen die erst am Anfang stehen oder schon bereit sind etwas zu ändern aber den letzten Tritt brauchen, funktioniert Schock ganz gut. Ein Schock in Form von jemanden der das hinter sich hat oder mitten drin ist, der Karten auf den Tisch legt wie das Anfing und wie es enden kann.

Reden ? Fehlanzeige!
Es gibt keinerlei Einsicht, bei keinem von beiden. Meiner sagt, es sei ja nicht so viel, im Vergleich zu anderen, was er trinkt. Und der Sohn meiner Freundin, räumt zwar ein, dass es viel ist, aber er wäre schließlich nicht süchtig. Mein Sohn ist 1-3 mal in der Woche bei mir und ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu ihm. Ich habe schon gemerkt, dass bei ihm der Fluchtreflex einsetzt, wenn ich seinen Konsum thematisiere und das bringt niemandem etwas. Sein Vater redet wohl dauernd an ihm rum deswegen und versucht auch mich unter Druck zu setzen, dass ich ihm bei mir kein Bier mehr geben soll etc. Damit erreiche ich nur, dass er kein Vertrauen mehr zu mir hat. Ich habe jetzt einen Termin in einer Beratungsstelle für mich! Ja, so eine Schockthera wäre vermutlich gut, aber eben nur, wenn schon das Eingeständnis da ist, dass man es übertreibt und ein Problem bekommen könnte. Das ist nicht vorhanden!

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24. Februar 2016 um 14:03
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Reden ? Fehlanzeige!
Es gibt keinerlei Einsicht, bei keinem von beiden. Meiner sagt, es sei ja nicht so viel, im Vergleich zu anderen, was er trinkt. Und der Sohn meiner Freundin, räumt zwar ein, dass es viel ist, aber er wäre schließlich nicht süchtig. Mein Sohn ist 1-3 mal in der Woche bei mir und ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu ihm. Ich habe schon gemerkt, dass bei ihm der Fluchtreflex einsetzt, wenn ich seinen Konsum thematisiere und das bringt niemandem etwas. Sein Vater redet wohl dauernd an ihm rum deswegen und versucht auch mich unter Druck zu setzen, dass ich ihm bei mir kein Bier mehr geben soll etc. Damit erreiche ich nur, dass er kein Vertrauen mehr zu mir hat. Ich habe jetzt einen Termin in einer Beratungsstelle für mich! Ja, so eine Schockthera wäre vermutlich gut, aber eben nur, wenn schon das Eingeständnis da ist, dass man es übertreibt und ein Problem bekommen könnte. Das ist nicht vorhanden!

Dann wird es schwer
Ich gehe mal davon aus das beide über 18 Jahre sind oder?

Wie gesagt die Einsicht muss von den beiden kommen, es nützt nichts wenn sie den "ernst der Lage" nicht verstehen. Dann kann eine Schocktherapie vielleicht zwar zum nachdenken anregen aber auch dafür muss man sie erst mal greifen können.
Bei unter 18 jährigen geht das manchmal noch, weil man sie dazu "zwingen" kann. Ich habe das schon öfters erlebt an Abenden in den Schulen, dass die Kids regelrecht von ihren Eltern gezwungen wurden hinzugehen. Dann konnte man aber schon den ein oder anderen noch Greifen.

Unter Druck setzten das funktioniert auch nicht, da hast du recht. Junge Erwachsene blocken so etwas ab. Meine Eltern hätten damals auch mit einem Baum reden können, das wäre genauso effektiv gewesen.

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25. Februar 2016 um 12:37
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Dann wird es schwer
Ich gehe mal davon aus das beide über 18 Jahre sind oder?

Wie gesagt die Einsicht muss von den beiden kommen, es nützt nichts wenn sie den "ernst der Lage" nicht verstehen. Dann kann eine Schocktherapie vielleicht zwar zum nachdenken anregen aber auch dafür muss man sie erst mal greifen können.
Bei unter 18 jährigen geht das manchmal noch, weil man sie dazu "zwingen" kann. Ich habe das schon öfters erlebt an Abenden in den Schulen, dass die Kids regelrecht von ihren Eltern gezwungen wurden hinzugehen. Dann konnte man aber schon den ein oder anderen noch Greifen.

Unter Druck setzten das funktioniert auch nicht, da hast du recht. Junge Erwachsene blocken so etwas ab. Meine Eltern hätten damals auch mit einem Baum reden können, das wäre genauso effektiv gewesen.

Genau!
Ja, die werden beide 20 Jahre alt. Wenn ich so zurückdenke, habe ich während meiner Studienzeit auch sehr, sehr viel getrunken...das hat sich dann eben irgendwann geregelt. Es hat halt bei fast allen Alkoholikern so angefangen; ob man dann die Kurve kriegt, weiß eben im Anfangsstadium niemand!

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25. Februar 2016 um 14:00
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Genau!
Ja, die werden beide 20 Jahre alt. Wenn ich so zurückdenke, habe ich während meiner Studienzeit auch sehr, sehr viel getrunken...das hat sich dann eben irgendwann geregelt. Es hat halt bei fast allen Alkoholikern so angefangen; ob man dann die Kurve kriegt, weiß eben im Anfangsstadium niemand!

Man kann ihnen...
nur den Weg zeigen. Gehen müssen sie ihn alleine. Nur er kann seinen Weg bestimmen.

Wie du schon sagtest ein gewisses über die Stränge schlagen ist normal regelt sich aber irgendwann. Natürlich macht man sich als Eltern sorgen, das gehört dazu und zeigt das man das Kind liebt. Nur man muss die Kids auch los lassen, ihre eigenen Erfahrungen sammeln lassen und dazu gehört leider auch der Umgang mit Suchtmitteln. Die meisten schaffen ja auch den Absprung und die anderen muss man gelegentlich sehenden Auges ins "Verderben" rennen lassen. Auch so lernen sie.

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